Mannheim: Telekom baut 5G-Netz weiter aus – zwei neue Mobilfunkstandorte in Betrieb
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Vom 1. bis 7. Juni 2026 beteiligt sich das Polizeipräsidium Rheinpfalz an einer europaweiten Kontrollwoche. Im Fokus stehen Zweiradfahrer und die Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern bleibt eine große Herausforderung für die Polizei in der Rheinpfalz. Vor diesem Hintergrund beteiligt sich das Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 1. bis 7. Juni 2026 an der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche 2 Wheelers. In diesem Zeitraum werden die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen für Fahrradfahrer, Pedelec-Nutzer, Motorradfahrer und Fahrer von Elektrokleinstfahrzeugen deutlich intensiviert.
ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das sich das Ziel gesetzt hat, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten nachhaltig zu reduzieren. Dazu werden in regelmäßigen Abständen länderübergreifende Schwerpunktkontrollen durchgeführt, um die Einhaltung von Verkehrsregeln zu fördern und Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Die Verkehrsunfallstatistik 2025 verdeutlicht nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz die Notwendigkeit weiterer Präventions- und Kontrollmaßnahmen. Während die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich nur leicht um 0,7 Prozent anstieg, entwickelten sich die Zahlen bei Zweiradfahrenden deutlich stärker.
So registrierte die Polizei bei Fahrrad- und Pedelecfahrenden einen Anstieg der Unfälle um 3,7 Prozent. Bei motorisierten Zweirädern lag das Plus bei 2,8 Prozent. Besonders auffällig war die Entwicklung bei Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern: Hier stieg die Zahl der Unfälle um 87,9 Prozent.
Bei Verkehrsunfällen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1.128 Fahrrad- und Pedelecfahrende, 384 Nutzer motorisierter Zweiräder sowie 186 Fahrer von Elektrokleinstfahrzeugen verletzt. Neun Menschen verloren dabei ihr Leben. Damit blieb die Zahl der Verkehrstoten im Bereich dieser Verkehrsteilnehmer auf dem Niveau des Vorjahres.
Ziel der Kontrollwoche ist es, Unfallrisiken zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die Maßnahmen finden im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz statt. Dazu gehören neben dem Rhein-Pfalz-Kreis die Landkreise Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Städte Frankenthal, Landau, Ludwigshafen, Neustadt an der Weinstraße und Speyer.
Weitere Informationen zur Verkehrsunfallstatistik und zu den Maßnahmen des Polizeipräsidiums Rheinpfalz sind auf den Informationsseiten der Polizei abrufbar.
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