LUDWIGSHAFEN: Bachelor Soziale Arbeit startet ab Wintersemester 2026/27 auch dual
Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen erweitert ihr Angebot: Soziale Arbeit kann künftig auch praxisintegriert und vergütet studiert werden.
Ludwigshafen, 4. Februar 2026 – Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der :contentReference[oaicite:0]{index=0} (HWG LU) zählt seit Jahren zu den nachgefragtesten Studienangeboten am Standort. Zum Wintersemester 2026/2027 wird das bewährte Studienmodell nun um eine duale, praxisintegrierte Variante ergänzt. Die Einführung erfolgt auf Wunsch zahlreicher Kooperationspartnerinnen und -partner aus der Praxis und mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit.
Vorgestellt wurde der neue Studiengang am 3. Februar 2026 im Beisein von Wissenschaftsminister :contentReference[oaicite:1]{index=1} sowie Ludwigshafens Oberbürgermeister :contentReference[oaicite:2]{index=2} und zahlreichen Praxispartnern.
Tradition trifft neue Studienrealität
Die Soziale Arbeit hat in Ludwigshafen eine mehr als 75-jährige Tradition. Auch heute gehört der Studiengang zu den stärksten Säulen der Hochschule. Die künftige Studiengangsleiterin der dualen Variante, Prof. Dr. Lena Loge, sieht im neuen Modell eine konsequente Weiterentwicklung: Erwerbsarbeit sei für viele Studierende Realität, das duale Modell verbinde finanzielle Absicherung mit enger Verzahnung von Theorie und Praxis.
Das duale Studium erstreckt sich über sieben Semester und führt zum staatlich anerkannten Abschluss als Sozialarbeiterin bzw. Sozialpädagoge (Bachelor of Arts). Es kombiniert zwei Lernorte: Hochschule und Praxisstelle.
Wochenmodell mit Vergütung
Studiert wird im sogenannten Wochenmodell: Von Montag bis Mittwoch finden Lehrveranstaltungen an der Hochschule statt, donnerstags und freitags arbeiten die Studierenden in ihrer Praxisstelle. In der vorlesungsfreien Zeit erfolgt der Praxiseinsatz flexibel. Die monatliche Vergütung beträgt mindestens 1.250 Euro über die gesamte Studiendauer. Studiengebühren fallen nicht an, lediglich der Semesterbeitrag von derzeit rund 160 Euro.
Im dritten Fachsemester ist ein Fremdpraktikum vorgesehen, im vierten Semester absolvieren die Studierenden ein Vollzeit-Praxissemester in ihrer Stammpraxisstelle.
Zielgruppe und Bewerbung
Das duale Angebot richtet sich an Studieninteressierte, die gesellschaftliche Problemlagen reflektieren und aktiv an Lösungen mitwirken möchten. Inhalte sind unter anderem soziale Ungleichheit, Ausgrenzung sowie professionelle Unterstützung in schwierigen Lebenslagen.
Voraussetzung ist das Abitur, die Fachhochschulreife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens der Durchschnittsnote 2,5 beziehungsweise eine berufliche Weiterqualifikation. Der Bewerbungszeitraum beginnt im Laufe des Februars und orientiert sich an den Ausschreibungen der kooperierenden Praxispartner. Nach Zusage durch eine Praxisstelle erfolgt die Immatrikulation an der Hochschule. Studienbeginn ist jeweils im September.
Breites Netzwerk an Praxispartnern
Zu den derzeitigen Kooperationspartnern zählen unter anderem die Diakonie Mainz, der Landkreis Bad Dürkheim, die Stadt Ludwigshafen, die Stadt Worms, der Sozialpsychiatrische Dienst Rhein-Pfalz-Kreis sowie weitere Einrichtungen aus dem sozialen Bereich in der Region.
Unterstützt werden Studieninteressierte und Studierende durch Praxiskoordinator Maximilian Schütz, der die Schnittstelle zwischen Hochschule und Praxisstellen begleitet.