Thomas Anders erweitert erfolgreiche Weinkollektion um alkoholfreien Schaumwein
Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...
05.04.2021 – 12:11
Polizeidirektion Ludwigshafen

Frankenthal (ots)
Am 04.04.2021, gegen 21:20 Uhr, konnte ein Pkw festgestellt werden, welcher den Nordring in Frankenthal mit stark überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Als der Streifenwagen auf gleicher Höhe mit dem besagten Pkw fuhr, beschleunigte dieser auf über 100km/h und überquerte eine auf Rot geschaltete Ampel. Der Pkw konnte anschließend einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Gegen den 33-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Bestätigt sich der Verdacht gegen den 33-jährigen Fahrer, könnte ihn eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe, sowie die Entziehung seiner Fahrerlaubnis erwarten.
05.04.2021 – 12:09
Polizeidirektion Ludwigshafen

Maxdorf (ots)
Am 04.04.2021, gegen 21:15 Uhr, endete ein Disput zwischen zwei Personen in der Schulstraße in Maxdorf in einer Schlägerei. Ein Passant beschwerte sich bei einer anderen Person über dessen Fahrstil. Daraufhin schlugen und traten die betreffende Person, sowie seine Begleiter auf den Passanten ein. Ein paar der Täter sollen außerdem Messer mit sich geführt haben. Der genaue Tathergang ist derzeit noch nicht bekannt. Zwei der Beschuldigten konnten in der Nähe der Tatörtlichkeit festgestellt werden. Zu den weiteren Tätern liegen keine Hinweise vor.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter

Zweite Niederlage für die Adler gegen Bremerhaven
Die Adler Mannheim haben auch das Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven nicht für sich entscheiden können. Mit 1:2 unterlag das Team von Trainer Pavel Gross gegen den Tabellenzweiten der Gruppe Nord. Matthias Plachta war Schütze des einzigen Mannheimer Tores.
Mit der ersten Chance brachte Matthias Plachta die Adler gleich in Führung (6). Joonas Lehtivuori verpasste nur wenig später bei einem Lattentreffer das 2:0. Ansonsten fanden jedoch kaum gefährliche Schüsse den Weg auf das Bremerhavener Tor. Auf der anderen Seite rettete in der 15. Minute noch der Pfosten für Felix Brückmann, zwei Minuten später lag die Scheibe dennoch hinter ihm – Carson McMillan war zum 1:1 erfolgreich.
Im zweiten Drittel bemühten die Unparteiischen sowohl nach einem Pfostentreffer von Jan Urbas in Überzahl (22.) als auch nach einer Chance von Ben Smith den Videobeweis – beide Male entschieden die Schiedsrichter nicht auf Tor. Den Gästen gelang es mit zunehmender Spielzeit immer besser, das Aufbauspiel der Adler zu stören. Einen daraus resultierenden Konter versenkte Ross Mauermann zum 2:1 für die Gäste (38.).
Auch im Schlussabschnitt fanden die Hausherren kein Mittel gegen gut gestaffelte Nordlichter. Das Team von Trainer Thomas Popiesch machte die Räume im eigenen Drittel sehr eng und brachte die Führung über die Zeit.
Adler Mannheim – Fischtown Pinguins 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)
Tore: 1:9 Plachta (05:12), 1:1 McMillan (16:53), 1:2 Mauermann (37:06); Schiedsrichter: Sirko Hunnis / Gordon Schukies
Quelle: www.adler-mannheim.de

1. Aktuelle Fallzahlen
2. „10 Tage für Mannheim: Testen und zuhause bleiben“ - OB Dr. Kurz ruft zu Kontaktreduktion und Achtsamkeit über die Osterzeit auf, um die Welle zu brechen
1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 12.858
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 05.04.2021, 16 Uhr, 29 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 12.858.
Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 11.299 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1296 akute Infektionsfälle.
Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen. Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die dringende Empfehlung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis, in der Fieberambulanz oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Vorgabe, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.
Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.
Informationen dazu unter: undefined
Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.
2. „10 Tage für Mannheim: Testen und zuhause bleiben“ - OB Dr. Kurz ruft zu Kontaktreduktion und Achtsamkeit über die Osterzeit auf, um die Welle zu brechen
Zehn Tage Ruhe, möglichst keine und auf jeden Fall keine riskanten Kontakte und am Anfang und am Ende dieser Zeit sich selbst testen: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ist sicher: „Das kann dieses Jahr verändern“. Deshalb ruft er die Mannheimer*innen auf, die ruhige Osterzeit, in der Schulen und viele Kitas geschlossen sind und viele Menschen Urlaub haben, zu nutzen, um die Welle der Infektionen zu brechen. „Lassen Sie uns gemeinsam etwas für Mannheim tun, zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. Wenn viele mitmachen, können wir den Verlauf der Pandemie ändern“, appelliert der Oberbürgermeister in einer Videobotschaft vor Ostern.
Die Videobotschaft des Oberbürgermeisters kann unter undefined angesehen werden.
Eine Kartenübersicht über die Testzentren ist unter undefined zu finden.
Eine Listendarstellung finden Sie unter: undefined
Informationen rund um das Coronavirus stehen unter undefined bereit.
05.04.2021 – 11:28
Polizeipräsidium Mannheim

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots)
Auch am Karsamstag und Ostersonntag führte das Polizeipräsidium Mannheim die Schwerpunktkontrollen zur Überwachung der CoronaVO in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis mit rund 70 zusätzlichen Beamten an beiden Tagen fort.
Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf den Ausflugsörtlichkeiten und bekannten Treffpunkten in der Region. Dabei waren die Neckarwiesen in Mannheim und Heidelberg sowie die Rheinterrassen und die Rheinpromenade im Mannheimer Stadtteil Lindenhof erwartungsgemäß stark frequentiert. Aber auch an weiteren Ausflugszielen, wie dem Königsstuhl und dem Heidelberger Schloss, konnte an den beiden Tagen starkes Besucheraufkommen festgestellt werden.
Insgesamt wurden 928 Fahrzeuge und 2.310 Personen kontrolliert. Es wurden 732 Verstöße festgestellt. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Zuwiderhandlungen gegen die Maskenpflicht und gegen die Kontaktbeschränkungen, wonach sich nicht mehr als zwei Haushalten und fünf Personen in der Öffentlichkeit aufzuhalten dürfen.
Bei einer Überprüfung der Neckarwiese in Heidelberg konnten am Samstag, gegen 17 Uhr rund 800 Besucher festgestellt werden, die sich innerhalb der aufgezeichneten Kreise aufhielten. Der überwiegende Teil der Personen hielt sich an die Kontaktbeschränkungen. Rund 15 Kleingruppen hatten sich jedoch aus mehr als zwei Haushalten zusammengefunden und die Höchstzahl von fünf Personen überschritten. Diese Gruppen wurden mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl auf die bestehenden Regelungen der CoronaVO hingewiesen.
Das Besucheraufkommen an den Treffpunkten in Mannheim, wie dem Strandbad, der Neckarwiese sowie im Bereich der Neckarpromenade blieb überschaubar. Die Regelungen der CoronaVO wurden überwiegend eingehalten.
Ab 20.30 Uhr wurden zur Überwachung der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in Mannheim mehrere Kontrollstellen an den Zu- und Abfahrtsstraßen im Stadtgebiet errichtet. Diese wurden, nachdem der Fahrzeugverkehr stark nachgelassen hatte, gegen 23 Uhr wieder abgebaut. Auch hier wurden einige Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen und die Maskenplicht festgestellt.
Da sich am Samstag in den frühen Abendstunden zahlreiche Poserfahrzeuge auf der Rheinpromenade in Mannheim eingefunden hatten, wurde die Absperrung in der Rennershofstraße aufgestellt. Anschließend beruhigte sich die Lage rasch wieder.
Im weiteren Verlauf des Samstagabends wurden der Polizei jedoch Treffen von fast 40 Personen mit ihren Fahrzeugen zunächst gegen 22 Uhr auf einem Firmenparkplatz in St. Leon-Rot und um 1.20 Uhr auf der Freifläche vor dem Hockenheimring gemeldet. Bei den Anwesenden handelte es sich augenscheinlich um Personen mit Tuner- oder Eventhintergrund aus den regionalen und überregionalen Bereich. Diese wurden Kontrollen unterzogen, wobei vereinzelte verkehrsrechtliche Verstöße sowie Verstöße gegen die CoronaVO festzustellen waren. Diese wurden geahndet und den Anwesenden Platzverweise erteilt. Weitere Ermittlungen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs dauern an.
Gegen 19 Uhr hatten sich am Alten Meßplatz in Mannheim, im Bereich des alten OEG-Bahnhofs rund 70 alkoholisierte Personen eingefunden, die fast ausnahmslos gegen die Abstandsregeln und Maskenpflicht verstießen. Auf Ansprache zeigten sie sich verständnislos und uneinsichtig. Festgestellte Verstöße werden geahndet. Nachdem die Gruppe des Platzes verwiesen worden war, wurde der Bereich vorübergehend vollständig abgesperrt.
In Weinheim musste am Sonntag, gegen 13 Uhr, eine ungenehmigte Konzertveranstaltung mit 40 Teilnehmern in einer kirchlichen Einrichtung beendet und aufgelöst werden.
Am Sonntag, gegen 23 Uhr, wurde im Mannheimer Stadtteil Vogelstang eine Corona-Party von acht Jugendlichen gemeldet und durch Polizeikräfte beendet. Unter den Partygästen befanden sich auch zwei minderjährige Mädchen, die in die Obhut ihrer Eltern übergeben wurden. Verstöße gegen die CoronaVO und die nächtliche Ausgangsbeschränkung wurden geahndet.
Die Überwachungsmaßnahmen werden auch am Ostermontag weiter intensiv und konsequent fortgeführt.
05.04.2021 – 10:30
Polizeidirektion Ludwigshafen

Speyer (ots)
04.04.2021, 11:15 Uhr
Ein 27jähriger Mercedes-Fahrer kam am Sonntag gegen 11:15 Uhr im Ziegelofenweg nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte ein dort parkendes Fahrzeug. Durch den Aufprall überschlug sich der Mercedes und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer konnte sich unverletzt selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Das parkende Fahrzeug wurde nach dem Zusammenstoß auf ein weiteres parkendes Fahrzeug geschoben, welches ebenfalls beschädigt wurde. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15000 Euro, der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werde. Für diesen Zeitraum musste der Ziegelofenweg kurzfristig für den Durchgangsverkehr gesperrt werden
05.04.2021 – 10:27
Polizeidirektion Ludwigshafen

Speyer (ots)
03.04.2021, 18:00 Uhr - 04.04.2021, 09:00 Uhr
Unbekannter Täter beschädigte die rückwärtige Tür des Toilettenhäuschens im oberen Domgarten und verschafften sich so Zutritt zu dem dortigen Lagerraum. Hier wurde anschließend eine weitere Tür angegangen, jedoch handelte es sich bei dem dahinterliegenden Raum lediglich um die Damentoilette, weshalb das Vorhaben abgebrochen wurde. Aus dem Lagerraum wurden medizinische Masken und vermutlich Desinfektionsmittel entwendet, an zwei Türen entstand Sachschaden. Der Schaden wird auf ca. 300 Euro geschätzt.

Löwen erwischen in Wetzlar gebrauchten Tag
Ohne den nötigen Biss in der Abwehr und wegen viel zu vieler Fehler in der Offensive haben die Rhein-Neckar Löwen einen Rückschlag in der LIQUI MOLY HBL kassiert. Gegen eine starke, abgebrühte und zu jedem Zeitpunkt hundertprozentig fokussierte HSG Wetzlar setzte es am Sonntagnachmittag eine 32:34 (15:18)-Niederlage. Den möglichen Sprung auf Rang drei verpassten die Löwen damit genauso wie den Ausbau ihrer Siegesserie auf fünf Erfolge am Stück. Mit zu den besten Löwen gehörten Nikolas Katsigiannis mit zehn Paraden sowie Jannik Kohlbacher, der wie das Schweden-Duo Tollbring / Lagergren sechs Tore erzielte.
Albin Lagergren ist auch der Mann der ersten Minuten. Für seine Löwen macht der Halbrechte das 0:1, 1:2 und 1:3 (4.). Der Start ins Spiel darf damit als gelungen gelten. Wetzlar schließt direkt wieder auf, was auf das Konto der Halben Stefan Cavor und Lenny Rubin geht. Cavor netzt zum 2:3, Rubin nach Schmid-Fehlwurf zum 3:3 (5.). In der Tat: Beide Abwehrreihen samt Torhüter sehen zunächst nicht gut aus. Es geht im Eiltempo rauf und runter. Lukas Nilsson feuert zum 3:4, Schmid bricht durch zum 3:5 – da liegen die Löwen schon wieder mit zwei Treffern in Front (7.).
Die Hessen finden eine Antwort. Sie blocken einen Wurf Mait Patrails, Kristian Björnsen läuft den Gegenstoß: 4:5 (9.). Patrick Groetzkis Pass für Jannik Kohlbacher kullert ins Leere, Anton Lindskog läuft den Gegenstoß: 5:5 (10.). Es sind mal wieder die eigenen Fehler, die die Löwen in die Bredouille bringen. Wetzlar ist eine Mannschaft, die sich nicht zweimal bitten lässt. Till Klimpke landet seine erste Parade überhaupt beim Siebenmeter von Uwe Gensheimer – im Gegenzug markiert der starke Rubin die erste HSG-Führung (6:5, 12.).
Das Bild dieser ersten Halbzeit ist damit gezeichnet. Die Löwen leisten sich zu viele Fehler, werfen Mitte der Hälfte auch noch Klimpke immer stärker. Nach einem Steal samt Gegenstoß von Rubin führt Wetzlar 10:7 – da nimmt Löwen-Trainer Martin Schwalb die erste Auszeit (18.). Nikolas Katsigiannis kommt ins Tor für Andreas Palicka, Jesper Nielsen in den Innenblock neben Ymir Örn Gislason. Binnen vier Minuten gleichen die Löwen aus zum 10:10 (22.), weil sie einander helfen in der Abwehr, Fehler des Gegners provozieren. Das Problem: Die eigenen Probleme im Angriff kriegen sie nicht in den Griff. Klimpke schraubt beim Stand von 15:12 sein Paraden-Konto auf sechs, kurz darauf erhöht Olle Forsell Schefvert auf 16:12 (27.). In die Pause geht die HSG mit einem 18:15 – und der Löwen-Tross mit einer langen Liste an Verbesserungswürdigem.
Zu viele Fehler, zu wenig Biss: Auch in Halbzeit zwei rennen die Löwen Form und Gegner hinterher
Die Löwen starten mit Romain Lagarde und Jerry Tollbring für Nilsson und Gensheimer, den neuen Innenblock stellen jetzt Nielsen und Patrail. Auf der Suche nach der richtigen Abwehrformation ist Schwalb damit aber auch noch nicht ans Ziel gekommen. Wetzlar trifft nach wie vor, wie es will. Nach Lagardes 18:16 bringt ein Doppelschlag von Cavor und Maximilian Holst das 20:16 (33.). Immer wieder leisten sich die Löwen leichte Abspielfehler, Missgeschicke, schlechte Würfe. Lagergren vergibt einen Gegenstoß gegen Klimpe ziemlich kläglich, im Gegenzug erhöht Holst auf 22:17 (36.).
Es ist und bleibt ein Wettschießen. Dabei finden die Hessen auf jeden Treffer der Löwen eine Antwort. Beim 28:23 nimmt Martin Schwalb seine zweite Auszeit, danach pariert Katsigiannis zwei Siebenmeter nacheinander (48.). Seltsam, dass nicht einmal diese Monster-Szene neues Leben in die Löwen bringt. Olle Forsell Schefvert taucht glockenfrei am Kreis auf: 29:25 (49.). Rubin trifft zum 30:26 (51.). Als Lars Weissgerber seinen Siebenmeter zum 34:29 verwandelt, ist die Partie so gut wie gelaufen (56.). Mehr als Ergebniskosmetik gibt es am Ende nicht mehr. Nach 60 Minuten steht ein ernüchterndes 34:32 für die HSG Wetzlar. Das traurige Fazit aus Löwen-Sicht: Zu viele Fehler, zu wenig Biss an diesem Sonntagnachmittag.
HSG Wetzlar – Rhein-Neckar Löwen 34:32 (18:15)
Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic – Srsen, Henningsson, Björnsen (5), Mirkulovski, Weissgerber (2/2), Holst (6), Fredriksen (3), Forsell Schefvert (5), Gempp, Mellegard, Rubin (8), Lindskog (1), Cavor (4)
Löwen: Palicka, Katsigiannis (ab 18.), Späth – Schmid (4), Gensheimer (1), Veigel, Kirkeløkke (2), Lagarde (2), Patrail, Tollbring (6), Ahouansou, Lagergren (6), Groetzki (3), Gislason, Nielsen, Nilsson (2), Kohlbacher (6)
Spielfilm: 0:1, 1:3, 3:3, 3:5, 7:5, 7:6, 10:7, 10:10, 11:11, 14:11, 14:12, 16:12, 17:13, 18:14, 18:15 (HZ), 18:16, 21:16, 24:19, 28:23, 31:28, 33:28, 34:30, 34:32 (ENDE)
Schiedsrichter: Adrian Kinzel / Sebastian Grobe
Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

Behrens vom Punkt: Wichtiger Heimsieg gegen Würzburg
Der SV Sandhausen feiert am 27. Spieltag einen wichtigen Heimsieg. Die Schwarz-Weißen bezwingen den FC Würzburger Kickers in einer intensiven Partie mit 1:0 (1:0).
Zwei Änderungen in der ersten Elf
Im Vergleich zur Partie in Aue vor der Länderspielpause sind Kevin Behrens, der seine Gelbsperre abgesessen hat, und Emanuel Taffertshofer in der Anfangsformation mit dabei. Gerrit Nauber (fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte) und Daniel Keita-Ruel (Bank) machen für die beiden Platz.
Corona: Paurevic und Linsmayer fehlen dem SVS
Personell muss der SVS kurzfristig zwei Ausfälle verkraften: Ivan Paurevic und Denis Linsmayer fehlen im Spiel gegen die Würzburger Kickers, beide wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Spieler befinden sich in häuslicher Quarantäne. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Paurevic war am Mittwoch, Linsmayer im Rahmen der Spieltags-Testung positiv getestet worden, bei allen anderen Testpersonen liegen negative Ergebnisse vor. Nach intensivem Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der DFL kann die Partie des SVS gegen den FWK allerdings wie geplant angepfiffen werden.
SVS agiert erneut im 3-5-2-System
Der SVS läuft erneut im 3-5-2-System auf. Die Dreierabwehrkette vor Torhüter Stefanos Kapino bilden von links Aleksandr Zhirov, Janik Bachmann und Tim Kister. Im defensiven Mittelfeld spielen Erik Zenga und Taffertshofer. Die Außenbahnen bearbeiten Dennis Diekmeier rechts und Nikolas Nartey links. Julius Biada unterstützt im offensiven Mittelfeld die Doppelspitze, die Alexander Esswein und Behrens bilden.
Forscher Beginn des SVS
Mit viel Elan startet der SVS in die Partie, die erste Torannäherung lässt dementsprechend nicht lange auf sich warten. Nach einer Hereingabe von Esswein von der linken Seite kann der Würzburger Schlussmann Hendrik Bonmann gerade noch vor Biada klären (2.). Im Anschluss gestalten beide Teams die Partie in der Anfangsphase weitgehend ausgeglichen. Durchatmen müssen die Sandhäuser in der elften Minute, in der FWK-Angreifer Ridge Munsy vor Kapino auftaucht, mit seinem Lupfer jedoch keinen Mitspieler findet und auch nicht zum Abschluss kommt.
Kurpfälzer mit mehr Gelegenheiten
Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs erarbeiten sich die Kurpfälzer mehr Abschlüsse, wenngleich entweder die letzte Präzision oder die nötige Durchschlagskraft zunächst noch fehlen. In der 15. Minute findet Behrens nach einem guten Konter, eingeleitet durch einen starken Biada-Pass, mit seinem Pass keinen Mitspieler im Zentrum. Behrens ist es dann auch, dem sich die erste Großchance der Partie bietet: Nach einem lang gespielten Ball von Bachmann aus der eigenen Hälfte kann der SVS-Angreifer das Spielgerät frei vor Bonmann kurz vor dem gegnerischen Strafraum annehmen. Behrens versucht es mit einem Lupfer, setzt den Ball aber nicht hoch genug an. Bonmann kann klären (23.).
Führung vom Punkt aus: Behrens trifft
Auch bei einem Biada-Schuss auf die kurze Ecke nach Zusammenspiel mit Nartey im Anschluss an eine Ecke kann der Würzburger Schlussmann den Rückstand für sein Team verhindern (27.). Während die Würzburger durch David Kopacz, der den Ball in der 38. Minute rechts am Tor vorbeischiebt, vor der Pause noch einmal zum Abschluss kommen, gehen die Sandhäuser in der 45. Minute und damit noch vor dem Pausenpfiff in Führung. Sie profitieren von einem Handspiel im Strafraum des Würzburgers Frank Ronstadt im Anschluss an eine Behrens-Direktabnahme. Behrens trifft aus elf Metern in die rechte Ecke, kurz darauf pfeift Schiedsrichter Benjamin Cortus zur Pause.
SVS hat weiterhin die besseren Gelegenheiten
Auch im zweiten Durchgang haben die Sandhäuser die besseren Gelegenheiten. Auf eine Direktabnahme von Esswein aus großer Distanz, die Bonmann pariert (54.), folgt ein Konter über mehrere Stationen, an dessen Ende Biada den Ball aus etwa sieben Metern an die Latte setzt (59.). Eine weitere Großchance eröffnet sich über Umwege nach einer Ecke des eingewechselten Diego Contento für Bachmann, der jedoch zu hoch zielt (70.). Neben Contento (54., für den angeschlagenen Nartey) kommen in der zweiten Hälfte auch noch Nils Röseler (77., für den angeschlagenen Zenga) und Keita-Ruel (78., für Esswein) ins Spiel.
Das 2:0 verpasst, gezittert – und am Ende gejubelt
In der Schlussphase setzen die Würzburger alles auf eine Karte. Der SVS muss zittern, da er es versäumt hat, auf 2:0 zu stellen – auch der kraftvolle Distanzschuss von Bachmann in der 82. Minute führt nicht zum Erfolg. Die letzte Gelegenheit der Partie haben dann die Gäste, den Kopfball von Dominic Baumann klärt Biada jedoch kurz vor der Torlinie (86.). Der SVS hält sich anschließend auch in der vierminütigen Nachspielzeit schadlos und feiert letztlich einen insgesamt verdienten Heimerfolg.
Weiter geht’s für den SVS am Freitag, den 9. April, mit der Partie bei der SpVgg Greuther Fürth. Das Spiel wird dann um 18:30 Uhr angepfiffen.
Sandhausen – FC Würzburger Kickers 1:0
SV Sandhausen: Kapino – Kister, Bachmann, Zhirov – Diekmeier, Zenga (77. Röseler), Taffertshofer, Nartey (54. Contento) – Biada – Behrens, Esswein (78. Keita-Ruel).
Würzburger Kickers: Bonmann – Ronstadt, Strohdiek, Kraulich, Feltscher – Hägele – Sontheimer, Hasek (60. Lotric) – Kopacz (75. Pieringer), Herrmann (75. Baumann) – Munsy.
Tor: 1:0 Behrens (45., Handelfmeter).
Die Stimmen zum Spiel:
Jürgen Machmeier: Für Würzburg ging es in diesem Spiel um alles. Das muss man bei der Analyse des Spiels berücksichtigen. Es war klar, dass das Spiel von einer großen Anspannung geprägt sein würde. Unsere Spieler wollten, standen aber unter Strom. Der Druck war enorm, deswegen muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, denn sie hat dennoch versucht, fußballerische Lösungen zu finden. Da gehört ein breites Kreuz dazu. Ich nehme dieses dreckige 1:0 gerne mit. Das sind die Ergebnisse, die wir in unserer Situation brauchen. Wir haben in der ersten Hälfte auch ordentlich Fußball gespielt, im zweiten Durchgang dann klare Torchancen liegen gelassen. Die Mannschaft lebt, sie will, das ist eine ganz wichtige Erkenntnis.
Volker Piegsa: Es war das erwartet schwere Spiel, das wir heute unbedingt gewinnen mussten. Das haben wir geschafft und unser Etappenziel damit erreicht. Das Spiel stand am Ende Spitz auf Knopf. Wir gehen mit diesem Sieg nun in die kommenden drei schweren Spiele und werden dann wieder unser Bestes geben. Wir haben weiterhin alle Chancen.
Mikayil Kabaca: Ich muss etwas ausholen. Wenn wir auf unsere Personaldecke schauen, bewegen wir uns da mittlerweile schon am Limit. Wir hatten heute neun Ausfälle zu verzeichnen, inklusive der beiden Corona-Fälle, die natürlich vor dem Spiel etwas für Unruhe gesorgt haben. Daher muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment machen, unabhängig davon, wie das 1:0 zustande gekommen ist. Was das Chancenverhältnis anbelangt, ist das definitiv ein verdienter Sieg für uns. Wir haben in der ersten Hälfte Nadelstiche gesetzt, hatten zwei- oder dreimal die Möglichkeit, in Führung zu gehen, ehe der Elfmeter berechtigterweise gepfiffen wurde. Nach der Pause haben wir genau da weitergemacht, unsere Chancen allerdings liegen gelassen. Der Gegner kommt so gegen Ende noch mal mit der zweiten Welle, wir haben aber wenig zugelassen. Es stand für uns heute viel auf dem Spiel, mit dem Sieg bleiben wir aber auch Tuchfühlung.
Gerhard Kleppinger: Ein sehr wichtiger Sieg für uns, um einerseits Würzburg weit hinter uns zu halten und andererseits an den Teams vor uns dranzubleiben. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel zu diktieren, hatten die besseren Spielanteile vor der Pause und auch die ein oder andere Chance, ehe wir kurz vor der Pause den Elfmeter bekommen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir in der zweiten Hälfte einen Treffer nachlegen. Nicht gefallen hat mir in der zweiten Hälfte, dass wir zu oft fallend verteidigt haben, da hat uns etwas der Mut gefehlt. Würzburg hat am Ende alles oder nichts gespielt. Mit der Moral, die wir heute an den Tag gelegt haben, und unserem Teamgeist bin ich davon überzeugt, dass wir unser Ziel auf jeden Fall erreichen werden.
Kevin Behrens: Ich habe beim Elfmeter keinen besonderen Druck verspürt, bin aber natürlich froh, dass ich ihn verwandelt habe. Es war wichtig, das Spiel heute zu gewinnen, wir haben aber noch nichts erreicht. Wir müssen weiter Punkte sammeln, um unten rauszukommen, aber der erste Schritt ist gemacht. Es wird in den kommenden Wochen nicht einfach, wir müssen aber an uns glauben.
Dennis Diekmeier: Wir wussten, was auf dem Spiel steht. Wir haben gut angefangen, Fußball gespielt, erzielen aber leider zu wenige Tore. Es war dennoch ein verdienter Sieg. Wir sahen in den vergangenen Jahren immer gut aus gegen die großen Gegner, das stimmt mich positiv für die kommenden Wochen
Emanuel Taffertshofer: Wir haben in der Länderspielpause sehr hart gearbeitet, um auf den Punkt genau da zu sein in diesem Spiel. Dass es wahrscheinlich nicht 3:0 oder noch deutlicher ausgehen würde, war uns vorher klar. Wir wollten diesen Sieg als Mannschaft unbedingt, haben kämpferisch gut dagegengehalten und auch fußballerische Ansätze gesucht. Das war ausschlaggebend für den Sieg.
Janik Bachmann: Wir hatten mehr Spielanteile, vor allen Dingen in der ersten Halbzeit. Wir haben nicht viel zugelassen, haben es meistens gut verteidigt, haben die Zweikämpfe angenommen und am Ende verdient gewonnen. Im Abstiegskampf musst du in jedem Spiel heiß sein, ein gewisser Druck muss immer da sein. Wir sind jetzt wieder dran an den anderen Teams. Das Spiel war auf jeden Fall ein gutes Zeichen von uns.
SV Sandhausen 1916 e.V.

1. Aktuelle Fallzahlen
2. „10 Tage für Mannheim: Testen und zuhause bleiben“ - OB Dr. Kurz ruft zu Kontaktreduktion und Achtsamkeit über die Osterzeit auf, um die Welle zu brechen
1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 12.829
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 04.04.2021, 16 Uhr, 37 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 12.829.
Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 11.218 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1348 akute Infektionsfälle.
Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen. Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die dringende Empfehlung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis, in der Fieberambulanz oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Vorgabe, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.
Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.
Informationen dazu unter: undefined
Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.
2. „10 Tage für Mannheim: Testen und zuhause bleiben“ - OB Dr. Kurz ruft zu Kontaktreduktion und Achtsamkeit über die Osterzeit auf, um die Welle zu brechen
Zehn Tage Ruhe, möglichst keine und auf jeden Fall keine riskanten Kontakte und am Anfang und am Ende dieser Zeit sich selbst testen: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ist sicher: „Das kann dieses Jahr verändern“. Deshalb ruft er die Mannheimer*innen auf, die ruhige Osterzeit, in der Schulen und viele Kitas geschlossen sind und viele Menschen Urlaub haben, zu nutzen, um die Welle der Infektionen zu brechen. „Lassen Sie uns gemeinsam etwas für Mannheim tun, zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. Wenn viele mitmachen, können wir den Verlauf der Pandemie ändern“, appelliert der Oberbürgermeister in einer Videobotschaft vor Ostern.
Die Videobotschaft des Oberbürgermeisters kann unter undefined angesehen werden.
Eine Kartenübersicht über die Testzentren ist unter undefined zu finden.
Eine Listendarstellung finden Sie unter: undefined
Informationen rund um das Coronavirus stehen unter undefined bereit.

Bundesregierung muss den Atomwaffenverbotsvertrag ratifizieren
Mannheim, 3.4.2021 – mit einem bunten Demonstrationszug und Kundgebungen am Alten Meßplatz und im Ehrenhof des Schlosses gingen rund 200 Mannheimer Bürger*innen am Ostersamstag auf die Straße. Sie demonstrierten für Klimagerechtigkeit, aktive Abrüstung und ein atomwaffenfreies Deutschland.
Bevor die Osteraktion um fünf vor zwölf am Alten Meßplatz ihren Anfang nahm, hatten sich um 11 Uhr 111 Demonstrant*innen an den Turley getroffen, von wo aus sie mit einer Fahrraddemo zu den Teilnehmer*innen am Alten Meßplatz stießen.
„Auch heute, 76 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, ist es für Deutschland eine moralische und politische Verpflichtung, sich für den Frieden einzusetzen und alle Atombomben aus Deutschland zu entfernen“, sagt Hedwig Sauer-Gürth vom Ostermarsch-Bündnis Mannheim 2021.
Auf dem Fliegerhorst in Büchel lagern laut Expertenschätzungen 20 US-amerikanische Atombomben, die im Kriegsfall von deutschen Piloten ins Ziel geflogen werden sollen.
„Wir wollen nicht länger Milliarden an Steuergeldern für Kampfflugzeuge, Killerdrohnen und Kampfpanzer ausgeben. Stattdessen müssen diese Gelder in Sozialsysteme, das Gesundheitswesen, das Bildungssystem und in den Klimaschutz investiert werden“, so Frau Sauer-Gürth. „Deutschland kann jetzt einen glaubwürdigen Beitrag zu einer atomwaffenfreien Welt leisten, indem es den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.“
Das Ostermarsch-Bündnis Mannheim 2021 setzt sich für die Einhaltung des UN-Gewaltverbotes, das Verbot aller Rüstungsexporte, die Senkung der Rüstungsausgaben, das Ende aller Auslandseinsätze der Bundeswehr und als Kernforderung für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung und die Ratifizierung im deutschen Bundestag ein.
Der Ostermarsch 2021 war geprägt von einem bunten Miteinander von Jung und Alt, vielen bunten Fahnen und Bannern und einer tollen Stimmung mit viel Musik und Gesang.
Nach vier Stunden friedlichen Demonstrierens, vielen informativen Redebeiträgen, Livemusik und Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen und Gruppierungen nahm der Ostermarsch 2021 in Mannheim sein Ende.
04.04.2021 – 08:49
Polizeipräsidium Mannheim

Mannheim-Jungbusch (ots)
Am frühen Sonntagmorgen gegen 04:20 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt einen 33-Jährigen, der mit seinem PKW BMW im Bereich der Jungbuschbrücke unterwegs war. Da beim Beschuldigten bereits im Rahmen der Kontrolle Atemalkoholgeruch festgestellt wurde, boten die Beamten diesem einen Alkoholvortest an. Dieser ergab einen Wert von 1,2 Promille in dessen Atemluft. Im Anschluss wurde der 33-Jährige zur Durchführung einer Blutentnahme zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt verbracht. Hier wurde zudem ein Drogenvortest in Form eines Urintests durchgeführt. Dieser reagierte positiv auf Kokain. Da zudem noch Fälschungsmerkmale am Führerschein festgestellt werden konnten, wurden die Beamten stutzig. Ermittlungen ergaben, dass der 33-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt worden ist. Aufgrund dessen war dieser zudem durch eine Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Neben der Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, unter dem Einfluss von Alkohol und anderer berauschender Mittel, werden gegen den Fahrer nun auch Strafanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sowie der Urkundenfälschung vorgelegt. Da der 33-Jährige auch keinen triftigen Grund für seinen Aufenthalt im Stadtgebiet Mannheim vorweisen konnte, wird gegen ihn zudem eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Verfügung der Stadt Mannheim in Bezug auf die Coronaverordnung vorgelegt.

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