Mannheim

Mannheim: Vermisste 14-Jährige wohlbehalten zurückgekehrt

 

Die Suche nach einer vermissten 14-Jährigen aus Mannheim ist beendet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim ist das Mädchen inzwischen wohlbehalten zurückgekehrt.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat die Öffentlichkeitsfahndung nach einer vermissten 14-Jährigen aus Mannheim zurückgenommen.

Wie die Polizei am Freitagnachmittag mitteilte, ist die Jugendliche mittlerweile wohlbehalten zurückgekehrt. Weitere Angaben zu den Umständen ihres Verschwindens oder ihrer Rückkehr wurden nicht veröffentlicht.

Mit der Rückkehr des Mädchens ist die Fahndung beendet. Die zuvor veröffentlichten Suchaufrufe sind damit gegenstandslos.

Hinweis: Nach der Rücknahme einer Öffentlichkeitsfahndung sollten veröffentlichte Fotos, Namen und sonstige personenbezogene Daten der betroffenen Person nicht weiter verbreitet oder gespeichert werden. Dies dient dem Schutz der Persönlichkeitsrechte.

Mannheim: Zwei Personen bei E-Scooter-Unfall in Seckenheim verletzt

 

Ein Rotlichtverstoß eines mit zwei Personen besetzten E-Scooters hat am Freitagmittag in Mannheim-Seckenheim zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Eine Person wurde schwer, die andere leicht verletzt.

Nach einem Verkehrsunfall auf der Kloppenheimer Straße in Mannheim-Seckenheim hat das Polizeipräsidium Mannheim weitere Einzelheiten zum Hergang bekanntgegeben. Der Unfall ereignete sich am Freitag (19. Juni 2026) gegen 11.25 Uhr im Kreuzungsbereich zur Hochstättstraße.

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein Autofahrer die Kloppenheimer Straße in Richtung Seckenheim. Zeitgleich querte ein mit zwei Personen besetzter E-Scooter die Fahrbahn an der Kreuzung, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte.

In der Folge kam es zur Kollision mit dem Pkw. Die beiden Personen auf dem E-Scooter wurden auf die Motorhaube und die Windschutzscheibe des Fahrzeugs geschleudert und stürzten anschließend auf die Fahrbahn.

Eine Person schwer verletzt

Bei dem Unfall erlitt eine Person schwere Verletzungen, die zweite Person wurde leicht verletzt. Beide Verletzten wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Das beteiligte Auto wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht bislang noch nicht fest.

Kloppenheimer Straße zeitweise gesperrt

Für die Unfallaufnahme und die Rettungsmaßnahmen musste die Kloppenheimer Straße bis etwa 12.25 Uhr vollständig gesperrt werden. In diesem Zeitraum kam es zu Verkehrsbehinderungen im Bereich zwischen Seckenheim und Hochstätt.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden vom Polizeirevier Ladenburg geführt.

Hinweis: E-Scooter-Nutzer müssen die gleichen Lichtzeichenanlagen und Verkehrsregeln beachten wie andere Verkehrsteilnehmer. Das Missachten einer roten Ampel kann schwere Unfälle mit erheblichen Folgen für alle Beteiligten verursachen.

Mannheim: Kupferdiebe schlagen auf Baustelle in der Oststadt zu

 

Unbekannte Täter haben in der Mannheimer Oststadt Kupferkabel im Wert von rund 5.000 Euro von einer Baustelle gestohlen. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Auf einer Baustelle in der Gottlieb-Daimler-Straße in Mannheim-Oststadt haben Unbekannte eine größere Menge Kupferkabel entwendet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim ereignete sich die Tat zwischen Dienstag (17. Juni 2026), 16.30 Uhr, und Mittwoch (18. Juni 2026), 7.45 Uhr.

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter Zugang zum Baustellengelände und entwendeten dort insgesamt sieben Trommeln mit Kupferkabeln. Der Wert der gestohlenen Kabel wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Wie die Unbekannten auf das Gelände gelangten und auf welche Weise die umfangreiche Beute abtransportiert wurde, ist derzeit noch unklar. Das Polizeirevier Mannheim-Oststadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizei bittet um Hinweise

Zeuginnen und Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonstige Auffälligkeiten im Bereich der Gottlieb-Daimler-Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Oststadt in Verbindung zu setzen.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0621 / 174-3310 entgegen. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Kupferdiebstähle verursachen häufig hohe Folgekosten und Verzögerungen auf Baustellen. Wer verdächtige Aktivitäten auf Baustellengeländen beobachtet, sollte umgehend die Polizei verständigen und sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

Mannheim: E-Scooter kollidiert mit Auto – Rettungshubschrauber in Seckenheim im Einsatz

 

Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem mit zwei Personen besetzten E-Scooter sind am Freitagmittag zahlreiche Rettungskräfte in Mannheim-Seckenheim im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

In der Kloppenheimer Straße in Mannheim hat sich am Freitag (19. Juni 2026) ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem E-Scooter ereignet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim kam es zu der Kollision am späten Vormittag.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der E-Scooter mit zwei Personen besetzt. Aufgrund des Unfalls wurden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei zur Unfallstelle entsandt. Zudem befindet sich ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Zum genauen Unfallhergang sowie zum Gesundheitszustand der Beteiligten liegen derzeit noch keine weiteren Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Vollsperrung zwischen Seckenheim und Hochstätt

Für die Unfallaufnahme wurde die Kloppenheimer Straße zwischen Mannheim-Seckenheim und dem Stadtteil Hochstätt in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen aktuell mit Behinderungen und Verzögerungen rechnen.

Weitere Informationen werden erwartet, sobald die Unfallaufnahme vor Ort abgeschlossen ist.

Hinweis: Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich zwischen Seckenheim und Hochstätt derzeit weiträumig umfahren. Aufgrund der laufenden Rettungs- und Polizeimaßnahmen kann es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Mannheim: Geöffnete Autotür bringt Radfahrerin am Kaiserring zu Fall

 

Eine 24-jährige Radfahrerin ist am Mittwochabend am Kaiserring verletzt worden, nachdem ein Autofahrer seine Fahrzeugtür geöffnet hatte. Die Frau musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ein sogenannter „Dooring-Unfall“ hat sich am Mittwoch, 17. Juni 2026, gegen 19 Uhr am Kaiserring in Mannheim ereignet. Dabei wurde eine 24 Jahre alte Radfahrerin verletzt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim hielt ein 51-jähriger Fahrer eines Toyota zunächst ordnungswidrig auf einem Radweg. Als er anschließend aus seinem Fahrzeug aussteigen wollte, öffnete er die Fahrertür.

Radfahrerin kann Zusammenstoß nicht verhindern

Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der Autofahrer dabei die herannahende Fahrradfahrerin. Die 24-Jährige kollidierte mit der geöffneten Fahrzeugtür und stürzte auf die Fahrbahn.

Durch den Sturz zog sich die Frau Verletzungen zu. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Mehrere Hundert Euro Sachschaden

Neben den Verletzungen entstand auch Sachschaden. Die Polizei beziffert diesen auf mehrere Hundert Euro.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Gefahr durch unachtsam geöffnete Fahrzeugtüren

Unfälle dieser Art zählen insbesondere in Städten zu den häufigsten Gefahren für Radfahrer. Bereits ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann schwerwiegende Folgen haben.

Hinweis: Vor dem Öffnen einer Fahrzeugtür sollte stets der rückwärtige Verkehr überprüft werden. Die Polizei empfiehlt insbesondere die sogenannte „Holländische Grifftechnik“: Dabei wird die Tür mit der weiter entfernten Hand geöffnet, wodurch sich der Oberkörper automatisch dreht und der Blick nach hinten gelenkt wird. Dies kann helfen, Radfahrer rechtzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden.

Mannheim: Einbrecher schlagen in Wohnung und Firmengebäude zu

 

Unbekannte Täter sind am Dienstagabend in eine Wohnung an der Neckarpromenade sowie in ein Firmengebäude in der Augartenstraße eingedrungen. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen.

Die Kriminalpolizei Mannheim untersucht derzeit zwei Einbruchsdelikte, die sich am Dienstagabend, 16. Juni 2026, zwischen 19 Uhr und 21:15 Uhr ereignet haben.

Betroffen waren eine Erdgeschosswohnung in der Neckarpromenade sowie ein Firmengebäude in der Augartenstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die bislang unbekannten Täter Zutritt zu beiden Objekten.

Wie die Einbrecher in die Gebäude gelangten, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Diebesgut umfasst Schmuck, Bargeld und Elektronik

Aus den betroffenen Räumlichkeiten entwendeten die Täter unter anderem Bargeld, Schmuck, einen Laptop sowie eine elektrische Geige.

Der entstandene Gesamtschaden wird nach aktuellem Stand auf mehr als 20.000 Euro geschätzt.

Zusammenhang der Taten wird geprüft

Ob zwischen den beiden Einbrüchen ein Zusammenhang besteht, prüfen die Ermittler derzeit.

Bislang liegen keine konkreten Hinweise auf die Täter oder mögliche Fluchtfahrzeuge vor.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Die Kriminalpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die im Bereich der Neckarpromenade oder der Augartenstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

Hinweise nimmt das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter der Rufnummer 0621/174-4444 entgegen.

Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Die Polizei empfiehlt, bei verdächtigen Beobachtungen in Wohn- oder Gewerbegebieten umgehend den Notruf zu wählen. Auch scheinbar unbedeutende Hinweise können für die Aufklärung von Einbruchsdelikten entscheidend sein.

Mannheim: E-Scooter-Fahrer flüchtet vor Kontrolle – Polizei stellt Kokain sicher

 

Ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer hat in Mannheim versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Nach seiner Festnahme fanden die Beamten mehrere Gramm Kokain. Zudem stand der Mann nach bisherigen Erkenntnissen unter Drogeneinfluss.

Am frühen Freitagmorgen kontrollierte eine Streife des Polizeireviers Mannheim-Oststadt in der Renzstraße einen 20-jährigen E-Scooter-Fahrer. Die Beamten waren auf den Mann aufmerksam geworden, weil er verbotswidrig auf dem Gehweg unterwegs war.

Als die Polizisten eine Verkehrskontrolle durchführen wollten, flüchtete der 20-Jährige plötzlich zu Fuß. Die Einsatzkräfte nahmen umgehend die Verfolgung auf. Dabei beobachteten sie nach eigenen Angaben, wie der Mann ein Tütchen über einen Baustellenzaun warf.

Kurz darauf konnte der Flüchtige eingeholt, zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen werden. In dem weggeworfenen Tütchen fanden die Beamten rund drei Gramm Kokain.

Hinweise auf Drogenkonsum

Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen ergaben sich nach bisherigen Erkenntnissen zudem Hinweise darauf, dass der Mann vor Fahrtantritt Cannabis konsumiert hatte.

Zur Beweissicherung wurde ihm in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Darüber hinaus durchsuchten Einsatzkräfte seine Wohnung nach weiteren Betäubungsmitteln. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 20-Jährige wieder entlassen.

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt. Die Ermittlungen dauern an.

Nach Angaben der Polizei muss der 20-Jährige zudem mit fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen rechnen. Seinen Führerschein hatte er erst vor kurzer Zeit erhalten.

Hinweis: Für Fahrer von E-Scootern gelten dieselben Vorschriften zu Alkohol- und Drogenkonsum wie für andere Verkehrsteilnehmer. Bereits der Verdacht auf berauschende Mittel kann straf- und führerscheinrechtliche Folgen nach sich ziehen.

Mannheim: Sperrmüll auf Straßenbahngleisen gelegt – Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs

 

Unbekannte haben am Samstagabend Sperrmüll auf Straßenbahngleisen im Mannheimer Stadtteil Käfertal abgelegt. Nur durch die Aufmerksamkeit eines Fahrers konnte ein möglicher Unfall verhindert werden.

Ein gefährlicher Eingriff in den Straßenbahnverkehr beschäftigt derzeit die Polizei in Mannheim. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim platzierten bislang unbekannte Personen am Samstagabend, 13. Juni 2026, gegen 21:15 Uhr gezielt Sperrmüll auf den Gleisen im Bereich der Haltestelle „Platz der Freundschaft“.

Ein Straßenbahnfahrer bemerkte das Hindernis nach bisherigen Erkenntnissen rechtzeitig und konnte entsprechend reagieren. Dadurch kam es weder zu einem Zusammenstoß noch zu Personen- oder Sachschäden.

Gefährdung des Bahnverkehrs verhindert

Die auf den Gleisen abgelegten Gegenstände hätten nach Einschätzung der Ermittler eine erhebliche Gefahr für den Straßenbahnverkehr darstellen können. Durch das umsichtige Handeln des Fahrers konnte die Situation jedoch rechtzeitig entschärft werden.

Wer den Sperrmüll auf den Schienen abgelegt hat und aus welchem Motiv dies geschah, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Polizei sucht Zeugen

Das Polizeirevier Mannheim-Käfertal hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Verantwortlichen geben können, sich zu melden.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 / 71849-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hinweis: Gegenstände auf Gleisanlagen können zu schweren Unfällen führen und den öffentlichen Nahverkehr erheblich beeinträchtigen. Wer verdächtige Beobachtungen an Bahn- oder Straßenbahngleisen macht, sollte umgehend die Polizei oder den Verkehrsbetrieb informieren.

Mannheim: Teilsperrung an der Kreuzung Bismarckstraße/Parkring beeinträchtigt Busverkehr

 

Wegen Bauarbeiten wird die Kreuzung Bismarckstraße/Parkring in Mannheim ab Freitagabend teilweise gesperrt. Betroffen sind unter anderem die rnv-Buslinien 60 und 61.

Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs müssen sich am kommenden Wochenende auf Einschränkungen im Bereich der Mannheimer Innenstadt einstellen. Aufgrund von Bauarbeiten wird die Kreuzung Bismarckstraße/Parkring von Freitag, 19. Juni 2026, etwa 21:30 Uhr, bis Montag, 22. Juni 2026, etwa 4 Uhr, teilweise gesperrt.

Von den Maßnahmen betroffen sind insbesondere die rnv-Buslinien 60 und 61. Während der Bauarbeiten wird der Linienverkehr umgeleitet.

Umleitung für die Buslinien 60 und 61

In Fahrtrichtung Bonifatiuskirche beziehungsweise Wohlgelegen EKZ verkehren die Busse zwischen den Haltestellen Mannheim Hauptbahnhof und Akademiestraße auf einer Umleitungsstrecke.

Fahrgäste sollten beachten, dass während des Sperrzeitraums mehrere Haltestellen nicht bedient werden können.

Drei Haltestellen entfallen

Folgende Haltestellen werden vorübergehend nicht angefahren:

  • Universität
  • Schloss
  • Universität West

Die rnv empfiehlt Fahrgästen, ihre Verbindungen vor Fahrtantritt zu prüfen und gegebenenfalls mehr Zeit für den Weg einzuplanen.

Hinweis: Die Teilsperrung beginnt am Freitag, 19. Juni 2026, gegen 21:30 Uhr und endet voraussichtlich am Montag, 22. Juni 2026, gegen 4 Uhr. Fahrgäste der Buslinien 60 und 61 sollten die geänderte Linienführung und die entfallenden Haltestellen berücksichtigen.

Mannheim: Streit mit rund 30 Personen auf dem Murnauplatz beschäftigt die Polizei

 

Eine größere Auseinandersetzung mit etwa 30 Beteiligten hat am Donnerstagabend den Murnauplatz in der Mannheimer Innenstadt beschäftigt. Die Polizei sucht nun Zeugen, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.

Am Donnerstagabend (19. Juni 2026) gegen 22.30 Uhr kam es auf dem Murnauplatz im Quadrat I 3 in Mannheim zu einer größeren Streitigkeit. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim sollen rund 30 Personen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden im Verlauf des Streits auch Glasflaschen geworfen. Ein Zeuge beobachtete die Situation und verständigte die Polizei.

Als die ersten Streifenwagen eintrafen, flüchtete ein Großteil der beteiligten Personen. Die wenigen noch vor Ort angetroffenen Personen verhielten sich laut Polizei äußerst unkooperativ, sodass die Hintergründe des Streits bislang nicht geklärt werden konnten.

Ermittlungen laufen

Ob es im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung zu Straftaten gekommen ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und versucht nun, den genauen Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren.

Das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt bittet deshalb Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Beteiligten machen können, sich unter der Telefonnummer 0621 / 1258-0 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Wer Zeuge einer größeren Auseinandersetzung wird, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen und stattdessen umgehend die Polizei verständigen. Beobachtungen zu beteiligten Personen, Fluchtrichtungen oder Fahrzeugen können für die Ermittlungen von großer Bedeutung sein.

Mannheim: Schüsse auf Gebäude in T1 – Tatverdächtiger kurz nach Flucht festgenommen

 

Ein 25-jähriger Mann soll am Donnerstagmorgen mehrere Schüsse auf ein Gebäude im Mannheimer Quadrat T1 abgegeben haben. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen wenig später fest.

Nach Schussabgaben in der Mannheimer Innenstadt hat die Polizei am Donnerstagmorgen, 18. Juni 2026, einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim gegen 5:50 Uhr im Quadrat T1.

Nach bisherigen Erkenntnissen gab ein Mann mehrere Schüsse auf ein Gebäude ab. Zum Zeitpunkt der Schüsse befanden sich keine Personen in dem Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Täter flüchtet nach der Tat

Nach den Schussabgaben entfernte sich der Tatverdächtige zunächst vom Tatort. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten jedoch kurze Zeit später zum Erfolg.

Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Oststadt konnte den Verdächtigen antreffen und vorläufig festnehmen.

Scharfe Schusswaffe sichergestellt

Bei der Festnahme führte der 25-jährige Mann laut Polizei in einem Rucksack eine scharfe Schusswaffe mit sich. Die Waffe wurde sichergestellt.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Ebenso liegen bislang keine Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens vor.

Kriminalpolizei ermittelt

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen dauern die Untersuchungen zum Motiv und zum genauen Ablauf des Geschehens an.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder verdächtige Wahrnehmungen im Bereich T1 gemacht haben, sich zu melden.

Hinweise nimmt das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter der Rufnummer 0621 / 174-4444 entgegen.

Hinweis: Wer Schussgeräusche, bewaffnete Personen oder andere gefährliche Situationen wahrnimmt, sollte umgehend die Polizei über den Notruf 110 verständigen und sich selbst nicht in Gefahr bringen. Beobachtungen können für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein.

Stuttgart: Landesforschungspreise 2026 würdigen Spitzenforschung aus Mannheim, Tübingen und Freiburg

 

Landesforschungspreise 2026 für Prof. Dr. Irena Kogan von der Universität Mannheim, Prof. Dr. Largus Angenent von der Universität Tübingen und Prof. Dr. Robert Zeiser von der Universität Freiburg

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat am 11. Juni 2026 in Stuttgart die Landesforschungspreise Baden-Württemberg 2026 an herausragende Forschende aus Mannheim, Tübingen und Freiburg verliehen und mit der mit insgesamt 200.000 Euro höchstdotierten Auszeichnung eines Bundeslandes exzellente Leistungen in der Migrationsforschung, Mikrobiotechnologie und Immunologie gewürdigt.

Ausgezeichnet wurde die Mannheimer Soziologin Prof. Dr. Irena Kogan für ihre international anerkannte empirische Migrations- und Integrationsforschung, die sich den Preis in der Kategorie Grundlagenforschung (100.000 Euro) teilt mit Prof. Dr. Largus Angenent von der Universität Tübingen, der daran forscht, wie spezielle Bakterien Treibhausgase wie CO₂ binden und in saubere Energie umwandeln können. Mit dem Preis für angewandte Forschung (100.000 Euro) wurde der Freiburger Mediziner Prof. Dr. Robert Zeiser geehrt, dessen Arbeit im Labor bereits weltweit die Überlebenschancen von Krebspatienten nach Stammzelltransplantationen verbessert hat.

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v.l.: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Irena Kogan (Universität Mannheim), Prof. Dr. Largus Angenent (Universität Tübingen), Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Prof. Dr. Robert Zeiser (Universität Freiburg)

Die Preisvergabe erfolgte auf Vorschlag eines Auswahlausschusses mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Irena Kogan (Foto) ist Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologie und Gesellschaftsvergleich an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim und erforscht Bildungs- und Berufschancen von Migrantinnen und Migranten.

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Dabei untersucht sie die Faktoren, die den Erfolg und die Integration von Zuwanderern auf dem Arbeitsmarkt und im Bildungssystem beeinflussen. Im Fokus ihrer Arbeit steht auch soziale Ungleichheit und Ethnizität, hier liefern ihre Untersuchungen wichtige Einblicke in strukturelle Unterschiede und Barrieren beim Übergang von der Schule in den Beruf. Am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), dessen Direktorin sie von 2020-2023 war und an dem sie seit Jahren forscht, leitet sie das vom Europäischen Forschungsrat geförderte Projekt „Partnerschaftsbildung von Geflüchteten in Deutschland“ (PARFORM), das Partnerschaftsprozesse im Kontext ungleicher Geschlechterverteilung und ausgeprägter kultureller und sozialer Distanz untersucht. Mit ihrer Forschung liefert sie wertvolle Einblicke und Erkenntnisse zu den Herausforderungen und Chancen, die mit Migration und Integration verbunden sind. Damit trägt sie zur Entwicklung von effektiven Strategien für eine integrativere Gesellschaft bei.

Prof. Dr. Largus Angenent (Foto) von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen konzentriert sich mit seiner wegweisenden Forschungsarbeit in der Umweltbiotechnologie auf die optimale Nutzung von Bakterien für die Energiegewinnung in der sogenannten Gasfermentation, einer Schlüsseltechnologie, die eine der wichtigen Quellen für saubere Energie der Zukunft darstellt.

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Er analysiert die Zusammensetzung und das Zusammenspiel von Mikrobengemeinschaften in verschiedenen Umgebungen, wie etwa in der Luft von Krankenhäusern oder in Fermentierungsanlagen. Umweltverschmutzungen lassen sich mithilfe von Mikroben biologisch abbauen. Seine grundlegenden Erkenntnisse konnte er bereits erfolgreich in Anwendungen umsetzen. Mit seiner eigenen Firma entwickelt und optimiert er Mikroben zur Speicherung von Wasserstoff und Kohlendioxid in Form von Methan. Überschüssige Energie wird so nachhaltig gespeichert und gleichzeitig werden Treibhausgase gebunden. Dies ist ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigeren Energieversorgung. Außerdem gelang ihm mithilfe von Bakterien Proteine herzustellen, die der Ernährung dienen können.

Prof. Dr. Robert Zeiser (Foto) ist an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg tätig und auch in der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum Freiburg. Ihm gelang es, mit seinen wegweisenden Arbeiten in der Krebsmedizin neue Erkenntnisse über Immunvorgänge bei Tumorerkrankungen und Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen zu gewinnen.

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Seine klinischen Studien zur Immuntherapie und bei Stammzelltransplantationen mündeten in die Zulassung neuer Medikamente. Mit seiner Arbeit leistet er einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung innovativer Therapieansätze und Diagnoseverfahren, die für die Patientinnen und Patienten neue Therapien ermöglichen und auch zu einer Veränderung der Behandlungsleitlinien geführt haben. Prof. Dr. Robert Zeiser hat immunologische Grundlagenforschung meisterhaft mit der praktischen Anwendung verbunden und damit neue globale Standards in der Krebstherapie gesetzt.

Möglich sind jetzt sicherere Stammzelltransplantationen: Meist ist bei Leukämie-Patienten eine Stammzelltransplantation die letzte Rettung, doch häufig kommt es danach zu einer gefährlichen Abstoßungsreaktion (Graft-versus-Host-Erkrankung) - und die Mechanismen dahinter, wie die Spenderzellen den Körper des Patienten angreifen, hat Zeiser entschlüsselt. Zudem gelang ihm die Einführung neuer Medikamente: Seine Erkenntnisse ermöglichten es, sogenannte Januskinase-Inhibitoren (wie den Wirkstoff Ruxolitinib) erfolgreich in die klinische Praxis zu überführen. Mit diesen Medikamenten können lebensgefährliche Abstoßungsreaktionen eingedämmt und die Überlebenschancen von Patienten weltweit drastisch verbessert werden. Verbesserung von CAR-T-Zell-Therapien: Zeiser erforschte zudem, wie moderne Immuntherapien gegen Krebs noch effektiver gemacht werden können und gleichzeitig schwere neurologische Nebenwirkungen (wie Entzündungsreaktionen im Gehirn) abgemildert werden können.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Die drei Ausgezeichneten stehen einmal mehr für die enorme Bandbreite und Qualität der Forschung in Baden-Württemberg. Ihre Arbeiten reichen von innovativen Lösungen für eine klimaneutrale Nahrungsmittelversorgung über zentrale Fragen gesellschaftlicher Integration bis hin zu wegweisenden Fortschritten in der Krebsmedizin. Alle drei verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Wir gratulieren herzlich!“

Die Preisverleihung fand dieses Mal in einer außergewöhnlichen Eventlocation, in der Garage 229 in Stuttgart-Ost, statt und damit wurden bewusst neue Akzente gesetzt. So stand neben der feierlichen und zugleich lebendigen Ehrung der drei Forschenden, insbesondere das Netzwerken und der persönliche Austausch zwischen Politik, Forschung und Gesellschaft im Fokus. Außerdem sorgten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Science Slam und DJ für eine offene, inspirierende Atmosphäre.

Text und Foto: Diana Rasch und Elisabeth Rasch

Mannheim: Vermisste 12-Jährige wohlbehalten aufgefunden

 

Die Suche nach einer vermissten 12-Jährigen aus Mannheim ist beendet. Das Mädchen konnte nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim wohlbehalten angetroffen werden.

Die Öffentlichkeitsfahndung nach einer vermissten 12-Jährigen aus Mannheim ist aufgehoben worden. Wie das Polizeipräsidium Mannheim am Donnerstag (19. Juni 2026) mitteilte, konnte das Mädchen inzwischen wohlbehalten angetroffen werden.

Weitere Angaben zu den Umständen des Auffindens machte die Polizei nicht. Die zuvor veröffentlichte Fahndung wurde zurückgenommen.

Mit dem erfolgreichen Auffinden der Jugendlichen ist die Suche beendet.

Hinweis: Nach der Rücknahme einer Öffentlichkeitsfahndung sollten veröffentlichte Fotos und personenbezogene Angaben aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht weiter verbreitet oder geteilt werden.

Mannheim: Hier kontrolliert die Stadt vom 22. bis 26. Juni das Tempo

 

Autofahrer in Mannheim müssen sich in der Woche vom 22. bis 26. Juni 2026 auf Geschwindigkeitskontrollen an mehreren Straßen und vor Schulen im Stadtgebiet einstellen.

Die Stadt Mannheim hat die Standorte ihrer geplanten Geschwindigkeitskontrollen für die kommende Woche bekanntgegeben. Die Messungen finden vom 22. bis 26. Juni 2026 an verschiedenen Straßen im Stadtgebiet statt.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Bereichen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen sowie auf Straßen in der Nähe von Schulen. Ziel der Kontrollen ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu reduzieren.

Geplante Messstellen vom 22. bis 26. Juni 2026

Nach Angaben der Stadt Mannheim sind Kontrollen an folgenden Straßen vorgesehen:

B36
B44
Braunschweiger Allee
Kattowitzer Zeile (Schönauschule)
Kriegerstraße (Gustav-Wiederkehr-Schule)
Leinenstraße
Parkring
R2 (Mozartschule)

Kurzfristige Änderungen möglich

Die Stadt weist darauf hin, dass kurzfristige Änderungen der Kontrollstellen oder zusätzliche Messungen aus aktuellem Anlass jederzeit möglich sind. Verkehrsteilnehmer sollten daher im gesamten Stadtgebiet auf die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen achten.

Die Stadt Mannheim empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, ihre Geschwindigkeit insbesondere im Umfeld von Schulen und stark frequentierten Straßen anzupassen. Die Einhaltung der Tempolimits trägt wesentlich zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei.

Mannheim: Polizei sucht vermisstes 12-jähriges Mädchen

 

Seit Montagmorgen wird ein 12-jähriges Mädchen aus Mannheim vermisst. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Aufenthaltsort der Jugendlichen.

Die Polizei Mannheim fahndet derzeit nach einem 12-jährigen Mädchen, das seit Montag, 15. Juni 2026, vermisst wird.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Jugendliche zuletzt gegen 7:50 Uhr gesehen, als sie ihre Unterkunft verließ. Anschließend kehrte sie nicht zurück. Seitdem ist ihr Aufenthaltsort unbekannt.

Umfangreiche Such- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zum Auffinden des Mädchens. Hinweise auf mögliche Aufenthaltsorte liegen derzeit nicht vor.

Beschreibung der Vermissten

Die Vermisste wird wie folgt beschrieben:

  • dunkelbraune Haare, zu einem glatten Zopf gebunden
  • etwa 160 Zentimeter groß
  • etwa 70 Kilogramm schwer

Die Polizei hat zudem ein Lichtbild der Vermissten veröffentlicht.

Polizei bittet um Hinweise

Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Mädchens machen können oder die Vermisste gesehen haben, werden gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hinweise nimmt das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter der Rufnummer 0621/174-4444 entgegen. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Die Fahndungsmaßnahmen dauern an.

Hinweis: Wer die Vermisste sieht oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, sollte unverzüglich die Polizei verständigen und möglichst den aktuellen Standort mitteilen. Jede Beobachtung kann für die Suche von Bedeutung sein.