Neckar-Odenwald-Kreis

Wald-Michelbach: Tina Krieger ist neue Schutzfrau vor Ort

04.12.2025 – 10:51

Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Wald-Michelbach: Tina Krieger ist neue Schutzfrau vor Ort

POL-DA: Wald-Michelbach: Tina Krieger ist neue Schutzfrau vor Ort

Wald-Michelbach (ots)

Kriminaloberkommissarin Tina Krieger hat am 1. Dezember ihre neue Tätigkeit als neue Schutzfrau vor Ort (SvO) im Zuständigkeitsgebiet der Polizeistation Wald-Michelbach, zu der auch der Polizeiposten Hirschhorn gehört, übernommen. Bei der Polizeidirektion Bergstraße sind damit nun sieben Schutzleute vor Ort im Einsatz. In ganz Südhessen gibt es aktuell 32 Schutzleute vor Ort.

Mit Tina Krieger übernimmt eine erfahrene Schutzfrau die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Wald-Michelbach. Die Kriminaloberkommissarin ist seit 1997 bei der Polizei und war in den vergangenen Jahren als Ermittlerin beim Heppenheimer Einbruchskommissariat K 21/22 tätig.

Tina Krieger lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern im Neckartal. In ihrer Freizeit ist sie aktives Mitglied im örtlichen Sportverein, betreibt gerne Kraftsport und fährt Mountainbike.

Die Schutzfrauen und Schutzmänner zeigen Präsenz und sind für die Bürgerinnen und Bürger in ihren Zuständigkeitsbereichen direkte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Durch die täglichen Begegnungen auf der Straße, die Vernetzung mit örtlichen Vereinen und Institutionen wie Schulen und Kindergärten sowie die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen, sind die Schutzleute vor Ort ein wichtiges Bindeglied zwischen der Bevölkerung und der Polizei.

In Hinsicht auf die polizeiliche Kriminalprävention in den Bereichen der Gewaltprävention, des Jugendschutzes, der Förderung von Medienkompetenz und mit Blickrichtung auf Straftaten zum Nachteil älterer Menschen sind die SvO beratend tätig und unterstützen bei der Vermittlung spezieller Hilfsangebote.

Die Schutzfrau ist zu den üblichen Bürozeiten unter der Rufnummer 06207/9405-17 erreichbar. Für die Aufnahme einer Strafanzeige steht ihnen darüber hinaus jederzeit die Polizeistation Wald-Michelbach unter der Telefonnummer 06207/9405-0 zur Verfügung. In Notfällen wählen Sie bitte die Notrufnummer 110.

Fürth/Wald-Michelbach: Gemeinsame ÖPNV-Kontrollen – überwiegend positive Bilanz

Fürth/Wald-Michelbach: Gemeinsame ÖPNV-Kontrollen – überwiegend positive Bilanz

Zwölf Linienfahrzeuge wurden am Dienstag im Raum Fürth und Wald-Michelbach überprüft. Polizei und Kreis ziehen ein positives Fazit – einzelne Mängel wurden dennoch festgestellt.

Laut Polizei führten Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen gemeinsam mit der Abteilung ÖPNV und Mobilität des Kreises Bergstraße am Dienstag (02.12.) umfangreiche Kontrollen durch. Am Schulzentrum in Wald-Michelbach sowie am Bahnhof in Fürth wurden insgesamt zwölf Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs überprüft.

Die Bilanz fiel überwiegend positiv aus: Sechs der Busse konnten die Kontrollstellen ohne jegliche Beanstandung verlassen. Dennoch wurden bei einigen Fahrzeugen Verstöße festgestellt.

Am Bahnhof in Fürth fiel ein 9-Sitzer auf, der entgegen den Vorschriften nicht als Linienfahrzeug kenntlich war. Es fehlten unter anderem Angaben zum Unternehmen, der Betriebssitz, das Zielschild sowie die Liniennummer. Zudem war das mitgeführte Erste-Hilfe-Material bereits seit Juni abgelaufen.

Bei einem Kraftomnibus, der für die Schülerbeförderung eingesetzt wurde, fehlte die vorgeschriebene Beschilderung an der Stirn- und Rückseite. Außerdem war die Frist für die Sicherheitsprüfung überschritten. Darüber hinaus stellten die Kontrollkräfte lediglich zwei fehlende Unterlegkeile und zwei kleinere technische Mängel fest.

Hinweis der Polizei

Regelmäßige Kontrollen im ÖPNV tragen maßgeblich zur Sicherheit von Fahrgästen bei – insbesondere von Schülerinnen und Schülern. Die Polizei empfiehlt Verkehrsbetrieben, Fahrzeugkennzeichnungen, Sicherheitsprüfungen und Erste-Hilfe-Ausrüstung kontinuierlich zu überprüfen.
Quelle: Polizeipräsidium Südhessen, Pressemitteilung vom 03.12.2025, 10:36 Uhr (POL-DA).

Odenwaldkreis: Anklage wegen schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern erhoben

Odenwaldkreis: Anklage wegen schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern erhoben

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat einen 52-jährigen Mann aus dem Odenwaldkreis angeklagt. Grundlage sind umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilen, wurde bereits am 12. November 2025 Anklage beim Landgericht Darmstadt erhoben. Dem 52-Jährigen aus dem Odenwaldkreis werden mehrere schwerwiegende Taten zur Last gelegt. Die Ermittlungen reichen zurück bis Herbst 2024 und wurden durch einen Hinweis einer besorgten Mutter ausgelöst, die sich mit ihrem Verdacht an die Polizei wandte.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige Kinder im Bekanntenkreis, während Klinikaufenthalten sowie über die berufliche Tätigkeit einer Angehörigen als Schulassistenz kennengelernt haben. Innerhalb kurzer Zeit soll er laut Polizei und Staatsanwaltschaft ein enges Verhältnis zu den Kindern aufgebaut haben. Der Mann äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen und befindet sich seit Juni 2025 in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Südhessen führte gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt umfangreiche Ermittlungen durch. Dabei wurden zahlreiche Datenträger und weitere Beweismittel ausgewertet sowie Zeugen vernommen. Die Untersuchungen sind Teil eines komplexen und sensiblen Verfahrens, das nun vor Gericht verhandelt werden soll.

Hinweis der Polizei

Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, bei Verdachtsmomenten frühzeitig Kontakt zur Polizei aufzunehmen. Eltern und Bezugspersonen sollten aufmerksam auf Verhaltensänderungen bei Kindern achten und im Zweifel Beratung bei Fachstellen oder der Polizei suchen.
Quelle: Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen, 03.12.2025, 10:01 Uhr.

Höchst/Erbach: Drei Unfälle auf glatter Fahrbahn – Polizei warnt vor Wintergefahren

Höchst/Erbach: Drei Unfälle auf glatter Fahrbahn – Polizei warnt vor Wintergefahren

Am frühen Montagmorgen kam es in Höchst und Erbach gleich zu mehreren Verkehrsunfällen auf vereisten Straßen. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer – die Polizei mahnt zu besonderer Vorsicht.

Erster Unfall bei Forstel/Hummetroth

Laut Polizei ereignete sich der erste Unfall gegen kurz nach 5:30 Uhr auf der Landesstraße 3106 zwischen Forstel und Hummetroth. Ein 44-jähriger Autofahrer geriet auf der winterglatten Strecke in Richtung Brensbach in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Wagen einer 45-jährigen Frau. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 9.000 Euro – verletzt wurde niemand.

Schwerer Unfall auf der B45 bei Höchst

Gegen 6:45 Uhr verunglückte ein 32-jähriger Autofahrer aus Groß-Umstadt auf der B45-Westumgehung. Er verlor laut Polizei im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte in den Gegenverkehr und stieß mit dem Auto eines 40-jährigen Mannes aus Höchst zusammen. Die Feuerwehr musste einen der Beteiligten aus dem Fahrzeug befreien. Der 32-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, der 40-Jährige kam per Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Schaden beträgt etwa 8.500 Euro. Die Strecke blieb bis 9:15 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

Kurioser Unfall in Erbach

Um 7:30 Uhr kam es auf der Michelstädter Straße in Erbach zu einem ungewöhnlichen Unfall: Ein 17-jähriger Jugendlicher rutschte beim Überqueren der Fahrbahn auf der glatten Straße aus. Auf dem Boden liegend wurde er vom Auto einer 37-jährigen Michelstädterin leicht gestreift. Er kam vorsorglich mit leichten Blessuren ins Krankenhaus.

Die Polizei im Odenwald weist eindringlich auf die Gefahren durch überfrierende Nässe hin – besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden.

Hinweise der Polizei:
• Außentemperatur im Blick behalten
• Verhalten anderer Fahrer beobachten
• Langsam und vorausschauend fahren
• Sanft bremsen, keine ruckartigen Lenkbewegungen
• Großen Sicherheitsabstand einhalten
• Winterreifen sind bei winterlichen Straßenverhältnissen Pflicht

Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, in der kalten Jahreszeit besonders umsichtig unterwegs zu sein, um Unfälle wie diese zu vermeiden.

Schönbrunn: Flucht vor Polizei endet im Wald – 19-Jähriger unter Drogeneinfluss verunfallt

Schönbrunn: Flucht vor Polizei endet im Wald – 19-Jähriger unter Drogeneinfluss verunfallt

Eine kurze Verfolgungsfahrt im Rhein-Neckar-Kreis endete an einem Baum: Ein 19-Jähriger floh vor der Polizei, verlor auf einem Waldweg die Kontrolle und prallte mit seinem Audi A3 gegen einen Baum. Nun ermittelt das Polizeirevier Eberbach.

Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit durch Moosbrunn

Am Freitag, 21. November 2025, gegen 17:45 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Eberbach auf dem Parkplatz des örtlichen Fußballplatzes einen Audi A3 mit laufendem Motor. Als der 19-jährige Fahrer den Streifenwagen sah, fuhr er rasch in Richtung Hirschhorner Landstraße davon.

Die Polizeibeamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Der junge Fahrer beschleunigte stark, fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch Moosbrunn in Richtung Schönbrunn und ignorierte sämtliche Anhaltezeichen des Streifenwagens.

Flucht endet an einem Baum

In der Heinbuchenstraße in Schönbrunn bog der Fahrer schließlich in einen Waldweg ab. Doch die Flucht war nur von kurzer Dauer: Auf dem unbefestigten Untergrund verlor er die Kontrolle über den Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Der 19-Jährige erlitt leichte, oberflächliche Verletzungen und wurde vorläufig festgenommen. Neben ihm befanden sich zwei weitere Personen im Fahrzeug. Weitere Personen wurden laut Polizei nicht gefährdet.

Drogen im Spiel

Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. An dem Audi entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Bei den beiden Mitfahrern wurden jeweils geringe Mengen Drogen aufgefunden.

Das Polizeirevier Eberbach führt die Ermittlungen.

Hinweis der Polizei:
Fluchtfah

Höchst: Unfallflucht – geparkter Audi A3 beschädigt

Höchst: Unfallflucht – geparkter Audi A3 beschädigt

In der Pestalozzistraße wurde ein geparkter Audi A3 angefahren und an beiden Türen der Fahrerseite beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.

In Höchst im Odenwald kam es am Montag (17.11.) zwischen 7:30 Uhr und 15:00 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmender beschädigte einen schwarzen Audi A3, der am Fahrbahnrand der Pestalozzistraße abgestellt war.

Der Schaden betrifft beide Türen der Fahrerseite und wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt. Der oder die Verursachende entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Die Polizeistation Höchst hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.

Zeugenaufruf:
Hinweise zum Unfallhergang oder zu auffälligen Fahrzeugen in der Pestalozzistraße nimmt die Polizeistation Höchst unter 06163 / 941-0 entgegen.
Polizei-Hinweis:
Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt. Wer einen Schaden verursacht, ist verpflichtet, die Polizei zu informieren oder am Unfallort zu warten.

Wald-Michelbach: Angriff auf Einsatzkräfte – Zwei Polizeibeamte verletzt

Wald-Michelbach: Angriff auf Einsatzkräfte – Zwei Polizeibeamte verletzt

In Ober-Schönmattenwag kam es am späten Samstagabend zu einem tätlichen Angriff auf zwei Polizeibeamte. Ein 42-jähriger Mann leistete erheblichen Widerstand – die Beamten mussten ihren Dienst abbrechen.

Am Samstagabend (29.11.), gegen 22.20 Uhr, wurden in der Heidelberger Straße in Ober-Schönmattenwag zwei Polizeibeamte bei einem Einsatz verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Einsatzkräfte vor Ort, weil eine Frau gestürzt war und vom Rettungsdienst versorgt werden musste. Während der medizinischen Behandlung trat ihr 42 Jahre alter Begleiter zunehmend aggressiv auf. Die Polizei wollte den laut Polizei deutlich alkoholisierten Mann – ein Atemalkoholtest ergab rund 1,8 Promille – in Gewahrsam nehmen, um weitere Störungen der Rettungsmaßnahmen zu verhindern. Doch der Mann leistete massiven Widerstand: Beim Versuch der Festnahme schlug und trat er nach einer 23-jährigen Beamtin sowie einem 33-jährigen Beamten. Beide wurden leicht verletzt und mussten ihren Nachtdienst beenden, da sie nicht mehr dienstfähig waren. Der Angreifer konnte schließlich überwältigt, gefesselt und in eine Gewahrsamszelle gebracht werden. Neben der Blutentnahme erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Laut Polizei sind Übergriffe auf Einsatzkräfte keine Seltenheit. Die Behörden appellieren regelmäßig an Respekt und Besonnenheit – insbesondere bei Einsätzen, in denen Rettungsabläufe nicht behindert werden dürfen. Wer Zeuge von aggressivem Verhalten wird, sollte umgehend den Notruf 110 wählen.

Höchst: Motorroller aus Hinterhof gestohlen – Polizei sucht Zeugen

Höchst: Motorroller aus Hinterhof gestohlen – Polizei sucht Zeugen

In Höchst im Odenwald ist ein Motorroller spurlos verschwunden. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Ein Motorroller der Marke Piaggio mit dem Versicherungskennzeichen 136 JAH wurde in Höchst im Odenwald entwendet. Der Roller stand in einem Hinterhof in der Erbacher Straße und verschwand nach bisherigen Erkenntnissen im Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag (19.11.) und Donnerstagmittag (20.11.).

Wie die Täter den Roller abtransportierten und ob sie zuvor das Gelände ausgekundschaftet hatten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Hinweise auf mögliche verdächtige Personen oder Fahrzeuge liegen der Polizei bislang nicht vor.

Zeugenaufruf:
Wer im genannten Zeitraum in der Erbacher Straße oder in der Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kommissariat 41 der Polizei in Erbach zu melden. Telefonnummer: 06062/9530.
Hinweis der Polizei:
Zweiräder sollten nach Möglichkeit nicht nur abgestellt, sondern zusätzlich durch stabile Ketten- oder Bügelschlösser gesichert werden. Auffällige Veränderungen am Geräusch oder Verhalten von Personen in Hinterhöfen sollten Nachbarn aufmerksam machen. Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel bei der 110 anrufen.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen, Meldung vom 21.11.2025, 09:29 Uhr.

Hirschberg a.d. Bergstraße: Linienbus in Vollbrand – Evakuierungen und Millionenschaden

Hirschberg a.d. Bergstraße: Linienbus in Vollbrand – Evakuierungen und Millionenschaden

Ein Wasserstoffbus gerät in Hirschberg an der Bergstraße in Brand – die Flammen greifen auf einen zweiten Bus über, Wohnhäuser werden vorsorglich geräumt. Verletzt wird niemand, doch der Schaden ist enorm.

Brand auf Firmengelände – Bus in Vollbrand

Nach Angaben der Polizei kam es am Freitag, 14.11.2025, gegen 16:30 Uhr zu einem erheblichen Brandereignis auf einem Firmengelände in der Badener Straße in Hirschberg an der Bergstraße. Beim Eintreffen der ersten Streifen stand ein Linienbus bereits vollständig in Flammen. Besonders brisant: Es handelte sich um ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug, was die Einsatzlage zusätzlich verschärfte.

Flammen greifen über – Wohnhäuser vorsorglich evakuiert

Während der Löscharbeiten fing ein daneben abgestellter weiterer Linienbus ebenfalls Feuer. Aus Sicherheitsgründen wurden die angrenzenden Wohnhäuser vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle, gegen 18:00 Uhr waren die Flammen vollständig gelöscht.

Verletzte glücklicherweise keine – hoher Sachschaden

Verletzt wurde laut Polizei niemand. Der entstandene Schaden ist jedoch erheblich und wird derzeit auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Weinheim.
Hinweis: Die Polizei empfiehlt, abgestellte Fahrzeuge auf Firmengeländen und in Wohnbereichen regelmäßig zu kontrollieren und bei ungewöhnlichen Gerüchen, Rauchentwicklung oder auffälligen Geräuschen sofort den Notruf 112 zu wählen.

Höchst im Odenwald: Schwarzer BMW schneidet Radfahrerin – Polizei sucht Zeugen nach Unfall in der Aschaffenburger Straße

Höchst im Odenwald: Schwarzer BMW schneidet Radfahrerin – Polizei sucht Zeugen nach Unfall in der Aschaffenburger Straße

Eine Radfahrerin stürzt, weil ein unbekannter BMW-Fahrer in eine Parkbucht einbiegt und sie übersieht. Die Polizei sucht Hinweise zum Fahrzeug und zum Unfallverursacher.

Am Mittwoch, dem 26. Oktober, gegen 13:15 Uhr ereignete sich in der Aschaffenburger Straße in Höchst im Odenwald ein Unfall zwischen einem bislang unbekannten Autofahrer und einer Radfahrerin. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen war ein schwarzer BMW in Richtung Breuberg unterwegs.

Auf Höhe eines Kiosks fuhr der BMW nach rechts in eine Parkbucht ein. Dabei übersah der Fahrer die in gleicher Fahrtrichtung am Straßenrand fahrende Radfahrerin. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die Frau stark bremsen und stürzte infolgedessen. Sie zog sich dabei leichte Verletzungen zu.

Der unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt offenbar fort, ohne sich um die gestürzte Radfahrerin zu kümmern. Ob er den Sturz bemerkt hat oder nicht, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung.

Zeugenaufruf:
Wer Hinweise zum Unfallhergang oder zum unbekannten BMW-Fahrer geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Höchst im Odenwald zu melden:
Telefon: 06163 / 9410.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen, Meldung „POL-ERB: Schwarzes Auto kollidiert mit Radfahrer in Höchst“ vom 0.11.2025, 19:07 Uhr.
Hinweis der Polizei:
Gerade in engen Straßenbereichen müssen Autofahrer beim Ein- und Ausparken besonders auf Radfahrende achten. Schon kleine Unachtsamkeiten können zu Stürzen und Verletzungen führen. Die Polizei empfiehlt, vor jedem Abbiege- oder Einparkmanöver den Schulterblick durchzuführen und ausreichend Abstand zu Radfahrenden zu halten.

Mörlenbach: Unfallflucht in der Weinheimer Straße – Polizei bittet um Hinweise

Mörlenbach: Unfallflucht in der Weinheimer Straße – Polizei bittet um Hinweise

Ein geparkter Opel Mokka wurde am Freitag beschädigt – der Verursacher flüchtete. Die Polizei sucht nun dringend Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich am vergangenen Freitag (14.11.) zwischen 7 und 13 Uhr eine Verkehrsunfallflucht in der Weinheimer Straße in Mörlenbach. Ein grauer Opel Mokka, der dort abgestellt war, wurde am Fahrzeugheck deutlich beschädigt. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei mindestens 4.000 Euro. Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen oder Kontaktinformationen zu hinterlassen.

Zeugen gesucht

Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum flüchtigen Fahrzeug machen kann, wird gebeten, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizeistation Heppenheim unter der Telefonnummer 06252 / 706-0 entgegen. Unfallflucht ist strafbar – jede Information kann helfen, den Verursacher zu ermitteln.

```

Höchst: #AKTION SCHUTZSCHILD - Infoveranstaltung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt

14.11.2025 – 11:20

Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Höchst: #AKTION SCHUTZSCHILD - Infoveranstaltung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt

POL-DA: Höchst: #AKTION SCHUTZSCHILD - Infoveranstaltung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt

Am Montag (10.11.) fand in den Räumen der Gemeinde Höchst eine Informationsveranstaltung des Polizeipräsidiums Südhessen und der Polizeidirektion Odenwald zur #AKTION SCHUTZSCHILD im Rahmen der Kampagne "Brich dein Schweigen" statt. Unterstützt wurden die Beamtinnen und Beamten hierbei vom staatlichen Schulamt Heppenheim.

Die Veranstaltung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt richtete sich gezielt an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Kindertagespflegepersonen und stieß bei den gut 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kindertagesstätten und Grundschulen aus dem Odenwaldkreis und dem Kreis Bergstraße auf große Resonanz. Am Fachtag ging es um die Fragen: Wie zeigt sich der sexuelle Missbrauch von Kindern?, Welche Möglichkeiten gibt es bei einem Verdacht?, Wer sind die Ansprechpartner für Fachkräfte? Denn bei der Prävention kommt es auf ein gutes Zusammenspiel von allen Beteiligten an. Den pädagogischen Fachkräften, die tagtäglich im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Nach der Begrüßung des Schulpsychologen Tobias Knapp (staatliches Schulamt Heppenheim), stellten sich die weiteren Vertreter der Fachstellen und der Polizei vor. Es folgten Darbietungen des Präventionstheaters "Mensch:Theater!", dessen Akteure Zuschauer in den Ablauf der Stücke interaktiv einbeziehen und Lösungsansätze mit dem Publikum erarbeiten. Die Szenen spielen im täglichen Arbeitsalltag von Kindergärten, der Grundschule sowie im Bereich der Unterstufe weiterführender Schulen. Das schauspielerisch dargestellte Verhalten sowie Äußerungen von Kindern, die auf einen sexuellen Missbrauch hinweisen können, die Nutzung des Smartphones, die Gefahren des Cybergroomings aber auch die Gefahr des sexuellen Missbrauchs durch betreuende Personen, führte zu einem regen Austausch. Die Zuschauer und die Expertengruppe wurden so aktiv in die Bewertung der Szenen einbezogen. Ziel war es, Lösungsstrategien aufzuzeigen.

Die Veranstaltung wurde unterstützt durch die Sparkassenstiftung und den Verein Bürger und Polizei e. V. Bergstraße.

Grasellenbach: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht – Blauer VW Golf beschädigt

Grasellenbach: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht – Blauer VW Golf beschädigt

Auf dem Parkplatz des Hotels „Siegfriedbrunnen“ wurde ein abgestellter VW Golf touchiert – der Verursacher flüchtete. Die Polizei bittet nun um Hinweise.

Unfall zwischen Freitag und Sonntag

Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, kam es zwischen Freitag (21.11.) 16:30 Uhr und Sonntag (23.11.) 12:00 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht in der Hammelbacher Straße in Grasellenbach.

Der betroffene blaue VW Golf stand ordnungsgemäß auf dem Parkplatz des Hotels „Siegfriedbrunnen“, als ein unbekanntes Fahrzeug ihn vermutlich beim Ein- oder Ausparken touchierte. Der oder die Verursachende entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 500 Euro.

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu einem möglichen Verursacherfahrzeug machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Wald-Michelbach zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeistation Wald-Michelbach unter der Telefonnummer 06207/94050 entgegen.

Quelle

Polizeipräsidium Südhessen, Pressemitteilung POL-HP vom 23.11.2025 – 16:34 (ots)

Präventionstipp:
Wer einen Parkrempler bemerkt – sei es als Geschädigter oder möglicher Unfallverursacher – sollte immer die Polizei verständigen. Selbst kleine Blechschäden unterliegen der gesetzlichen Meldepflicht.

Höchst im Odenwald: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall vor Woolworth

Höchst im Odenwald: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall vor Woolworth

In der Erbacher Straße von Höchst im Odenwald kam es am Mittwochmorgen zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen. Die Polizei bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Verkehrsunfall am **19. November 2025 gegen 08:25 Uhr** in der **Erbacher Straße**, direkt auf Höhe des dortigen **Woolworth-Marktes**. Beteiligt waren ein grauer **Ford Fiesta** sowie ein grauer **Skoda Octavia**, an beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Um den Hergang präzise rekonstruieren zu können, sucht die Polizei nach unbeteiligten Zeugen, die den Zusammenstoß beobachtet haben oder relevante Hinweise geben können.

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen werden gebeten, sich bei der **Polizeistation Höchst** unter der Telefonnummer **06163 / 941-0** zu melden. Jeder Hinweis kann zur Aufklärung beitragen.

Quelle

Laut Polizeipräsidium Südhessen, Pressemitteilung **POL-ERB**, veröffentlicht am **19.11.2025 – 23:20 Uhr**.

Rimbach: Reizgas in Schultoilette versprüht – mehrere Schüler verletzt

Rimbach: Reizgas in Schultoilette versprüht – mehrere Schüler verletzt

Ein Vorfall in einer Schule in der Brunnengasse löste am Donnerstag einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, wurde am Donnerstag (13.11.) kurz nach 11 Uhr in einer Schultoilette in der Brunnengasse Reizgas versprüht. Drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren stehen im Verdacht, an dem Vorfall beteiligt gewesen zu sein. In der Folge klagten mehrere Schülerinnen und Schüler über gerötete Augen sowie Reizungen der Atemwege. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes behandelten die Betroffenen vor Ort, eine Person wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die mutmaßlichen Verursacher. Nachdem die Feuerwehr die Räumlichkeiten gründlich gelüftet hatte, konnte die Schule gegen 12:40 Uhr wieder freigegeben werden. Der Fall zeigt einmal mehr, wie gefährlich der Umgang mit Reizstoffen in Schulen sein kann und welche Folgen unüberlegte Aktionen nach sich ziehen können.
Hinweis der Polizei:

Reizgas kann bereits in geringen Mengen erhebliche gesundheitliche Schäden verursachen. Das Mitführen oder Versprühen solcher Stoffe an Schulen ist strafbar und führt regelmäßig zu Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Verdächtige Wahrnehmungen sollten umgehend der Polizei gemeldet werden – Notruf 110.