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Mit einer umfangreichen Kontrollaktion hat die Polizei am Samstag, 11. Juli 2026, im Rahmen des Programms „Sichere Innenstadt“ in Rüsselsheim zahlreiche Verstöße aufgedeckt. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet, zwei Geldspielautomaten versiegelt und zahlreichen Verkehrsteilnehmern drohen Fahrverbote.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen kontrollierten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Groß-Gerau, des Polizeipräsidiums Südhessen, der Hessischen Bereitschaftspolizei sowie der Stadtpolizei zwischen 16:00 Uhr und Mitternacht insgesamt zehn Gaststätten, den Straßenverkehr sowie zahlreiche Personen im Stadtgebiet.
Insgesamt wurden 326 Personen und 158 Fahrzeuge überprüft. Die Bilanz der Kontrollen: 95 Ordnungswidrigkeiten und neun Strafverfahren.
Bei Personenkontrollen in der Innenstadt leiteten die Beamten zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln sowie ein weiteres Verfahren wegen Besitzes von Betäubungsmitteln ein. Sichergestellt wurden rund 20 Gramm Marihuana, eine geringe Menge Amphetamin sowie eine Feinwaage.
Innerhalb der Waffenverbotszone stellten die Einsatzkräfte zudem zwei Verstöße fest. Zwei Männer führten nach bisherigen Erkenntnissen ein Cuttermesser beziehungsweise Pfefferspray mit sich und müssen sich nun entsprechenden Verfahren stellen.
Bei den Kontrollen in Gaststätten deckten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße gegen die Spielverordnung, einen Verstoß gegen die Pfandkennzeichnungspflicht, einen Verstoß gegen das Tabaksteuergesetz sowie einen unerlaubten Aufenthalt auf.
Zwei Geldspielautomaten entsprachen nicht den gesetzlichen Vorgaben und wurden deshalb von den Behörden versiegelt.
Auch im Straßenverkehr registrierte die Polizei zahlreiche Verstöße. Neben Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurden mehrere erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.
Zehn Fahrerinnen und Fahrern drohen nun Fahrverbote. Besonders gravierend waren zwei Messungen: In der Frankfurter Straße wurde ein Fahrzeug mit 65 km/h statt der erlaubten 30 km/h gemessen. In der Walter-Flex-Straße registrierten die Beamten sogar 82 km/h bei ebenfalls erlaubten 30 km/h.

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