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SV Waldhof gastiert beim SV Wehen Wiesbaden

Fussball Von Gerhard Mertin 3 Min. Lesezeit

(Foto: Mj) Trainer Rui Mota vor dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden

Vom Tabellenletzten will der SV Waldhof drei Punkte mitnehmen.
(GM) Am kommenden Sonntag, 13. September, muss der SV Waldhof beim SV Wehen Wiesbaden antreten. Das Spiel in der BRITA-Arena wird um 16:30 Uhr angepfiffen und geleitet von Schiedsrichter Lennart Kernchen.

Da der SV Waldhof in den letzten Spielen gerade gegen Mannschaften vom Tabellenende ordentlich Federn lassen musste, fährt man möglicherweise mit einigem Unbehagen nach Wiesbaden. Der Club aus der hessischen Landeshauptstadt steht derzeit mit zwei mageren Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und wird sicher alles daransetzen, vor eigenem Publikum den ersten Sieg einzufahren.
Daher zeigt sich SVW-Trainer Rui Mota erfreut darüber, dass voraussichtlich rund 2.000 Fans mit nach Wiesbaden reisen werden, um ihr Team zu unterstützen. „Ich bin froh, dass uns so viele Fans begleiten werden“, sagte der Coach. „Die Fans sind unser 12. Mann. Vielleicht werden es ja noch mehr. Die Mannschaft und auch ich sind froh über jede Unterstützung.“

Nachdem es nach gutem Saisonstart zuletzt zwei unnötige Niederlagen hintereinander gab und der Waldhof zuletzt, im Heimspiel gegen Verl trotz zahlreicher Möglichkeiten, noch nicht einmal einen Treffer erzielen konnte, erklärte Rui Mota auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, dass er im Augenblick sowohl als Trainer als auch als Psychologe gebraucht wird. Die beiden Niederlagen sieht er unterschiedlich.
„Gegen Havelse wurde der Vorsprung einfach nicht gut verteidigt, aber das Spiel gegen Verl war völlig anders. Wenn wir es zehn Mal spielen, gewinnen wir es neun Mal, wir hatten sehr viele Chancen, sogar klare Torchancen, aber wir haben keine genutzt. Dazu kam, dass der Verler Torhüter einen sehr guten Tag hatte.

Verl hat sich in den Spielen davor sehr viele Chancen erspielen können. Gegen uns war es nur eine und die haben sie genutzt. Man muss aber auch sagen, dass wir in dieser Situation besser verteidigen müssen. Ansonsten war die Art und Weise, wie wir gespielt haben, schon sehr gut. Wir müssen nur unsere Chancen nutzen. Die Mannschaft befindet sich noch in der Entwicklung, aber es geht Schritt für Schritt voran. Das was gegen Verl und davor schon gut war, müssen wir jetzt in die nächsten Spiele mitnehmen.“
Wehen Wiesbaden hatte sich vor der Saison hohe Ziele gesetzt und Rui Mota erwartet demensprechend ein schweres Spiel. „Es ist eine Mannschaft, die physisch sehr stark ist. Sie haben gegenüber dem Saisonstart ihren Stil umgestellt und spielen jetzt im 4-4-2-System. Darauf haben wir uns unter der Woche vorbereitet. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und hoffen, dass wir am Sonntag die 3 Punkte holen werden.“

Einen besonderen Druck, aufgrund der aktuellen Situation und angesichts der kommenden scheren Spiele, spürt Rui Mota nicht. „Man hat immer Druck in dieser Liga und im Profifußball. Hier in Mannheim gibt es immer die Erwartungen, Spiele zu gewinnen. Nach zwei Niederlagen haben wir in der englischen Woche wieder Gelegenheit viele Punkte zu sammeln. Das weiß auch die Mannschaft und kann damit auch umgehen.“

Nicht zufrieden in den letzten Spielen war der Trainer darüber, dass die Einwechselspieler kaum Wirkung erzielen. Er machte deutlich, dass er da deutlich mehr erwartet und dass eingewechselte Spieler noch einmal für frischen Wind sorgen. Auch das war ein Thema in der vergangenen Trainingswoche. „Für mich ist der letzte Spieler der eingewechselt wird, genau so wichtig wie ein Spieler der in der Startelf steht,“ so Rui Mota. „Und daher erwarte ich auch eine entsprechende Leistung.“
Leider wird zu den Langzeitverletzten auch noch Asallari wegen einer Muskelverletzung ausfallen, genau wie Yannis Hör.

SV Wehen Wiesbaden – SV Waldhof
Sonntag, 13. September, 16:30 Uhr
BRITA-Arena, Berliner Straße, Wiesbaden

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