Brühl: Streit zwischen Joggerin und Hundebesitzerin endet mit gegenseitigen Anzeigen

Brühl: Streit zwischen Joggerin und Hundebesitzerin endet mit gegenseitigen Anzeigen

 

Ein Zusammentreffen auf einem Feldweg in Brühl ist am Mittwochmorgen eskaliert. Eine 73-jährige Joggerin und eine 52-jährige Hundebesitzerin gerieten in eine körperliche Auseinandersetzung und wurden dabei leicht verletzt.

Die Polizei ermittelt nach einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einer Joggerin und einer Hundehalterin in Brühl. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim am Mittwoch (4. Juni) gegen 8.45 Uhr auf einem Feldweg in der Verlängerung der Mühlgasse.

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 73-jährige Frau dort joggend unterwegs, als ihr eine 52-Jährige mit zwei angeleinten Hunden entgegenkam. Einer der Hunde soll die Seniorin angebellt haben. Ein weiterer Hund näherte sich der Joggerin an einer Ausziehleine.

Im weiteren Verlauf trat die 73-Jährige nach Angaben der Polizei einen der Hunde. Daraufhin entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen.

Beide Frauen leicht verletzt

Nach bisherigem Ermittlungsstand brachte die Hundebesitzerin die Joggerin zu Boden, nahm ihr Mobiltelefon an sich und soll ihr damit auf den Kopf geschlagen haben. Die 73-Jährige setzte sich nach Angaben der Polizei mit Schlägen und Tritten zur Wehr.

Beide Beteiligten erlitten leichte Verletzungen.

Da die Darstellungen der Frauen voneinander abweichen und sich beide gegenseitig Vorwürfe machen, wurden wechselseitig Strafanzeigen erstattet.

Polizei sucht Zeugen

Zur Klärung des genauen Ablaufs bittet das Polizeirevier Schwetzingen mögliche Zeugen um Mithilfe. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Geschehen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06202/288-0 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis der Polizei:
Bei Konflikten zwischen Hundehaltern und anderen Personen sollte eine Eskalation möglichst vermieden werden. Kommt es zu Streitigkeiten oder gefährlichen Situationen, empfiehlt die Polizei, Abstand zu halten und gegebenenfalls die Behörden zu verständigen, anstatt die Auseinandersetzung selbst fortzuführen.