Heidelberg

Heidelberg: Einbruch in Neuenheim – Täter steigen über Küchenfenster ein

Heidelberg: Einbruch in Neuenheim – Täter steigen über Küchenfenster ein

Unbekannte hebelten in der Hirschgasse in Heidelberg-Neuenheim ein Küchenfenster auf und durchsuchten ein Wohnhaus – die Polizei bittet um Hinweise.

Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, kam es zwischen dem Mittwochabend und Donnerstagmittag (01.–02. Oktober 2025) zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Hirschgasse im Heidelberger Stadtteil Neuenheim. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelte die unbekannte Täterschaft das Küchenfenster des Hauses auf und gelangte so ins Innere. Dort wurden mehrere Schränke und Schubladen durchwühlt. Nach aktuellem Stand wurde jedoch nichts entwendet. Die Kriminalpolizei Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Hirschgasse gemacht haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0621/174-4444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon entgegengenommen.

Hinweis: So sichern Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern

Einbrecher nutzen oft gekippte oder leicht zugängliche Fenster als Einstiegsmöglichkeit. Achten Sie daher darauf, auch bei kurzer Abwesenheit alle Fenster und Türen zu schließen und gegebenenfalls Zusatzsicherungen zu installieren. Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren und eine gute Nachbarschaftsbeobachtung können zusätzlich helfen, Einbrüche zu verhindern. Weitere Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

Heidelberg: Polizei sucht vermissten 60-Jährigen am Heiligenberg – Hubschrauber im Einsatz

Heidelberg: Polizei sucht vermissten 60-Jährigen am Heiligenberg – Hubschrauber im Einsatz

In Heidelberg-Neuenheim läuft seit Sonntagabend eine großangelegte Suche nach einem vermissten Mann – Polizei und Rettungskräfte setzen dabei auch einen Hubschrauber und einen Mantrailer-Hund ein.

Nach Angaben der Polizei wird seit Sonntagabend (05.10.2025, 18:38 Uhr) im Bereich **Heiligenberg / Heidelberg-Neuenheim** ein 60-jähriger Mann vermisst. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich die Person in einer hilflosen Lage befindet, wurde eine umfangreiche Suchaktion gestartet. Im Einsatz sind neben mehreren Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber sowie ein Mantrailer-Hund, der die Spur des Vermissten aufnehmen soll. Der Mann ist laut Polizei mit einer grauen Sporthose, einem dunkelblauen Kapuzenpullover, einer schwarzen ärmellosen Weste und dunkelblauen Sport-Trekkingschuhen bekleidet. Er ist zu Fuß unterwegs. Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon oder beim Polizeirevier Heidelberg-Nord unter 06221/45690 zu melden.
Hinweis für Leserinnen und Leser:
Wenn Sie im Bereich **Heiligenberg, Philosophenweg oder Neuenheim** unterwegs sind, achten Sie bitte auf Hinweise oder Bewegungen abseits der Wege. Menschen in Notsituationen können auch in schwer zugänglichem Gelände Schutz suchen. Melden Sie ungewöhnliche Beobachtungen umgehend über den Notruf **110**.

Heidelberg: E-Scooter-Fahrer mit 1,2 Promille in der Rohrbacher Straße gestoppt

Heidelberg: E-Scooter-Fahrer mit 1,2 Promille in der Rohrbacher Straße gestoppt

In Heidelberg endete eine nächtliche E-Scooter-Fahrt für einen 21-Jährigen mit einer Blutprobe auf der Wache – er war mit 1,2 Promille unterwegs.

Am frühen Sonntagmorgen (05.10.2025) gegen 04:41 Uhr fiel einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Heidelberg-Mitte in der Rohrbacher Straße in Fahrtrichtung Bismarckplatz ein E-Scooter-Fahrer auf, der in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war. Die Beamten folgten dem Mann und unterzogen ihn kurz darauf einer Verkehrskontrolle. Bereits beim Ansprechen des Fahrers stellten die Polizisten starken Alkoholgeruch und eine verwaschene Aussprache fest. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der 21-Jährige hatte 1,2 Promille Alkohol im Atem. Der junge Mann wurde daraufhin zur Entnahme einer Blutprobe auf das Polizeirevier gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Sein Führerschein könnte ihm dauerhaft entzogen werden.

Hinweis: Alkohol am Lenker – auch auf dem E-Scooter strafbar

Viele unterschätzen die Folgen: Wer betrunken E-Scooter fährt, begeht denselben Verstoß wie beim Autofahren. • Ab 0,5 Promille droht ein Bußgeld und Fahrverbot. • Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor – mit Punkten, Geldstrafe und möglichem Führerscheinentzug. • Auch Fahrrad- oder E-Scooter-Fahrer können ihren Pkw-Führerschein verlieren. Die Polizei rät: Nach Alkoholkonsum den E-Scooter stehen lassen und sichere Alternativen nutzen.

Polizeipräsidium Mannheim, Meldung vom 05.10.2025 – 08:30 Uhr

Heidelberg: Vermisste 14-Jährige greift Polizisten im Grahampark an Ein Polizeieinsatz im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim endete turbule

Heidelberg: Vermisste 14-Jährige greift Polizisten im Grahampark an

Ein Polizeieinsatz im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim endete turbulent: Eine vermisste Jugendliche wehrte sich massiv gegen die Beamten und verletzte dabei einen Polizisten.

Am Donnerstagabend (02. Oktober 2025) gegen 20 Uhr wurde die Polizei über eine junge Frau im Grahampark in Heidelberg-Handschuhsheim informiert. Die Jugendliche gab an, obdachlos zu sein, verweigerte jedoch jegliche Kontaktaufnahme mit den Einsatzkräften. Nach Angaben der Polizei konnte anhand einer mitgeführten Schultasche rasch festgestellt werden, dass es sich um eine seit dem 1. Oktober 2025 vermisste 14-Jährige handelt. Mehrfach versuchten die Beamten, mit ihr ins Gespräch zu kommen – ohne Erfolg. Die Situation eskalierte, als die Jugendliche begann, die Einsatzkräfte zu treten, zu kratzen und zu schlagen. Um weitere Angriffe zu verhindern, mussten ihr Handschellen angelegt werden. Dabei biss sie einem Beamten in den Unterarm, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Der Polizist konnte seinen Dienst dennoch fortsetzen. Die 14-Jährige wurde schließlich in eine nahegelegene Klinik gebracht, um medizinisch versorgt und betreut zu werden. Weitere Ermittlungen laufen.

Hinweis: Verhalten bei vermissten Personen

Wenn Sie eine vermisste Person antreffen, empfiehlt die Polizei:
  • Sprechen Sie die Person behutsam an, ohne Druck auszuüben.
  • Informieren Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110 und schildern Sie die Situation.
  • Vermeiden Sie eigenmächtige Maßnahmen – insbesondere, wenn die Person aggressiv oder verängstigt wirkt.
  • Lassen Sie die weitere Betreuung durch geschulte Fachkräfte und die Polizei erfolgen.
So tragen Sie dazu bei, dass Betroffene sicher aufgefunden und professionell versorgt werden können.
Joe Pohl

Heidelberg: Neues Frauen-Netzwerk soll Gleichstellung in der Stadt voranbringen

Heidelberg: Neues Frauen-Netzwerk soll Gleichstellung in der Stadt voranbringen

Heidelberg startet ein neues Beteiligungsformat: Mit einem stadtweiten Frauennetzwerk sollen ab März 2026 Gleichstellung, Sichtbarkeit und Teilhabe spürbar gestärkt werden.

Wer, was, wann, wo – der Überblick

Die Stadt Heidelberg treibt die Gleichstellungsthemen mit einem neuen Arbeits- und Beteiligungsformat voran. Am 23. September 2025 trafen sich rund 40 Akteurinnen und Akteure aus Politik, Vereinen und Initiativen im Bürgerhaus Bahnstadt zum Auftakt. Ziel ist, bis März 2026 – rund um den Internationalen Frauentag am 8. März – ein dauerhaftes Format einzurichten.

Frauen sind keine Randgruppe, sondern die Hälfte unserer Stadtgesellschaft. Dennoch sind sie in vielen Bereichen unterrepräsentiert. Das wollen wir ändern – mit verlässlichen Strukturen und einem starken Netzwerk“, sagte Bürgermeisterin Stefanie Jansen (laut Stadtverwaltung). Gemeinsam mit Sandra Arendarczyk, Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte im Amt für Chancengleichheit, soll das Frauennetzwerk enger geknüpft werden.

Themen, Bedarf und erste Impulse

Als Gastrednerin skizzierte die Ulm­er Gleichstellungsbeauftragte Diana Bayer die Arbeit des Frauenforums Ulm und zeigte auf, welche Wirkung ein beratendes Gremium in der kommunalen Gleichstellung entfalten kann. In Arbeitsrunden formulierten die Teilnehmenden deutlichen Bedarf an Austausch, Vernetzung und verbindlicher Gleichstellungspolitik. Genannte Herausforderungen waren u. a. digitaler Hass, antifeministische Strömungen und die ungleiche Verteilung von Carearbeit.

Das geplante Format will diese Felder gezielt bearbeiten – vom Gewaltschutz und der Frauengesundheit bis zur Sichtbarkeit und Teilhabe von Frauen in Politik, Arbeitswelt und Kultur. Die Leitidee: Gleichstellung gelingt nur gemeinsam – als Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft.

Wie es weitergeht

Der Beteiligungsprozess wird vom Amt für Chancengleichheit koordiniert. Nächster Schritt ist ein ganztägiger Workshop am Dienstag, 21. Oktober 2025, erneut im Bürgerhaus Bahnstadt. Dort erarbeitet die Runde Selbstverständnis, Arbeitsweise und Schwerpunktthemen des Gremiums. Im Anschluss folgen Strukturvorschlag und Einrichtung des Formats bis März 2026.

Mitmachen & Kontakt

Interessierte, die noch nicht eingebunden sind, können sich beim Amt für Chancengleichheit melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Nächster Termin: Workshop am 21. Oktober 2025 (ganztägig), Bürgerhaus Bahnstadt. Themenvorschläge zu Gewaltschutz, Gesundheit, Carearbeit, Sichtbarkeit und politischer Teilhabe sind ausdrücklich erwünscht.

Bedeutung für Heidelberg

Mit dem neuen Format schafft Heidelberg verlässliche Strukturen für Gleichstellungsthemen und bündelt vorhandene Initiativen in einem starken Netzwerk. Für Politik, Verwaltung, Vereine und Zivilgesellschaft bietet es eine dauerhafte Beratungs- und Arbeitsplattform, die Impulse in konkrete Maßnahmen übersetzen soll – von Prävention und Beratung bis hin zu mehr Repräsentanz in Gremien und Führung.

Heidelberg: Schwerer Unfall mit manipuliertem E-Bike auf dem Kurpfalzring

Heidelberg: Schwerer Unfall mit manipuliertem E-Bike auf dem Kurpfalzring

Ein 60-jähriger E-Bike-Fahrer kollidierte am Dienstag mit einem Auto auf dem Kurpfalzring – sein technisch verändertes Rad entpuppte sich als illegales Fahrzeug.

Am Dienstag, 1. Oktober 2025, kam es gegen 17:30 Uhr auf dem Kurpfalzring in Heidelberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach Polizeiangaben wollte ein 45-jähriger Hyundai-Fahrer von einem Firmenparkplatz auf die Straße einbiegen. Dabei übersah er einen 60-jährigen E-Bike-Fahrer, der auf dem Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs war. Der Radfahrer prallte gegen das Auto und stürzte zu Boden. Er zog sich schwere Verletzungen zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten Beamte des Verkehrsdienstes Heidelberg fest, dass das E-Bike manipuliert worden war. Das Rad konnte eigenständig beschleunigen, ähnlich wie ein Kraftfahrzeug. Damit wäre eine Fahrerlaubnis erforderlich gewesen, die der 60-Jährige jedoch nicht besaß. Das E-Bike wurde daher sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verkehrsunfalls. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Risiken von manipulierten E-Bikes

Das technische Verändern von E-Bikes, um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen, ist nicht nur illegal, sondern auch gefährlich. Manipulierte Räder gelten als Kraftfahrzeuge und erfordern eine Fahrerlaubnis sowie eine Versicherung. Zudem steigt durch das höhere Tempo das Unfallrisiko erheblich. Wer ein E-Bike nutzt, sollte auf legale Einstellungen achten, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.
Zoo Heidelberg

Heidelberg: Zoo wildert sieben junge Moorenten in Tschechien aus

Heidelberg: Zoo wildert sieben junge Moorenten in Tschechien aus

Sieben junge Moorenten aus dem Zoo Heidelberg sind Teil eines internationalen Artenschutzprojekts – ein wichtiger Beitrag zur Rettung der bedrohten Entenart.

Auswilderung in Südböhmen

Vergangene Woche wurden sieben Moorenten, die im Zoo Heidelberg geschlüpft sind, gemeinsam mit elf weiteren Jungvögeln aus dem Zoo Ostrava in einem Schutzgebiet in Südböhmen (Tschechien) ausgewildert. Damit unterstützt der Zoo Heidelberg ein europaweit koordiniertes Projekt, das den Bestand der stark gefährdeten Entenart nachhaltig sichern soll.

Bedrohte Art in Europa

Die Moorente zählt zu den am stärksten bedrohten Entenarten Europas. In Deutschland ist sie nahezu verschwunden. Umso bedeutender ist die erfolgreiche Nachzucht: Allein in dieser Saison schlüpften im Zoo Heidelberg 13 Jungvögel. Sechs von ihnen werden künftig im Zoo Zürich zur Stärkung der Zuchtbestände beitragen, sieben fanden nun ihren Weg zurück in die Natur. „Auswilderungen sind immer ein besonderer Moment – für uns als Zoo und für den Artenschutz“, betont Joshua Förg, Kurator im Zoo Heidelberg. „Doch sie sind nur möglich, wenn Zoos stabile Bestände aufbauen, Zuchtprogramme international abgestimmt werden und die Lebensräume in der Natur gesichert sind.“

Renaturierte Lebensräume als Grundlage

Im südböhmischen Schutzgebiet wurden Feuchtgebiete gezielt renaturiert. Breite Schilfgürtel, nährstoffarme Gewässer und sichere Brutplätze schaffen ideale Bedingungen für die Rückkehr der Moorente. „Hier finden die Tiere alles, was sie für eine erfolgreiche Ansiedlung brauchen“, so Förg nach seinem Besuch vor Ort.

Wissenschaftliche Begleitung

Vor der Freilassung wurden die Vögel von einem Feldbiologen der Universität für Life Science in Prag vermessen und markiert. Dieses Monitoring liefert wichtige Daten für den weiteren Schutz der Art und ermöglicht es, die Entwicklung der Tiere in freier Natur langfristig zu verfolgen.
Hintergrund: Moorente

Die Moorente (Aythya nyroca) ist eine europaweit stark gefährdete Entenart. Ihr Bestand ist durch Lebensraumverlust und Gewässerverschmutzung massiv zurückgegangen. Schutzmaßnahmen wie gezielte Nachzucht in Zoos, Renaturierung von Feuchtgebieten und internationale Kooperationen sind entscheidend für das Überleben der Art.

Foto:  (Zoo Heidelberg)

Heidelberg: Betrüger erschleicht sich Bargeld am Hauptbahnhof – Polizei sucht Zeugen

Heidelberg: Betrüger erschleicht sich Bargeld am Hauptbahnhof – Polizei sucht Zeugen

Eine 22-Jährige fiel am Mittwochmorgen am Heidelberger Hauptbahnhof auf einen Trickbetrüger herein – er täuschte eine Überweisung vor und erbeutete 150 Euro.

Am Mittwoch (01.10.2025) kam es gegen 9 Uhr am Heidelberger Hauptbahnhof zu einem dreisten Betrug. Eine 22-jährige Frau wartete an der Bushaltestelle, als sie von einem unbekannten Mann angesprochen wurde. Dieser gab an, sein Geldbeutel sei gestohlen worden, und bat dringend um Bargeld. Der Täter überzeugte die junge Frau zu einem angeblichen „Tauschgeschäft“. Er behauptete, ihr per Handy eine Überweisung getätigt zu haben, und schickte ihr zusätzlich das Foto eines Führerscheins als vermeintliche Sicherheit über einen Messenger-Dienst. Im Vertrauen darauf übergab die Frau 150 Euro in bar. Später stellte sich heraus, dass keine Überweisung stattgefunden hatte. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: etwa 28 Jahre alt, rund 175 cm groß, schlanke Statur, rundes Gesicht, 3-Tage-Bart, Brille, hellbraune Haare. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke, Jeans und grauen Schuhen. Zudem trug er einen braunen Rucksack. Die weiteren Ermittlungen hat das Polizeirevier Heidelberg-Mitte übernommen.

Zeugenaufruf der Polizei

Wer am Mittwochmorgen (01.10.2025) gegen 9 Uhr im Bereich des Heidelberger Hauptbahnhofs verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu dem beschriebenen Täter geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Mitte unter der Telefonnummer **06221/1857-0** zu melden.

Hinweis: Vorsicht vor falschen Geldüberweisungen

Trickbetrüger nutzen oft die Hilfsbereitschaft von Menschen aus, indem sie gefälschte Überweisungen oder Identitätsdokumente vorzeigen. Wichtig ist: Bargeld niemals im Vertrauen auf eine angebliche Sofortüberweisung aushändigen. Im Zweifel immer direkt die Polizei verständigen.

Heidelberg: Gemeinsame Kampagne soll mehr Kita-Fachkräfte anlocken

Heidelberg: Gemeinsame Kampagne soll mehr Kita-Fachkräfte anlocken

Heidelberg startet mit über 40 Trägern eine Allianz für frühkindliche Bildung – Ziel ist es, neue Fachkräfte für Kitas zu gewinnen und Familien zu stärken.

Startschuss am 6. Oktober

Am Montag, 6. Oktober 2025, wird die neue Heidelberger Kampagne zur Gewinnung von Kita-Fachkräften offiziell vorgestellt. Das Pressegespräch findet um 11.30 Uhr in der Kindertageseinrichtung Schwetzinger Straße 153 in Heidelberg-Kirchheim statt. Initiatoren sind die Stadt Heidelberg sowie mehr als 40 freie und privat-gewerbliche Träger, die erstmals geschlossen auftreten, um dem Fachkräftemangel in der frühkindlichen Bildung entgegenzuwirken.

Allianz für die Zukunft der Kitas

Mit der Kampagne will Heidelberg vor Ort und überregional Menschen für die Arbeit in Kindertagesstätten begeistern. Neben der Berufsperspektive sollen auch Heidelberg selbst als attraktiver Arbeits- und Freizeitort hervorgehoben werden. „Wir möchten zeigen, dass die Arbeit in der frühkindlichen Bildung nicht nur erfüllend ist, sondern auch durch gute Rahmenbedingungen unterstützt wird“, so Bürgermeisterin Stefanie Jansen.

Beteiligte und Einblicke

Neben Bürgermeisterin Jansen werden auch Myriam Lasso, Leiterin des Kinder- und Jugendamts, sowie Vertreterinnen der Heidelberger Agentur Commha Consulting bei der Vorstellung dabei sein. Gemeinsam mit Kita-Fachkräften geben sie Einblicke in die Idee, die hinter der Allianz steht. Geplant sind Informations- und Werbemaßnahmen, die sich gezielt an potenzielle Fachkräfte richten – von Auszubildenden über Quereinsteiger bis hin zu pädagogisch ausgebildeten Kräften aus dem In- und Ausland.
Hintergrund: Fachkräftemangel in Kitas

Auch in Heidelberg fehlen zunehmend qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher. Durch den Ausbau der Betreuungsplätze steigt der Bedarf weiter an. Mit der neuen Kampagne will die Stadt nicht nur auf akute Lücken reagieren, sondern auch langfristig Fachkräfte für die Region gewinnen und halten.

Heidelberg: Zigarettenautomaten in Handschuhsheim und Eppelheim aufgebrochen – Polizei ermittelt

Heidelberg: Zigarettenautomaten in Handschuhsheim und Eppelheim aufgebrochen – Polizei ermittelt

In Heidelberg-Handschuhsheim und Eppelheim wurden am Mittwoch Zigarettenautomaten gewaltsam geöffnet – Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Das Polizeipräsidium Mannheim teilte am Donnerstag, 2. Oktober 2025, mit, dass es am Mittwoch gleich zu zwei Aufbrüchen von Zigarettenautomaten in der Region kam. Im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim wurde in der Fritz-Frey-Straße ein Automat mit einem Hebelwerkzeug gewaltsam geöffnet. Die bislang unbekannte Täterschaft entnahm nahezu alle Zigarettenschachteln sowie Bargeld und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Auch in Eppelheim kam es am Mittwochnachmittag zu einem ähnlichen Fall: Im Lerchenweg wurde ein Zigarettenautomat aufgebrochen, ebenfalls wurden Zigaretten und Bargeld entwendet. Das Polizeirevier Heidelberg-Nord ermittelt im Fall Handschuhsheim und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06221 4569-0 zu melden. Für Hinweise zum Vorfall in Eppelheim ist das Polizeirevier Heidelberg-Süd zuständig und unter 06221 3418-0 erreichbar. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Tipps: So können Automaten besser geschützt werden

Zigaretten- und Warenautomaten sind immer wieder Ziel von Einbrüchen. Betreiber sollten prüfen, ob ihre Automaten durch stabile Verankerungen, zusätzliche Sicherungstechnik oder Beleuchtung besser geschützt werden können. Zudem empfiehlt sich eine regelmäßige Leerung der Bargeldkassetten. Passanten, die verdächtige Beobachtungen machen, sollten sofort die Polizei verständigen und sich nicht selbst in Gefahr bringen.

Heidelberg: Radfahrerin und Rollstuhlfahrer bei Unfall in Neuenheim verletzt

Heidelberg: Radfahrerin und Rollstuhlfahrer bei Unfall in Neuenheim verletzt

Auf dem Radweg an der Berliner Straße kollidierten am Mittwochmorgen eine 47-jährige Radfahrerin und ein 27-jähriger Rollstuhlfahrer – beide verletzt.

Am Mittwochmorgen (01.10.2025) kam es in Heidelberg-Neuenheim zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Gegen 7.30 Uhr wollte eine 47-jährige Radfahrerin aus einer Tiefgarage zwischen der Gerhard-Hauptmann-Straße und der Mönchhofstraße auf den Radweg entlang der Berliner Straße in Richtung Handschuhsheim auffahren. Dort stieß sie mit einem 27-jährigen Mann zusammen, der mit seinem elektrisch angetriebenen Rollstuhl entgegen der Fahrtrichtung auf dem Radweg in Richtung Ernst-Walz-Brücke unterwegs war. Der Rollstuhlfahrer versuchte zwar noch zu bremsen, konnte eine Kollision jedoch nicht mehr vermeiden. Beide Beteiligten stürzten zu Boden und verletzten sich. Die Radfahrerin musste zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch der Rollstuhlfahrer zog sich Verletzungen zu. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat der Verkehrsdienst Heidelberg übernommen.

Sicherheit auf Rad- und Gehwegen

Rad- und Gehwege sollten stets in der richtigen Fahrtrichtung genutzt werden. Wer entgegen der Fahrtrichtung fährt, erhöht das Unfallrisiko erheblich – sowohl für sich selbst als auch für andere Verkehrsteilnehmer. Fußgänger, Radfahrer und Rollstuhlfahrer sollten besondere Vorsicht beim Ein- und Ausfahren aus Einfahrten oder Tiefgaragen walten lassen.

Heidelberg: Seniorin fällt auf falschen Bankmitarbeiter herein – Schmuck und Bargeld erbeutet

Heidelberg: Seniorin fällt auf falschen Bankmitarbeiter herein – Schmuck und Bargeld erbeutet

Ein Betrüger gab sich in Heidelberg-Kirchheim als Bankangestellter aus, erbeutete EC-Karten, Bargeld und Schmuck einer Seniorin – die Polizei bittet um Hinweise.

Die Polizei meldete am 30. September 2025, 12:23 Uhr, einen schweren Betrugsfall in Heidelberg-Kirchheim. Am Montagvormittag erhielt eine Seniorin gegen 9 Uhr einen Anruf von einem Mann, der sich als angeblicher Bankmitarbeiter ausgab. Er behauptete, es habe eine falsche Abbuchung auf ihrem Konto gegeben und überredete die Frau, ihre EC-Karten samt PIN ändern zu lassen. Gegen 11 Uhr erschien ein vermeintlicher Mitarbeiter bei der Seniorin in der Straße Leisberg. Die Frau übergab ihm mehrere EC-Karten samt Geheimzahlen. Kurz darauf hob der Täter Bargeld von ihrem Konto ab. Bei einem weiteren Besuch überzeugte er sie sogar, ihren Schmuck zu übergeben. Erst im Nachhinein erkannte die Frau den Betrug. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe eines vierstelligen Geldbetrags sowie durch den Verlust ihres Schmucks. Der Tatverdächtige wird als etwa 1,70 Meter groß, sehr schlank und 30 bis 40 Jahre alt beschrieben. Er hatte dunkelblonde bis braune Haare, sprach akzentfreies Deutsch und trug eine schwarze Jacke sowie einen weißen Pullover. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter 0621/174-4444 zu melden.

Tipps der Polizei: So erkennen Sie falsche Bankmitarbeiter

Betrüger nutzen häufig das Vertrauen von Senioren aus. Folgende Hinweise helfen, sich zu schützen:
  • Keine Herausgabe sensibler Daten: Geben Sie niemals PINs, Passwörter oder Kontodaten an Unbekannte weiter.
  • Niemals EC-Karten übergeben: Banken schicken keine Mitarbeiter nach Hause, um Karten oder PINs abzuholen.
  • Bei Zweifeln sofort auflegen: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, machen Sie sich Notizen und rufen Sie die Bank unter der offiziellen Nummer zurück.
  • Familie oder Polizei einbeziehen: Rücksprache mit Angehörigen halten und im Zweifel immer die Polizei kontaktieren.
  • Misstrauen bewahren: Besonders, wenn es um Geldforderungen, Schmuck oder Vermögenswerte geht.
Wichtig: Echte Bankmitarbeiter kommen niemals unangekündigt zu Ihnen nach Hause, um Geld oder Wertgegenstände entgegenzunehmen.

Heidelberg: Buslinien 28 und 37 fahren nur noch bis Schwimmbad

Heidelberg: Buslinien 28 und 37 fahren nur noch bis Schwimmbad

Ab 6. Oktober 2025 verkürzt die rnv den Linienweg der Busse 28 und 37 – Fahrten enden künftig an der Haltestelle Schwimmbad.

Änderungen im Überblick

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) passt ab Montag, 6. Oktober 2025, das Angebot auf den Buslinien 28 und 37 an. Fahrten, die bisher bis zum Sportzentrum Nord führten, enden künftig bereits an der Haltestelle **Schwimmbad**. Verkürzter Linienweg zwischen Mombertplatz bzw. Heidebuckelweg und Schwimmbad Entfall der Haltestellen Olympiastützpunkt, Fußballcampus Heidelberg und Sportzentrum Nord Als Alternative wird die Nutzung der Linie 20 empfohlen, die weiterhin das Sportzentrum Nord anbindet Im Spätverkehr verkehren einzelne Fahrten der Linie 37 auch künftig zwischen Sportzentrum Nord und Technologiepark

Hintergrund der Anpassung

Die Änderung ist Teil der Netzoptimierungen, die bereits im Juni 2025 in Heidelberg eingeführt wurden. Gemeinsam mit der Stadt Heidelberg hat die rnv Einsparpotenziale ermittelt, ohne dabei die Erreichbarkeit der Stadtteile grundlegend einzuschränken. Nach Angaben der rnv bleibt die Grundversorgung gesichert: „Trotz des verkürzten Linienwegs bleiben alle Stadtteile weiterhin angebunden. Mit der Linie 20 gibt es eine zuverlässige Alternative zum Sportzentrum Nord.“
Hinweis für Fahrgäste

Fahrgäste, die regelmäßig das Sportzentrum Nord ansteuern, sollten künftig auf die Buslinie 20 umsteigen. Im Spätverkehr können einzelne Fahrten der Linie 37 genutzt werden. Alle aktuellen Fahrpläne sind unter www.rnv-online.de abrufbar.

Mannheim: Porsche-Fahrer fährt bei Rot in Straßenbahn – Alkohol im Spiel

Mannheim: Porsche-Fahrer fährt bei Rot in Straßenbahn – Alkohol im Spiel

In der Neckarstadt krachte ein 70-Jähriger mit seinem Porsche in eine Straßenbahn – trotz 0,6 Promille blieb es bei hohem Sachschaden ohne Verletzte.

Am Mittwochabend (01.10.2025) kam es in Mannheim-Neckarstadt zu einem spektakulären Verkehrsunfall. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 21.20 Uhr, als ein 70-jähriger Porsche-Fahrer vom Ulmenweg nach rechts in die Clara-Reimann-Straße abbiegen wollte. Dabei missachtete er das Rotlicht der dortigen Ampel und stieß im Bereich des Bahnübergangs mit einer Straßenbahn zusammen, die gerade von der Haltestelle Ulmenweg in Richtung Hochuferstraße unterwegs war. Der Porsche wurde dabei so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,6 Promille. Der Mann wurde daraufhin zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde einbehalten. Gegen den 70-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Hinweis: Promillegrenzen im Straßenverkehr

In Deutschland gilt für Autofahrer die 0,5-Promille-Grenze. Wer diese überschreitet, riskiert Führerscheinentzug, Bußgelder und Punkte in Flensburg. Bereits ab 0,3 Promille können Fahrer belangt werden, wenn sie einen Unfall verursachen oder Ausfallerscheinungen zeigen. Am sichersten ist es, nach Alkoholkonsum ganz auf das Autofahren zu verzichten.

Heidelberg: Neues Buch beleuchtet dunkle Wege vom Schafott in die Anatomie

Heidelberg: Neues Buch beleuchtet dunkle Wege vom Schafott in die Anatomie

Ein Team um Dr. Sara Doll hat mit „Wohl gerichtet“ die Schicksale von Menschen rekonstruiert, die nach ihrer Hinrichtung in der Anatomie Heidelberg landeten.

Ein Blick in die Vergangenheit

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg hat eine neue Publikation vorgelegt, die Geschichte und Wissenschaft eng miteinander verknüpft. Unter dem Titel „Wohl gerichtet: Vom Schafott in die Anatomie Heidelberg“ schildern Dr. Sara Doll, Prof. Dr. Andreas Deutsch und Karen Strobel M.A. die Lebenswege von Menschen, die im 18. und 19. Jahrhundert hingerichtet und anschließend der Anatomie übergeben wurden.

Von der Hinrichtung in die Lehre

Die Autoren zeichnen nicht nur nach, welche Taten zur Hinrichtung führten, sondern auch, wie die Körper in der medizinischen Forschung verwendet wurden. Dabei werfen sie ein Schlaglicht auf die Rolle der Scharfrichter und die Unterschiede zwischen Vollstreckungsmethoden wie Fallbeil und Schwert. Ziel ist es, den anonymisierten Präparaten eine Stimme zurückzugeben.

Ein Werk mit wissenschaftlicher Tiefe und Erzählkraft

Erschienen ist das Buch im Kirchschlager Verlag. Es überzeugt durch wissenschaftlich fundierte, aber leicht verständliche Texte sowie zahlreiche Abbildungen. Das Vorwort stammt von Rechtsmediziner Prof. Michael Tsokos, der die Bedeutung des Werkes für die Aufarbeitung medizinischer und gesellschaftlicher Geschichte hervorhebt.
Hinweis für Interessierte

Das Buch „Wohl gerichtet: Vom Schafott in die Anatomie Heidelberg“ ist ab sofort im Buchhandel sowie im Shop des MARCHIVUM erhältlich. Umfang: 336 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-934277-98-4, Preis: 28 €.

Möchten Sie, dass ich zusätzlich noch eine kurze Autorenbox einfüge (z. B. mit Infos zu Dr. Sara Doll und ihrer Forschung)?