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News und Sport

Fit für morgen mit den Schulen 2.0

HockDigiSchul

Die Digitalisierung an den Schulen in Hockenheim schreitet in großen Schritten voran. Die laufenden Projekte an den Schulen werden finanziell über Förderprogramme unterstützt. Darüber informierte die Stadtverwaltung Hockenheim den Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung (Mittwoch, 31. März).

„Die Digitalisierung in unseren Schulen wird durch die einheitliche Ausstattung und den dadurch verbesserten Wissensaustausch weiter vorangetrieben. Dadurch können auch die entstehenden Verwaltungskosten nachhaltig gesenkt werden“, mein Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg, zuständig für die Schulen in Hockenheim. Einen weiteren wichtigen Beitrag leistet Peter Hartmann, der die IT-Vernetzung der Schulen als Koordinator begleitet. „Damit können die Digitalisierungsprozesse noch schneller umgesetzt werden“, ergänzt Jakob-Lichtenberg.

Spezifische Projekte für Digitalisierung
In den Schulen laufen aktuell verschiedene spezifische Projekte für die Digitalisierung. In der Hubäcker-Grundschule, der Pestalozzi-Grundschule und der Theodor-Heuss-Realschule werden beispielsweise die Netzwerkverkabelung in allen Räumen vorangetrieben, der Serverschrank an einen neuen Standort verbracht und die WLAN-Infrastruktur erneuert. Die Pestalozzi-Schule erhält auch neue TV-Präsentationssysteme. In der Realschule werden die digitalen Komponenten für das Verwaltungsnetz ersetzt, um schulinterne Dienste zu zentralisieren und damit einfacher handhabbar zu machen.

Im Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium erfolgen aktuell unter anderem eine neue Netzwerkverkabelung sowie die digitale Ausstattung der Klassenzimmer im zweiten Obergeschoss. Die Server- und WLAN-Infrastruktur wird erweitert, ein interner E-Mail-Server und eine neue Internetseite erstellt. Darüber hinaus werden aktuell „Remote-Unterrichtsräume“ geplant, bei denen ein Lernen im virtuellen Raum möglich ist.

In den provisorischen Unterrichtsräumen der Hartmann Baumann Schule werden beispielsweise die Container mit passendem WLAN-Zugang versorgt. Die Lösung ist nachhaltig gewählt, so dass eine Übernahme in das neue Schulgebäude mit wenig Aufwand erfolgen kann. Eine Erneuerung der Internetseite ist derzeit in Planung. Des Weiteren soll die Präsentationstechnik in die vorhandenen Medien integriert werden. Die benachbarte Schule am Kraichbach erhält neue Multifunktionsgeräte, um künftig Druckkosten einzusparen. Das digitale Verwaltungsnetz wird erweitert und erneuert.

„Das Coronavirus hat uns die Chance gegeben, die digitalen Möglichkeiten auch pädagogisch auszubauen. Die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten, in vielen Bereichen kann sie das Lernen durch neue Herangehensweisen und Formate bereichern und den Lehraufwand reduzieren“, sagt Peter Hartmann, IT-Koordinator für die Schulen. Dafür ist auch die Schulung der Lehrkräfte in den Schulen erforderlich, so Hartmann weiter.

Im Überblick: Finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme
Die Digitalisierung an den Schulen ist auch durch die finanzielle Unterstützung von Förderprogrammen möglich. Ein Überblick:

1. Förderprogramm für die Ausstattung von Lehrkräften (neu)
• Gesamtvolumen 65 Millionen Euro, daraus resultierender Förderbetrag für Hockenheim rund 96.080 Euro.
• Gefördert werden mobile Endgeräte für Lehrkräfte.
• Geplanter Abschluss Juli 2021.

2. Förderprogramm – Digitalpakt für die Schulen (laufend)
• Erstellung der notwendigen Medienentwicklungspläne bis April 2021. Zielsetzung ist dabei die Erneuerung der Vernetzung, der Server und Geräte.
• Eine Umsetzung der Fördergelder des Digitalpakts wird bis Ende 2021 angestrebt.
• Als Budget jeder Stadt anteilig bis 30. April 2022 zur Verfügung gestellt: 295,86 EUR pro Grundschüler, 422,55 EUR pro Schüler in höheren Schultypen.
3. Förderprogramm – Administratorenprogramm (laufend)
• Fördersumme voraussichtlich 65 Millionen Euro, daraus resultierender Förderbetrag für Hockenheim von voraussichtlich rund 96.600 Euro.
• Förderfähig werden eigene städtische Personalkosten für IT-Administrator, die Qualifizierung beschäftigter IT-Administratoren und Personalkosten externer Dritter (beauftragte Unternehmen).
4. Umsetzung Schulbudget Corona (nahezu abgeschlossen)
• Fördersumme gesamt rund 58.250 Euro, davon 3.000 Euro Sockelbetrag pro Schule sowie zusätzlich 17,63 pro Schüler.
• Förderfähig sind Digitalisierung sowie raumlufthygienische Maßnahmen.
• Förderzeitraum: 1. Dezember 2020 bis 31. Juli 2021.
• Abschluss des Förderprogramms noch im März 2021.
5. Förderprogramm – Sofortausstattungsprogramm für digitale Endgeräte (abgeschlossen)
• Gesamtvolumen 130 Millionen Euro, davon 65 Millionen Bund und 65 Millionen Euro vom Land. Anteil für Hockenheim: 196.571 Euro.
• Abgeschlossen seit Dezember 2020.

(Quelle: Stadtverwaltung Hockenheim/Fotografen Lenhardt):
Peter Hartmann als IT-Koordinator der Stadt macht nicht nur die Pestalozzischule fit für die Zukunft.

Kreisforstamt ruft Privatwaldbesitzende zur ständigen Borkenkäferkontrolle auf

RNKneu

Aufgrund der Trockenheit der vergangenen Jahre und zahlreicher von Schnee gebrochenen Fichten muss auch im Jahr 2021 mit der weiteren potentiellen Massenvermehrung der Fichten-Borkenkäfer gerechnet werden.

Die Forstbediensteten des Rhein-Neckar-Kreises erwarten für die Fichtenwälder im Landkreis aufgrund von überwinternden Borkenkäfern ein nicht zu unterschätzendes Jahr und mahnen zur Vorsorge. Privatwaldbesitzende sind deshalb aufgerufen, den eigenen Wald ständig zu kontrollieren und bei Befall schnell zu reagieren. Dies sei nicht nur im eigenen Interesse dringend geboten, sondern auch im Hinblick auf die Gefahr, die für angrenzende Waldnachbarn ausgehe, teilt das Kreisforstamt mit.

Zur Abwehr von tierischen Forstschädlingen, insbesondere wegen der Ausbreitung von Fichtenborkenkäfern, sind gefährdete Fichtenbestände ständig auf Käferbefall zu kontrollieren. Gegebenenfalls sind der Einschlag und die Entseuchung aller befallenen Stämme zu veranlassen. Die Maßnahmen müssen bis spätestens 03.05.2021 durchgeführt werden. Außerdem muss bis einschließlich 31.03.2022 eine regelmäßige Kontrolle auf Neubefall und gegebenenfalls eine sofortige Entseuchung erfolgen.

Der Hinweis mit den einzelnen Maßnahmen zur Borkenkäferbekämpfung kann auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen abgerufen werden.

Für weitere Fragen steht das Kreisforstamt unter der Telefonnummer 06221 522-7600 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung

 

Die "Maskenaffäre" hat den ehemaligen Mannheimer Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel sein Mandat und die Mitgliedschaft in der CDU gekostet.

 

corMaske 

Mannheim.

Aber der Vorwurf der Bestechlichkeit in Zusammenhang mit seiner Vermittlungsprovision von 250 000 Euro für Löbels Firma ist seit gestern vom Tisch. Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart sieht mangels Anfangsverdachts von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ab.
Doch der 34jährige frühere Hoffnungsträger der Kurpfälzer Partei kann nicht aufatmen. Die Staatsanwaltschaft Mannheim leitet gegen ihn jetzt ein Ermittlungsverfahren ein. Der neue Vorwurf: Untreue. Es geht um die Anmietung von Räumlichkeiten in der Geschäftsstelle des CDU-Kreisverbandes Mannheim und Vergütungen von Personal der Gesellschaft des Beschuldigten. Der Ex-MdB hatte unter dem Dach der Union sowohl sein Wahlkreisbüro als auch ein Büro für seine Projektmanagement GmbH betrieben.
Im Herbst vergangenen Jahres hatten Parteimitglieder öffentlich Zweifel geäußert, dass die Verquickung von Mandat und Privatunternehmen mit finanziellen Unregelmäßigkeiten einhergehen könnte. Auffällig war, dass der Abgeordnete kurz vor seiner erneuten Kandidatennominierung für die Bundestagswahl 25 Monatsmieten in Höhe von 4750 Euro nach- und vorauszahlte. Die beiden Kreisvorstandsmitglieder Chris Rihm und Andreas Pitz hatten vorher vergeblich versucht, Einsicht in die Bücher des Kreisverbandes zu bekommen. Aus Datenschutzgründen lehnte Löbel damals ab. In der Folge legten die beiden Kritiker ihre Ämter im Kreisvorstand nieder.
Die Mannheimer CDU ist seit den Skandalen und einer krachenden Niederlage bei der Landtagswahl angezählt und reagiert dünnhäutig auf Kritik am jahrelangen Schweigen zur Masche ihres zurückgetretenen Kreischefs. Dennoch droht nächstes Ungemach wegen Löbel. Es geht um die Parteifinanzen. Nicht zuletzt auf Druck des Löbel-Vorgängers in Berlin, Egon Jüttner, und der früheren Mannheimer CDU-Fraktionsvorsitzenden Roland Hartung und Rolf Schmidt hat die Führung die Notbremse gezogen. Eine von der Landespartei vorgeschlagene, neutrale Wirtschafts- und Steuerprüfungsgesellschaft packt die Lupe aus. Offen ist, wann diese Prüfung beginnt. Beim Büchercheck sollen alle relevanten, in der Diskussion stehenden Vorgänge um die Geschäftsstelle aufgearbeitet werden. Dazu zählen die Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie die Arbeits-, Darlehens- und Mietverträge. Nach zwei sehr kostspielig geführten, aber verlorenen OB-Wahlkämpfen mit den Kandidaten Ingo Wellenreuther und Peter Rosenberger hatten sich die der Schulden bereits im Jahr 2015 auf rund 95 000 Euro summiert. Pikantes am Rande: Eigentlich wäre es Aufgabe des Schatzmeisters des CDU-Bezirksverbands Nordbaden gewesen, den Kassenbericht zu prüfen. Der heißt Axel Fischer und steht zurzeit selbst unter Korruptionsverdacht.
Über momentanen Schuldenstand schweigt sich die noch amtierende Parteispitze aus. Aber man wird sparsamer, hat den Mietvertrag für die Geschäftsstelle inzwischen gekündigt und sucht nach kleineren Räumen. "Die CDU Mannheim ist weiterhin in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, Gehälter, Miete, Geschäftskosten und Abführungen an den Bezirksverband pünktlich zu zahlen“, versichert die CDU in einer aktuellen Mitteilung.

Wolf H. Goldschmitt

 

Selbstverwaltetes Wohnheim feiert Fertigstellung des Holz-Rohbaus

HDAnsWest
Heidelberg. Ende März war es soweit, der Holz-Rohbau des selbstverwalteten Wohnheims der
ehrenamtlichen Projektgruppe Collegium Academicum wurde fertig gestellt. Das hat die junge
Projektgruppe am vergangenen Mittwoch mit einem digitalen Richtfest gefeiert und sich an dem
sichtbaren Fortschritt ihres Projektes erfreut. Das idealistische Vorhaben, das vor acht Jahren in einer
Heidelberger WG seinen Anfang nahm, wird als Teil des Mietshäuser Syndikats kostengünstigen
Wohnraum für gut 250 Menschen schaffen. Für diese werden 176 Zimmer in dem sich aktuell im Bau
befindlichen vierstöckigen Holzbau entstehen. In dem Gebäude finden zudem eine etwa 240m² große
Aula, ein Multifunktionsraum und eine Werkstatt Platz. Diese teilöffentlichen Flächen sollen
unkommerziellen Freiraum für selbstbestimmte Bildung, Kultur und Vernetzung schaffen.
Nicht einmal ein halbes Jahr hat es gedauert, bis nach dem Start der Holzbauarbeiten der Holz-
Rohbau fertig war. Zu verdanken ist dies einem hohen Grad an Vorfertigung und dem Einsatz von
Holz-Holz-Steckverbindungen. Margarete Over, die sich im Rahmen des digitalen Richtfests im
Namen der Projektgruppe bei allen Baufirmen, Planer*innen, Sponsor*innen und weiteren
Unterstützer*innen bedankte, war sichtlich überwältigt: „Es ist ein wunderbares Gefühl, das Gebäude
nach so vielen Jahren Planung endlich in der Realität zu sehen.“ Auch Carl Zillich, kuratorischer Leiter
der Internationalen Bauausstellung Heidelberg (IBA), freute sich mit der Projektgruppe: „Wir sind stolz
auf alle Beteiligten, dass sie all die Jahre als IBA-Projekt und nun die Monate der Baustelle keine
Mühen gescheut haben, von einem Traum zur realisierten Vision zu gelangen.“ Das Ziel, ein Gebäude
zu bauen, das nicht nur im Betrieb durch Photovoltaikanlage und Passivhausstandard ressourcenarm
ist, sondern beim täglichen Zusammenleben und Bau eine ganzheitliche ökologische und soziale
Sichtweise unterstützt, hat nicht nur die IBA überzeugt. Neben der IBA unterstützten der Bund, das
Land, die Kommune, einige Firmen und viele Privatpersonen das ambitionierte Vorhaben. Nach dem
Rohbau werden in den kommenden Monaten der Innenausbau und die Eigenleistungsarbeiten der
Gruppe die Baustelle prägen. Daneben arbeiten die jungen Ehrenamtlichen tatkräftig an den
Planungen ihrer beiden Bestandsgebäude. Im größeren der beiden Gebäude soll Wohnraum für etwa
70 Menschen entstehen, auch für die Teilnehmenden eines geplanten Orientierungsjahrs. In dem
kleinen Gebäude soll ein selbstverwaltetes Café unterkommen. Für die Finanzierung dieses
Teilprojekts sucht die Projektgruppe Menschen, die mit einem Direktkredit oder einer Spende das
Vorhaben unterstützen möchten. Spannend wird das Projekt dieses Jahr auf jeden Fall bleiben und die
ersten Bewohner*innen sind auch schon gefunden. Im späteren Wohnheim sollen diese durch die
Selbstverwaltung direktdemokratische Prinzipien erlernen, anwenden und weiterentwickeln. Josse
Schubert, der seit eineinhalb Jahren im Projekt aktiv ist, ist voller Vorfreude: „Das vierstöckige
Gebäude wirkt durch das viele Holz jetzt schon einladend und es ist jetzt sehr gut vorstellbar, wie das
Gebäude sich Ende des Jahres mit Leben füllt.“

Landrat Stefan Dallinger bittet um vorsichtiges Verhalten über die Osterfeiertage „Wir dürfen nicht leichtsinnig werden“

RNKneu

Am 22. März hat der Rhein-Neckar-Kreis die 7-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner am dritten Tag in Folge überschritten. Der Rhein-Neckar-Kreis hat deshalb die vom Land geforderte „Notbremse“ ergriffen und zum 24. März die wesentlichen Lockerungsschritte zurückgenommen.

So ist beim Einzelhandel aktuell nur „Click & Collect“ möglich (Abholangebote mit vorheriger Buchung). Bis auf die Friseurbetriebe mussten körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen schließen, ebenso wie Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten.

Im öffentlichen oder privaten Raum dürfen sich maximal 5 Personen aus 2 Haushalten treffen (Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt).

Geschlossen bleiben Außen- und Innensportanlagen für den Amateur- und Freizeitsport. Individualsport ist auf weitläufigen Anlagen (z.B. Golf) weiterhin erlaubt.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, um die Inzidenzkurve abzuflachen droht im Rhein-Neckar-Kreis auch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung.

Landrat Stefan Dallinger bittet die Bevölkerung gerade im Hinblick auf die Osterfeiertage nicht leichtsinnig zu werden, und sich konsequent an die Regeln zu halten, um weitere Einschränkungen zu vermeiden. „Bitte helfen Sie mit, die Inzidenzkurve abzuflachen. Halten Sie sich an Hygienevorgaben und Maskenpflicht, vermeiden sie Gedränge und Warteschlangen, damit die Zahlen nicht durch die Decke gehen“, appelliert Dallinger und betont: „Schnelltests können diese Maßnahmen zwar ergänzen, ersetzen sie aber nicht. Wir müssen bedenken, dass Schnelltests lediglich eine Momentaufnahme darstellen“.

Entsprechend des Beschlusses von Bund und Ländern wird für mögliche Lockerungen die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen. Die Öffnung des Einzelhandels wäre bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern möglich. Aktuell liegt dieser Wert im Landkreis bei über 145.

Testmöglichkeit in Hockenheim/Talhaus Impfstraße seit anderthalb Wochen in Betrieb

Hockenheim, 31. März 2021

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In Hockenheim Talhaus gibt es seit knapp zwei Wochen eine weitere Möglichkeit sich testen zu lassen, dies erfolgt im Rahmen der wöchentlichen, freiwilligen und kostenlosen Testmöglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger Hockenheims und den Gemeinden Neulußheim, Altlussheim und Reilingen.
Die Firma Lichtfeld, welche auch mit Ihrem medizinischen Personal verschiedene Impfzentren im Rhein-Neckar-Kreis betreut hat auf ihrem Firmengelände eine sogenannte Teststraße aufgebaut. Hier kann man sich an zwei Tagen in der Woche testen lassen, dazu kommt, dass 14 tätig an Samstagen auch getestet wird.
Ein Anmeldeformular ist direkt über die Homepage auszufüllen und man kann dann ohne Termin zur Testung kommen.
Die Stadtverwaltung Hockenheim ist der Firma Lichtfeld und ihrem Team sehr dankbar, dass sie sich der Testung angenommen haben.
„Es ist großartig, dass eine hier ansässige Firma sich dazu bereit erklärt hat, die Testung durchzuführen. Eine herzliches Dankschön geht an das ganze Team, welche hier logistisch eine hervorragende Leistung erbracht hat“, so Oberbürgermeister Marcus Zeitler.
Wegen der großen Nachfrage und Annahme des Angebots, bietet die Firma Lichtfeld auch über Ostern Zeitfenster an, in denen sich man testen lassen kann. Am Karsamstag ist dies von 9-12 Uhr und am Ostersonntag von 9-11 Uhr möglich.
Die positive Resonanz und hohe Nachfrage hat uns dazu bewogen, einen zusätzlichen Tag zu ermöglichen. Die Dankbarkeit der getesteten Personen ist überwältigend“, so Natascha Mayer von der Geschäftsführung.

Erhöhte Waldbrandgefahr in Mannheims Wäldern Sperrung der Grillplätze und gekennzeichneten Feuerstellen

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Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes wird morgen der Waldbrandgefahrenindex die Stufe 4 von 5 erreichen. Aufgrund dieser hohen Gefährdungsstufe ordnet die Untere Forstbehörde der Stadt Mannheim die Sperrung der gekennzeichneten Grillplätze und Feuerstellen im Wald nach Paragraph 38 Abs. 1 Landeswaldgesetz an. Damit darf dort weder ein Feuer entzündet noch unterhalten werden. Die Sperrung bleibt aufrechterhalten, solange die Gefährdungsstufe 4 oder 5 mindestens an einem der fünf Prognosetage des Deutschen Wetterdienstes gemeldet ist.

Rauchen nicht erlaubt

Das Rauchen im Wald ist laut Landeswaldgesetz von März bis Oktober generell verboten – unabhängig von der aktuellen Risikolage. Autos sollten keinesfalls abseits von befestigten Plätzen abgestellt werden (Asphalt oder Schotter), da sich trockenes Laub oder Gras bereits durch heiße Autoteile entzünden kann. Im Notfall müssen Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge schnell in den Wald kommen. Deshalb ist es wichtig, Schranken und Wege freizuhalten. Weggeworfene Glasflaschen können in Verbindung mit Sonnenlicht Waldbrände auslösen, da sie wie ein Brennglas wirken.

Die Stadt Mannheim bittet alle, die sich im Wald aufhalten, eindringlich um besonders umsichtiges Verhalten. Unachtsamkeit kann verheerende Folgen haben.

Auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes können Bürger*innen sich über die aktuelle Gefahrenstufe informieren: www.dwd.de/waldbrand

MVV und Stadt Ladenburg nehmen erste Ladesäule für Elektrofahrzeuge in der Römerstadt offiziell in Betrieb

MVVladesLadenburg

Zwei Ladepunkte auf dem Parkplatz Wallstadter Straße am Rathaus – Ausbau des Standorts sowie an vier weiteren Orten in Ladenburg mit insgesamt 22 Ladepunkten geplant

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Metropolregion Rhein-Neckar schreitet weiter voran: Aktuell können Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos insgesamt 130 Ladepunkte nutzen, die das Energieunternehmen MVV im Rahmen des Mannheimer Ladeinfrastrukturprogramms (MaLIS) zur Verfügung stellt. Heute nahmen MVV und die Stadt Ladenburg nun die erste Ladesäule in der Römerstadt mit zwei Ladepunkten von jeweils 22 Kilowatt Ladeleistung auf dem Parkplatz am Rathaus in der Wallstadter Straße offiziell in Betrieb.
„Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge gerade im städtischen Bereich ist ein unverzichtbarer Baustein einer erfolgreichen Energiewende. Nach der heutigen Inbetriebnahme der ersten Ladesäule in Ladenburg planen wir in Zusammenarbeit mit der Stadt, insgesamt 22 Ladepunkte im Stadtgebiet zu installieren, darunter auch einige Schnellladepunkte“, sagte Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand der MVV Energie AG.
„Es freut mich, dass die beiden Ladepunkte bereits in den ersten Tagen sehr gut von den Ladenburgerinnen und Ladenburgern angenommen wurden“, betonte Bürgermeister Stefan Schmutz. „Elektromobilität und eine klimafreundliche Verkehrspolitik spielen eine wichtige Rolle, um die Lebensqualität in unserer Stadt noch weiter zu erhöhen.“
Als Partner für kommunale Entwicklungs- und Infrastrukturplanung unterstützt die MVV-Tochter MVV Regioplan öffentliche Auftraggeber wie die Stadt Ladenburg bei der Umsetzung individueller Konzepte für eine zukunftsorientierte Flächenentwicklung. Geschäftsführer Daniel Jung erläuterte: „Wir bieten Kommunen vielfältige Angebote auf dem Weg zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten, angefangen bei der Beratung zum Ausbau von Ladeinfrastrukturen, den Ladesäulen selbst sowie durch die praktische Lade-App MVV eMotion für alle Nutzer von Elektrofahrzeugen.“
MVV setzt auch in Ladenburg ihre Smart-Cities-Expertise ein und installiert eine Antenne für das drahtlose Funknetzwerk Long Range Wide Area Network (LoRaWAN). „Dadurch lassen sich IoT-Sensoren (Internet of Things) energieeffizient anbinden. In Verbindung mit der Elektromobilität werden LoRaWAN-Parksensoren montiert, die dem Nutzer über die App den tatsächlichen Belegungsstatus anzeigt und somit Falschparker erkennen. Darüber hinaus können weitere Anwendungen, wie CO 2 -Sensoren in öffentlichen Gebäuden, einen Mehrwert für die Stadt bieten“, sagte Erik Sebastian, Teammitglied des Bereichs Smart Cities im Gebiet der öffentlichen Ladeinfrastruktur der MVV.
Aufladen per RFID-Karte, App, QR-Code oder Internet Die Nutzung der Ladesäulen geht so einfach und zügig wie das Laden selbst: Einfach die kostenlose App „MVV eMotion“ im Google Play Store oder im Apple App Store herunterladen und man erhält Zugang zu den Ladesäulen von MVV sowie zu allen Standortpartnern, die über Roaming-Netzwerke (z.B. Hubject) angebunden sind. Alternativ kann der Zugriff auch über eine Weboberfläche erfolgen. In der App oder in einem Browser wählt man als erstes den gewünschten Ladepunkt aus, dann startet man den Ladevorgang und verbindet sein Auto per Ladekabel mit der Ladestation. Wahlweise kann der Ladepunkt auch durch das Scannen des QR-Codes an der Ladesäule ausgewählt werden Beim Laden über die App kostet der Ladevorgang an einem Normalladepunkt – wie an den neu errichteten Ladepunkten am Rathaus – 39 Cent pro Kilowattstunde und an einem Schnellladepunkt 45 Cent pro Kilowattstunde. Hinzu kommen gegebenenfalls die vor Ort anfallenden Parkgebühren. Auch ein Direktladen per Internetlink auf der Ladesäule ist möglich sowie die Nutzung über ein Roamingnetzwerk, die Kosten dafür hängen vom jeweiligen Roaming-Anbie-
ter ab. Darüber hinaus kann das Laden auch über RFID-Karten erfolgen.
Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mannheim und der Region seit 2017 Seit 2017 baut MVV die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Mannheim im Rahmen der Projekte MaLIS („Mannheimer Ladeinfrastruktur“) 1 bis 3 kontinuierlich aus. Im Zuge der beiden bereits abgeschlossenen MaLIS- Projekte sind insgesamt 130 Ladepunkte in Betrieb gegangen: 126 Normalladepunkte sowie vier Schnellladepunkte, davon zwei Ladepunkte sogenannte High Power Charger mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt. Am Ende
der dritten Ausbaustufe wird es in Mannheim und der Region rund 200 MaLIS-Ladepunkte geben. Alle MaLIS-Ladesäulen sind in das regionale e-Mobilitätsnetzwerk TENK integriert, das MVV Mitte September 2020 gemeinsam mit TWL und Stadtwerke Heidelberg in Abstimmung mit den Städten Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg ins Leben gerufen hat. Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos in diesen Städten, die über eines der drei Energieunternehmen einen Ladestromtarif beziehen, können an den TENK-Ladepunkten ihre Elektrofahrzeuge laden, ohne sich mit unterschiedlichen Zugangs- und Bezahlsystemen beschäftigen zu müssen.

PS-Sparer der Sparkasse Vorderpfalz im Glück

LUPSG
Foto / Fotolia.com:   
Glück gehabt: Zwei 5.000-Euro-Hauptgewinne und ein Audi Q2 gehen an Kunden der Sparkasse Vorderpfalz.

Zwei 5.000-Euro-Hauptgewinne und ein Audi Q2 gehen an Sparkassenkunden

Bei der Märzauslosung der PS-Sparlotterie der rheinland-pfälzischen Sparkassen können sich drei Kunden der Sparkasse Vorderpfalz über Hauptgewinne freuen. Je einen 5.000 Euro Treffer verbuchten PS-Sparer aus Speyer und Böhl-Iggelheim. Ein Audi Q2 geht an eine Sparkassenkundin aus Schifferstadt. Monatlich nehmen über 127.000 PS-Lose von Kunden der Sparkasse Vorderpfalz am PS-Los-Sparen teil. Im März schüttete die Sparkasse insgesamt über 61.000 Euro an ihre PS-Los-Sparer aus.

Um gewinnen zu können benötigt man ein PS-Los, das es in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Vorderpfalz zum Preis von 5 Euro zu kaufen gibt. Vier Euro wandern auf ein Sparkonto und ein Euro beträgt der Einsatz für die Auslosung mit monatlichen Gewinnen bis zu 25.000 Euro und einem Auto. Es profitieren aber nicht nur die Gewinner der monatlichen PS-Auslosungen, denn ein Teil des Los-Einsatzes fließt wieder in die Region zurück, als Spenden an Vereine und gemeinnützige Organisationen. Weitere Informationen gibt es unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/pslose. Dort können auch PS-Lose Online gekauft werden.

                                                  

POL-MA: Heidelberg: Unfall mit Beteiligung eines Linienbusses - zwei Fahrgäste leicht verletzt

31.03.2021 – 23:24

Polizeipräsidium Mannheim

Bus
Heidelberg (ots)

Am Mittwochnachmittag, kurz nach 17.00 Uhr, ereignete sich in der Bergheimer Straße, Höhe des Czernyrings, ein Verkehrsunfall mit einem Pkw und einem Linienbus. Der Bus befuhr auf der Sonderspur für Bus und Bahn die Bergheimer Straße in Richtung der Autobahn. Zur selben Zeit befuhr ein 29-jähriger Mercedesfahrer ebenfalls die Bergheimer Straße in gleicher Richtung. Auf Höhe des Czernyrings wechselte der 45-jährige Busfahrer von seiner Sonderspur auf die Bergheimer Straße. Hierbei kam es zur Kollision zwischen dem Bus und dem Mercedes. Durch den Unfall wurden zwei Fahrgäste des Busses leicht verletzt. Ein 55-Jähriger kam in ein örtliches Krankenhaus, eine 72-Jährige wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt. Es entstand an dem Bus ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro, an der Mercedes C-Klasse in Höhe von ca. 3.000 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Das digitale Kontrollgerät, zur Aufzeichnung der Fahrt des Busses, wurde ausgelesen. Die Unfallaufnahme und Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernahm der Verkehrsdienst Heidelberg.

Die Stadt Mannheim führt vom 6. bis 9. April in folgenden Straßen mobile Geschwindigkeitskontrollen durch:

Geschwindigkeitskontrollen nächste Woche

RadarMa
An der Radrennbahn – Atterseestraße – Carl-Benz-Straße – Frobeniusstraße – Geibelstraße – Osterburker Straße – Oswaldstraße – Rheinauer Ring – Rohrhofer Straße

Kurzfristige Änderungen oder zusätzliche Messstellen sind aus aktuellem Anlass möglich.

 

 

SV Waldhof erwartet den FSV Zwickau

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Kann Waldhöfer Negativserie gegen Zwickau gestoppt werden?
(GM) Am Ostersamstag, 3. April, erwarte der SV Waldhof den Tabellen-8., FSV Zwickau, im Carl-Benz-Stadion. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 14:00 Uhr.

„Wir haben die Länderspielpause gut genutzt und einiges aus den letzten Spielen aufgearbeitet,“ erklärt Waldhof-Trainer, Patrick Glöckner, im Vorfeld der Begegnung. „Ich habe jedenfalls ein gutes Gefühl.“

Trotz der Niederlagenserie sieht der Coach dem Spiel gegen Zwickau zuversichtlich entgegen: „Wir haben im Training teilweise die Mannschaft geteilt, um Offensive und Defensive besonders zu schulen. Die Jungs sind gut drauf und es ist einfach schön, zu sehen, dass alle voll mitziehen. Unser Ziel ist es nach wie vor, mindesten 47 Punkte zu erreichen und daran halten wir auch fest.“
Patrick Glöckner weiß, dass die bevorstehende Aufgabe keine leichte ist. „Zwickau hat sich gut gefunden und das Gesicht der Mannschaft hat sich verändert. Ihre Zweikampfführung ist brutal schwer. Wir müssen höllisch aufpassen und müssen versuchen, den Gegner aus der Struktur zu bringen.“

Dazu wird auch nötig sein, die gegnerischen Standards besser zu verteidigen, als dies zuletzt der Fall war. „Da müssen wir einfach die Mentalität mitbringen. jeden Ball zu klären“, so Patrick Glöckner weiter. „Zuletzt war es oft so, dass wir nach Freistößen und Eckbällen den ersten Ball noch klären konnten, aber beim zweiten Ball nicht gut ausgesehen haben. Das haben wir in den letzten 10 Tagen auch verstärkt trainiert. Solche Schwächen müssen wir auch mal als Team kompensieren.“
Gegen Zwickau steht Kapitän Marcel Seegert auch wieder zur Verfügung und der zuletzt angeschlagene Gerrit Gohlke stieg unter der Woche wieder ins Training ein. Dagegen wird Max Christiansen für längere Zeit ausfallen, da sich seine Verletzung aus dem Spiel gegen Hansa Rostock inzwischen als Haarriss herausstellte.

SV Waldhof – FSV Zwickau
Samstag, 3. April, 14:00 Uhr
Carl-Benz-Stadion, Mannheim

 

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