Die Afrikanische Schweinepest bleibt eine Gefahr für Haus- und Wildschweine. Mannheim ruft Bürger und Besucher auf, ASP-Schutzmaßnahmen konsequent zu befolgen.
Gefahr für Wild- und Hausschweine
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist nach wie vor eine ernsthafte Bedrohung. Während Menschen nicht gefährdet sind, verläuft eine Infektion für Schweine fast immer tödlich. Um die Ausbreitung zu verhindern, setzt die Stadt Mannheim auf konsequente Schutzmaßnahmen – und appelliert eindringlich an die Bevölkerung, diese einzuhalten.Wichtige Verhaltensregeln
Die Stadtverwaltung weist auf folgende Punkte hin:- ASP-Schutzzäune: Tore müssen nach dem Passieren wieder verschlossen werden. Schäden sind umgehend dem Veterinäramt (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) zu melden. - Funde: Tote Wildschweine sind sofort dem Veterinäramt zu melden.
- Leinenpflicht: Hunde dürfen im Wald nicht frei laufen. Ausnahmen gelten lediglich für ausgewiesene Flächen wie die Neckarwiesen zwischen B 44 und B 38. Innerhalb des Stadtgebiets besteht generell Leinenpflicht.
- Freizeitaktivitäten: Radfahren, Reiten und Spazierengehen ist nur auf befestigten oder gekennzeichneten Wegen erlaubt.
- Grillen: Grillplätze im Wald dürfen nicht genutzt werden, es sei denn, sie befinden sich direkt an oder in bebauten Gebieten.
Konsequente Kontrollen und Strafen
Die Verwaltung betont, dass Verstöße gegen die ASP-Regeln streng geahndet werden. Bußgelder von bis zu 30.000 Euro sind möglich. Vandalismus oder der Diebstahl von Zaunelementen können zusätzlich strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.Hinweis für Bürgerinnen und Bürger
Die Mitarbeit aller ist entscheidend, um die Afrikanische Schweinepest einzudämmen. Wer ein totes Wildschwein findet oder Beschädigungen an Schutzzäunen bemerkt, sollte dies umgehend unter