Mannheim

Mannheim: Aufmerksamer Zeuge verfolgt Dieb nach Bargeldraub durch die Innenstadt

 

Ein 30-jähriger Mann hat am Montag in einer Bankfiliale in den Mannheimer Quadraten 500 Euro Bargeld gestohlen. Dank des schnellen Eingreifens eines Zeugen konnte der Tatverdächtige wenig später festgehalten werden.

Ein couragierter Zeuge hat am Montagmittag in der Mannheimer Innenstadt entscheidend zur Festnahme eines mutmaßlichen Diebes beigetragen. Der Vorfall ereignete sich gegen 11:55 Uhr in einer Bankfiliale im Quadrat O 2.

Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete ein 39-jähriger Mann, wie ein 30-Jähriger einem Bankkunden 500 Euro Bargeld aus der Hand riss und anschließend die Flucht ergriff.

Der Zeuge reagierte sofort und nahm die Verfolgung des Tatverdächtigen auf. Die Verfolgung führte bis in das Stadthaus im Quadrat N 1.

Tatverdächtiger bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten

Dort gelang es dem 39-Jährigen, den Flüchtenden einzuholen. Mit Unterstützung eines bislang unbekannten weiteren Zeugen konnte der Tatverdächtige am Boden festgehalten werden.

Kurz darauf traf eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt ein und übernahm den Mann.

Der 30-Jährige wurde für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf das Polizeirevier gebracht.

Ermittlungen eingeleitet

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei würdigt in diesem Zusammenhang das schnelle und aufmerksame Handeln der beteiligten Zeugen, das maßgeblich zur Klärung des Falls beigetragen hat.

Hinweis: Wer Zeuge einer Straftat wird, sollte umgehend die Polizei verständigen und dabei stets die eigene Sicherheit im Blick behalten. Beobachtungen und Täterbeschreibungen können für die Ermittlungen von großer Bedeutung sein.

Mannheim: Frau an Bushaltestelle überfallen und beraubt – Polizei sucht Zeugen

 

Eine 34-jährige Frau ist am Donnerstagabend an einer Bushaltestelle in Mannheim von drei unbekannten Männern angegriffen und beraubt worden. Die Kriminalpolizei bittet insbesondere einen bislang unbekannten Autofahrer um Hinweise.

Die Kriminalpolizei Mannheim ermittelt nach einem Raubüberfall auf eine 34-jährige Frau im Stadtteil Friedrichsfeld. Die Tat ereignete sich bereits am Donnerstagabend, 12. Juni 2026, gegen 19 Uhr an der Bushaltestelle „Im Morchhof“ in der Morchfeldstraße.

Nach bisherigen Erkenntnissen stellten sich drei unbekannte Männer an der Haltestelle zu der Frau und forderten die Herausgabe ihres Rucksacks. Als die 34-Jährige dies verweigerte, soll einer der Täter ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Anschließend entrissen die Männer der Frau den Rucksack. Daraus entnahmen sie Bargeld sowie zwei Bankkarten. Den Rucksack ließen die Täter später zurück.

Nach der Tat flüchteten die drei Männer zu Fuß in Richtung eines Elektromarktes in der Franz-Grashof-Straße.

Autofahrer könnte wichtiger Zeuge sein

Während des Überfalls soll ein Autofahrer an der Bushaltestelle vorbeigefahren sein und gehupt haben. Ob er die Tat beobachtet hat, ist bislang unklar.

Die Polizei hofft nun, diesen bislang unbekannten Zeugen ausfindig zu machen, da seine Beobachtungen für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten.

Die Geschädigte begab sich nach dem Vorfall zunächst nach Hause und verständigte von dort die Polizei.

Täterbeschreibung veröffentlicht

Die drei Tatverdächtigen sollen zwischen 25 und 35 Jahre alt und jeweils etwa 1,80 Meter groß gewesen sein. Sie hatten kurze schwarze Haare und einen sonnengebräunten Hauttyp.

Zwei der Männer trugen Beanies, der dritte eine Mütze mit breitem Schirm. Einer der Täter fiel durch einen auffälligen gelben Pullover auf.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Das Fachdezernat des Kriminalkommissariats Mannheim hat die Ermittlungen übernommen. Personen, die am Donnerstagabend im Bereich der Morchfeldstraße oder der Franz-Grashof-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 beim Hinweistelefon der Kriminalpolizei zu melden.

Insbesondere der Autofahrer, der während des Überfalls an der Bushaltestelle vorbeifuhr und gehupt hatte, wird gebeten, Kontakt mit den Ermittlern aufzunehmen.

Hinweis: Wer Zeuge einer Straftat wird, sollte möglichst sofort die Polizei verständigen und sich Details zu Personen, Kleidung, Fluchtrichtung oder Fahrzeugen merken. Auch scheinbar kleine Beobachtungen können für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein.

Mannheim: Trickdiebin erbeutet Schmuck im Wert von 300.000 Euro aus Auto im Parkhaus

 

Mit einem raffinierten Ablenkungsmanöver hat eine bislang unbekannte Frau in einem Mannheimer Parkhaus einen Koffer mit Schmuck gestohlen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 300.000 Euro.

Ein 74-jähriger Mann ist am Freitag, 12. Juni 2026, in einem Parkhaus im Quadrat N 6 in der Mannheimer Innenstadt Opfer eines Trickdiebstahls geworden. Die Täterin erbeutete dabei Schmuck im Wert von etwa 300.000 Euro.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim begab sich der Senior gegen 14:50 Uhr zu seinem abgestellten Fahrzeug. In diesem Moment sprach ihn eine unbekannte Frau an und machte ihn auf angeblich neben seinem Auto liegendes Bargeld aufmerksam. Sie fragte, ob das Geld ihm gehöre.

Als sich der 74-Jährige bückte, um die Geldscheine aufzuheben, nutzte die Frau die entstandene Ablenkung aus. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendete sie einen Koffer aus dem Fahrzeug und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

In dem gestohlenen Koffer befanden sich Schmuckgegenstände. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Täterin beschrieben

Die unbekannte Frau soll zwischen 30 und 40 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß gewesen sein. Sie hatte schwarze, schulterlange Haare, ein gepflegtes Erscheinungsbild und trug einen weißen Mantel. Zudem sprach sie Deutsch mit leichtem osteuropäischem Akzent.

Die Ermittlungen werden vom Polizeirevier Mannheim-Oststadt geführt.

Polizei sucht Zeugen

Personen, die sich am Freitag gegen 14:50 Uhr im Bereich des Parkhauses N 6 aufgehalten haben und verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt unter der Telefonnummer 0621/174-3310 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Hinweis: Trickdiebe nutzen häufig gezielte Ablenkungsmanöver, um an Wertsachen zu gelangen. Lassen Sie Taschen, Koffer oder andere Wertgegenstände niemals unbeaufsichtigt zurück und seien Sie besonders aufmerksam, wenn Fremde Ihre Aufmerksamkeit plötzlich auf andere Dinge lenken. Im Zweifel sollten Sie sofort die Polizei verständigen.

Mannheim/BAB 6: Autofahrer unter Drogeneinfluss gefährdet Verkehr auf der A6

 

Ein 29-jähriger Autofahrer soll auf der A6 bei Mannheim unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen sein und dabei mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Die Autobahnpolizei leitete umfangreiche Ermittlungen ein.

Mehrere Zeugen verständigten am Samstagnachmittag, 14. Juni 2026, die Polizei wegen eines auffällig fahrenden Autos auf der Autobahn 6. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim war das Fahrzeug gegen 15 Uhr zwischen der Anschlussstelle Mannheim/Schwetzingen und dem Autobahnkreuz Mannheim unterwegs.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Wagen in starken Schlangenlinien über die Fahrbahn und benötigte zeitweise zwei Fahrstreifen gleichzeitig. Zeugen berichteten zudem, dass es mehrfach beinahe zu Verkehrsunfällen gekommen sei, die andere Verkehrsteilnehmer nur durch schnelle Ausweichmanöver verhindern konnten.

Zwei Streifen der Autobahnpolizei konnten das Fahrzeug schließlich einholen und zur Dienststelle begleiten.

Drogenverdacht bestätigt sich

Bei der Kontrolle ergaben sich deutliche Hinweise darauf, dass der 29-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogenvortest konnte nach Angaben der Polizei nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, da der Mann versucht haben soll, die Speichelprobe zu manipulieren. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Zusätzlich fanden die Beamten im Fahrzeug eine kleine Menge Kokain.

Auch die Beifahrerin stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Bei ihr wurde ein Wert von mehr als 2,2 Promille festgestellt.

Ermittlungen wegen mehrerer Delikte

Die Weiterfahrt wurde beiden Personen untersagt. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Auch der Führerschein des 29-Jährigen sollte eingezogen werden, konnte jedoch nicht aufgefunden werden.

Die Autobahnpolizei Mannheim ermittelt nun wegen des Verdachts der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. Darüber hinaus besteht der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an.

Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Hinweis: Wer unter dem Einfluss von Drogen ein Fahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Bereits geringe Mengen berauschender Substanzen können Reaktionsvermögen, Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit erheblich beeinträchtigen.

Mannheim: Spurwechsel führt zu Unfall mit zwei Verletzten in der Schwetzingerstadt

 

Bei einem Verkehrsunfall auf der Reichskanzler-Müller-Straße sind am späten Donnerstagabend zwei Menschen leicht verletzt worden. Auslöser war nach bisherigen Erkenntnissen ein missglückter Spurwechsel.

Zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten kam es am Donnerstagabend in der Mannheimer Schwetzingerstadt. Gegen 22 Uhr kollidierten auf der Reichskanzler-Müller-Straße zwei Fahrzeuge, nachdem es zu einem Fahrstreifenwechsel gekommen war.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim war ein 30-jähriger Mann mit einem Mercedes-Benz auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Ludwigshafener Straße unterwegs.

BMW übersieht Fahrzeug beim Fahrstreifenwechsel

Zur gleichen Zeit fuhr eine 27-jährige BMW-Fahrerin auf dem mittleren Fahrstreifen in dieselbe Richtung.

Als sie auf den rechten Fahrstreifen wechselte, übersah sie nach bisherigen Erkenntnissen den dort fahrenden Mercedes-Benz. In der Folge kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Zwei Personen leicht verletzt

Durch die Kollision wurden der 30-jährige Mercedes-Fahrer sowie die Beifahrerin im BMW leicht verletzt.

Beide wurden zur medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Über die genaue Schwere der Verletzungen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

Mehrere Tausend Euro Sachschaden

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 5.000 Euro.

Die Unfallaufnahme und die weiteren Ermittlungen zum genauen Hergang wurden vom Polizeirevier Mannheim-Oststadt übernommen.

Spurwechsel gehören zu den häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen. Ein kurzer Schulterblick und die sorgfältige Kontrolle des toten Winkels können entscheidend dazu beitragen, Zusammenstöße zu vermeiden.

Verkehrssicherheit: Vor jedem Fahrstreifenwechsel sollten Verkehrsteilnehmer Spiegel, Schulterblick und Geschwindigkeit des nachfolgenden Verkehrs sorgfältig prüfen. Besonders auf mehrspurigen Straßen können Fehleinschätzungen schnell zu gefährlichen Situationen führen.

Tobias Koch

Mannheim: Auszeichnung als „New Mobility City 2026“ würdigt innovative Verkehrspolitik

 

Mannheim gehört zu den Vorreitern moderner Stadtentwicklung in Deutschland. Für seine ganzheitliche Mobilitätsstrategie wurde die Quadratestadt nun mit dem erstmals vergebenen Award „New Mobility City 2026“ ausgezeichnet.

Große Anerkennung für Mannheim: Die Stadt wurde mit dem erstmals verliehenen Award „New Mobility City 2026“ in der Kategorie „Metropolräume“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere die konsequente Verknüpfung von Mobilität, Klimaschutz, Stadtentwicklung und Lebensqualität.

Mit dem Preis zeichnet der TÜV-Verband gemeinsam mit der „Initiative für sichere Straßen“ Kommunen aus, die innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte erfolgreich umsetzen.

Masterplan Mobilität als Grundlage des Erfolgs

Nach Auffassung der Jury gelingt es Mannheim besonders überzeugend, Mobilität nicht isoliert zu betrachten, sondern als festen Bestandteil einer langfristigen Stadt- und Entwicklungsstrategie zu gestalten.

Der „Masterplan Mobilität 2035+“ verbindet Verkehrsplanung mit Klimaanpassung, sozialer Teilhabe und städtebaulicher Entwicklung. Ziel ist es, Mobilität sicherer, nachhaltiger und zugleich lebenswerter zu gestalten.

„Diese Auszeichnung ist eine tolle Bestätigung für die Arbeit, die wir in Mannheim in eine moderne, sichere und nachhaltige Mobilität investieren“, erklärt Oberbürgermeister Christian Specht. Der Preis sei zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.

Von Schulstraßen bis zu innovativen Mobilitätsangeboten

Die Jury hob eine Vielzahl von Maßnahmen hervor, die in Mannheim bereits umgesetzt wurden oder sich derzeit in der Umsetzung befinden. Dazu zählen Schulstraßen, die Neuordnung des Parkraums, die Entsiegelung und Begrünung öffentlicher Flächen sowie zahlreiche Projekte zur Förderung des Umweltverbunds.

Auch der Ausbau von Radwegen, Radschnellwegen und Radparkhäusern wurde positiv bewertet. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Projekte zur Verbesserung des Stadtklimas, darunter die Initiative „1000 Bäume für Mannheim“.

Darüber hinaus setzt die Stadt auf technologische Innovationen. Beispiele hierfür sind Scan-Cars zur Parkraumüberwachung sowie das elektrisch betriebene On-Demand-Shuttle „fips“, das den öffentlichen Nahverkehr flexibel ergänzt.

„Mannheim verbindet Mobilität, Klima und Stadtraum zu einem überzeugenden Zukunftsbild urbanen Lebens“, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Wissenschaftliche Bewertung von über 700 Städten

Der Award basiert auf einer neutralen und wissenschaftlich fundierten Bewertungsmethodik. Für die erste Vergabe im Jahr 2026 wurden deutschlandweit mehr als 700 Städte und Gemeinden analysiert.

Berücksichtigt wurden unter anderem Mobilitäts- und Unfalldaten sowie langfristige Entwicklungen in der kommunalen Verkehrsplanung. Die nominierten Städte präsentierten ihre Konzepte anschließend in einem Jury-Pitch.

Entscheidend waren neben einzelnen Maßnahmen vor allem die Gesamtstrategie und deren Umsetzung im Alltag.

Mannheim als Stadt der Mobilitätsinnovationen

Die Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die Rolle Mannheims als Innovationsstandort. Von den historischen Anfängen des Fahrrads und Automobils bis hin zu modernen Mobilitätslösungen setzt die Stadt immer wieder neue Impulse.

Ein aktuelles Beispiel ist die Pilotanlage auf dem Gelände der städtischen Kläranlage, in der aus Abwasser und Ökostrom klimafreundlicher Treibstoff für die Schifffahrt gewonnen wird.

Mit dem Titel „New Mobility City 2026“ erhält Mannheim nun auch bundesweit Anerkennung für seine ambitionierte Mobilitäts- und Stadtentwicklungsstrategie.

Hintergrund: Der Award „New Mobility City“ wurde 2026 erstmals vergeben. Ziel der Auszeichnung ist es, Städte sichtbar zu machen, die Mobilität, Verkehrssicherheit, Klimaschutz und Lebensqualität erfolgreich miteinander verbinden und damit Vorbild für andere Kommunen sind.

Mannheim: Gestohlenen E-Scooter genutzt – Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

 

Zwei Männer sollen am Sonntagmorgen in der Mannheimer Innenstadt einen E-Scooter gestohlen haben. Einer der Tatverdächtigen versuchte anschließend, mit dem Fahrzeug vor der Polizei zu flüchten.

Aufmerksame Zeugen haben am frühen Sonntagmorgen, 15. Juni 2026, in der Mannheimer Innenstadt einen mutmaßlichen Diebstahl beobachtet und die Polizei verständigt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim sollen zwei Männer gegen 6:30 Uhr im Bereich des Quadrats K 4 einen E-Scooter entwendet haben.

Die Zeugen bemerkten, wie sich die beiden Männer an dem Fahrzeug zu schaffen machten und anschließend mit dem E-Scooter in der nahegelegenen Dalberg-Unterführung verschwanden. Eine alarmierte Polizeistreife konnte die Verdächtigen kurze Zeit später beim Verlassen der Unterführung auf Höhe des Luisenrings antreffen.

Während ein 27-jähriger Mann unmittelbar festgenommen werden konnte, versuchte sein 37-jähriger Begleiter nach bisherigen Erkenntnissen mit dem E-Scooter zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß gelang es den Beamten jedoch, auch ihn festzunehmen.

Weitere Verstöße festgestellt

Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der 37-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Aufgrund seines Zustands konnte vor Ort kein Drogenvortest durchgeführt werden. Die Polizei veranlasste daraufhin die Entnahme einer Blutprobe.

Zudem stellte sich heraus, dass für den E-Scooter kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und soll dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden.

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen die beiden Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt. Gegen den 37-Jährigen laufen darüber hinaus Ermittlungen wegen des Verdachts der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Für beide Beschuldigte gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Hinweis: E-Scooter dürfen im öffentlichen Straßenverkehr nur mit gültigem Versicherungsschutz genutzt werden. Zudem können Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss straf- oder bußgeldrechtliche Folgen nach sich ziehen.

Mannheim: Unbekannte beschädigen Fahrrad auf Schulgelände – Polizei sucht Zeugen

 

An einem Gymnasium in Mannheim-Neckarau wurde ein abgestelltes Mountainbike mutwillig beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Ein Fall von mutwilliger Sachbeschädigung beschäftigt derzeit das Polizeirevier Mannheim-Neckarau. Auf dem Gelände eines Gymnasiums in der Feldbergstraße wurde am Mittwoch ein abgestelltes Fahrrad beschädigt.

Nach Angaben der Polizei stand das weiße Mountainbike zwischen 8.30 Uhr und 15.30 Uhr auf dem Fahrradabstellplatz der Schule.

Mehrere Schäden am Fahrrad festgestellt

Als der Besitzer zu seinem Fahrrad zurückkehrte, stellte er verschiedene Beschädigungen fest.

Unter anderem wurde der Sattel aufgeschlitzt, die Fahrradkette ausgehängt und die Bremsanlage beschädigt.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 100 Euro geschätzt.

Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung

Bislang gibt es keine Hinweise auf die verantwortliche Person oder mögliche Zeugen der Tat.

Das Polizeirevier Mannheim-Neckarau hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, wer für die Beschädigungen verantwortlich sein könnte.

Mutwillige Beschädigungen an Fahrrädern verursachen nicht nur finanzielle Schäden, sondern können durch manipulierte Bremsen oder andere technische Eingriffe auch erhebliche Sicherheitsrisiken für die Besitzer darstellen.

Zeugen gesucht

Die Ermittler bitten Personen, die im Bereich des Fahrradabstellplatzes verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, sich bei der Polizei zu melden.

Zeugenaufruf: Hinweise nimmt das Polizeirevier Mannheim-Neckarau unter der Telefonnummer 0621 / 83397-0 entgegen.

Stadt Mannheim

Mannheim: Grundschüler entdecken Recycling und Nachhaltigkeit mit Spaß und Praxis

 

Wie Mülltrennung und Abfallvermeidung im Alltag funktionieren, erlebten Schülerinnen und Schüler der Almenhofschule Mannheim bei einer spannenden Entdeckungstour über das Gelände der Mehrwert Arena Mannheim in Neckarau.

Nachhaltigkeit zum Anfassen stand für die Schülerinnen und Schüler der Almenhofschule Mannheim auf dem Stundenplan. Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Deutschland trennt.“ besuchten die Kinder die Mehrwert Arena Mannheim in Neckarau und erhielten dabei einen praxisnahen Einblick in die Themen Mülltrennung, Recycling und Wiederverwendung.

Die Aktion „Deutschland trennt.“ findet vom 6. bis 21. Juni 2026 statt und wird von „Mülltrennung wirkt“, einer Initiative der dualen Systeme, organisiert.

Entdeckungstour auf dem Recyclinghof

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Abfalltrennung und Abfallvermeidung ging es für die Klasse zunächst auf das Gelände des städtischen Recyclinghofs Im Morchhof.

Die Abfallberatung des Stadtraumservice Mannheim begleitete die Kinder durch die Anlage und erklärte anschaulich, wie verschiedene Abfallarten entsorgt werden und warum eine korrekte Trennung für den Umwelt- und Ressourcenschutz so wichtig ist.

Besonders begeistert waren die Schülerinnen und Schüler davon, selbst aktiv zu werden. Mitgebrachte Abfälle durften eigenständig entsorgt werden, wodurch das Gelernte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden konnte.

Lernen durch Bewegung

Dass Umwelterziehung auch Spaß machen kann, zeigte anschließend ein Mülltonnen-Slalom. Spielerisch lernten die Kinder dabei, welche Abfälle in welche Tonne gehören.

Die Kombination aus Bewegung, Teamgeist und Wissen sorgte für eine lebendige und nachhaltige Lernerfahrung.

Zweites Leben für gebrauchte Produkte

Im Anschluss stand ein Besuch beim Secondhand-Markt der Markthaus Mannheim gGmbH auf dem Programm. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler, warum Wiederverwendung ein wichtiger Bestandteil nachhaltigen Handelns ist.

Anhand praktischer Beispiele wurde gezeigt, wie Produkte weitergenutzt werden können und weshalb es oft sinnvoller ist, Dinge erneut zu verwenden statt sie wegzuwerfen.

„Wer richtig trennt, schützt die Umwelt“ – dieses Motto wurde für die Kinder an diesem Tag auf anschauliche und praktische Weise erlebbar.

Nachhaltigkeit für Schule und Zuhause

Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler das TRENN-BÄR-Magazin der Initiative „Mülltrennung wirkt“. Damit können sie das erworbene Wissen weiter vertiefen und die Themen Recycling und Abfallvermeidung auch in ihren Familien weitergeben.

Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie Umweltbildung bereits im Grundschulalter mit praktischen Erfahrungen, Bewegung und Spaß vermittelt werden kann.

Service: Informationen zur richtigen Mülltrennung, zu Recyclinghöfen und zur Abfallentsorgung in Mannheim bietet der Stadtraumservice Mannheim. Schon kleine Beiträge im Alltag helfen dabei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt nachhaltig zu schützen.

Mannheim: Rauchmelder verhindert Schlimmeres bei Kellerbrand auf der Vogelstang

 

Ein ausgelöster Rauchmelder weckte am frühen Samstagmorgen eine 67-jährige Hausbewohnerin in der Mannheimer Sachsenstraße. Die Feuerwehr konnte einen Brand im Keller rasch löschen.

Ein Kellerbrand in einem Reiheneinfamilienhaus auf der Mannheimer Vogelstang hat am frühen Samstagmorgen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim wurde die 67-jährige Bewohnerin gegen 4 Uhr durch einen Rauchmelder geweckt.

Als die Frau eine starke Rauchentwicklung im Keller ihres Hauses in der Sachsenstraße bemerkte, verließ sie das Gebäude selbstständig und brachte sich unverletzt in Sicherheit. Anschließend wurden Feuerwehr und Polizei verständigt.

Feuerwehr bringt Brand schnell unter Kontrolle

Die Berufsfeuerwehr Mannheim rückte mit einem Löschzug an und konnte den Brandherd im Kellerbereich lokalisieren. Das Feuer wurde nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht.

Der entstandene Sachschaden wird laut Polizei auf rund 5.000 Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt an einem Fernsehgerät die Ursache des Brandes gewesen sein.

Nach Abschluss der Lösch- und Lüftungsarbeiten konnte die Bewohnerin wieder in ihr Haus zurückkehren.

Technischer Defekt als mögliche Ursache

Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden aufgenommen. Nach derzeitigem Stand gehen die Einsatzkräfte von einem technischen Defekt aus. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung liegen bislang nicht vor.

Rauchmelder können im Ernstfall Leben retten. Die frühzeitige Warnung ermöglicht es Bewohnern, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und das Gebäude sicher zu verlassen. Experten empfehlen zudem, elektrische Geräte regelmäßig auf mögliche Defekte zu überprüfen.

Mannheim: Nackter Mann sorgt für Polizeieinsatz in der Fußgängerzone

 

Ein unbekleideter Mann hat am Donnerstagabend in der Mannheimer Innenstadt für zahlreiche Anrufe bei der Polizei gesorgt. Die Beamten trafen den 41-Jährigen später in der Nähe des Wasserturms an.

Für Aufsehen in der Mannheimer Innenstadt sorgte am Donnerstagabend ein 41-jähriger Mann, der unbekleidet durch die Fußgängerzone lief.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim legte der Mann gegen 19.20 Uhr vor dem Rathaus im Quadrat E 5 seine Kleidung ab und ließ diese an der dortigen Straßenbahnhaltestelle zurück.

Spaziergang durch die Innenstadt

Anschließend bewegte sich der 41-Jährige ohne Bekleidung durch die Fußgängerzone in Richtung Wasserturm.

Dort wurde er schließlich von einer Polizeistreife angetroffen.

Die Beamten versuchten zunächst, dem Mann eine Decke zu reichen, damit er seinen Körper bedecken konnte. Dies lehnte er jedoch nach Angaben der Polizei ab.

Mehrere Beschwerden bei der Polizei

Währenddessen gingen bei der Polizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Mindestens neun Personen meldeten sich und beschwerten sich über das Auftreten des Mannes in der Öffentlichkeit.

Der 41-Jährige wurde daraufhin zum Polizeirevier Mannheim-Innenstadt gebracht. Dort zog er seine Kleidung wieder an.

Einweisung in Fachklinik

Da sich der Mann nach Einschätzung der Einsatzkräfte offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er anschließend in eine nahegelegene Fachklinik gebracht.

Gegen den 41-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er muss sich nun wegen einer grob ungehörigen Handlung verantworten, die geeignet war, die Allgemeinheit zu belästigen.

Hinweis: Menschen in psychischen Ausnahmesituationen benötigen oftmals schnelle Hilfe und Unterstützung. In akuten Notlagen können Polizei, Rettungsdienst sowie psychiatrische Krisendienste wichtige Ansprechpartner sein.

Stadt Mannheim

Mannheim: Europas Nachwuchselite trifft sich zum großen Sportwochenende

 

Am 13. und 14. Juni wird Mannheim zur Bühne für die Stars von morgen. Mit dem Mannheim Masters und der BAUHAUS Junioren-Gala stehen gleich zwei internationale Top-Veranstaltungen im Zeichen des Nachwuchssports.

Mannheim präsentiert sich am kommenden Wochenende erneut als bedeutender Sportstandort. Gleich zwei internationale Großveranstaltungen bringen junge Talente aus ganz Europa in die Quadratestadt und machen Mannheim zum Treffpunkt der sportlichen Zukunft.

Über 800 Nachwuchsfußballer beim Mannheim Masters

Im Rhein-Neckar-Stadion steht am 13. und 14. Juni das Mannheim Masters auf dem Programm. Das internationale Nachwuchsturnier zählt zu den größten seiner Art in der Region und vereint mehr als 800 junge Fußballerinnen und Fußballer aus 16 europäischen Nationen.

Über 40 Mannschaften werden erwartet. Neben hochklassigem Nachwuchsfußball stehen dabei auch Fairness, internationale Begegnungen und der kulturelle Austausch im Mittelpunkt. Für viele der Teilnehmer ist das Turnier eine wichtige Bühne, um ihr Können auf internationalem Niveau unter Beweis zu stellen.

Leichtathletik-Talente bei der BAUHAUS Junioren-Gala

Parallel dazu richtet die MTG Mannheim im Michael-Hoffmann-Stadion die 32. BAUHAUS Junioren-Gala aus. Das traditionsreiche U20-Meeting genießt seit Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf und gilt als eines der bedeutendsten Nachwuchsereignisse der internationalen Leichtathletik.

Junge Athletinnen und Athleten aus Deutschland, Europa und zahlreichen weiteren Nationen kämpfen hier um Bestleistungen, Qualifikationsnormen und wichtige internationale Startplätze.

Viele spätere Weltklasse-Sportlerinnen und Sportler haben ihre Karriere einst auf der Mannheimer Anlage vorangetrieben. Die Junioren-Gala gilt daher als echtes Sprungbrett für große sportliche Laufbahnen.

Hier erleben Besucherinnen und Besucher jene Talente, die schon bald bei Europa- und Weltmeisterschaften, in internationalen Profiligen oder vielleicht sogar bei Olympischen Spielen für Schlagzeilen sorgen könnten.

Mannheim wird zur Sportstadt Europas

Mit dem Mannheim Masters und der BAUHAUS Junioren-Gala vereint die Stadt an einem Wochenende zwei Veranstaltungen, die weit über die Region hinaus Beachtung finden.

Während auf dem Fußballplatz die Stars von morgen um Tore und Titel kämpfen, messen sich auf der Laufbahn und in den technischen Disziplinen die kommenden Hoffnungen der internationalen Leichtathletik.

Für Sportfans bietet sich damit die seltene Gelegenheit, internationale Nachwuchssportler auf höchstem Niveau aus nächster Nähe zu erleben – lange bevor sie auf den ganz großen Bühnen des Weltsports stehen.

Service: Das Mannheim Masters findet am 13. und 14. Juni im Rhein-Neckar-Stadion statt. Zeitgleich wird im Michael-Hoffmann-Stadion die 32. BAUHAUS Junioren-Gala ausgetragen. Besucher können an beiden Tagen internationalen Nachwuchssport auf Spitzenniveau erleben.

Mannheim: Schockanruf kostet Seniorin 50.000 Euro – Polizei sucht Geldabholer

 

Mit einer perfiden Betrugsmasche haben Kriminelle eine 88-jährige Frau in Mannheim-Käfertal um ihr Erspartes gebracht. Die Täter täuschten einen schweren Unfall ihres Sohnes vor und erbeuteten 50.000 Euro Bargeld.

Ein besonders dreister Fall von Telefonbetrug beschäftigt derzeit die Kriminalpolizei Mannheim. Am Donnerstagabend, 12. Juni 2026, wurde eine 88-jährige Seniorin aus dem Stadtteil Käfertal Opfer eines sogenannten Schockanrufs und verlor dabei ihr gesamtes Erspartes in Höhe von 50.000 Euro.

Gegen 19:30 Uhr erhielt die Frau einen Anruf eines unbekannten Mannes, der auf Russisch sprach. Er behauptete, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Sowohl der Sohn als auch die angeblichen Unfallgegner seien schwer verletzt und müssten dringend medizinisch behandelt werden.

Betrügerin gab sich als Schwiegertochter aus

Im weiteren Verlauf übernahm eine Frau das Gespräch, die sich als Schwiegertochter der Seniorin ausgab. Sie erklärte, für eine dringend notwendige Operation würden 90.000 Euro benötigt.

Als die 88-Jährige angab, 50.000 Euro Bargeld zu Hause zu haben, vereinbarten die Täter einen Treffpunkt für die Übergabe.

Am vereinbarten Ort wartete ein Mann, der ebenfalls fließend Russisch sprach und das Geld entgegennahm.

Täterbeschreibung veröffentlicht

Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 30 Jahre alt
  • circa 160 bis 165 Zentimeter groß
  • osteuropäisches Erscheinungsbild
  • sprach fließend Russisch

Nach der Übergabe kehrte die Seniorin nach Hause zurück. Dort meldeten sich die Betrüger erneut telefonisch und verlangten weiteres Geld.

Glücklicherweise trafen zu diesem Zeitpunkt ihr Sohn und ihre Schwiegertochter ein. Erst dadurch wurde der Betrug erkannt.

Als die Täter bemerkten, dass ihre Geschichte aufgeflogen war, behaupteten sie am Telefon, alles sei ein Missverständnis gewesen und jemand sei bereits unterwegs, um die 50.000 Euro zurückzubringen. Dazu kam es jedoch nicht.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Die Ermittlungen werden vom Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg geführt.

Gesucht werden Zeugen, die am Donnerstagabend zwischen 19:45 Uhr und 20:15 Uhr im Bereich des Verbindungsweges zwischen der Hermann-Gutzmann-Schule und dem Gelände des VfB Gartenstadt verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

Schockanrufe gehören zu den perfidesten Betrugsmaschen überhaupt. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck und nutzen Angst um Angehörige aus, um hohe Geldsummen zu erbeuten.

Polizei warnt vor Schockanrufen

Die Polizei weist erneut darauf hin, dass Behörden, Krankenhäuser oder Angehörige niemals telefonisch Bargeldforderungen stellen oder Geldübergaben organisieren.

Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und die angeblich betroffenen Angehörigen direkt kontaktieren. Im Zweifel sollte umgehend die Polizei verständigt werden.

Zeugenaufruf: Hinweise zum Geldabholer oder zu verdächtigen Beobachtungen im Bereich zwischen der Hermann-Gutzmann-Schule und dem Gelände des VfB Gartenstadt nimmt die Kriminalpolizei unter dem Hinweistelefon 0621 / 174-4444 entgegen.

Mannheim: Auffahrunfall auf der Augustaanlage – Verursacher flüchtet vom Unfallort

 

Nach einem Auffahrunfall auf der Augustaanlage in Mannheim hat sich die verursachende Person unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.

Ein Fall von Unfallflucht beschäftigt derzeit die Polizei in Mannheim. Am Donnerstagmorgen, 12. Juni 2026, kam es auf der Augustaanlage zu einem Auffahrunfall, bei dem die mutmaßliche Verursacherin oder der mutmaßliche Verursacher anschließend flüchtete.

Nach Angaben der Polizei war eine 27-jährige Frau gegen 8 Uhr mit ihrem Mitsubishi auf der Augustaanlage stadtauswärts unterwegs.

Zusammenstoß an Kreuzung

An der Kreuzung zur Schubertstraße musste die Fahrerin verkehrsbedingt anhalten. In diesem Moment fuhr ein bislang unbekanntes Fahrzeug auf das Heck ihres Autos auf.

Statt sich um die Schadensregulierung zu kümmern oder die Polizei zu verständigen, setzte die verantwortliche Person ihre Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte bislang noch nicht beziffert werden.

Polizei bittet um Hinweise

Das Polizeirevier Mannheim-Oststadt hat die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen.

Zur Klärung des Unfallhergangs suchen die Ermittler nun nach Zeuginnen und Zeugen, die den Zusammenstoß beobachtet haben oder Angaben zum flüchtigen Fahrzeug machen können.

Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf: Wer den Unfall auf der Augustaanlage beobachtet hat oder Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug beziehungsweise dessen Fahrerin oder Fahrer geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt unter der Telefonnummer 0621 / 174-3310 zu melden.

Mannheim: Nach Parfümdiebstählen in Untersuchungshaft – Zwei 18-Jährige festgenommen

 

Nach mehreren mutmaßlichen Diebstählen hochwertiger Parfums und Pflegeprodukte in der Mannheimer Innenstadt sitzen zwei 18-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim Haftbefehle gegen zwei 18-jährige Männer wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls erlassen. Dies teilten die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Polizeipräsidium Mannheim in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Den beiden Tatverdächtigen wird vorgeworfen, innerhalb weniger Tage mehrfach Waren aus Geschäften in der Mannheimer Innenstadt entwendet zu haben.

Neun Parfums aus Drogeriemarkt entwendet

Nach bisherigen Ermittlungen sollen die beiden Männer am 8. Juni 2026 gegen 13 Uhr einen Drogeriemarkt in den Mannheimer Planken betreten haben. Dort sollen sie gemeinsam neun Parfums im Gesamtwert von 1.725 Euro aus den Regalen genommen und in mitgebrachten Taschen verstaut haben.

Anschließend sollen sie das Geschäft verlassen haben, ohne die Ware zu bezahlen.

Weiterer Diebstahl in Parfümerie

Nur etwa 20 Minuten später sollen sich die beiden Tatverdächtigen in eine Parfümerie in den P-Quadraten begeben haben. Dort soll einer der Männer nach vorheriger Absprache ein Körperpflegeprodukt im Wert von 139 Euro entwendet haben.

Erneut in demselben Geschäft aktiv

Am 10. Juni 2026 sollen die beiden 18-Jährigen erneut denselben Drogeriemarkt in den Planken aufgesucht haben. Nach Angaben der Ermittler sollen sie diesmal zwölf Parfums im Gesamtwert von 2.340 Euro entwendet haben.

Zum Abtransport sollen sie eine mit Folie präparierte Tasche verwendet haben. Mitarbeiter des Geschäfts beobachteten den Vorfall und hielten die Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Haftbefehle erlassen

Beamte des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt nahmen die beiden Männer noch vor Ort vorläufig fest.

Am Donnerstag wurden die Tatverdächtigen dem Haft- und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle und setzte diese in Vollzug.

Die beiden Männer wurden anschließend in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Für die Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt und der Staatsanwaltschaft Mannheim dauern an.

Hinweis: Untersuchungshaft dient der Sicherung eines Strafverfahrens und bedeutet keine Vorverurteilung. Über Schuld oder Unschuld entscheidet ausschließlich ein Gericht im weiteren Verlauf des Verfahrens.