Nach dem Unfall eines BMW an der Haltestelle Kunsthalle ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Nach dem Unfall an der Straßenbahnhaltestelle Kunsthalle auf dem Mannheimer Kaiserring liegen inzwischen weitere Erkenntnisse zum Hergang vor. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, ereignete sich der Unfall am Freitagabend, 15. Mai 2026, gegen 23.55 Uhr.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war ein 21 Jahre alter Fahrer mit einem BMW auf dem Kaiserring von der Kunststraße in Richtung Hauptbahnhof unterwegs.
Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Fahrer kurz nach dem Abbiegevorgang die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen das Geländer der Straßenbahnhaltestelle Kunsthalle.
Durch die Kollision wurde ein Großteil der Verglasung der Haltestelle zerstört.
Der 21-jährige Fahrer sowie sein 23 Jahre alter Beifahrer blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich glücklicherweise keine Passanten im Bereich der Haltestelle.
Der entstandene Sachschaden am BMW und an der Straßenbahnhaltestelle wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Der Straßenbahnverkehr war von dem Unfall nicht betroffen.
Polizei prüft Verdacht eines Autorennens
Aufgrund von Zeugenaussagen besteht nach Angaben der Ermittler der Verdacht, dass sich der BMW-Fahrer zuvor mit einem bislang unbekannten Fahrzeugführer ein illegales Autorennen geliefert haben könnte.
Der Führerschein des 21-Jährigen sowie das Fahrzeug wurden daher beschlagnahmt.
Das Polizeirevier Mannheim-Oststadt ermittelt nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zu dem weiteren beteiligten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 / 174-3310 beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt zu melden.