Nach dem Feuer am 20. April steht die Ursache noch nicht fest. Ermittler schließen vorsätzliche Brandstiftung aus, vermuten jedoch einen technischen Defekt.
Nach dem Brand in einer Recyclingfirma in Lustadt am Montag, 20. April 2026, dauern die Ermittlungen weiter an. Das Feuer war gegen 14:30 Uhr auf dem Firmengelände ausgebrochen. Die Staatsanwaltschaft Landau in der Pfalz und die Kriminalpolizei Landau haben die Untersuchungen übernommen.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde der Brandort inzwischen durch spezialisierte Brandermittler sowie einen Gutachter untersucht. Eine eindeutige Ursache konnte dabei bislang nicht festgestellt werden.
Technischer Defekt als wahrscheinlichste Ursache
Nach bisherigen Erkenntnissen erscheint es am wahrscheinlichsten, dass eine defekte Batterie oder ein Akku das Feuer ausgelöst haben könnte. Konkrete Belege hierfür liegen jedoch nicht vor.
Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung oder ein mögliches Fehlverhalten von Mitarbeitern des Recyclingbetriebs ergaben sich nach Angaben der Ermittler nicht.
Halle vollständig zerstört
Durch den Brand wurde eine Halle auf dem Firmengelände vollständig zerstört. Der entstandene Schaden wird auf etwa eine Million Euro geschätzt.
Hinweis: Defekte oder unsachgemäß gelagerte Batterien und Akkus können ein erhebliches Brandrisiko darstellen. Sie sollten stets fachgerecht entsorgt und nicht beschädigt oder überhitzt werden.