Rhein-Pfalz-Kreis: Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen in Altrip und Schifferstadt

Rhein-Pfalz-Kreis: Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen in Altrip und Schifferstadt

Rhein-Pfalz-Kreis: Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen in Altrip und Schifferstadt

Am 16. Februar 2026 warnt die Polizei vor vermehrten Betrugsanrufen in Altrip und Schifferstadt. Täter geben sich als Angehörige, Amtspersonen oder Polizisten aus.

Wie die Polizeidirektion Ludwigshafen am 16.02.2026 um 11:36 Uhr mitteilte, kommt es aktuell in Altrip und Schifferstadt vermehrt zu betrügerischen Anrufen. Die Täter täuschen Notlagen vor, versprechen angebliche Gewinne oder geben sich als Amtsträger wie Staatsanwälte oder Polizeibeamte aus.

Mit gezielter Gesprächsführung verunsichern die Anrufer ihre Opfer und bringen sie dazu, hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände zu übergeben oder zu überweisen. Die Polizei betont, dass die Täter äußerst geschickt und skrupellos agieren und ihre Vorgehensweise ständig anpassen.

Polizei bittet um Mithilfe

Wer in Altrip oder Schifferstadt verdächtige Situationen bemerkt oder den Eindruck hat, dass in seinem Umfeld ein Betrugsversuch stattfindet, soll umgehend die Polizei informieren.

Insbesondere Taxifahrerinnen und Taxifahrer sowie Bankmitarbeitende werden gebeten, aufmerksam zu sein, wenn ältere Personen ungewöhnlich hohe Geldbeträge abheben möchten. In Zweifelsfällen sollte die Notrufnummer 110 gewählt werden.

Typische Betrugsmaschen

Zu den bekannten Vorgehensweisen zählen unter anderem falsche Gewinnversprechen, bei denen vorab Gebühren oder Steuern verlangt werden, angebliche Amtspersonen, die Zahlungen fordern, sowie falsche Polizeibeamte, die vor angeblichen Einbrüchen warnen und die Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen verlangen.

Auch der sogenannte Enkeltrick bleibt ein Thema. Dabei geben sich Täter als Verwandte aus und bitten unter einem Vorwand um Geld. Teilweise erfolgt die Kontaktaufnahme inzwischen auch per SMS oder Messenger-Diensten. Zudem kombinieren Täter verschiedene Maschen, etwa falsche Angehörige und angebliche Amtspersonen, um Kautionszahlungen zu erwirken.

Ein weiteres Phänomen sind Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter, die vorgeben, Schadsoftware auf dem Computer festgestellt zu haben und einen Fernzugriff verlangen.

Verhaltenshinweise der Polizei

Die Polizei kontaktiert Bürgerinnen und Bürger niemals unter der Notrufnummer 110. Geben Sie keine persönlichen Daten oder Bankinformationen heraus. Übergeben Sie kein Geld oder Wertsachen an Unbekannte. Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf und wählen Sie die 110 selbst. Installieren Sie keine Fremdsoftware auf Aufforderung unbekannter Anrufer und öffnen Sie keine verdächtigen Links.

Die Polizei dankt für die Aufmerksamkeit und bittet darum, insbesondere ältere Menschen im persönlichen Umfeld über die aktuellen Betrugsmaschen zu informieren.