Rüsselsheim: 20-Jähriger nach Messerangriff am Berliner Platz in Untersuchungshaft

Rüsselsheim: 20-Jähriger nach Messerangriff am Berliner Platz in Untersuchungshaft

 

Nach der schweren Messerattacke auf einen 41-Jährigen am Berliner Platz in Rüsselsheim sitzt ein tatverdächtiger Angehöriger inzwischen in Untersuchungshaft.

Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung am Berliner Platz in Rüsselsheim, bei der ein 41 Jahre alter Mann durch Messerstiche schwer verletzt wurde, haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen schnellen Ermittlungserfolg erzielt.

Wie Staatsanwaltschaft Darmstadt und Polizeipräsidium Südhessen in einer gemeinsamen Mitteilung bekanntgaben, stellte sich ein 20-jähriger Tatverdächtiger am Dienstagabend selbst bei der Polizeistation Groß-Gerau.

Bei dem Mann handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen Verwandten des verletzten 41-Jährigen. Nach seiner Vorsprache wurde der 20-Jährige vorläufig festgenommen.

Haftbefehl wegen versuchten Mordes

Am Mittwoch wurde der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt erließ das Gericht einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Der Vollzug der Untersuchungshaft wurde angeordnet. Anschließend wurde der 20-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung machen die Ermittlungsbehörden derzeit keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Bei laufenden Kapitaldelikten übernimmt häufig die zuständige Staatsanwaltschaft die Pressehoheit. Weitere Informationen werden in solchen Fällen meist erst nach Abschluss wichtiger Ermittlungsmaßnahmen veröffentlicht.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen vom 20.05.2026.