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News und Sport

Corona-Appell an die Bevölkerung Anlässlich der anhaltend hohen Corona-Fallzahlen in Hockenheim appelliert Oberbürgermeister Marcus Zeitler:

„Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

heute wende ich mich Ihnen zu, als besorgter Stadtvater, aber auch als besorgter Bürger. Die Pandemie hat uns seit März letzten Jahres im Griff und gerade jetzt trifft es unsere Stadt ganz besonders. Dies bereitet mir große Sorgen, denn die Fallzahlen der letzten Wochen haben gezeigt, dass wir stetig ansteigende Infektionen zu verzeichnen haben.

Wir haben hierzu keinen bestimmten Infektionsherd ausmachen können, sondern haben ein diffuses Bild der Lage. Die Infektionen sind dabei über ganz Hockenheim verteilt und es ist nicht auszumachen, dass ein Gebiet mehr oder weniger betroffen ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir davon ausgehen, dass die meisten Ansteckungen im privaten Bereich stattfinden, hier möchte ich nun an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger appellieren. Bitte halten Sie sich an die vorgegebenen Regeln, wie Abstand einhalten, Maske tragen und die Einhaltung der erlaubten Kontakte.

Mir ist bewusst, dass nach solch einer langen Zeit, es immer schwieriger wird dafür Verständnis aufzubringen, jedoch Bedarf es jetzt noch einmal einer gemeinsamen Anstrengung, die jetzige Situation zu meistern.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Zeit überstehen, so dass wir hoffentlich in naher Zukunft wieder zusammenkommen können. Auch mir fehlen die gemeinsamen Gespräche und die verschiedenen Veranstaltungen mit Ihnen, wo man sich begegnet und zusammen unsere Gemeinschaft lebt.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und vor allem bleiben Sie gesund!

CoronaAppellOB

Ihr Marcus Zeitler
Oberbürgermeister der Stadt Hockenheim“

Auch Grund- und Förderschulen ab 26. April komplett im Fernunterricht

Ludwigshafen, den 22. April 2021
stadt ludwigshafen logo
Die geplanten Änderungen im Bundes-Infektionsschutzgesetz sehen vor, dass in Städten, die an drei Tagen hintereinander bei den Corona-Infektionen die Sieben-Tage-Inzidenz von 165 überschreiten, der Präsenzunterricht an allen Schulen untersagt ist. Deswegen wechseln in Ludwigshafen ab Montag, 26. April 2021 auch die Grundschulen in den Fernunterricht. Darüber hinaus hat die Stadt Ludwigshafen mit den zuständigen Behörden des Landes Rheinland-Pfalz vereinbart, dass auch die Schüler*innen der Förderschulen insgesamt ab 26. April in den Fernunterricht übergehen. Für die Schüler*innen der weiterführenden Schulen und der Berufsbildenden Schulen gilt der Fernunterricht bereits seit 19. April. Eine Notbetreuung an den Schulen wird angeboten.
"Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung der Änderung des Infektionsschutzgesetzes zugestimmt, nachdem der Bundestag bereits gestern die so genannte Bundesnotbremse beschlossen hat. Um Schulen und Familien zumindest eine gewisse Vorlaufzeit zu geben, haben wir entschieden, die Grund- und Förderschulen ab dem kommenden Montag in den Fernunterricht zu schicken und dies heute bereits anzukündigen", so Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg. Das Vorgehen ist mit der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises als Trägerin des Gesundheitsamtes und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier abgestimmt.

POL-PDLU: Betrugsmasche Falscher Polizeibeamter

23.04.2021 – 10:14

Polizeidirektion Ludwigshafen

PolRP
Speyer (ots)

Zu zwei Betrugsversuchen kam es am Donnerstagmorgen bei einer 61-Jährigen sowie einer 76-Jährigen aus Speyer. In beiden Fällen meldete sich ein männlicher Anrufer und gab sich als Polizist aus. Mit der Behauptung, dass es in der Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen war und man bei zwei festgenommenen Täter Notizen mit Namen und Anschriften bzw. den Bankverbindungen der beiden Frauen gefunden hätte, erkundigte sich der Betrüger nach verfügbaren Bargeld. Da die Gespräche beendet wurden, ist bislang kein Schaden entstanden.

Die Polizei warnt erneut vor Trickdieben, die sich als Polizeibeamte ausgeben und gibt nachfolgende Hinweise: -Seien Sie misstrauisch bei solchen Anrufen! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Telefonat sofort. -Gehen Sie am Telefon nicht auf Fragen zu Ihrer finanziellen Situation oder Wertsachen ein. Die Polizei fragt Sie grundsätzlich nicht nach Bargeld oder Wertsachen, ohne dass durch Sie vorher Anzeige erstattet wurde. -Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Ihnen unbekannt sind oder hinterlegen Sie es an Örtlichkeiten für unbekannte Abholer. -Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus und fragen konkret nach dem Polizeibeamten, der dort beschäftigt sein soll. Ziehen Sie einen Nachbarn bzw. eine Person Ihres Vertrauens hinzu.

Erste bundesweite Citizen-Science-Aktion zur Bodenforschung startet


biooekTeebeutel und mehr: Mit diesen Materialien gehen die Citizen Scientists ab sofort auf Expedition Erdreich im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie. ©BMBF/Expedition Erdreich

Ab sofort erforschen Tausende Bürgerinnen und Bürger unsere Böden mithilfe von Teebeuteln. Bis September erheben sie bundesweit Bodendaten an bis zu 9.000 Standorten.

Berlin, 23. April 2021 – Bürgerforschende aus allen Bundesländern sowie mehr als 300 Schulen nehmen an der „Expedition Erdreich“ teil. Sie erforschen dabei den Bodenzustand an bis zu 9.000 Standorten mithilfe von genormten Teebeuteln, die ab heute für jeweils drei Monate im Boden vergraben werden. Die dabei gewonnenen Daten fließen in nationale und internationale Forschungsprojekte zur nachhaltigen Bodennutzung ein. Ein Teil der Ergebnisse wird zudem für die Klimamodellierung genutzt. Es ist das erste derart umfassende Bürgerforschungsprojekt in der Bodenforschung in Deutschland. Die Aktion findet im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD), statt. Wissenschaftlich begleitet wird die „Expedition Erdreich“ vom BonaRes-Zentrum für Bodenforschung und vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

„Die Gesundheit unserer Böden geht uns alle etwas an, denn unsere Böden sind unsere Lebensgrundlage“, erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. „Sie spielen eine entscheidende Rolle für die Sicherung unserer Nahrungsmittelproduktion, die Artenvielfalt oder den Klimaschutz. Mit dem Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft, der Bioökonomie, werden gesunde und fruchtbare Böden immer wichtiger. Es ist entscheidend, dass wir alle verstehen, wie wir sie schützen und nachhaltig nutzen können. Dabei hilft die ‚Expedition Erdreich‘. Die Teilnehmenden lernen den Boden vor der eigenen Haustür besser kennen. Gleichzeitig unterstützen sie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ihre Datenerhebung dabei, den Zustand unserer Böden umfangreich zu erfassen und zu bewerten. Es freut mich sehr, dass die ‚Expedition Erdreich‘ auf so großes öffentliches Interesse stößt. Die Aktion macht Wissenschaft direkt erlebbar und schafft ein besseres Verständnis von wissenschaftlichen Prozessen. Letztendlich dient die Wissenschaft doch der Gesellschaft – umso wichtiger ist es, dass wir sie verstehen, und genau das macht die ‚Expedition Erdreich‘ möglich.“

Das Herzstück der Aktion ist die sogenannte Tea-Bag-Index-Methode, ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, mit dem bestimmt werden kann, wie schnell Bodenorganismen Pflanzenreste abbauen (Zersetzungsrate). Dazu wird pflanzliches Material, hier Grün- und Rooibos-Tee, gewogen, drei Monate lang im Boden vergraben, dort zersetzt und nach dem Ausgraben erneut gewogen. Aus dem Gewichtsunterschied zwischen Start- und Endgewicht der Teebeutel lässt sich der Tea-Bag-Index (TBI) berechnen. Die „Expedition Erdreich“ nutzt den TBI als Indikator für die biologische Aktivität im Boden. Da die Zersetzungsrate von zahlreichen Bodeneigenschaften abhängt, werden neben dem TBI u. a. auch der pH-Wert und die Bodenart untersucht. Die Teilnehmenden können ihre Ergebnisse später mit denen anderer Aktionsteilnehmender auf einer Deutschlandkarte vergleichen.

Prof. Dr. Hans-Jörg Vogel, Leiter des Departments für Bodensystemforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Koordinator des BonaRes-Zentrums für Bodenforschung, begleitet die Aktion mit seinem Team. „Bei ‚Expedition Erdreich‘ wird die biologische Aktivität in Böden durch eine relativ einfache Messung erfasst und das für eine außergewöhnliche Vielfalt verschiedener Standorte“, erklärt er. „Durch diese Aktion bringen wir eine ganze Menge Menschen näher an das faszinierende System Boden und bekommen dabei aus den zahlreichen ‚lokalen‘ Einblicken einen guten Überblick über den Zustand der Böden in Deutschland. Ich bin gespannt, inwiefern sich unsere Vorstellungen über den Zusammenhang zwischen Bodeneigenschaften, Bodennutzung und biologischer Aktivität bestätigen werden. Damit bekommt die Bodenfunktionsbewertung sowie die Modellierung von Bodenprozessen im Rahmen von BonaRes eine weitere, wertvolle Grundlage.“

Zahlreiche Informationen unterstützen die Bürgerforschenden auf der Webseite expedition-erdreich.de bei der Auswertung der Daten. Ein Aktionsheft bietet spannende Aufgaben rund um das Thema Boden. Für Gruppenleitungen und Lehrkräfte gibt es außerdem Lehr- und Arbeitsmaterial, das zentrale Bodenthemen vertieft und auch unabhängig von der Aktion eingesetzt werden kann.

Angebot für Pressevertreterinnen und -vertreter:
Wir vermitteln bundesweit Kontakte zu den Teilnehmenden (Einzelpersonen, Familien sowie Schulklassen), die Sie bei der Aktion begleiten können, ebenso wie Interviews mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Bildmaterial zur Aktion ist hier ab 15 Uhr verfügbar.

Weitere Informationen: expedition-erdreich.de | wissenschaftsjahr.de

 

 

Wanderführer für alle Altersgruppen und Ansprüche zeigt Schönheit(en) der Region

Urlaub vor der Haustür – spannender und vielfältiger, als viele ahnen. Das beweist der Wanderführer, den die Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises in Zusammenarbeit mit dem verlag regionalkultur aufgelegt hat: „Wandern im Rhein-Neckar-Kreis – Die 25 schönsten Touren“ zeigt ambitionierten Wandervögeln ebenso wie gemütlicheren Spaziergängern, was die Region zu bieten hat: Auwälder und Altrheinarme in der Rheinebene, die Weinberge an der Bergstraße, die dichten Wälder des Odenwalds, romantische Landschaften am Neckar entlang und die sanften fruchtbaren Hügel des Kraichgaus. „Dabei sind bekanntere und höher frequentierte Ausflugsziele in der Natur genauso vertreten wie ruhigere und verträumte Ecken“, sagt Beate Otto, Tourismusbeauftragte der Wirtschaftsförderung. „Die Dörfer und Städtchen inmitten der vielfältigen Landschaften haben ihren ganz besonderen Reiz; dazu gibt es überall historische Erinnerungen, Bauwerke und Sehenswürdigkeiten.“

Überregional bekannte Fernwanderwege, die durch den Rhein-Neckar-Kreis führen, wie beispielsweise der Neckar- und Burgensteig, der Europäische Fernwanderweg E1 oder der Blütenweg, wurden bei der einen oder anderen moderaten Wanderrunde zwischen fünf und fünfzehn Kilometer Länge mit eingebunden. Jeder Naturraum ist mit seinen Besonderheiten vertreten. Herrliche Ausblicke über Neckar- und Rheinlandschaften, interessante Kleinode am Wegesrand, schöne Plätze zum Innehalten, Durchatmen und Entschleunigen warten darauf, entdeckt zu werden.

Der erfahrene Wanderbuchautor Dieter Buck ist jede der Touren persönlich gewandert und hat diese beschrieben und fotografiert. GPS-Tracks zum Download und detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan ermöglichen eine perfekte Vorbereitung. Zudem machen zahlreiche Tipps rund um An- und Abreise, Verpflegung und Einkehrmöglichkeiten sowie Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand dieses Buch zu einem hilfreichen Ideengeber und Wegbegleiter.

Daten zum Buch:
160 Seiten mit 121 farbigen Abbildungen und 26 Karten, im handlichen Taschen-format. ISBN 978-3-95505-281-2-9. Preis: 16,90 €
Ab dem 24.04.2021 im Handel erhältlich.

verlag regionalkultur: www.verlag-regionalkultur.de
Dieter Buck: www.dieterbuck.de

SchriesSpatschlucht

Foto Dieter Buck

POL-MA: Mannheim/Wohlgelegen: Zusammenstoß im Kreuzungsbereich - drei leicht Verletzte

23.04.2021 – 03:31

Polizeipräsidium Mannheim

pol 33
Mannheim (ots)

Am Donnerstagabend, gegen 22.20 Uhr, befuhr ein 24-jähriger VW-Fahrer die Dudenstraße in Richtung Feudenheimer Straße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand missachtete der 24-Jährige an der Einmündung zur Feudenheimer Straße das Rotlicht der dortigen Ampelanlage und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Hier kollidierte er mit dem Peugeote einer 60-Jährigen, die die Feudenheimer Straße stadtauswärts befuhr. Durch den Zusammenstoß erlitten der Unfallverursacher, sein 17-jähriger Beifahrer und die 60-jährige Peugeote-Fahrerin leichte Verletzungen. Alle wurden zur medizinischen Behandlung in Mannheimer Kliniken gebracht. Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 10 000,- Euro. Da diese nicht mehr fahrbereit waren mussten sie abgeschleppt werden. Im Zeitraum der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten kam es lediglich zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Verkehrsdienst Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bundesverband der Systemgastronomie unterzeichnet Zielvereinbarung gegen Lebensmittelverschwendung

 

Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) - 22.04.2021 19:21 CEST
leb
Unter der Leitung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat sich der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) in den vergangenen zwei Jahren am Dialogforum zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung intensiv beteiligt.
Am Ende dieses Dialogprozesses hat der BdS am heutigen Donnerstag, 22. April 2021 die entsprechende Zielvereinbarung gemeinsam mit Bundesministerin Julia Klöckner in einer virtuellen Veranstaltung unterzeichnet. Durch die Unterzeichnung bekennt sich der BdS unter anderem dazu, seine Mitgliedsunternehmen zu motivieren und zu unterstützen, konkrete Handlungsrahmen und Reduktionserfolge zu entwickeln.
BdS-Präsidentin Sandra Mühlhause macht klar, dass das Thema Lebensmittelabfälle auch die Systemgastronomie und die BdS-Mitgliedsunternehmen umtreibt: „Wir haben in den letzten Jahren schon viel getan, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren, beispielsweise haben wir Bestellprozesse verändert oder die Produktzubereitung auf ‚just in time‘ umgestellt. Dadurch befindet sich die Systemgastronomie schon auf einem guten, niedrigen Niveau. Dennoch gibt es noch Potential. Dieses wollen wir gemeinsam mit Partnern, Experten und unseren Mitgliedern heben und weiterhin unseren Beitrag zur Verringerung von Lebensmittelabfällen leisten.“
BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante ist ebenfalls zufrieden mit der Entwicklung der Zielvereinbarung: „Das Ziel, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, ist zweifelsohne wichtig. Ich habe den Dialogprozess als sehr konstruktiv empfunden und das Ministerium ist auf die Situation und Anregungen der Branche eingegangen. Auch insbesondere darauf, dass die Systemgastronomie aufgrund der Coronakrise erhebliche Herausforderungen zu meistern hat und dass die Unternehmen zunächst diese – teils existenzielle Krise – überstehen müssen.“
Die Nationale Strategie zeigt mögliche Ursachen der Lebensmittelverschwendung auf. Sie benennt Herausforderungen und Handlungsfelder, um Lebensmittelverschwendung entlang der Lebensmittelversorgungskette zu reduzieren. Ziel ist es, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern.
Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Der BdS vereint die relevanten Player der Systemgastronomie, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonald’s, NORDSEE, Pizza Hut, Starbucks, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise BURGERISTA oder Meatery zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken beschäftigen rund 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 2000 Menschen in Ausbildung in nahezu 3000 Standorten. Der BdS ist ein Verband mit zwingender Tarifbindung für seine Mitgliedsrestaurants.

POL-MA: Walldorf: Autofahrer prallt mit Notarztwagen auf "Monsterkreuzung" zusammen, vier Leichtverletzte

22.04.2021 – 16:45

Polizeipräsidium Mannheim

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Walldorf (ots)

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der sogenannten "Monsterkreuzung" zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 39-jährigen Mercedes-Fahrer und einem 33-jährigen Fahrer eines Notarztwagens, der sich gerade auf einer Einsatzfahrt befand.

Der Notarztwagenfahrer war gegen 14.45 Uhr gerade dabei, die Kreuzung von Walldorf in Richtung St. Leon-Rot zu überqueren, als er mit dem Mercedes-Fahrer kollidierte, der aus Richtung Reilingen kam und in Richtung Wiesloch weiterfahren wollte.

Der Notarztwagenfahrer, der Notarzt und ein Mitfahrer im Fond des Ford sowie der Mercedes-Fahrer wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 30.000.- Euro.

Während der Unfallaufnahme, die bis gegen 16.30 Uhr andauerte, gab es geringe Verkehrsbehinderungen im Kreuzungsbereich und den angrenzenden Straßen.

POL-MA: Mannheim-Neckarstadt/-Jungbusch: Zoll und Polizei führen gemeinsame Kontrollaktion gegen illegale Arbeitnehmerbörsen in Mannheim durch Illegaler Aufenthalt in fünf Fällen aufgedeckt

22.04.2021 – 16:04

Polizeipräsidium Mannheim

Baustelle
Mannheim-Neckarstadt/-Jungbusch: (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung des Hauptzollamts Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Mannheim

Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Mannheim kontrollierten Beamte des Hauptzollamts Karlsruhe am Donnerstag, den 22. April 2021, illegale Arbeitnehmerbörsen in den Mannheimer Stadtteilen Jungbusch und Neckarstadt-West. An dem Einsatz, der im Zeitraum von 4:45 Uhr bis 10 Uhr durchgeführt wurde, waren insgesamt 24 Einsatzkräfte beteiligt, darunter 10 Beamte des Hauptzollamts Karlsruhe, Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) und 14 Beamte des Polizeipräsidiums Mannheim. Zielrichtung des Einsatzes war, die Missstände um illegale Arbeitnehmerbörsen, auch "Arbeiterstriche" genannt, zu bekämpfen und gegen unzulässiges Anbieten der Arbeitskraft zur Schwarzarbeit im öffentlichen Raum vorzugehen. Nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz ist es verboten, dass Personen ihre Arbeitskraft zur Erledigung schwerer körperlicher Arbeiten unter Inkaufnahme einer Entlohnung weit unterhalb des Mindestlohns anbieten und somit Schwarzarbeit oder illegale Beschäftigung ermöglichen.

"Durch das im Sommer 2019 in Kraft getretene Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch hat die FKS zusätzliche Befugnisse erhalten. Um für mehr Fairness und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen und die immer komplexer werdenden Missbrauchsformen wie die illegale Beschäftigung und den Sozialleistungsmissbrauch wirkungsvoll zu bekämpfen, kann die FKS bereits bei der Anbahnung von Schwarzarbeit auf Tagelöhnerbörsen (dem sogenannten "Arbeiterstrich") frühzeitig tätig werden", so die Leiterin des Hauptzollamts Karlsruhe, Dr. Ulrike Berg-Haas.

Insgesamt wurden acht Firmenfahrzeuge überprüft, in denen sich 24 Arbeitnehmer aufhielten. Dabei stellten die Zoll- und Polizeibeamten fest, dass sich fünf Personen mutmaßlich illegal in Deutschland aufhielten. Einen Aufenthaltstitel, der ihnen die Erwerbstätigkeit in Deutschland erlaubt, besaßen die serbischen und ukrainischen Staatsangehörigen nicht. Gegen die fünf Arbeitnehmer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts und der illegalen Einreise eingeleitet. In einem Fall wies sich ein ukrainischer Staatsangehöriger mit einer bulgarischen Passkopie aus, die auf eine andere Person ausgestellt war. Über den weiteren Verbleib der fünf Personen entscheidet nun die zuständige Ausländerbehörde. Die Arbeitgeber der Beschuldigten erwarten Verfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung. Insgesamt sind auch zu weiteren angetroffenen Personen Nachprüfungen im Hinblick auf ihre sozialversicherungsrechtlichen Meldungen erforderlich. In zwei Fällen gibt es erste Hinweise auf Scheinselbstständigkeit und bei einem Arbeitgeber wurden Ermittlungen wegen fehlender Meldungen zur Sozialversicherung aufgenommen (Sofortmeldepflichtverletzung). Die weiteren Ermittlungen dauern an.

"Die Ergebnisse der behördenübergreifenden Aktion im Zusammenhang mit der Konzeption #SichereNeckarstadt zeigen, wie wichtig Kontrollen sind. Die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden hat sich bewährt und wird weiter fortgesetzt", so Polizeivizepräsident Siegfried Kollmar.

Jugendtreff Neuhermsheim: grün mit Freiräumen

Kaupp
Poetisch, inspirierend und einladend – so soll der neue Jugendtreff in Neuhermsheim aussehen. Nachdem aus dem Planungswettbewerb Anfang März aus fünf Entwürfen zwei Sieger hervorgegangen waren, hat das siebenköpfige Preisgericht unter Leitung der Preisgerichtsvorsitzenden Karin M. Storch am gestrigen Mittwoch erneut getagt. Im Rennen um Platz eins setzten sich nun die Planungen von „Kaupp + Franck Architekten GmbH“ gegenüber „Studio SF Simon Fischer & Architekten GmbH“ durch. In einem nächsten Schritt wird der zuständige Fachbereich Bau- und Immobilienmanagement die Beauftragung der Architekten zur Durchführung der ersten Planungsphasen anstoßen. Der Beschluss zur Maßnahmengenehmigung soll noch dieses Jahr erfolgen.

Beide Büros hatten ihre ursprünglichen Entwürfe in den vergangenen Wochen überarbeitet. Das Büro „Studio SF Simon Fischer & Architekten GmbH“ hat seinen Entwurf des Baukörpers mit gut organisiertem Raumprogramm durch das Hinzufügen einer Vordachzone in seiner Geometrie nach Westen zum Spielfeld verändert. Das Vordach entwickelt sich bis zur Nebenraumzone parallel zum Spielfeld und überdeckt den Haupteingang.
Die Planungen des Büros „Kaupp + Franck Architekten GmbH“ überzeugten schließlich. In der Überarbeitung wurde die konzeptionelle Idee des Entwurfs noch weiter herausgearbeitet: Der überdachte Freibereich umfasst die Aufenthaltsräume nun auf drei Seiten, der „Rücken“ zum Parkplatz ist klarer ablesbar. Dadurch wird die Wirkung der raumbildenden Dachlandschaft mit der Orientierung zum Bolzplatz hin stärker betont. Die Idee, hier kein Gebäude zu erstellen, sondern eine grüne Dachlandschaft in den vorhandenen Grünzug einzubetten, hat das Preisgericht erneut überzeugt.

„Wir freuen uns, dass die Jugendarbeit in Neuhermsheim wieder fest im Stadtteil verankert wird. Die Wünsche der Jugendlichen nach einem Ort für Entspannung, Sport, Begegnung – inklusiv, offen und digital – werden durch diesen spannenden Siegerentwurf umgesetzt“, erläutert Jugendbürgermeister Dirk Grunert, der der Jury als Sachpreisrichter angehörte. Baubürgermeister Ralf Eisenhauer ergänzt: „In der ersten Runde hatte sich das Preisgericht nicht für einen Erstplatzierten entscheiden können. Durch die Überarbeitung ist es uns gelungen, dass wir mit optimalen Voraussetzungen in die weiteren Planungen gehen und den Stadtteil Neuhermsheim durch ein vielfältiges Angebot für Jugendliche und Heranwachsende stärken.“
Der neue Jugendtreff soll am selben Standort wie die 2016 geschlossenen Container im Lochgärtenweg 10 errichtet werden. Auf rund 200 Quadratmetern wird ein eingeschossiges Gebäude mit zwei Gruppenräumen und einem offenen Aufenthaltsbereich mit Café entstehen, in dem rund 40 Jugendliche unter pädagogischer Betreuung von Sozialarbeiter*innen von Montag bis Freitag zwischen 15 und 21 Uhr zusammenkommen können. Der Baubeginn ist in der ersten Jahreshälfte 2022 vorgesehen, die Fertigstellung des Jugendtreffs bis Ende 2023.

POL-MA: Heidelberg: Corona-Party im Studentenwohnheim

22.04.2021 – 15:32

Polizeipräsidium Mannheim

pol36
Heidelberg (ots)

Dass nächtliche Partys in Corona-Zeiten bei Nachbarn, die sich selbst an die Corona-Regeln halten, nicht gut ankommen, insbesondere auch noch dann, wenn darüber hinaus dadurch zu später Stunde noch enormer Lärm verursacht wird, mussten am späten Mittwochabend mehrere Bewohner eines Studentenwohnheims in der Eppelheimer Straße feststellen.

Als die Streife kurz vor MitterMannheimnacht dort eintraf, war die Party mit einer Vielzahl von Teilnehmern in der Eingangshalle in vollem Gange.

Zeugen sprachen von rund 30 Personen, die sich um eine Tischtennisplatte versammelten, auf der die Getränke deponiert waren.

Die Mehrzahl von ihnen zog sich fluchtartig in ihre Zimmer zurück, als sie die Beamten erblickten. Von lediglich neun Verbliebenen im Alter zwischen 19-25 Jahren wurden die Personalien notiert. Obwohl die Party ein abruptes Ende fand und ihnen ein Bußgeld in Aussicht gestellt wurde, verhielten sich alle einsichtig und kooperativ.

Corona-Pandemie: OB Prof. Würzner begrüßt Ausbau von Testangeboten in Unternehmen

impf 

Arbeitgeber sind seit Dienstag bundesweit verpflichtet, ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests anzubieten. Für alle Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, muss es einmal pro Woche ein Test-Angebot geben. Besonders gefährdete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die häufige Kundenkontakte haben oder körpernahe Dienstleistungen ausführen, müssen zweimal pro Woche ein solches Angebot erhalten.

Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner begrüßt den weiteren Ausbau von Testangeboten in den Betrieben: „Viele Unternehmen in Heidelberg bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits seit längerer Zeit regelmäßig Tests an. Das gilt für große, international tätige Konzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen und den kleinen Handwerksbetrieb im Stadtteil. Sie alle leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz in unserer Stadt. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken und zugleich an die Beschäftigten appellieren: Nutzen Sie diese Angebote! Dadurch können Sie eine Erkrankung auch ohne Symptome frühzeitig erkennen und verhindern, dass Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen oder andere, Ihnen nahestehende Personen infizieren.“

Die Stadtverwaltung und die städtischen Gesellschaften gehen mit ihren insgesamt mehr als 7.000 Beschäftigten mit gutem Beispiel voran. Oberbürgermeister Prof. Würzner: „Unsere Beschäftigen erhalten bis zu zwei Selbsttests pro Woche und nutzen diese aktiv. Bislang wurden schon über 30.000 Selbsttests an die Ämter der Stadtverwaltung ausgegeben. Schnelltests und Selbsttests in den Betrieben sind neben dem Ausbau von kostenlosen Testangeboten für Bürgerinnen und Bürger und regelmäßigen Tests in Schulen und Kindertagesstätten eine der drei zentralen Säulen in unserer städtischen Teststrategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.“

Die städtische Wirtschaftsförderung steht mit vielen Heidelberger Unternehmen und Schnelltest-Anbietern intensiv im Austausch über ergänzende Angebote, steht als Ansprechpartner für Betriebe zur Verfügung und zeigt diesen Lösungsansätze auf. Regelmäßige Tests sind insbesondere dort wichtig, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten können – wie im produzierenden Gewerbe: Allein Mitgliedsunternehmen im Industriekreis Heidelberg bieten ihren fast 3.000 Beschäftigten in der Produktion an, sich mehrfach wöchentlich zu testen.

Ausbau der Kapazitäten auf täglich bis zu 8.000 Tests für Bürgerinnen und Bürger

Die öffentlichen und kostenlosen Schnelltestangebote (sogenannte Bürgertestung) in Heidelberg werden seit Mitte März 2021 kontinuierlich ausgebaut. In Kürze werden sich in Heidelberg täglich bis zu 8.000 Menschen schnelltesten lassen können. Eine Übersicht über die Testangebote im Stadtgebiet finden Bürgerinnen und Bürgerinnen auf der städtischen Internetseite www.heidelberg.de/testen.

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