Thomas Anders erweitert erfolgreiche Weinkollektion um alkoholfreien Schaumwein
Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...
Pfälzer Comedy mit Christian CHAKO Habekost gibt´s am 15. Mai 2021 um 19 Uhr per Livestream aus dem Pfalzbau in Ludwigshafen, und das kostenlos! Der Stream zugunsten der Stiftung LebensBlicke kann live auf dem YouTube-Kanal der Stiftung, des Ludwigshafener Pfalzbaus und auf Facebook verfolgt werden und wird dankenswerterweise von der Sparkasse Vorderpfalz unterstützt. Die Stiftung freut sich jedoch gerade in Corona Pandemie Zeiten sehr über jede Spende auf das Konto der Sparkasse Vorderpfalz: IBAN: DE22 545 500 100 000 000 968, oder per PayPal. Christian CHAKO Habekost ist Befürworter der Stiftung und hat bereits im März 2021 zur Darmkrebsvorsorge aufgerufen.
Bild Hyp Yerlikaya

Berlin/Stuttgart, 23.4.2021: Bei den laufenden Koalitionsverhandlungen von Grünen und CDU in Baden-Württemberg begrüßt der BNW das gemeinsame Commitment beider Parteien zum Klimaschutz. Allerdings komme der ökologisch orientierte Mittelstand bisher zu wenig vor. Zudem sei ein stärkeres Signal der nachhaltigen Transformation der Staatsbetriebe nötig. Baden-Württemberg solle die Chance ergreifen, zum echten Vorreiter einer zukunftsorientierten Wirtschaft zu werden.
In dem Sondierungspapier von Bündnis 90/Die Grünen und CDU liegt ein starker Fokus auf den großen Themen Erneuerbare Energie und Mobilität. Aber nachhaltige Unternehmen im Lebensmittelhandel, bei den Büroausstattern, in der Textilbranche oder Mobilitätsanbieter fordern veränderte Rahmenbedingungen, damit ihre Dienstleistungen und Produkte konkurrenzfähig werden. „Klimaschutz ist mehr als der Ausbau von Solar, Wind und Elektroautos“, erklärt Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft, BNW.
Der BNW fordert daher ein Durchdeklinieren der Anreize für nachhaltiges Wirtschaften – gerade für den Mittelstand. „Dabei geht es nicht um neue Fördertöpfe, sondern um die Beseitigung von strukturellen Hürden“, so Reuter. Die Mehrkosten, der Mehraufwand und das höhere Risiko für nachhaltig orientierte Unternehmen werde noch nicht stark genug adressiert.
Staatsbetriebe zum Motor der ökologisch-sozialen Transformation machen
Über seine Verwaltungen und Staatsbetriebe könnte das Land Baden-Württemberg selbst mit einer nachvollziehbaren und nachhaltigen Wirtschaftswende ernst machen. Das Land ist an mehr als 85 Unternehmen von Häfen bis zu Salzwerken direkt beteiligt und betreibt mit den Staatlichen Münzen und dem Staatsweingut Meersburg zwei eigene Unternehmen. Insgesamt arbeiten hier rund 81.000 Mitarbeiter:innen.
„Baden-Württemberg sollte jetzt verbindlich vorschreiben, dass alle seine Unternehmen und Beteiligungen nicht nur nachhaltig beschaffen – sondern selbst auch im Kerngeschäft die ökologische und soziale Transformation vorantreiben“, sagt BNW-Mitglied Dr. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von VAUDE im baden-württembergischen Tettnang. Die Landesbetriebe könnten Vorbild für eine neue Ausrichtung der Wirtschaft sein. „Wir sollten Baden-Württemberg zum Musterland für nachhaltiges Wirtschaften machen“, fordert von Dewitz. Dazu gehöre eine transparente, nicht-finanzielle Unternehmensberichterstattung und die strategische Verankerung von Nachhaltigkeit in den Unternehmen.
Neuer Gesellschaftsvertrag mit der Land- und Forstwirtschaft
Dabei kommt gerade der Land- und Forstwirtschaft eine hohe Bedeutung zu. Die Landwirtschaft stellt nicht nur Lebensmittel her, sondern hat auch ein hohes Potenzial für den Erhalt der Artenvielfalt und für den Klimaschutz. Das Land muss die Landwirtschaft über eine verstärkte Nachfrage seiner Landesbeteiligungen nach regionalen und ökologischen Lebensmitteln fördern und die hier vorliegenden Selbstverpflichtungen schnell umsetzen.
Ökologie und Wärmewende am Bau
Baden-Württemberg hat als wirtschaftlich prosperierendes Bundesland eine hohe Bautätigkeit. „Das Land muss klare Vorgaben machen, um den Flächenverbrauch für Wohn- und Gewerbegebiete sowie für die Straßeninfrastruktur deutlich zu verringern“, erklärt BNW-Mitglied Gottfried Härle, Eigentümer der Brauerei Clemens Härle in Leutkirch im Allgäu.
Um zu einem nachhaltigen Bauen und Wohnen zu kommen sind notwendig:
• Konkretisierung der Strategien für eine Wärmewende im kommunalen Bereich
• Weiterentwicklung des Wärmegesetzes verbunden mit Anreizen zu energetischen Gebäudesanierungen
• Initiativen zum Baustoff-Recycling und zum umweltschonenden Bauen, insbesondere auch zur Stärkung des Baustoffs Holz
„Von einer grün geführten Landesregierung darf man erwarten, Vorreiter auf allen Feldern der Wende zur Nachhaltigkeit zu sein“, so Gottfried Härle weiter.
BNW e.V.
Der BNW Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (vormals UnternehmensGrün, Bundesverband der grünen Wirtschaft e.V.) ist seit 1992 die politische Stimme für eine nachhaltige Wirtschaft. Der parteipolitisch unabhängige Unternehmensverband setzt sich für Umwelt- und Klimaschutz ein, ist als gemeinnützig anerkannt und führt eine Reihe von Bildungsprojekten durch. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und seine mehr als 440 Mitgliedsunternehmen zeigen: Wirtschaft, Soziales und Ökologie gehören zusammen. Immer wieder initiiert und koordiniert der BNW Bewegungen wie die Wirtschaftsinitiative „Entrepreneurs For Future“. Über seinen europäischen Dachverband Ecopreneur.eu bezieht der Verein auch in Brüssel Stellung.
www.bnw-bundesverband.de

„Die Leistung gtegen den HSV darf keine Eintagsfliege bleiben“
Sandhausen. Es geht Schlag auf Schlag für den SV Sandhausen in der 2. Liga: Nach dem erfolgreichen Nachholspiel gegen den Hamburger SV (2:1) am Donnerstagabend tritt das Team der Trainer Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits bereits am Sonntag, den 25. April, zum nächsten Heimspiel an. Dann gastiert um 13:30 Uhr Hannover 96 im BWT-Stadion am Hardtwald.
Keine Verschnaufpause für den SVS
Um kurz nach 23 Uhr endete am Donnerstagabend die Pressekonferenz mit Gerhard Kleppinger im Anschluss an das Spiel gegen den Hamburger SV – tags drauf nahm sich „Kleppos“ Trainerkollege Stefan Kulovits um 15 Uhr erneut Zeit für die zugeschalteten Journalisten. Nach dem überzeugenden 2:1-Erfolg über den Hamburger SV galt es dabei für den Österreicher, einerseits noch einmal die starke Leistung der Sandhäuer am Donnerstag Revue passieren zu lassen, andererseits aber auch über den Fahrplan zur Partie am Sonntag gegen Hannover 96 zu informieren.
Mit viel Freude auf den Platz zurückgekehrt
„Es ist das eingetreten, worauf wir alle gehofft haben“, blickte Kulovits auf die Partie gegen den HSV zurück. „Wir haben über 60 Minuten ein Feuerwerk abgebrannt, konnten den Gegner in viele Zweikämpfe verwickeln. Die Freude, auf den Platz zurückkehren zu können, war nach der 14-tägigen Teamquarantäne riesig, das hat man in der Partie gesehen. Für viele Außenstehende war unsere Leistung vielleicht überraschend, wir haben aber immer gewusst, was die Mannschaft leisten kann“, betonte Kulovits, stellte aber auch fest: „Es ist uns allen klar, dass diese Leistung keine Eintagsfliege bleiben darf.“
Dosiertes Trainingsprogramm, Regeneration und gute Ernährung
Mit Blick auf die nun anstehende Partie gegen die Hannoveraner sind die nächsten Schritte genau abgestimmt. Im Anschluss an die Pressekonferenz nahmen die SVS-Profis die Trainingsarbeit auf dem Platz wieder auf, dabei stand ein dosiertes Programm auf der Tagesordnung. „Die Spieler, die in der Startelf standen, werden eine lockere Einheit absolvieren, alle anderen etwas intensiver anschwitzen“, verriet Kulovits. „Danach legen wir den Fokus dann auf Hannover 96. Wir haben hierzu bereits alles vorbereitet, unser Videoanalyst Phil Weimer hat zahlreiche Szenen zusammengestellt, mit denen wir uns sehr gut auf den Gegner vorbereiten und einen Plan für das Spiel am Sonntag entwickeln können. Ansonsten sind Regeneration und eine gute Ernährung für unsere Spieler jetzt ganz wichtig.“
Hannover 96 gelang zuletzt ein Befreiungsschlag
Für den SVS steht am Sonntag direkt das nächste Duell mit einem großen Namen an, der allerdings – anders als der Hamburger SV – in dieser Saison nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen wird. Als Tabellenzehnter stehen die Niedersachsen nach 29 absolvierten Partien im Mittelfeld des Klassements. Sie müssen mit 39 Punkten aber auch nicht mehr nach unten schauen. Nach zuvor acht Spielen ohne Sieg gelang den „Roten“ in der Vorwoche mit dem 3:1 gegen den SSV Jahn Regensburg ein Befreiungsschlag.
Duell mit Ex-Coach Kenan Kocak
Trainiert werden die 96er von Kenan Kocak, der zwischen Juli 2016 und Oktober 2018 den SV Sandhauen gecoacht hat – und dabei, gemeinsam mit dem damaligen Co-Trainer, Gerhard Kleppinger, auch den langjährigen SVS-Kapitän Stefan Kulovits anleitete. Was die grundsätzliche fußballerisch Idee betrifft, dürfte es zwischen beiden Trainerbänken am Sonntag also keine großen Geheimnisse geben. „Ich weiß, dass sich Kenan immer sehr akribisch auf die kommenden Gegner vorbereitet“, sagte Kulovits, der sich von Zeit zu Zeit auch heute noch kollegial mit Kocak austauscht. „Genau das werden wir aber auch tun“.
Rossipal, Röseler und Halimi kehren ins Training zurück
Zum Personal: Der SVS kann am Sonntag auf einen etwas größeren Kader zurückgreifen als zuletzt. In der Partie gegen die Hamburger hat sich kein Akteur verletzt. Kulovits: „Wir müssen natürlich schauen, wie die Spieler die Belastung überstanden haben und das in unseren Plan miteinfließen lassen. Wir werden aber auch am Sonntag wieder die bestmögliche Mannschaft auf den Platz schicken.“ Zurück im Training sind Alexander Rossipal, Nils Röseler und Besar Halimi, die allesamt gegen den HSV angeschlagen gefehlt hatten. Nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten Rick Wulle (nach Schulter-OP), Patrick Schmidt (Mittelfußbruch) und Robin Scheu (Schlüsselbeinbruch).
SV Sandhausen gegen Hannover 96 - live im Hardtwald Hörfunk
Die Partie des SVS gegen Hannover 96 wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Sonntag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 13:20 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter: https://svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk/html
SV Sandhausen 1916 e.V.

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Aktuelle Impfzahlen
3. Zahl der positiven Schnelltestungen
4. Bekanntgabe gemäß Infektionsschutzgesetz
5. Neue Allgemeinverfügung zu Maskenpflicht und Alkoholverbot
6. Schulen und Kitas ab Montag geschlossen / Notbetreuung möglich
7. Ab sofort nur noch FFP2-Masken in Bus und Bahn
8. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1948
1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 14.346/Zwei weitere Todesfälle
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 23.04.2021, 16 Uhr 106 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 14.346.
Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim. Ein über 70 Jahre alter Mann ist in einem Mannheimer Krankenhaus verstorben. Außerdem ist ein über 40 alter Mann verstorben.
Insgesamt hat es in Mannheim seit Beginn der Pandemie 282 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben.
Im Zeitraum vom 17.04.2021 – 23.04.2021 sind 270 neue Fälle von Mutationen gemeldet worden. Insgesamt ist in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle die Virusvariante B.1.1.7. nachgewiesen, die vorwiegend in Großbritannien aufgetreten ist und bei der es Hinweise darauf gibt, dass eine Infektion mit einer höheren Viruslast einhergeht, die Variante infektiöser ist und eine höhere Reproduktionszahl aufweist.
Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 12.378 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1.686 akute Infektionsfälle.
Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen.
Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die dringende Empfehlung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis, in der Fieberambulanz oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Vorgabe, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.
Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.
Informationen dazu unter: undefined
Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.
2. Aktuelle Impfzahlen
In der Zeit vom 27.12.2020 bis zum 22.04.2021 (Stand: Donnerstag, 21 Uhr) wurden in Mannheim 105.780 Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt.
Dabei handelt es sich um 68.148 Erstimpfungen und um 37.632 Zweitimpfungen.
Die Zahlen beinhalten sowohl die Impfungen im Mannheimer Impfzentrum als auch die Impfungen der mobilen Impfteams.
3. Zahl der positiven Schnelltestungen
Im Zeitraum vom 16.04. bis zum 22.04.2021 hat das Gesundheitsamt 121 Meldungen über positive Schnelltestungen erhalten, davon liegt für 53 eine Bestätigung durch einen PCR-Test vor. Alle 53 Personen waren ohne Krankheitszeichen, wären ohne einen Schnelltest erst später oder gar nicht entdeckt worden. Durch die Nutzung von Schnelltests können Infizierte frühzeitig erkannt und mögliche Infektionsketten schnell unterbunden werden. Mit 53 Fällen machen diese über Schnelltests entdeckten Fälle gegenüber der Gesamtzahl in der Woche von 631 neuen positiven Fällen 8,4 Prozent aus. Insgesamt wurden laut Mitteilung der einzelnen Teststellen an das Gesundheitsamt in der 15. Kalenderwoche 15.329 Bürgertestungen (Schnelltest der Bürger ohne Krankheitszeichen) vorgenommen.
Die Zahl der dem Gesundheitsamt gemeldeten positiven Schnelltestungen werden regelmäßig in der Coronameldung vom Freitag mitgeteilt. So kann der Einfluss der Schnelltestungen auf die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen und die Inzidenz nachvollzogen werden.
4. Bekanntgabe gemäß Infektionsschutzgesetz
Die Stadt Mannheim gibt nach § 28b Absatz 1 bis 3 Infektionsschutzgesetz (IfSG) am 23.04.2021 bekannt:
1. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt für den Stadtkreis Mannheim seit 11.03.2021 ununterbrochen bei mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner und damit gelten die Rechtswirkungen des § 28b Abs. 1 IfSG ab Samstag, 24.04.2021.
2. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt für den Stadtkreis Mannheim seit 14.04.2021 ununterbrochen bei mehr als 150 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner und damit gelten die Rechtswirkungen des § 28b Abs. 1 Nr. 4b IfSG ab Samstag, 24.04.2021.
3. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt für den Stadtkreis Mannheim seit 15.04.2021 ununterbrochen bei mehr als 165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner und damit gelten die Rechtswirkungen des § 28b Abs. 3 IfSG ab Samstag, 24.04.2021.
Nach § 28b Abs. 1 Satz 2 IfSG veröffentlicht das Robert Koch-Institut im Internet unter undefined für alle Landkreise und kreisfreien Städte fortlaufend die Sieben-Tage-Inzidenz der letzten 14 aufeinander folgenden Tage. § 28b Abs. 1 bis 3 IfSG legt der Stadt Mannheim bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100, 150 und/oder 165 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner auf, in geeigneter Weise die Tage bekannt zu machen, ab dem die jeweiligen Maßnahmen nach § 28b IfSG gelten. Die Bekanntmachung erfolgt nach § 28b Abs. 1 Satz 4 unverzüglich, nachdem aufgrund der Veröffentlichung nach § 28b Abs. 1 Satz 2 IfSG erkennbar wurde, dass die Voraussetzungen eingetreten sind.
5. Neufassung Allgemeinverfügung zu Maskenpflicht und Alkoholverbot
Die Stadt Mannheim hat heute eine neue Fassung der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht und zum Alkoholverbot erlassen. Sie ersetzt die alte Allgemeinverfügung zu Maskenpflicht und Alkoholverbot.
Informationen zur Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim vom 23.04.2021 finden Sie hier: undefined
6. Schulen und Kitas ab Montag geschlossen / Notbetreuung möglich
„Die dritte Welle brechen“, die Pandemie eindämmen, die Inzidenzen senken und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern - das ist das Ziel des Infektionsschutzgesetzes, zu dem Änderungen am Mittwoch vom Bundestag beschlossen wurde. Diese passierten am Donnerstag den Bundesrat und wurden am Donnerstag ebenfalls von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet. Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt tritt es am morgigen Samstag in Kraft.
Demnach müssen Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen ab einem Inzidenzwert von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Präsenzunterricht am übernächsten Tag einstellen - dies ist in Mannheim der Fall. Ausnahmen sind für Abschlussklassen und Förderschulen möglich. Eine Notbetreuung an den Schulen kann eingerichtet werden.
Auch Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten und Horte) und Kindertagespflege wechseln ab Montag in die Notbetreuung.
„Wir haben großes Verständnis für die Situation der Eltern und Kinder. In Mannheim stellen aktuell die Kinder keine Treiber des Infektionsgeschehens dar, an Schulen und Kitas gibt es aktuell sieben Cluster mit 29 positiv getesteten Kindern und Jugendlichen gegenüber mehr als 100 Infizierten aus sieben Clustern in Unternehmen. Kinder und Jugendliche sind im Vergleich zu Erwachsenen insgesamt in Mannheim auch seltener von Infektionen betroffen. Insofern hätten wir uns bei der Ausgestaltung der Regelungen vor Ort mehr Gestaltungsmöglichkeiten gewünscht. Diese sind durch das Bundesgesetz begrenzt. Wenn wir jetzt aber alle noch einmal in einer gemeinsamen Anstrengung unsere Kontakte reduzieren und die Abstands- und Hygieneregeln gut beachten, werden die Inzidenzwerte hoffentlich bald wieder sinken und die Schulen und Kitas wieder öffnen können“, so Familien- und Gesundheitsbürgermeister Dirk Grunert.
Notbetreuung
Die Kriterien für die Notbetreuung sind vom Land noch auszugestalten. Nach derzeitigem Stand wird davon ausgegangen, dass diese sich an den bisher bekannten Kriterien orientieren. Sobald detaillierte Informationen zu den Bundes- und Landesregelungen und deren Umsetzung vor Ort vorliegen, wird die Stadt die Eltern, Träger und Einrichtungen hierüber informieren. Sobald die entsprechende Antragsformulare vorliegen, können diese hier eingesehen und heruntergeladen werden: undefined
Testungen
Die Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim vom 15. April 2021 zu Testungen von Kita-Kindern und -Beschäftigten bleibt hiervon unberührt. Die Testpflicht für Kindergarten-Kinder als Voraussetzung für den Besuch einer Kindertageseinrichtung bleibt bestehen, wenn die Notbetreuung in Anspruch genommen wird. Die Testung von Krippen-Kindern wird weiterhin auf freiwilliger Basis empfohlen.
Hotline für Eltern
Die Stadt Mannheim hat eine Telefon-Hotline für Eltern eingerichtet. Sie ist unter der Telefonnummer 293 -5656 ab Montag, 26. April, montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 13 Uhr erreichbar.
Betreuungsgebühren
Wie in den vergangenen Monaten prüft die Verwaltung einen Gebührenerlass für die Zeiten, in denen die Kindertagesstätten nicht in Anspruch genommen wurden.
7. Ab sofort nur noch FFP2-Masken in Bus und Bahn
Aufgrund der neuen bundeseinheitlichen Regelungen zum Infektionsschutz gilt ab sofort in allen Bussen und Bahnen der rnv die Pflicht zum Tragen einer FFP2 Maske oder einer Maske, die einen gleichwertigen Standard erfüllt (z.B. K95).
Medizinische Masken wie beispielsweise OP-Masken reichen ab sofort nicht mehr aus. Die neue Regelung greift, da im gesamten Verkehrsgebiet der rnv der sogenannte Inzidenzwert von Corona-Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen aktuell die Schwelle von 100 Neuinfektionen überschreitet.
8. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1948
Die Stadt Mannheim verschickt seit heute nach und nach ein Schreiben an alle Bürger*innen des Geburtsjahrgangs 1948 mit Hauptwohnsitz in Mannheim. Sie werden gebeten, den Briefeingang zu beachten. Die Schreiben erreichen die Bürger*innen sukzessive und sollen denjenigen, die über die Telefonnummer 116117 keinen Termin erhalten haben, die Möglichkeit geben, einen Impftermin zu vereinbaren. Es sind auch kurzfristige Termine verfügbar.
Das Schreiben beinhaltet eine spezielle Telefonnummer und eine individualisierte Zugangsnummer, um Missbrauch zu vermeiden. Über dieses Schreiben wird also – zusätzlich zur Möglichkeit einer Buchung über die 116117 – eine Terminvergabe für diesen berechtigten Personenkreis gesichert.
Weiterhin ist eine schnellere Buchung über die 116117 und www.impfterminservice.de möglich und empfehlenswert.
Zuvor wurden bereits alle über 80-jährigen Mannheimer*innen sowie Einwohner*innen der Jahrgänge 1941/42/43/44/45/46/47 angeschrieben. Diese werden weiterhin gebeten, zu prüfen, ob der Brief eingegangen ist und die Möglichkeit der gesonderten Buchung rasch zu nutzen, wenn sie über die zentrale Anmeldung noch keinen Impftermin erhalten haben.

Diese Allgemeinverfügung ersetzt die Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim zur Maskenpflicht vom 30.03.2021. Letztere wird hiermit aufgehoben.
Die Allgemeinverfügung ist hier nachzulesen:
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Ein lokaler Grüner Deal, der klimastabile Waldumbau in den Mannheimer Stadtwäldern und eine Plastikstrategie: Der Großteil der 15 neuen Vorhaben auf der aktuellen Vorhabenliste zahlt ein auf das strategische Ziel der Stadt Mannheim, eine klimagerechte und perspektivisch klimaneutrale Stadt zu sein.
Der Mannheimer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. April die aktualisierte Vorhabenliste 2021_1 einstimmig beschlossen und damit gleichzeitig die vorgesehene informelle - also freiwillige - Bürgerbeteiligung in über 30 Vorhaben.
Insgesamt sind in der Liste 110 Planungen und Projekte der Stadt aufgeführt. Der Großteil der Vorhaben wurde aktualisiert. Elf Vorhaben stehen nicht mehr auf der Liste, weil sie entweder abgeschlossen sind oder erfolgreich eingeführt wurden.
Wie bei den vorherigen Listen werden zu jedem Vorhaben Informationen zum Sachstand, dem zugrundeliegenden politischen Beschluss, dem jeweiligen strategischen Ziel, das mit dem Vorhaben verfolgt wird, und den voraussichtlichen Kosten getroffen. Darüber hinaus wird transparent dargestellt, bei welchen Vorhaben und in welcher Art und Weise sich die Bürgerschaft beteiligen kann. Mannheimer*innen haben die Möglichkeit, Bürgerbeteiligung bei Vorhaben anzuregen, bei denen dies bislang noch nicht vorgesehen ist.
Die aktualisierten Vorhaben sind auf dem städtischen Beteiligungsportal www.mannheim-gemeinsam-gestalten.de einzusehen. Das Beteiligungsportal ist die zentrale digitale Anlaufstelle für Bürgerbeteiligung in Mannheim.
Wer lieber etwas in der Hand hält: Druckexemplare der Vorhabenliste liegen ab Anfang Mai bei den Bürgerservices, in den Rathäusern sowie in der Stadtbibliothek im Stadthaus (N1) aus. Exemplare können dann auch im Rathaus in E5 abgeholt werden. Kontakt-Email:
Die Vorhabenliste ist eine Maßnahme im Rahmen des Regelwerks Bürgerbeteiligung. Im Regelwerk sind Aufgaben und Rollen von Politik und Verwaltung in Bürgerbeteiligungsprozessen klar definiert. Die nächste Vorhabenliste erscheint im Herbst 2021.
Eine verlässliche Kontaktnachverfolgung, mit der Infektionsketten unterbrochen werden können, ist ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Corona-Pandemie – ein Instrument, das auch der Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg nutzen: Sie setzen auf die „Luca-App“, die zu diesem Zweck entwickelt wurde. Doch wie hoch sind die Kosten für Nutzer und Anbieter? Ist die App barrierefrei? Wie wird hier der Datenschutz gewährleistet? Und wie sollen eigentlich Kunden registriert werden, die selbst gar kein Handy haben? – Fragen wie diese bewegten die über 200 Teilnehmenden einer Online-Veranstaltung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises am Montag, 19. April, die die Sachverhalte klären sollte.
„Die App löst natürlich nicht alle aktuellen Probleme. Dennoch ist sie ein wichtiger Meilenstein für unser Gesundheitsamt und unsere Unternehmen, um eine schnelle Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen und den Bürokratieaufwand für Gewerbetreibende zu reduzieren. Der Erfolg hängt jedoch davon ab, wie viele Betriebe, Bürgerinnen und Bürger das kostenlose und freiwillige Angebot tatsächlich nutzen“, so Landrat Stefan Dallinger, der die Info-Veranstaltung zur „Luca-App“ gemeinsam mit Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner eröffnete.
Das Interesse an der Veranstaltung war enorm: Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Großteil davon aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe und dem Kulturbereich, aber auch aus Ämtern, Vereinen und Krankenhäusern, waren dabei. Viele zeigten Interesse und Skepsis zugleich – verbunden mit der Hoffnung, dass mit der Nutzung zumindest eine baldige Öffnungsstrategie in Aussicht gestellt wird.
Den zahlreichen Fragen stellte sich Harald Fladischer von der neXenio GmbH, der die App mit entwickelt hat. Aber auch Vertreter von Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis, die die App bereits testweise eingesetzt hatten, berichteten hier von ihren Erfahrungen: Bernd Niebel, Inhaber eines Modehauses aus Heidelberg mit Filialstandorten im Rhein-Neckar-Kreis, und Robert Nürnberger, Geschäftsführer der Welde Brauhaus GmbH aus Schwetzingen, erklärten, dass es mit dem Download alleine noch nicht getan sei: Viele Details müssen beim Einsatz der App beachtet werden, die aber, so die einhellige Meinung, besser funktioniert, als Kontaktformulare auszufüllen. Der Vorteil: es wird an Ort und Stelle Personal eingespart, das lästige Ausfüllen und Aufbewahren der Zettel unterbleibt. Trotzdem müsse Personal geschult werden, der Zeitaufwand sei somit auch am Anfang gegeben. „Aber wenn es dann läuft, kann der Ablauf reibungsfreier gestaltet werden“ so Nürnberger.
„Die App ist ein wichtiger Baustein, um Infektionsketten viel schneller und effektiver nachverfolgen zu können. Betroffene können dadurch direkt die notwendigen Informationen von ihrem Gesundheitsamt erhalten. Das alles funktioniert digital. Dadurch kann in Zukunft eine Zettelwirtschaft in Restaurants, Geschäften oder Theatern vermieden werden. Deswegen ist es wichtig, dass viele Bürger, Betriebe und Einrichtungen diese digitalen Möglichkeiten nutzen“, so das Fazit von Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner.
Das enorme Interesse an der Veranstaltung führte dazu, dass nicht jede der zahlreichen Fragen im vorgegebenen Zeitrahmen vollständig beantwortet werden konnte. Die noch offenen Fragen werden nun an neXenio weitergeleitet, damit das Unternehmen den FAQ-Bereich der „Luca-App“ entsprechend ergänzen kann.
Über die Luca-App
Die Luca-App wurde entwickelt, um Gesundheitsämter zu entlasten und für Betriebe und Gäste einen datenschutzkonformen und sicheren Weg zum Austausch erforderlicher Daten zu bieten. Durch die einheitliche Datenbasis können Quellcluster und größere Ausbruchsgeschehen datenschutzkonform identifiziert und Infektionsketten schnell unterbrochen werden. Sobald eine Datenanfrage vom Gesundheitsamt beantwortet wird und eine Risikobewertung stattfindet, werden die Nutzerinnen und Nutzer über die Luca-App sofort digital benachrichtigt.
Betriebe können sich unter undefined registrieren. Es besteht auch das Angebot, Fragen, Wünsche und Anregungen direkt an
Positiv mittels Schnelltest getestete Personen müssen sich unverzüglich in Quarantäne begeben – so steht es in der aktuellen Corona-Verordnung Absonderung des Landes Baden-Württemberg. Sie sollten sich danach mittels PCR-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. So kann entweder das positive Schnelltestergebnis bestätigt oder aber – bei einem negativen PCR-Testergebnis – die Quarantäne beendet werden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, weist darauf hin, dass diese PCR-Tests im Corona-Testzentrum des Rhein-Neckar-Kreises in Reilingen täglich und kostenlos durchgeführt werden können. „Wir sehen in unserem Testangebot eine Ergänzung der bestehenden Möglichkeiten sich beim Hausarzt oder einer Schwerpunktpraxis testen zu lassen“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Doreen Kuss.
Wenn also durch einen positiven Schnelltest der Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, kann man die Hotline des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer 06221 522-1881 kontaktieren und erhält dort den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich im Corona-Testzentrum in Reilingen (Wilhelmstraße 86). Dieser kann je nach Auslastung noch am selben oder am nächsten Tag – auch an Wochenenden – durchgeführt werden. Nach wie vor können sich zudem alle Personen, die typische Corona-Symptome wie zum Beispiel Husten, Halsweh, Fieber oder andere aufweisen und sich deshalb auf Covid-19 testen lassen möchten, an die Hotline des Gesundheitsamtes wenden. Das Testergebnis kann via Smartphone, Tablet oder Computer abgerufen werden.
Eine Besonderheit des Corona-Testzentrums in Reilingen ist übrigens die PCR-Testung für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren in separaten Behandlungszimmern. „Kleinere Kinder werden bei uns durch speziell geschultes und erfahrenes Personal abgestrichen. Es erfolgt aber keine Abklärung der Symptomatik und ersetzt damit nicht den Besuch beim Kinderarzt“, betont Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes. Dieses möchte mit dem zusätzlichen Angebot eine schnelle und unkomplizierte Testung von jüngeren Kindern ermöglichen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.
Im Testzentrum in Reilingen, das am 3. September 2020 in Betrieb genommen wurde, wurden mittlerweile insgesamt 11.850 PCR-Tests durchgeführt, darunter 2350 Kinder und Familientestungen (Stand 22. April 2021).
Öffnungszeiten (Besuch nur nach Terminvereinbarung über die Hotline des Gesundheitsamtes 06221/522-1881):
„Drive-In“ Reilingen: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 15 Uhr
Kinder- und Familientestung: täglich von 9 bis 17 Uhr
Hinweis: Personen, die sich auf Grund der Regelungen für Reiserückkehrer testen lassen müssen, wenden sich hierfür allerdings bitte an ihren Hausarzt oder an eines der zahlreichen weiteren Testzentren.
23.04.2021 – 10:54
Polizeipräsidium Mannheim

Mannheim-Friesenheimer Insel (ots)
Am Donnerstag, in der Zeit zwischen 8 Uhr und 12 Uhr, führte die Verkehrspolizei Mannheim auf Friesenheimer Insel in Mannheim erneut Schwerpunktkontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehr durch. Hauptaugenmerk der Kontrollen lag auf der Ladungssicherung sowie der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer. Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen wurde zusätzlich auch die Einhaltung der Maskenpflicht überprüft. Dabei kontrollierten die eingesetzten Spezialisten des Verkehrsdienstes Mannheim insgesamt 52 Fahrzeuge sowie 94 Personen.
Es wurden 58 Verstöße gegen die CoronaVO - Nichteinhaltung der Maskenpflicht - festgestellt. Mit den betroffenen Personen, insbesondere ortsfremden Personen aus anderen Bundesländern oder dem Ausland, wurden aufklärende Gespräche geführt und die derzeit gültige Rechtslage erläutert. Dabei zeigten sich der überwiegende Teil der Personen einsichtig und konnte mündlich verwarnt werden. Gegen 20 Personen mussten jedoch Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt werden.
Folgende weitere Feststellungen wurden bei den Kontrollen getroffen:
- Gegen zwei Personen wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
ermittelt, gegen zwei weitere wegen Ermächtigen hierzu
- 2 Verstöße gegen gefahrgutrechtliche Bestimmungen
- Bei 5 Fahrzeugen war die Ladung nicht ausreichend gesichert
- Ein Anhänger war um 86 Prozent überladen (1.400 kg statt der
zulässigen 750 kg)
- An zwei Fahrzeugen wurden so gravierende Mängel festgestellt,
dass diese einem Sachverständigen vorgeführt werden mussten
- Vier Fahrer hatten die Fahrerkarte nicht wie vorgeschrieben ins
digitale Kontrollgerät gesteckt
- Vier Fahrer hatten gegen ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht
eingehalten
- Es wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 1.400 Euro
einbehalten.
Das Ergebnis der Kontrollen zeigt deutlich die Wichtigkeit solcher Aktionen zur Hebung der Verkehrssicherheit im öffentlichen Verkehrsraum. Weitere Schwerpunktaktionen mit gleicher Zielrichtung sind in Planung.

2021 wird der mit 10.000 Euro dotierte Bertha-und-Carl-Benz-Preis der Stadt Mannheim zum sechsten Mal verliehen. Das Preisgericht unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hat in diesem Jahr erstmals zwei Preisträger vorgeschlagen: die beiden Wissenschaftler Prof. Dr. Andreas Knie und Dr. habil. Weert Adalbert Canzler, die sich mit der Erforschung der Mobilität befassen. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag gestern (Donnerstag, 22. April 2021) in nicht öffentlicher Sitzung zu.
Prof. Knie und Dr. Canzler arbeiten und publizieren seit vielen Jahren gemeinsam auf dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Verkehrs- und Mobilitätsforschung und bringen die Ergebnisse in den öffentlichen Diskurs, die Verkehrs- und Technologiepolitik und die Führung von Wirtschaftsunternehmen ein. Seit deren Gründung am 01.Januar 2020, leiten sie gemeinsam die Forschungsgruppe „Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin. Die Projektgruppe beschäftigt sich mit wesentlichen Fragen zur Mobilität der Zukunft, zum Beispiel, welche Rolle digitale Plattformen für die Mobilität spielen werden, wie sich Lebensentwürfe und damit verbundene Mobilitätspraktiken im ländlichen Raum im Gegensatz zu urban geprägten Regionen entwickeln werden oder wie politisches Handeln Regelungen und Freiräume für neue soziale Praktiken in Bezug auf die Mobilität schaffen kann.
Die beiden Forscher plädieren für eine Abkehr von der PKW-fokussierten Verkehrspolitik und für eine Verkehrswende und damit für mehr Vielfalt und Flexibilität in öffentlichen Mobilitätsangeboten. Darüber hinaus fordern sie digitale Plattformen zur Verstärkung der kombinierten Nutzung verschiedener Mobilitätsangebote (= Intermodalität) und die Verknüpfung der E-Mobilität mit dem öffentlichen Verkehr und vor allem mit dem Stromnetz also Elektromobilität als Teil des Smart Grid.
Die Jury begründet ihre Auswahl vor allem mit der Tatsache, dass die Forschungsansätze der beiden Wissenschaftler nicht theoretisch bleiben sondern regelmäßig in Vorschläge für die Lösung der analysierten Probleme mündeten. Dabei gehe es vor allem um Maßnahmen gegen den urbanen Verkehrskollaps und um den Kampf gegen Umweltbelastungen durch Schadstoffausstoß und Lärm.
Die Arbeiten zielten explizit nicht auf die Abschaffung einzelner Verkehrsmittel, sondern auf eine sinnvolle, zuverlässige und sichere Kombination individueller und öffentlicher Varianten.
„Mobilität im Allgemeinen und Straßenverkehr im Speziellen zählen zu den großen Herausforderungen unserer Zeit, vor allem im Hinblick auf den Klimawandel. Wir müssen umdenken und dieses Umdenken kann durch die fortschreitende digitale Technik befördert werden. Prof. Knie und Dr. Canzler geben dem in der Satzung des Preises formulierten Anspruch nach einer „umweltgerechteren, sozialeren und einfacheren Mobilität“ mit ihrer interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeit auf vielen Ebenen und ihren alltagstauglichen Lösungsansätzen ein fundiertes Gerüst für den politischen Diskurs. Deshalb freue ich mich, dass der diesjährige Bertha-und-Carl-Benz-Preis an zwei Wissenschaftler geht, die sich mit den drängenden Fragen unserer Zeit beschäftigen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.
Informationen zu den Preisträgern
Prof. Andreas Knie ist Sozialwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Hochschullehrer an der TU Berlin. Seine Forschungsfelder liegen in der Wissenschafts-,
Mobilitäts-, Verkehrs- und Innovationsforschung sowie der Technologiepolitik. Von 2001 bis 2016 war Prof. Knie Bereichsleiter für Intermodale Angebote und Geschäftsentwicklung der Deutschen Bahn AG und von 2006 bis 2018 Co-Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH (InnoZ), dessen Aufgabe vor allem darin bestand, praxisnahe Untersuchungen von Innovationsprozessen im Mobilitätssektor durchzuführen. Von 2017 bis 2019 leitete er die Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Seit 2020 verantwortet er gemeinsam mit Dr. Canzler die Arbeit der Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung am WZB. Zudem ist er Fachbeirat des Bundesverbandes eMobilität (BEM) e.V. und seit Juni 2018 Chief Scientific Officer (CSO) der Choice GmbH, einem international agierenden Dienstleister für Mobilitätslösungen.
Dr. Weert Canzler ist ebenfalls Sozialwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und habilitierte an der Technischen Universität Dresden zum Thema „Sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung“. Seine Forschungsfelder liegen, ähnlich denen von Prof. Knie, in den Bereichen Mobilitäts-, Verkehrs- und Innovationsforschung sowie der Energie und Technologiepolitik. Nach seinem Studium der Politikwissenschaften, der Wirtschaftswissenschaften und Jura fokussierte er sich auf die Innovations- und Zukunftsforschung. 1990 war er maßgeblich am Aufbau des Sekretariats für Zukunftsforschung (SFZ) in Gelsenkirchen beteiligt. Seit 1994 ist Dr. Canzler wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Gemeinsam mit Prof. Knie leitet er dort die Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung. Seit 2013 ist Dr. Canzler zudem Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende. Der interdisziplinäre Verbund bietet eine Plattform für den fachübergreifenden wissenschaftlichen Austausch und ist Anlaufstelle für externe Anfragen zum Thema Energieforschung in Deutschland.
Informationen zum Preis
Die Stadt Mannheim stiftete 2011 den Bertha-und-Carl-Benz-Preis anlässlich des 125-jährigen Automobiljubiläums. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Als Preisträger kommen Personen, Gruppen und Organisationen in Betracht, die sich um eine bedeutende Verbesserung der „Mobilität“ - insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität - verdient gemacht haben.
Die Satzung des Preises sieht vor, dass er nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern auf Vorschlag des Preisgerichts durch den Gemeinderat zuerkannt wird.
2011 ging der Preis an Shai Agassi für seine Arbeit im Bereich der Elektromobilität, 2013 erhielt Prof. José del. R. Millán für seine Forschung an Brain-Computer-Interfaces zur Steuerung von Mobilitätshilfen für bewegungseingeschränkte Menschen den Preis und 2015 war der dänische Stadtplaner Prof. Dr. Jan Gehl Preisträger. 2017 wurde erstmals ein Projekt mit dem Preis ausgezeichnet: World Bicycle Relief (WBR), entwickelt und verkauft robuste Lastenfahrräder, die Menschen in Entwicklungsländern einen besseren Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung ermöglichen und ihre Erwerbsmöglichkeiten erhöhen. 2019 ging der Preis an die saudische Frauenrechtsaktivistin Loujain AlHathloul, die sich unter anderem für das Führen von Kraftfahrzeugen durch Frauen in ihrem Heimatland einsetzte und eine mehrjährige Haftstrafe in Saudi-Arabien verbüßte. Am 10. Februar 2021 wurde Loujain AlHathloul auf Bewährung aus der Haft entlassen, sie ist mit einem fünfjährigen Reiseverbot belegt.

(GM) Drei Tage nach der herben 0:5-Niederlage beim 1.FC Saarbrücken, steht der SV Waldhof vor einer weiteren schweren Aufgabe. Der TSV 1860 stattet dem Carl-Benz-Stadion seinen Besuch ab. Der Anstoß der Partie erfolgt um 14:00 Uhr.
Mit der zurückliegenden Begegnung in Saarbrücken wollte sich Waldhof-Trainer Patrick Glöckner gar nicht mehr lange befassen. Es war sicherlich in den letzten beiden Tagen nicht einfach, seine Jungs wiederaufzurichten; die deutliche Niederlage vom Mittwoch musste doch arg am Selbstvertrauen genagt haben.
„Die Tanks bei den Spielern sind so voll, wie sie am Ende einer englischen Woche sein können“, beantwortet Glöckner die Frage nach dem Fitnessstand seines Teams. „Und gegen 1860 wird es ein sehr schwieriges Spiel geben. Die 60iger sind eines der spielstärksten Teams der 3. Liga, gegen das wir sicher nicht viele Chancen bekommen werden, aber die, die wir bekommen, müssen wir eben eiskalt nutzen.“
Trotz der Schlappe in Saarbrücken und trotz der Niederlage gegen 1860, in der Vorrunde – ebenfalls 0:5 - sieht Patrick Glöckner gegen den Tabellenvierten doch Möglichkeiten für seine Mannschaft. „Wir haben bereits gute Leistungen gegen Topmannschaften gezeigt. Warum sollte uns das nicht auch am Samstag gelingen? Außerdem haben wir nach der deutlichen Niederlage in München noch eine Rechnung mit den Löwen offen.“ Ein besonderes Auge wird die Abwehr der Blau-Schwarzen dabei auf Sascha Mölders haben müssen. Der Angreifer der Münchener Löwen ist derzeit Torschützenkönig der 3. Liga und „kann nie ganz ausgeschaltet werde“, wie Patrick Glöckner weiß. „Er ist ein echter Typ, hat immer einen Spruch auf Lager und er macht nicht nur viele Tore, sondern auch sehr schöne Tore.“
Der Oldie hat bei den 60igern längst Kultstatus und wird inzwischen – aufgrund seines gutgefüllten Trikots - von den Löwen-Anhängern liebevoll die „Wampe von Giesing“ genannt, wozu es inzwischen sogar eine eigene Kollektion gibt.
Leider muss der Coach der Blau-Schwarzen auf Marco Schuster verzichten, der gegen Saarbrücken seine 5. Gelbe Karte gesehen hatte und daher gesperrt ist. Wer seine Rolle übernehmen könnte, muss abgewartet werden – einige Spieler sind noch angeschlagen. Max Christiansen ist erst diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen und steht noch nicht zur Verfügung. Auch auf Hamza Saghiri kann der Coach noch nicht zurückgreifen; das gilt auch für Marcel Gottschling und Marcel Hofrath. Bei Arianit Ferati hat die medizinische Abteilung das letzte Wort.
SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München
Samstag, 24. April, 14:00 Uhr
Carl-Benz-Stadion, Mannheim

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