Ludwigshafen: Polizei und Sparkasse starten gemeinsame Initiative gegen Betrug an Senioren

Ludwigshafen: Polizei und Sparkasse starten gemeinsame Initiative gegen Betrug an Senioren

 

Mit gemeinsamen Infoständen wollen Polizei und Sparkasse Vorderpfalz ältere Menschen in Ludwigshafen besser vor Betrugsmaschen wie Schockanrufen oder falschen Polizeibeamten schützen.

Betrugsversuche gegen ältere Menschen gehören weiterhin zu den großen Herausforderungen für Polizei und Banken. Immer wieder gelingt es Tätern mit perfiden Maschen, hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände zu erbeuten. Um gezielt aufzuklären und zu sensibilisieren, starten das Polizeipräsidium Rheinpfalz und die Sparkasse Vorderpfalz nun eine gemeinsame Informationsinitiative in Ludwigshafen.

Im Mittelpunkt stehen typische Betrugsformen wie falsche Polizeibeamte, Enkeltrick oder sogenannte Schockanrufe. Bei gemeinsamen Infoständen wollen Experten der Polizei und der Sparkasse lebensältere Menschen direkt ansprechen und praktische Tipps zum Schutz vor Betrug vermitteln.

Auch individuelle Fragen sollen vor Ort beantwortet werden. Unterstützt wird die Aktion zusätzlich vom Seniorenrat der Stadt Ludwigshafen.

Informationsveranstaltung am 28. Mai

Die gemeinsame Präventionsveranstaltung findet am Donnerstag, 28. Mai 2026, von 9 bis 12 Uhr in der Geschäftsstelle der Sparkasse Vorderpfalz in der Hauptstraße 250 statt.

Neben konkreten Verhaltenstipps möchten die Veranstalter insbesondere das Bewusstsein für typische Warnsignale stärken. Angehörige älterer Menschen sind ebenfalls ausdrücklich eingeladen.

Kostenlose Telefonhotline eingerichtet

Für Bürgerinnen und Bürger, die nicht persönlich teilnehmen können, hat das Polizeipräsidium Rheinpfalz zudem eine telefonische Beratung eingerichtet. Unter der Rufnummer 0621 963-21177 informieren Präventionsexperten kostenlos über aktuelle Betrugsmaschen und geben Hinweise zum richtigen Verhalten.

Die Polizei rät grundsätzlich dazu, bei angeblichen Notfällen oder Geldforderungen am Telefon misstrauisch zu bleiben. Weder Polizei noch Banken verlangen telefonisch Bargeld, Wertgegenstände oder sensible Kontodaten.

Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz, Meldung vom 20.05.2026.