Heidelberg

Heidelberg: rnv passt Fahrbetrieb wegen Demonstration an – umfangreiche Umleitungen am Donnerstagabend

Heidelberg: rnv passt Fahrbetrieb wegen Demonstration an – umfangreiche Umleitungen am Donnerstagabend

Am Donnerstag, 23. Oktober 2025, müssen sich Fahrgäste in der Heidelberger Innenstadt zwischen 18 und 20 Uhr auf zahlreiche Änderungen im Linienverkehr einstellen. Grund ist eine Demonstration mit mehreren betroffenen Straßenbahn- und Buslinien.

Umfangreiche Umleitungen im Zentrum

Wie die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) mitteilt, kommt es am Donnerstagabend aufgrund einer Demonstration zu Einschränkungen und Umleitungen im Straßenbahn- und Busverkehr in der Heidelberger Innenstadt. Betroffen sind insbesondere der Bereich rund um den Bismarckplatz sowie Hauptbahnhof und Seegarten. Der geänderte Betrieb betrifft die Linien 5, 21, 22, 23, 29, 31, 33, 34, 35, 36 und 39. Aufgrund der Demonstrationsroute können sich kurzfristig weitere Änderungen ergeben.

Wichtige Anpassungen im Überblick

Linien 5, 21, 22, 23: Zwischen Gneisenaustraße Süd, Jahnstraße, Czernybrücke und Römerkreis Süd kommt es zu Umleitungen in beiden Richtungen. Mehrere Haltestellen wie HD Hauptbahnhof, Stadtbücherei, Stadtwerke und Seegarten entfallen. Stattdessen werden je nach Linie die Haltestellen Betriebshof, Volkshochschule, Campus Bergheim und Altes Hallenbad zusätzlich bedient. Buslinien 29, 31 und 33: Die Linien verkehren ab Hans-Böckler-Straße mit Umleitungen Richtung Herrenmühle. Der Bismarckplatz sowie zentrale Haltestellen in der Altstadt entfallen, alternativ werden Gaisbergstraße, Friedrich-Ebert-Platz und Peterskirche angefahren. Linien 34 und 35: Zwischen Stadtwerke bzw. Betriebshof und Bismarckplatz kommt es zu Umleitungen in beiden Richtungen. Auch hier entfallen Stadtbücherei und Seegarten, während Campus Bergheim und Altes Hallenbad als Ersatz dienen. Linie 36: Zwischen Volkshochschule und Friedrich-Ebert-Platz entfällt der Halt am Bismarckplatz, dafür werden Stadtbücherei und Seegarten bedient. Linie 39: Die Linie fährt nur noch bis Hans-Böckler-Straße und wird von dort zum Seegarten umgeleitet. Der Bismarckplatz entfällt.

Empfehlung für Fahrgäste

Die rnv rät Fahrgästen, vor Fahrtantritt aktuelle Informationen über die elektronische Fahrplanauskunft oder die rnv-App abzurufen. Aufgrund der Demonstration kann es kurzfristig zu Änderungen oder Verzögerungen kommen.
Hinweis für Fahrgäste

Die rnv empfiehlt, an diesem Abend mehr Zeit für Fahrten im Stadtgebiet einzuplanen und gegebenenfalls auf alternative Routen auszuweichen. Aktuelle Updates zum Linienverlauf finden sich unter www.rnv-online.de oder in der rnv-App.

Quelle: Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv), 22. Oktober 2025

Heidelberg: Handtasche beim Einkaufen gestohlen – Polizei sucht Zeugen

Heidelberg: Handtasche beim Einkaufen gestohlen – Polizei sucht Zeugen

Während des Einkaufs in der Hertzstraße wurde einer 66-jährigen Heidelbergerin am Dienstagnachmittag die Handtasche aus dem Einkaufswagen gestohlen – die Polizei bittet um Hinweise.

Am Dienstag, den 21. Oktober 2025, kam es laut Polizei im Einkaufszentrum in der Hertzstraße in Heidelberg zu einem dreisten Diebstahl. Eine 66-jährige Frau hatte beim Einkaufen ihre Handtasche im Einkaufswagen abgelegt. Gegen 17 Uhr verstaute sie ihre Einkäufe in einem Trolley und wandte sich dafür kurz vom Wagen ab. Als sie sich wieder umdrehte, war die Handtasche verschwunden. Der Diebstahl ereignete sich unmittelbar vor einer Apotheke des Einkaufszentrums, gegenüber eines Sonnenstudios. In der Tasche befanden sich neben Bargeld auch ein Mobiltelefon und mehrere Bankkarten. Als die Frau wenig später ihre Karten sperren ließ, wurde ihr mitgeteilt, dass bereits versucht worden war, mit den gestohlenen Karten Geld abzuheben – glücklicherweise ohne Erfolg. Das Polizeirevier Heidelberg-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 06221 / 3418-0 zu melden.
Tipps zum Schutz vor Taschendieben:

• Geldbörsen niemals oben im Einkaufswagen oder in offenen Taschen liegen lassen.
• Wertsachen immer körpernah in verschlossenen Innentaschen tragen.
• Hand- und Umhängetaschen stets verschlossen auf der Körpervorderseite tragen oder unter den Arm klemmen.
• Nutzen Sie Brustbeutel, Geldgürtel oder am Gürtel gesicherte Geldbörsen, um Langfingern keine Chance zu geben.

Heidelberg: Tesla-Fahrer prallt beim Ausweichen vor Rettungswagen gegen Gebäudewand

Heidelberg: Tesla-Fahrer prallt beim Ausweichen vor Rettungswagen gegen Gebäudewand

In Heidelberg-Ziegelhausen wollte ein Tesla-Fahrer einem Rettungswagen Platz machen – dabei krachte er frontal in eine Hauswand. Verletzt wurde niemand.

Polizeimeldung vom 22. Oktober 2025, 11:12 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall am Dienstagmorgen (21.10.2025) gegen 11:45 Uhr in der Straße In der Neckarhelle im Heidelberger Stadtteil Ziegelhausen. Ein 54-jähriger Tesla-Fahrer war in Richtung Heidelberg unterwegs, als sich von hinten ein Krankenwagen mit Blaulicht und Martinshorn näherte. Um die Fahrbahn freizumachen, lenkte der Mann seinen Wagen nach rechts auf den Bürgersteig. Dabei prallte er aus bislang ungeklärten Gründen frontal gegen die Wand eines Gebäudes. Der Aufprall war so stark, dass der Tesla erheblich beschädigt wurde und abgeschleppt werden musste. Auch an der Hauswand entstand Sachschaden, dessen Höhe laut Polizei derzeit noch unklar ist. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeipräsidium Mannheim.

Tipps: Richtiges Verhalten bei Blaulicht und Martinshorn

- Ruhe bewahren: Keine abrupten Brems- oder Ausweichmanöver.
- Rettungsgasse bilden: Auf mehrspurigen Straßen sofort zwischen den Fahrstreifen Platz schaffen.
- Einspurige Straßen: So weit wie möglich rechts anhalten – nur, wenn gefahrlos möglich.
- Bürgersteig nur im Notfall: Das Befahren des Gehwegs ist nur zulässig, wenn keine Gefahr für andere besteht.
- Nach dem Einsatz: Weiterfahren erst, wenn der Rettungswagen vollständig vorbeigefahren ist.

Heidelberg-Ziegelhausen: Auto prallt gegen Gebäudewand – Fahrer bleibt unverletzt

Heidelberg-Ziegelhausen: Auto prallt gegen Gebäudewand – Fahrer bleibt unverletzt

In Heidelberg-Ziegelhausen kam ein Autofahrer auf der Straße In der Neckarhelle von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Hauswand. Der Fahrer blieb unverletzt, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Meldung vom 21.10.2025, 12:31 Uhr: Im Heidelberger Stadtteil Ziegelhausen ereignete sich am Dienstagvormittag gegen 11:45 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Straße In der Neckarhelle. Wie die Polizei mitteilt, kam ein Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte im Bereich der Bushaltestelle Haarlass mit einer Gebäudewand.

Der Mann blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt, sein Fahrzeug wurde jedoch so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. Polizei und Abschleppdienst waren im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern und das Fahrzeug zu bergen.

Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Neckarhelle. Ortskundige Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Hinweis: Sicheres Verhalten bei plötzlichen Fahrbahnhindernissen
  • Bei Unwohlsein oder technischer Fehlfunktion sofort anhalten und Warnblinkanlage einschalten.
  • Fahrzeug schrittweise abbremsen, nicht ruckartig lenken oder bremsen – sonst droht Kontrollverlust.
  • Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen wahren, um auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.
  • Nach einem Unfall: Unfallstelle absichern, Polizei verständigen und keine Gegenstände an der Fahrbahn liegen lassen.
  • Bei Gebäudeschäden sollte immer die Feuerwehr hinzugezogen werden, um die Statik zu prüfen.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim, Meldung vom 21.10.2025 (12:31 Uhr, PM Nr. 1).

Heidelberg: Telefonbetrüger erbeutet mehrere Hundert Euro mit dreister Masche

Heidelberg: Telefonbetrüger erbeutet mehrere Hundert Euro mit dreister Masche

Eine 23-Jährige aus Heidelberg fiel am Freitag auf einen angeblichen Mitarbeiter eines Zahlungsdienstleisters herein – der Betrüger erbeutete rund 700 Euro.

Am Freitagmittag (17. Oktober 2025) wurde eine 23-jährige Frau aus Heidelberg Opfer eines dreisten Telefonbetrugs. Laut Polizei erhielt sie gegen 12:30 Uhr einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Der männliche Anrufer gab sich als Mitarbeiter eines Zahlungsdienstleisters aus und behauptete, ihr Konto sei von unrechtmäßigen Abbuchungen bedroht. Unter diesem Vorwand forderte er die Frau auf, eine App herunterzuladen, diese mit ihrem Bankkonto zu verknüpfen und eine Transaktion in Höhe von rund 500 Euro in Kryptowährung an ein anderes Konto zu senden. Während des gesamten Vorgangs leitete der Betrüger sie Schritt für Schritt an. Erst im Nachhinein bemerkte die Geschädigte den Betrug. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 700 Euro. Die Ermittlungen werden durch die auf Betrugsdelikte spezialisierten Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim geführt.

Tipps der Polizei: So schützen Sie sich vor Telefonbetrug

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich vermeintliche Bank- oder Zahlungsdienstmitarbeitende telefonisch melden.
  • Geben Sie niemals persönliche Daten, Passwörter oder Transaktionscodes am Telefon preis.
  • Installieren Sie keine Apps auf Anweisung unbekannter Anrufer.
  • Kein seriöses Unternehmen fordert Zahlungen in Kryptowährungen.
  • Brechen Sie das Gespräch ab, wenn Sie Zweifel haben, und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offizielle Rufnummer.
Weitere Informationen und Präventionstipps bietet die Polizei unter www.polizei-beratung.de.
Stadt Heidelberg

Heidelberg-Ziegelhausen: Mit Wärmepumpe und Photovoltaik jedes Jahr 2.000 Euro sparen

Heidelberg-Ziegelhausen: Mit Wärmepumpe und Photovoltaik jedes Jahr 2.000 Euro sparen

Wie sich der Umstieg auf erneuerbare Energien im Alltag bewährt: Ein Hausbesuch zeigt, wie effizient Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Speicher zusammenspielen – und bares Geld sparen.

Hausbesuch beim Energieexperten

Wie gut der Umstieg auf klimafreundliche Heiztechnik funktioniert, zeigte am Donnerstag, 16. Oktober 2025, ein Hausbesuch bei Lothar Eisenmann in Heidelberg-Ziegelhausen. Der Geschäftsführer des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) heizt sein Einfamilienhaus seit 2023 mit einer modernen Luft-Wärmepumpe. Die Anlage mit sechs Kilowatt Leistung wurde innerhalb von vier Tagen installiert und zu 30 Prozent durch den Bund gefördert. Aus einer Kilowattstunde eingesetztem Strom entstehen mithilfe der Umgebungswärme über vier Kilowattstunden Heizenergie. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher erzielt Eisenmann beeindruckende Ergebnisse: Der Heizkomfort bleibt konstant hoch, die Technik arbeitet leise und zuverlässig, und die Energiekosten sind deutlich gesunken. Statt rund 3.000 Euro zahlt der Hausherr nun nur noch etwa 950 Euro jährlich für Heizung und Warmwasser – eine Einsparung von rund 2.000 Euro.

Wärmepumpen-Infotag am 20. Oktober in der Steinbachhalle

Wie Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern von dieser Technologie profitieren können, steht im Mittelpunkt des städtischen Wärmepumpen-Infotags am Montag, 20. Oktober 2025, ab 16.30 Uhr in der Steinbachhalle Ziegelhausen. Lokale Fachbetriebe informieren über Technik, Fördermöglichkeiten und praktische Umsetzungstipps. Um 18 Uhr berichten die Energieexpertinnen und -experten Carsten Herbert („Energiesparkommissar“) und Anja Floetenmeyer-Woltmann, Mitglied des Wärmepumpen-Beirats der EU-Kommission, über aktuelle Entwicklungen beim Heizungstausch. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird empfohlen unter www.waermepumpen-infotag.de .

Kommunaler Wärmeplan zeigt künftige Heizlösungen

Die Stadt Heidelberg treibt den Ausbau klimafreundlicher Heizsysteme gezielt voran. Der kommunale Wärmeplan zeigt auf, in welchen Stadtteilen künftig Fernwärme verfügbar sein wird und wo Wärmepumpen die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Lösung darstellen. Besonders in Gebieten ohne Fernwärmeanschluss – wie Ziegelhausen oder Schlierbach – sind Wärmepumpen eine effiziente, unabhängige Alternative zu fossilen Brennstoffen. Der Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen schützt nicht nur das Klima, sondern auch vor steigenden CO₂-Kosten. Weitere Informationen zum kommunalen Wärmeplan finden Interessierte unter www.heidelberg.de/waerme .
Hinweis für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer

Beim Wärmepumpen-Infotag am 20. Oktober in der Steinbachhalle Ziegelhausen gibt es praxisnahe Informationen zu staatlicher Förderung, Einbauvarianten und Energieeinsparpotenzialen. Wer seine Heizung modernisieren möchte, sollte sich rechtzeitig beraten lassen – aktuelle Zuschüsse können bis zu 70 Prozent der Investitionskosten decken.

Heidelberg: Stadt führt ab 2026 personenbezogene Abfallgebühr ein

Heidelberg: Stadt führt ab 2026 personenbezogene Abfallgebühr ein

Ab 2026 richtet sich die Jahresgebühr für die Abfallentsorgung in Heidelberg nach der Zahl der gemeldeten Personen – moderate Gebührenerhöhung um fünf Prozent geplant.

Die Stadt Heidelberg passt ihre Abfallwirtschaftssatzung zum Jahresende 2025 an. Neben einer geplanten Erhöhung der Abfallgebühren um rund fünf Prozent zum 1. Januar 2026 wird erstmals eine personenbezogene Jahresgebühr eingeführt. Diese orientiert sich künftig an der Anzahl der auf einem Grundstück gemeldeten Personen. Grundlage ist ein Beschluss des Gemeinderats vom Juli 2023, der eine einfachere und gerechtere Gebührenstruktur vorsieht.

Beschluss steht im November an

Zunächst berät der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch, 22. Oktober 2025, über die Neufassung der Abfallwirtschaftssatzung. Die endgültige Entscheidung fällt der Gemeinderat am Donnerstag, 13. November 2025.

So setzen sich die Abfallgebühren zusammen

Das Amt für Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten (ASZ) Heidelberg betreibt eines der differenziertesten Gebührensysteme in Baden-Württemberg. Die Gesamtkosten teilen sich in zwei Bestandteile auf:
  • Jahresgebühr (Einheitsgebühr): Sie deckt Grundkosten, die unabhängig vom individuellen Entsorgungsverhalten anfallen, etwa die Sammlung von Papier-, Bio- und Grünabfall, die Sperrmüllabfuhr, den Betrieb der fünf Recyclinghöfe oder die Abfallberatung.
  • Leistungsgebühr: Sie richtet sich nach der tatsächlichen Nutzung – also der Größe und Anzahl der Restabfallbehälter sowie dem Abholrhythmus. Wer konsequent trennt, kann seine Kosten senken.

Personenbezogene Jahresgebühr statt Behältermaßstab

Bisher war die Jahresgebühr an das Restmüllvolumen gekoppelt. Künftig soll sie degressiv nach Haushaltsgröße berechnet werden: Je mehr Personen auf einem Grundstück gemeldet sind, desto geringer ist der Betrag pro Kopf. Damit werden Mehrpersonenhaushalte entlastet und die Kosten fair verteilt. Gewerbebetriebe bleiben von der Änderung unberührt – bei ihnen bleibt das Behältervolumen Maßstab.

Mehr Gerechtigkeit und Stabilität

Mit der neuen Struktur will die Stadt eine gerechtere Verteilung der Grundkosten erreichen. „Alle Bürgerinnen und Bürger tragen die Basisaufwendungen künftig nach einem nachvollziehbaren Maßstab – der Zahl der gemeldeten Personen“, so die Stadtverwaltung. Damit sollen Gebührensteigerungen aufgrund sinkender Abfallmengen pro Kopf vermieden werden.

Gebühren weiterhin unter Landesdurchschnitt

Zum Jahresende 2025 läuft die aktuelle Kalkulationsperiode aus, weshalb eine Neuberechnung erforderlich ist. Steigende Personal-, Energie- und Entsorgungskosten sowie die CO₂-Bepreisung führen zu einem moderaten Anstieg um fünf Prozent. Dennoch bleiben Heidelbergs Abfallgebühren im Vergleich günstig:
  • Landesdurchschnitt 2024: 196,70 Euro jährlich für eine vierköpfige Familie.
  • Heidelberg 2026/27: zwischen 179,10 und 191,10 Euro jährlich für vier Personen – rund 92 Cent pro Woche und Person.
Hintergrund: Wie sich Heidelbergs Abfallkosten zusammensetzen

Die Abfallgebühren finanzieren ausschließlich die tatsächlichen Betriebskosten der städtischen Entsorgung. Gewinne dürfen laut Kommunalabgabengesetz nicht erzielt werden. Durch die neue personenbezogene Jahresgebühr will Heidelberg Transparenz, Fairness und Gebührenstabilität für alle Bürgerinnen und Bürger schaffen.

Heidelberg: Radfahrer in Handschuhsheim angefahren – Verursacher flüchtet

Heidelberg: Radfahrer in Handschuhsheim angefahren – Verursacher flüchtet

Ein 62-jähriger Radfahrer wurde in Heidelberg-Handschuhsheim von einem unbekannten Rennradfahrer gestreift und stürzte – die Polizei sucht Zeugen.

Am Freitagmorgen (17. Oktober 2025) kam es gegen **07:30 Uhr** im Heidelberger Stadtteil **Handschuhsheim** zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern. Laut Polizei wurde ein 62-jähriger Mann auf dem **Fuß- und Radweg an der Unterführung der L 531**, in Höhe der dortigen Poller, von einem bislang unbekannten Rennradfahrer touchiert. Durch die Berührung verlor der 62-Jährige das Gleichgewicht, stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Der andere Radfahrer setzte seine Fahrt jedoch unerlaubt fort, ohne sich um den Gestürzten zu kümmern. Der mutmaßliche Unfallverursacher wird als auffallend groß, schlank und männlich beschrieben und war mit einem Rennrad unterwegs. Der genaue Unfallhergang ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Zeugenaufruf

Der **Polizeiposten Schriesheim** bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum flüchtigen Radfahrer machen können, sich unter der Telefonnummer **06203/61301** zu melden.
Hinweis: Verhalten bei Fahrradunfällen: Wer in einen Unfall verwickelt ist, sollte stets anhalten, Erste Hilfe leisten und seine Personalien austauschen. Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist strafbar. Radfahrende sollten außerdem darauf achten, an Engstellen wie Pollern oder Unterführungen besonders vorsichtig zu fahren und ausreichenden Abstand zu halten.

Heidelberg: Oberbürgermeister Würzner leitet künftig das UN-Forum der Bürgermeister

Heidelberg: Oberbürgermeister Würzner leitet künftig das UN-Forum der Bürgermeister

Eckart Würzner wurde in Genf zum Vorsitzenden des UN-Forums der Bürgermeister gewählt – und will Städte international stärker in Entscheidungsprozesse einbinden.

Heidelbergs Oberbürgermeister **Eckart Würzner** ist neuer Vorsitzender des **Forums der Bürgermeister („Forum of Mayors“) bei den Vereinten Nationen (UN)**. Die Wahl erfolgte Anfang Oktober 2025 im Rahmen des fünften Forums in **Genf**. Würzner, der bislang stellvertretender Vorsitzender war, übernimmt das Amt für die kommenden zwölf Monate. „Städte spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung globaler Nachhaltigkeitsziele“, betonte Würzner nach seiner Wahl. „Wir setzen Klimaschutz, saubere Energieformen und Innovationen vor Ort konkret um und entwickeln so Lösungen für globale Herausforderungen. Deshalb müssen Städte international noch stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.“

Heidelberg bringt Nachhaltigkeitserfahrung ein

In Genf leitete Würzner gemeinsam mit dem stellvertretenden Gouverneur von **Nairobi**, James Njoroge Muchiri, eine Sitzung zum Thema *„Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“*. Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Städten weltweit, wie sich wirtschaftliches Wachstum sozial gerecht und ökologisch verantwortungsvoll gestalten lässt. Die Stadt Heidelberg brachte ihre Erfahrungen im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung und fairer Beschäftigung ein. „Der internationale Austausch hilft uns, voneinander zu lernen und die Rolle der Städte als Treiber globaler Nachhaltigkeit zu stärken“, erklärte Würzner, der in Genf auch den Deutschen Städtetag vertrat.

Forum stärkt Einfluss der Städte im UN-System

Das **Forum der Bürgermeister** gilt als wichtige Plattform, um kommunale Lösungen weltweit sichtbar zu machen und die **Agenda 2030 der Vereinten Nationen** auf lokaler Ebene voranzubringen. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister forderten in Genf, Städte und Regionen künftig **formell in das UN-System einzubinden**, um ihre Beiträge zu globalen Themen wie **Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, urbane Gesundheit und Wohnraum** besser zu berücksichtigen. Würzners Wahl wird als Signal gewertet, dass Heidelberg international als Vorreiter für nachhaltige Stadtentwicklung wahrgenommen wird – und dass kommunale Stimmen im weltweiten Politikdialog zunehmend Gewicht erhalten.
Hintergrund: Das UN-Forum der Bürgermeister

Das Forum wurde 2020 von der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) gegründet. Es dient als Plattform für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der ganzen Welt, um bewährte Praktiken auszutauschen und die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf kommunaler Ebene voranzutreiben. Rund 50 Städte aus Europa, Afrika, Asien und Amerika waren am jüngsten Treffen in Genf beteiligt.

Heidelberg: Geldbeutel aus Hotelbar in der Altstadt gestohlen – Polizei sucht zwei Verdächtige

Heidelberg: Geldbeutel aus Hotelbar in der Altstadt gestohlen – Polizei sucht zwei Verdächtige

In einer Hotelbar an der Friedrich-Ebert-Anlage wurde in der Nacht zum Sonntag der Geldbeutel des Barpersonals entwendet – die Polizei bittet Gäste um Hinweise.

Nach Angaben der Polizei kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag (18./19. Oktober 2025) in der Heidelberger Altstadt zu einem Diebstahl in einer Hotelbar an der Friedrich-Ebert-Anlage. Zwischen 23:00 Uhr und 00:00 Uhr entwendeten zwei bislang unbekannte Männer den Geldbeutel des Barpersonals. Die beiden Gäste hatten zunächst ihre Rechnung in bar bezahlt, gaben anschließend jedoch an, noch etwas trinken zu wollen, und nahmen in unmittelbarer Nähe des Bartresens Platz – dort, wo das Portemonnaie deponiert war. Kurz nach ihrem Verlassen der Bar bemerkte das Personal den Verlust. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro. Die Tatverdächtigen wurden wie folgt beschrieben:
  • etwa 45 bis 50 Jahre alt,
  • circa 175 bis 180 cm groß,
  • kurze grau-schwarze Haare,
  • sprachen gebrochenes Deutsch,
  • vermutlich albanischer oder serbischer Herkunft.
Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in der Hotelbar oder im Umfeld der Friedrich-Ebert-Anlage gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 06221 1857-0 zu melden.

Hinweis: So schützen Sie Wertgegenstände in Gaststätten und Hotels

  • Bewahren Sie Bargeld und persönliche Wertgegenstände niemals unbeaufsichtigt auf – auch nicht hinter dem Tresen.
  • Tragen Sie Portemonnaie oder Handy stets körpernah und lassen Sie Taschen nie offen stehen.
  • Bei verdächtigen Personen oder Situationen: Informieren Sie sofort das Personal oder die Polizei unter 110.
  • Notieren Sie auffällige Merkmale und mögliche Fluchtrichtungen – sie können entscheidend für die Ermittlungen sein.
Weitere Präventionstipps bietet die Polizei unter www.polizei-beratung.de.

Heidelberg: Betrunkener Autofahrer mit 2 Promille ohne Führerschein gestoppt

Heidelberg: Betrunkener Autofahrer mit 2 Promille ohne Führerschein gestoppt

Ein Zeuge meldete Schlangenlinien über die Theodor-Heuss-Brücke – die Polizei stoppte den stark alkoholisierten Mercedes-Fahrer, der zudem keinen Führerschein mehr besaß.

Am Samstagabend, den 18. Oktober 2025, wurde gegen 20:10 Uhr der Polizei ein auffällig fahrender Mercedes-Benz gemeldet, der mit deutlichen Schlangenlinien über die Theodor-Heuss-Brücke in Richtung Heidelberg-Neuenheim unterwegs war. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Pkw kurz darauf in der Rottmannstraße anhalten und den Fahrer kontrollieren. Bereits bei der ersten Ansprache bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch und unsicheren Stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2 Promille. Zudem konnte der 47-jährige Fahrer keinen gültigen Führerschein vorzeigen – dieser war ihm bereits zuvor entzogen worden. Der Mann wurde zur Dienststelle des Polizeireviers Heidelberg-Nord gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Gegen den 47-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Sein Fahrzeug musste er stehen lassen.
Hinweis:

Alkohol am Steuer – keine Ausrede und kein Kavaliersdelikt

Bereits ab 0,5 Promille drohen Bußgeld, Punkte und Fahrverbot. Wer mit mehr als 1,1 Promille fährt, begeht eine Straftat – unabhängig davon, ob es zu einem Unfall kommt. Der Führerscheinentzug, hohe Geldstrafen und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) sind häufige Folgen. Bei Hinweisen auf betrunkene Fahrer sollte immer sofort die Polizei über 110 verständigt werden.

Heidelberg: Sportministerkonferenz setzt Zukunftsimpulse – Kinder, Olympia und Safe Sport im Fokus

Heidelberg: Sportministerkonferenz setzt Zukunftsimpulse – Kinder, Olympia und Safe Sport im Fokus

Bei der 52. Sportministerkonferenz in Heidelberg beschlossen Bund und Länder wichtige Maßnahmen zur Förderung des Kinder- und Jugendsports, zur Sportstättenförderung und für sichere Sportstrukturen in Deutschland.

Bewegung für die Zukunft – Fokus auf Kinder und Jugendliche

Am 16. und 17. Oktober tagten in Heidelberg die Sportministerinnen und Sportminister des Bundes und der Länder unter dem Vorsitz von Baden-Württembergs Sportministerin Theresa Schopper. Im Zentrum der zweitägigen Beratungen stand die Zukunft des Sports in Deutschland – mit besonderem Augenmerk auf den Kinder- und Jugendsport. „Wir brauchen eine nationale Bewegung für Bewegung – vom Kindergarten bis in die Talentförderung“, sagte Schopper nach Abschluss der Beratungen. Alarmierende Studien zeigten, dass drei Viertel der Kinder und Jugendlichen die empfohlene tägliche Bewegungszeit nicht erreichen. Mit neuen Maßnahmen sollen deshalb Sport- und Bewegungsangebote in Kitas, Schulen, Ganztagsbetreuung und Vereinen deutlich ausgebaut werden. Die Konferenz prüft zudem einen Nationalen Aktionsplan Kinder- und Jugendsport, der in den kommenden Monaten vorbereitet werden soll.

Olympische Perspektiven – Bewerbung als Zukunftsprojekt

Ein zentrales Thema war die Unterstützung der Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Die Länder sehen darin eine „nationale Chance“, um Sportbegeisterung, Integration und Infrastrukturentwicklung zu fördern. „Eine deutsche Olympiabewerbung ist weit mehr als ein Sportereignis – sie ist ein Zukunftsprojekt, das Menschen verbindet und Strukturen modernisiert“, betonte Schopper. Die SMK fordert von der Bundesregierung frühzeitige Klarheit über die finanzielle Beteiligung des Bundes.

Sportstätten als Orte der Lebensqualität

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Förderung kommunaler Sportstätten. Die Länder fordern eine sogenannte „Sportmilliarde“ aus Bundesmitteln zur Sanierung von Sporthallen, Schwimmbädern und anderen Anlagen. Sachsens Sportminister Armin Schuster betonte: „Sportstätten sind Orte des Zusammenhalts und der Lebensqualität. Investitionen in ihre Zukunft sind Investitionen in unsere Gesellschaft.“ Darüber hinaus soll ein separates Programm zur Sanierung von Schwimmbädern aufgelegt werden.

Safe Sport – Schutz vor Gewalt im Sport stärken

Deutlich positionierte sich die SMK auch beim Thema Gewaltprävention. Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Athletinnen und Athleten steht künftig noch stärker im Fokus. Die Einrichtung eines bundesweiten Zentrums für Safe Sport (ZfSS) wird als entscheidender Schritt begrüßt. „Gewalt jedweder Art muss auch im Sport im Keim erstickt werden“, so Schopper. Safe Sport solle deshalb in allen Bereichen verbindlich verankert werden.

Lärmschutz und gesellschaftliche Verantwortung

Mit Blick auf zunehmende Wohnraumverdichtung sprachen sich die Länder für eine Überarbeitung der Sportanlagenlärmschutzverordnung aus. Kinder- und Jugendsport müsse lärmschutzrechtlich privilegiert werden, um wohnortnahe Bewegungsangebote zu sichern. Die Konferenz endete mit einem klaren Bekenntnis: Sport ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – von der Kita bis zu Olympia. „Gemeinsam sind wir stark“, betonten Schopper, Schuster und Grote unisono.
Hintergrund: Die Sportministerkonferenz (SMK)

Die Sportministerkonferenz ist das zentrale Gremium der Länder zur Abstimmung sportpolitischer Themen in Deutschland. Sie tagt regelmäßig und berät über Strategien zu Bewegung, Sportförderung, Inklusion, Olympiabewerbungen und Sicherheit im Sport. Gastgeberin der 52. SMK war in diesem Jahr das Land Baden-Württemberg mit Sitzungen in Heidelberg.

Heidelberg: Mehrere Autos in Rohrbach mutwillig zerkratzt – Polizei sucht Zeugen

Heidelberg: Mehrere Autos in Rohrbach mutwillig zerkratzt – Polizei sucht Zeugen

Im Heidelberger Stadtteil Rohrbach wurden in der Nacht zum Samstag mehrere geparkte Autos beschädigt – die Polizei prüft Zusammenhänge zu ähnlichen Fällen im September.

Laut Polizei kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag (17./18. Oktober 2025) im Heidelberger Stadtteil Rohrbach zu mehreren Sachbeschädigungen an geparkten Fahrzeugen. Ein 56-jähriger Anwohner des Erlenwegs hatte seinen Toyota am Freitagabend gegen 23:00 Uhr abgestellt. Als er am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr zu seinem Wagen zurückkehrte, bemerkte er tiefe Kratzer entlang der gesamten rechten Fahrzeugseite. Bei der anschließenden Überprüfung der Umgebung stellten die Beamten vier weitere Fahrzeuge fest, die auf ähnliche Weise beschädigt worden waren. Der entstandene Sachschaden dürfte sich laut Polizei auf mehrere Tausend Euro belaufen. Bereits im September war es in unmittelbarer Nähe – in der Rastatter Straße – zu vergleichbaren Vorfällen gekommen, bei denen ebenfalls mehrere Autos zerkratzt wurden. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Das Polizeirevier Heidelberg-Süd bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Erlenweg oder Rastatter Straße beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 06221 3418-0 zu melden.

Hinweis: So verhalten Sie sich bei Vandalismus an Fahrzeugen

  • Melden Sie Beschädigungen umgehend der Polizei – auch wenn der Schaden gering erscheint.
  • Machen Sie Fotos der betroffenen Stellen und notieren Sie Zeitpunkt und Standort.
  • Berühren Sie keine möglichen Spuren (z. B. Lackreste, Gegenstände).
  • Informieren Sie Ihre Versicherung und reichen Sie die Schadensanzeige mit dem Aktenzeichen der Polizei ein.
  • Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen können entscheidend sein – melden Sie diese stets umgehend.

Heidelberg: „Spaß“ eskaliert in der Altstadt – 19-Jähriger erleidet Nasenbruch

Heidelberg: „Spaß“ eskaliert in der Altstadt – 19-Jähriger erleidet Nasenbruch

Ein nächtlicher Scherz endete in der Heidelberger Hauptstraße mit einer handfesten Auseinandersetzung. Ein 19-Jähriger erlitt dabei einen Nasenbruch, alle Beteiligten waren alkoholisiert.

In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 18. Oktober 2025, kam es gegen 02:30 Uhr zu einer Körperverletzung in der Heidelberger Hauptstraße auf Höhe der Heiliggeistkirche. Laut Polizei hatte ein 19-jähriger Mann einen 24-Jährigen offenbar aus Spaß erschrecken wollen. Der vermeintliche Scherz endete jedoch in einer handgreiflichen Auseinandersetzung: Der 24-Jährige schlug dem 19-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und traf dabei dessen Nase, die brach. Auch ein 18-jähriger Begleiter erhielt eine Ohrfeige. Die beiden Geschädigten wurden vor Ort angetroffen und medizinisch versorgt. Der 19-Jährige musste wegen des Nasenbruchs behandelt werden. Sowohl die Zeugen als auch die Beteiligten standen laut Polizei deutlich unter Alkoholeinfluss – Atemalkoholtests ergaben Werte von über einem Promille. Nach kurzer Fahndung im Umfeld konnte der Tatverdächtige dank eines Zeugenhinweises festgestellt werden. Er verweigerte die Aussage zum Vorfall. Nach der Personalienfeststellung erhielt der Mann einen Platzverweis und wurde entlassen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
Hinweis:

Tipps zum Umgang mit Konflikten im Nachtleben

Gerade im Nachtleben kann Alkohol schnell zu unüberlegtem Verhalten führen. Wer Streit vermeiden will, sollte provozierende Situationen meiden, auf Deeskalation setzen und notfalls Abstand nehmen. Kommt es dennoch zu körperlichen Auseinandersetzungen, sofort die 110 wählen und Zeugen hinzuziehen. Erste Hilfe bei Verletzten hat immer Vorrang – vor allem bei Kopf- oder Gesichtsverletzungen.

Heidelberg: Leitungswechsel innerhalb des Polizeipräsidiums Mannheim

17.10.2025 – 13:24

Polizeipräsidium Mannheim

POL-MA: Heidelberg: Leitungswechsel innerhalb des Polizeipräsidiums Mannheim

POL-MA: Heidelberg: Leitungswechsel innerhalb des Polizeipräsidiums Mannheim

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Heidelberg (ots)

Beim Polizeirevier Heidelberg-Süd gab es einen Wechsel der Leitung. Kriminaloberrat Lukas Domschke verlässt das Polizeirevier, um künftig die Leitung der Kriminalinspektion 5 der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg beim Polizeipräsidium Mannheim zu übernehmen. Kriminaloberrat Lukas Domschke prägte nicht nur die internen Abläufe des Polizeireviers, er hatte auch immer ein offenes Ohr für die individuellen Problemstellungen in den durch das Polizeirevier Heidelberg-Süd betreuten Stadtteilen. Sein Ziel war es, diese mit jedem Tag ein bisschen sicherer zu gestalten. Daher fiel ihm der Abschied sichtlich schwer. Er freut sich jedoch auf neue Herausforderungen bei der Kriminalpolizeidirektion. Bei der Kriminalinspektion 5 ist er künftig verantwortlich für die Verfolgung von Delikten aus dem Bereich der Cyberkriminalität sowie für den Bereich der IT-Forensik und der Datenanalyse. Ein Tätigkeitsfeld, das aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung zunehmend an Wichtigkeit gewinnt. Seine Nachfolge beim Polizeirevier Heidelberg-Süd tritt Polizeirat Yannik Maier-Rechenbach an, der nach Abschluss seines Studiums für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster die Leitung des Polizeireviers übernimmt.

Polizeipräsidentin Ulrike Schäfer dankte Kriminaloberrat Lukas Domschke für sein großes Engagement und seine erfolgreiche Arbeit als Revierleiter:

"Mit Herrn Domschke und Herrn Maier-Rechenbach übernehmen zwei erfahrene und engagierte Führungskräfte wichtige Aufgaben in unserem Polizeipräsidium. Herr Domschke hat das Polizeirevier Heidelberg-Süd mit großem Verantwortungsbewusstsein geführt und wichtige Impulse gesetzt. Dafür spreche ich ihm meinen Dank aus. Herrn Maier-Rechenbach wünsche ich für seine neue Aufgabe viel Erfolg."

Mit Yannik Maier-Rechenbach übernimmt ein erfahrener und heimatverbundener Beamter die Verantwortung für das Polizeirevier Heidelberg-Süd. Der 33-Jährige begann 2011 seine Laufbahn im gehobenen Polizeivollzugsdienst des Landes Baden-Württemberg. Nach Stationen im Streifendienst bei den Polizeirevieren Wiesloch und Schwetzingen war er unter anderem in der Koordination der Sicherheitspartnerschaft Heidelberg, in der Führungsgruppe der Schutzpolizeidirektion sowie im Referat Personal der Polizeiverwaltung tätig. Es folgten Positionen als Leiter der Führungsgruppe des Polizeireviers Schwetzingen, in der Führungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion und zuletzt im Innenministerium Baden-Württemberg bei der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der Polizei und der Zentralstelle Soziale Medien.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Polizeirat Maier-Rechenbach:

"Als ,Kind' des Polizeipräsidiums Mannheim freue ich mich sehr, in meine dienstliche Heimat zurückzukehren und hier Verantwortung zu übernehmen. Als Leiter des Polizeireviers Heidelberg-Süd erwarten mich spannende und herausfordernde Aufgaben, die ich gemeinsam mit meinem Team engagiert und menschlich gestalten möchte."