Hessen

Darmstadt-Kranichstein: Unbekannter greift Mutter mit Kleinkind an – Polizei sucht wichtigen Zeugen

Darmstadt-Kranichstein: Unbekannter greift Mutter mit Kleinkind an – Polizei sucht wichtigen Zeugen

Ein Mann soll in der Siemensstraße eine Mutter am 27. September bedrängt und ihr Kind am Arm gepackt haben – nun sucht die Kriminalpolizei Darmstadt nach einem weiteren Zeugen.

Am Donnerstag, 9. Oktober 2025, teilte die Polizei in Darmstadt mit, dass die Ermittlungen zu einem Vorfall vom Samstag, 27. September 2025, fortgesetzt werden. Gegen 11:35 Uhr war eine Mutter mit ihren Kindern in der Siemensstraße im Stadtteil Kranichstein unterwegs, als ein 24-jähriger Mann sie ansprach. Während die Frau ihre zweijährige Tochter auf dem Arm trug, begann der Mann laut Polizei, am Arm des Kindes zu ziehen. Ein bislang unbekannter Zeuge kam der Mutter rasch zu Hilfe, woraufhin der Angreifer von ihr abließ. Eine alarmierte Polizeistreife konnte den 24-jährigen Tatverdächtigen kurze Zeit später festnehmen. Für die weiteren Ermittlungen sucht das Kommissariat 10 nun gezielt nach einem Mann, der den Vorfall ebenfalls beobachtet haben soll. Der gesuchte Zeuge wird auf etwa 50 bis 60 Jahre alt und 1,85 bis 1,90 Meter groß geschätzt. Er hatte kurzes graues Haar, eine normale Statur, trug eine Brille und sprach akzentfreies Deutsch. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können – insbesondere der genannte Mann selbst –, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Darmstadt unter der Telefonnummer 06151/969-0 zu melden.

Hinweis: So verhalten Sie sich bei Belästigungen im öffentlichen Raum

Wer Zeuge eines Übergriffs oder einer Bedrängung wird, sollte laut Experten sofort laut auf sich aufmerksam machen, andere Personen um Hilfe bitten und – falls möglich – die Polizei alarmieren. Eigene körperliche Konfrontationen sollten vermieden werden, wenn die Situation unübersichtlich oder gefährlich erscheint. Notieren Sie stattdessen Merkmale der beteiligten Personen und rufen Sie umgehend den Notruf 110.
Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH

Frankfurt/München: Wirtschaftsregion Bergstraße wirbt erfolgreich auf der Expo Real 2025

Frankfurt/München: Wirtschaftsregion Bergstraße wirbt erfolgreich auf der Expo Real 2025

Die Wirtschaftsförderung Bergstraße präsentiert sich auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real in München – mit neuen Kontakten und Projekten für die Region.

Starke Präsenz auf der Leitmesse der Immobilienwirtschaft

Rund 42.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 1.742 Aussteller aus 34 Ländern – die Expo Real 2025 in München hat erneut gezeigt, dass sie eine der bedeutendsten Plattformen für die internationale Immobilienbranche ist. Auch die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) nutzte die Gelegenheit, um Gespräche mit Projektentwicklern, Investoren und Entscheidungsträgern zu führen. Ziel war es, die Wirtschaftsregion Bergstraße national und international weiter bekannt zu machen und als attraktiven Standort für neue Investitionen zu positionieren.

Gezielte Gespräche mit Projektentwicklern und Investoren

„Wir setzen uns für die weitere Steigerung der nationalen und internationalen Bekanntheit der Wirtschaftsregion Bergstraße ein und möchten verstärkt Investitionen zu uns ziehen. Die Expo Real ist dafür eine sehr gute Plattform“, betonte Dr. Matthias Zürker, Geschäftsführer der WFB. In zahlreichen Gesprächen mit nationalen und internationalen Projektentwicklern stellte er die Standortvorteile der Region vor und informierte über aktuelle sowie geplante Investitionsmöglichkeiten. Auch laufende Projekte standen im Fokus der Gespräche.

Gemeinsamer Auftritt mit FrankfurtRheinMain GmbH

Ein Höhepunkt des Messeauftritts war die Präsenz der WFB am Stand der FrankfurtRheinMain (FRM) GmbH – International Marketing of the Region. Die FRM GmbH bewirbt weltweit die Standortvorteile der Metropolregion FrankfurtRheinMain und informiert über Investitionspotenziale. In ihrem diesjährigen Immobilienkatalog präsentierte sie zwei Investitionsmöglichkeiten aus der Wirtschaftsregion Bergstraße: die Revitalisierung des ehemaligen 3K-Geländes am südlichen Stadtrand von Lorsch (rund neun Hektar) sowie den Wirtschaftsstandort Groß-Rohrheim mit rund vier Hektar Gewerbe- und Industriefläche.

Positive Bilanz und Ausblick

„Wir sind sehr zufrieden mit unserer diesjährigen Präsenz auf der Expo Real, auch am Stand der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Wir konnten einige vielversprechende neue Kontakte knüpfen und uns intensiv mit unseren Geschäfts- und Projektpartnern zu aktuellen und potenziellen Projekten austauschen“, so das Fazit von Dr. Zürker nach Abschluss der Messe. Die Gespräche sollen nun in den kommenden Monaten weiter vertieft werden.

Hintergrund: Expo Real & Wirtschaftsregion Bergstraße

Die Expo Real gilt als Europas größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Sie bringt Akteure aus Projektentwicklung, Finanzierung, Stadtplanung und Standortmarketing zusammen.

Weitere Informationen unter www.frm-united.de und www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de.

Fazit

Mit ihrem Auftritt auf der Expo Real 2025 hat die Wirtschaftsförderung Bergstraße ihre Rolle als wichtiger Akteur im Standortmarketing der Metropolregion FrankfurtRheinMain unterstrichen – und zugleich neue Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region gesetzt.

Südhessen: Polizei warnt vor falschen Rauchwarntestern – Betrüger verschaffen sich Zutritt zu Wohnungen

Südhessen: Polizei warnt vor falschen Rauchwarntestern – Betrüger verschaffen sich Zutritt zu Wohnungen

Aktuell warnen die Behörden in Südhessen vor Betrügern, die sich als angebliche Rauchwarntester ausgeben, um in Wohnungen zu gelangen und Wertgegenstände zu stehlen.

Polizeimeldung vom 9. Oktober 2025, 10:37 Uhr: Laut Polizei mehren sich derzeit in mehreren südhessischen Städten und Gemeinden Betrugsfälle, bei denen sich Kriminelle als vermeintliche „Rauchwarntester“ ausgeben. Unter dem Vorwand, die Rauchmelder in Wohnungen oder Häusern überprüfen zu müssen, verschaffen sich die Täter Zutritt zu den Räumlichkeiten und entwenden anschließend Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände. In einigen Fällen traten die Täter auch als angebliche Handwerker oder Mitarbeiter örtlicher Wasserwerke auf. Ziel ist stets, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen und dann unbemerkt Beute zu machen. Die Polizei ruft die Bevölkerung daher zu erhöhter Wachsamkeit auf und mahnt zu besonderer Vorsicht gegenüber fremden Personen an der Haustür.
Hinweis: So schützen Sie sich vor Trickbetrügern an der Haustür
• Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung – auch nicht unter scheinbar offiziellen Vorwänden.
• Handwerker oder Prüfer nur dann einlassen, wenn Sie diese selbst beauftragt haben oder deren Besuch angekündigt wurde.
• Lassen Sie sich Dienstausweise immer genau zeigen und prüfen Sie diese sorgfältig.
• Bitten Sie im Zweifel darum, dass die Person vor der Tür wartet, während Sie eine Vertrauensperson oder die Polizei anrufen.
• Im Verdachtsfall sofort die Polizei über den Notruf 110 informieren – die Beamtinnen und Beamten können schnell feststellen, ob es sich um Betrüger handelt.
Nach Angaben der Polizei werden die Ermittlungen in mehreren Fällen von den zuständigen Dienststellen in Südhessen geführt. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, verdächtige Beobachtungen oder Begegnungen umgehend zu melden.

Mörfelden-Walldorf: Nachbarschaftsstreit endet tragisch – 79-Jähriger stirbt nach Schussverletzungen

Mörfelden-Walldorf: Nachbarschaftsstreit endet tragisch – 79-Jähriger stirbt nach Schussverletzungen

Ein eskalierter Nachbarschaftsstreit in Walldorf nahm ein tödliches Ende: Ein 79-jähriger Mann starb nach einer Schussverletzung, sein Nachbar wurde schwer verletzt.

Laut einer gemeinsamen Mitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen vom Mittwoch (08.10.2025, 11:18 Uhr) ist ein 79 Jahre alter Mann aus Mörfelden-Walldorf an den Folgen einer schweren Verletzung verstorben. Der Vorfall ereignete sich bereits am 26. September in der Coutandinstraße im Stadtteil Walldorf. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 79-Jährige auf seinen 58 Jahre alten Nachbarn geschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Beide Männer wurden damals mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Am Dienstag (07.10.) erlag der mutmaßliche Schütze seinen Verletzungen. Als mögliches Motiv vermuten die Ermittler anhaltende Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen den beiden Männern. Der 58-jährige Nachbar befindet sich inzwischen in einem stabilen Gesundheitszustand. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zu den genauen Hintergründen und Abläufen der Tat dauern weiterhin an.

Hinweis: Konflikte frühzeitig entschärfen

Nachbarschaftsstreitigkeiten können sich rasch zuspitzen. Die Polizei empfiehlt, bei wiederkehrenden Konflikten frühzeitig das Gespräch zu suchen oder – falls nötig – Vermittlungsangebote wie Schiedsämter oder Mediation in Anspruch zu nehmen. So lassen sich viele Spannungen deeskalieren, bevor sie eskalieren.

Lampertheim: Autofahrer verliert während der Fahrt das Bewusstsein und stirbt nach Unfall auf der A 67

Lampertheim: Autofahrer verliert während der Fahrt das Bewusstsein und stirbt nach Unfall auf der A 67

Tragischer Vorfall auf der A 67 bei Lampertheim: Ein 64-jähriger Mann verlor am Mittwochnachmittag während der Fahrt das Bewusstsein und verstarb noch an der Unfallstelle.

Am Mittwoch, den 08. Oktober 2025, kam es laut Polizei gegen 14:50 Uhr auf der A 67 zwischen dem Viernheimer Dreieck und Lorsch zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor ein 64-jähriger Autofahrer offenbar aufgrund einer medizinischen Ursache während der Fahrt das Bewusstsein. In der Folge prallte sein Fahrzeug zunächst gegen die rechte und anschließend gegen die linke Leitplanke. Ein aufmerksamer Lastwagenfahrer bemerkte die Situation und konnte den ausrollenden Wagen des Mannes durch Ausbremsen zum Stillstand bringen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und den Rettungsdienst verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurde der Verkehr in Richtung Frankfurt an der Unfallstelle vorbeigeleitet, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Hinweis: Verhalten bei medizinischen Notfällen im Straßenverkehr

Kommt es während der Fahrt zu plötzlichem Unwohlsein oder Schwindel, sollte – sofern möglich – umgehend der Seitenstreifen oder ein Parkplatz angesteuert und das Fahrzeug gesichert abgestellt werden. Angehörige von Risikopatienten sollten regelmäßig prüfen, ob Medikamente oder Fahruntauglichkeit vorliegen. Bei beobachteten Auffälligkeiten im Verkehr gilt: Sofort den Notruf 112 wählen und das Fahrzeug nicht eigenständig stoppen, sondern den Abstand wahren und die Rettungskräfte informieren.

Rimbach: Unfallflucht nach Zusammenstoß mit geparktem Mercedes Vito – Polizei sucht Zeugen

Rimbach: Unfallflucht nach Zusammenstoß mit geparktem Mercedes Vito – Polizei sucht Zeugen

In Rimbach wurde ein geparkter Mercedes Vito beschädigt – der Verursacher flüchtete. Die Polizei bittet um Hinweise.

Am Dienstag, den 07. Oktober 2025, teilte das Polizeipräsidium Südhessen mit, dass es in Rimbach im Zeitraum zwischen Montagmorgen (06.10.) um 09:00 Uhr und Dienstagmittag (07.10.) um 14:30 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht kam. Nach bisherigen Erkenntnissen parkte der Besitzer eines gelben Mercedes Vito in der Straße „Im Klingen“ in 64668 Rimbach, als ein bislang unbekannter Fahrzeugführer das linke hintere Heck des Transporters beschädigte. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Laut Polizei beläuft sich der Sachschaden auf rund 1.500 Euro. Das zuständige Polizeirevier in Heppenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug oder zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06252/706-0 bei der Polizeistation Heppenheim zu melden.

Hinweis: So verhalten Sie sich bei einem Unfall richtig

Wer einen Unfall verursacht – auch einen kleinen Parkrempler – ist gesetzlich verpflichtet, vor Ort zu bleiben und die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen. Entfernt man sich unerlaubt, begeht man Fahrerflucht, eine Straftat gemäß § 142 StGB. Wichtig: Immer ruhig bleiben, Unfallstelle sichern, Polizei verständigen und – falls kein Ansprechpartner vor Ort ist – mindestens 30 Minuten warten.