Bei einer Kontrolle des Linienverkehrs stellte die Polizei mehrere Mängel fest. Nur zwei von neun Bussen blieben ohne Beanstandung.
Am Dienstag, 14. April 2026, kontrollierten Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen den öffentlichen Personennahverkehr im Bereich der Martin-Buber-Schule in Groß-Gerau. In der Zeit zwischen 07:30 Uhr und 09:00 Uhr wurden insgesamt neun Linienbusse sowie deren Fahrer überprüft.
Lediglich zwei der kontrollierten Fahrzeuge konnten die Kontrolle ohne Beanstandungen verlassen. Bei den übrigen Bussen stellten die Einsatzkräfte verschiedene Mängel fest.
Mängel bei Sicherheit und Ausstattung
Bei zwei Linienbussen war das Erste-Hilfe-Material in einem Fach über dem Fahrersitz verstaut, das verschlossen war. Die Fahrer hatten keinen Schlüssel bei sich, sodass das Material im Notfall nicht zugänglich gewesen wäre.
In einem weiteren Bus wurde eine Schraube im Reifen entdeckt. Nach deren Entfernung konnte zunächst kein Luftverlust festgestellt werden, weshalb die Fahrt vorläufig fortgesetzt werden durfte.
Bei einem anderen Fahrzeug befand sich ein Steinschlag in der Windschutzscheibe im direkten Sichtfeld des Fahrers. Der Fahrer gab an, dass der Schaden bereits am Vortag entstanden sei. Das Unternehmen wurde aufgefordert, die Scheibe umgehend austauschen zu lassen.
Weitere Verstöße festgestellt
Zudem wurden in drei Fällen die vorgeschriebenen Beförderungsbedingungen und Entgelte nicht mitgeführt. Die Polizei informierte darüber das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt.