Nach mehreren Telefonbetrugsfällen mit rund 30.000 Euro Schaden sitzt ein 20-Jähriger in Untersuchungshaft. Drei mutmaßliche Unterstützer wurden identifiziert.
Veröffentlicht am 13.08.2026 um 14:40 Uhr | Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz
Ermittler der Kriminalpolizei haben am Dienstag einen 20-jährigen Tatverdächtigen nach einem Telefonbetrug in Ludwigshafen vorläufig festgenommen.
Der Mann soll gemeinsam mit drei weiteren Verdächtigen seit Ende Juni mehrere Menschen in der Vorderpfalz und in Baden-Württemberg dazu gebracht haben, Bankkarten und PIN-Nummern auszuhändigen. Anschließend seien hohe Geldbeträge von den Konten abgebucht worden.
Unmittelbar vor seiner Festnahme soll der 20-Jährige zusammen mit einem 18-Jährigen bei einem weiteren Telefonbetrug rund 10.000 Euro erbeutet haben. Der Gesamtschaden der bekannten Taten wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Bei Wohnungsdurchsuchungen stellten Polizeikräfte Beweismittel sicher. Ein Haftrichter ordnete wegen des dringenden Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs Untersuchungshaft an.