Mit hoher Geschwindigkeit, entgegen der Fahrtrichtung und mutmaßlich unter Drogeneinfluss flüchtete ein 17-Jähriger in der Nacht zum Donnerstag vor einer Polizeikontrolle. Die Polizei sucht nun weitere Verkehrsteilnehmer, die durch seine Fahrweise gefährdet wurden.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim fiel einer Polizeistreife am Mittwochabend (29. Juli) kurz vor Mitternacht ein Kleinkraftroller in der Hafenstraße im Stadtteil Jungbusch auf. Der 17-jährige Fahrer war gemeinsam mit einem Sozius unterwegs.
Als die Beamten den Roller kontrollieren wollten, ignorierte der Jugendliche sämtliche Anhaltesignale und beschleunigte sein Fahrzeug auf bis zu 50 km/h. Anschließend flüchtete er durch den Jungbusch sowie Teile der Mannheimer Quadrate und befuhr dabei mehrere Straßen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
Flucht endet mit Sturz
Im Quadrat F 3 verlor der 17-Jährige die Kontrolle über den Roller und stürzte. Anschließend setzte er seine Flucht zu Fuß fort, konnte jedoch nach einer kurzen Verfolgung von Polizeibeamten eingeholt und festgenommen werden. Auch der Mitfahrer wurde von Einsatzkräften gestoppt.
Beide blieben bei dem Vorfall unverletzt.
Drogentest positiv – keine Fahrerlaubnis
Bei der Kontrolle stellten die Beamten deutliche Anzeichen für einen vorherigen Drogenkonsum fest. Ein Drogentest verlief positiv auf Cannabis. Dem Jugendlichen wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen.
Weitere Ermittlungen ergaben zudem, dass der 17-Jährige überhaupt nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche wieder entlassen.
Mehrere Strafverfahren eingeleitet
Das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt ermittelt unter anderem wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss, des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung.




































