Nach monatelangen Ermittlungen haben Polizei und Staatsanwaltschaft drei Tatverdächtige festnehmen lassen, denen mehrere Wohnungseinbrüche in verschiedenen Bundesländern vorgeworfen werden.
Der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ist nach umfangreichen Ermittlungen die Festnahme von drei mutmaßlichen Wohnungseinbrechern gelungen. Gegen die drei französischen Staatsangehörigen im Alter von 21, 29 und 31 Jahren wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehle wegen des Verdachts des schweren Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Männer spätestens seit Anfang des Jahres 2026 gemeinsam beschlossen haben, arbeitsteilig in Privatwohnungen einzubrechen, um dort Bargeld und Wertgegenstände zu stehlen.
Die Beschuldigten leben laut Ermittlungsbehörden in Frankreich und sollen jeweils gezielt zur Begehung der Taten nach Deutschland eingereist sein.
Einbrüche in mehreren Städten
Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, zwischen dem 14. März und dem 13. Mai 2026 in wechselnder Besetzung gemeinsam mit weiteren Personen in Privatwohnungen eingebrochen zu sein. Die Taten sollen sich unter anderem in Eggenstein-Leopoldshafen, Bedburg, Jülich und Dettenheim-Liedolsheim ereignet haben.
In zwei Fällen seien die Männer ohne Beute geflüchtet. Darüber hinaus sollen sie Bargeld in Höhe von 300 Euro sowie eine Halskette im Wert von mindestens 100 Euro entwendet haben.
Festnahmen durch Spezialeinheiten
Die Ermittlungen des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg führten schließlich am 13. Mai 2026 zur Festnahme der Tatverdächtigen. Dabei waren auch Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz eingebunden.
Zwei der Männer wurden nach kurzer Flucht in Ludwigshafen von einer Spezialeinheit festgenommen. Der dritte Tatverdächtige konnte am Mannheimer Hauptbahnhof aufgegriffen werden.
Die Beschuldigten wurden am 13. und 14. Mai einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Dieser setzte die beantragten Haftbefehle in Vollzug.
Im Anschluss wurden die drei Männer in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern weiterhin an.