Ein 48-jähriger Radfahrer hat sich in Speyer einer Polizeikontrolle entzogen. Später stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung fest.
Ein auffällig fahrender Radfahrer hat am Freitagabend in Speyer zunächst versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Wie die Polizeidirektion Ludwigshafen am 21. Juni 2026 mitteilte, sollte der Mann in der Waldseer Straße aufgrund seines Fahrverhaltens kontrolliert werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen ignorierte der 48-Jährige sämtliche Anhaltesignale der Polizei und flüchtete zunächst über verschiedene Radwege. Die Beamten verloren ihn jedoch nicht aus den Augen.
Kurz darauf konnte der Mann an seiner Wohnanschrift angetroffen und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dabei ergab ein freiwilliger Atemalkoholtest laut Polizei einen Wert von 2,50 Promille.
Darüber hinaus räumte der 48-Jährige ein, Cannabis konsumiert zu haben. Zur weiteren Beweissicherung wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Auch Radfahrer unterliegen gesetzlichen Grenzwerten
Die Polizei weist darauf hin, dass Alkohol- und Drogeneinfluss auch beim Führen eines Fahrrads erhebliche Gefahren mit sich bringen können. Bereits auffälliges Fahrverhalten kann zu einer Kontrolle und entsprechenden Konsequenzen führen.
Hinweis der Redaktion: Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss mit dem Fahrrad unterwegs ist, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmende. Auch Radfahrer müssen mit strafrechtlichen Folgen, einer Blutprobe und möglichen Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis rechnen.




































