Thomas Anders erweitert erfolgreiche Weinkollektion um alkoholfreien Schaumwein
Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...
Bei der baden-württembergischen Landtagswahl am 14. März 2021 erlangten Bündnis 90/Die Grünen ein Rekord-Wahlergebnis. Ihnen steht als stärkste Kraft in den nächsten fünf Jahren der neuen Legislaturperiode der Führungsanspruch zu. Nach Sondierungsgesprächen mit den Freien Demokraten (FDP), den Sozialdemokraten (SPD) und den Christdemokraten (CDU) wurde am 3. April 2021 bekanntgegeben, dass Grüne und CDU Koalitionsverhandlungen aufnehmen werden. Zur Fortsetzung eines grün-schwarzen Bündnisses sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Das ist kein „Weiter-so“. Es ist ein Neuanfang." Ministerpräsident Winfried Kretschmann und CDU-Landeschef Thomas Strobl teilten wichtige Ergebnisse der Sondierungsgespräche mit. Zu den wichtigsten Zielen zählen das Klima und die Artenvielfalt zu schützen, den Strukturwandel der Wirtschaft zu gestalten, unser Wohlstand muss auf ein neues Fundament gestellt werden, der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt und die liberale Demokratie verteidigt werden.
Die Klimaschutzziele sollen erreicht werden - nicht nur durch Anreize, sondern auch durch ordnungspolitische Vorgaben - : Die Ausweitung der Solarpflicht auf Gebäuden, zukünftig nicht nur für Gewerbegebäude, sondern auch für neue Wohngebäude bzw. bei grundlegenden Dachsanierungen soll sie auch für Bestandsbauten (Wohn- und Gewerbegebäude) gelten; den Ausbau der Windkraft im Staatswald (bis zu 1000 Windkraftanlagen). Geplant wird zudem eine nachhaltige Verkehrswende mit einer Garantie für den Öffentlichen Nahverkehr landesweit von frühmorgens bis spätabends, teils mit Fahrten auf Abruf, und günstigen Tarifangeboten wie ein 1-2-3-Ticket. Kommunen sollen beim Ausbau des ÖPNV einen Mobilitätspass als Nahverkehrsabgabe einführen können. Bestehende Lücken zwischen Fahrradwegen, Radschnellwegen und Fahrradstraßen sollen geschlossen und das Ladenetz für Elektroautos weiter ausgebaut werden. Ein neuer Gesellschaftsvertrag zwischen Bauern, Handel und Verbrauchern soll Naturschutz und Landwirtschaft versöhnen und für faire Preise für gesunde Lebensmittel sorgen. Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien soll mehr Fläche zur Verfügung gestellt werden. Ein „CO2-Schattenpreis“ soll für den Haushalt eingeführt werden.
Ein Strukturwandel in der Wirtschaft soll unseren Wohlstand und gute Arbeitsplätze sichern: Dekarbonisierung und Digitalisierung stehen im Mittelpunkt. Fortgesetzt werden soll der Strategiedialog zur Transformation der Automobilwirtschaft. Das emissionsfreie Auto der Zukunft soll in Baden-Württemberg entwickelt und gebaut werden. Zudem soll die Gesundheitswirtschaft gestärkt und die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ausgebaut werden. Gestartet wird ein neuer Strategiedialog für innovatives Bauen und bezahlbares Wohnen - Bauen soll ökologischer, die Bauwirtschaft noch weiter digitalisiert werden.
Der Zusammenhalt der Gesellschaft soll gestärkt werden: Um die Corona-Krise zu bewältigen, braucht es Kraftanstrengungen, zentrales Ziel ist das Leben und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger gut zu schützen und auch die ökonomischen und sozialen Folgen der Pandemie zu bewältigen. Alle Kinder sollen die bestmögliche Bildung erhalten. Ein Lernlückenprogramm soll helfen, durch die Corona-Krise verursachte Lernrückstände schnell aufzuholen. Eine Digitalisierungsoffensive an den Schulen soll gestartet werden, ganzheitlich, mit Pädagogik und Technik im Blick. Das achtjährige Gymnasium soll Regelform bleiben. Modell-Grundschulen sollen multiprofessionelle Teams erproben. Eine sozialindexbasierte Ressourcenzuweisung soll gezielt Schulen in weniger begünstigten Lagen stärken. Ehrenamtliches Engagement soll weiter unterstützt, von Bürokratie entlastet und dazu eine Ehrenamtskarte mit Vergünstigungen und Boni eingeführt werden. Die freiheitliche Demokratie soll gegen Populismus, Extremismus und autoritäres Denken verteidigt werden. Ein Landesaktionsplan gegen Rassismus und Diskriminierung soll ein gleichberechtigtes und diskriminierungsfreies Miteinander im Land stärken. Mit einer humanitären und pragmatischen Flüchtlingspolitik soll für diejenigen, die viele Jahre im Land, nicht straffällig geworden und gut integriert sind, alle Möglichkeiten genutzt werden, um ein Bleiberecht zu ermöglichen. Die Polizei soll personell weiter gestärkt werden. Es soll eine anonymisierte Kennzeichnungspflicht für geschlossene Polizeieinheiten bei Großlagen eingeführt werden. Der Frauenanteil im Landtag von Baden-Württemberg liegt bei unter 30 Prozent, was mit dem Wahlrecht zusammenhängt, daher soll das Landtagswahlrecht reformiert und ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit einer geschlossenen Landesliste eingeführt werden. Zudem soll das aktive Wahlalter auf 16 Jahre abgesenkt werden. Für eine nachhaltige und generationengerechte Politik soll an der Schuldenbremse festgehalten werden.
Das Foto zeigt Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit CDU-Landeschef Thomas Strobl in Zeiten vor der Corona-Pandemie.
Text und Foto: Diana Rasch
Geschwindigkeitskontrollen nächste Woche

Kloppenheimer Straße – Kolmarer Straße – Lembacher Straße – Mannheimer Straße – Meßkircher Straße – Offenburger Straße – Rüdesheimer Straße – Sachsenstraße – Straßburger Ring – Thüringer Straße
Kurzfristige Änderungen oder zusätzliche Messstellen sind aus aktuellem Anlass möglich.

Bewerbung bis zum 31.05.2021 möglich
(mk/tk) Der VfR sucht ab dem 01.09.2021 personellen Zuwachs für seine Freiwilligendienstabteilung (FWD). Auf die kommenden FSJler und Bufdis wartet ein junges, ambitioniertes Team, das Projekte zum Wohle von Kindern und Jugendlichen vorantreiben wird
"Das Ziel der Freiwilligendienste ist es, den Verein bei der Jugendarbeit zu unterstützen und an zahlreichen Schulen und Kindergärten zu repräsentieren," so Tim Kreß, Leiter der Freiwilligendienstabteilung. Weiter führt er an: "Letztes Jahr war ich selbst noch als Freiwilliger beim VfR Mannheim tätig. Mein Ziel war es, mich in diesem Jahr zu entwickeln und eine Orientierung im Hinblick auf meine berufliche Zukunft zu gewinnen. Als Ehemaliger kann ich mich vollends in die Situation der Freiwilligen hineinversetzen und sie beim Erreichen solcher Ziele unterstützen und beraten."
Der VfR Mannheim steht wie kein zweiter Verein für gesellschaftliche Diversität. Daher sind auch Frauen recht herzlich eingeladen, einen Freiwilligendienst bei den Rasenspielern zu absolvieren und sich persönlich von der Abwegigkeit kursierender Klischees rund um den Fußballsport zu überzeugen.
Wenn Du gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeitest, teamfähig bist und im Rahmen Deiner Tätigkeit auch Verantwortung übernehmen möchtest, bist Du bei der FWD-Abteilung des VfR Mannheim richtig aufgehoben.
Weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage: https://www.vfr-mannheim.de
Interesse? Dann kannst Du dich bis zum 31.05.2021 mit Anschreiben und Lebenslauf an
VfR Mannheim 1896 e.V.


1. Aktuelle Fallzahlen
2. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1942
3. "10 Tage für Mannheim: Testen und zuhause bleiben"
1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 13.002/ Ein weiterer Todesfall
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 07.04.2021, 16 Uhr, 104 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 13.002.
Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt heute einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim. Ein über 40 Jahre alter Mann verstarb in einem Mannheimer Krankenhaus. Insgesamt hat es in Mannheim seit Beginn der Pandemie 264 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben.
Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 11.459 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1.279 akute Infektionsfälle.
Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen. Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die dringende Empfehlung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis, in der Fieberambulanz oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Vorgabe, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.
Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.
Informationen dazu unter: undefined
Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.
2. Zusätzliche Impftermine für Bürger*innen des Jahrgangs 1942
Die Stadt Mannheim verschickt ab heute nach und nach ein Schreiben an alle Bürger*innen des Geburtsjahrgangs 1942 mit Hauptwohnsitz in Mannheim. Sie werden gebeten, den Briefeingang zu beachten. Die Schreiben erreichen die Bürger*innen sukzessive und sollen denjenigen, die über die Telefonnummer 116117 keinen Termin erhalten haben, die Möglichkeit geben, einen Impftermin zu vereinbaren. Es sind auch kurzfristige Termine verfügbar.
Das Schreiben beinhaltet eine spezielle Telefonnummer und eine individualisierte Zugangsnummer, um Missbrauch zu vermeiden. Über dieses Schreiben wird also – zusätzlich zur Möglichkeit einer Buchung über die 116117 – eine Terminvergabe für diesen berechtigten Personenkreis gesichert.
Weiterhin ist eine schnellere Buchung über die 116117 und www.impfterminservice.de möglich und empfehlenswert.
Zuvor wurden bereits alle über 80-jährigen Mannheimer*innen sowie Einwohner*innen des Jahrgangs 1941 angeschrieben. Diese werden weiterhin gebeten, zu prüfen, ob der Brief eingegangen ist und die Möglichkeit der gesonderten Buchung rasch zu nutzen, wenn sie über die zentrale Anmeldung noch keinen Impftermin erhalten haben.
Die Stadt prüft, ob die Aktion mit weiteren Jahrgängen fortgesetzt werden kann. Dies hängt von weiteren Entscheidungen des Landes ab.
3. "10 Tage für Mannheim: Testen und zuhause bleiben" – OB Dr. Kurz ruft zu Kontaktreduktion und Achtsamkeit auf, um die Welle zu brechen
Zehn Tage Ruhe, möglichst keine und auf jeden Fall keine riskanten Kontakte und am Anfang und am Ende dieser Zeit sich selbst testen: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ist sicher: „Das kann dieses Jahr verändern“. Deshalb ruft er die Mannheimer*innen auf, die ruhige Osterzeit, in der Schulen und viele Kitas geschlossen sind und viele Menschen Urlaub haben, zu nutzen, um die Welle der Infektionen zu brechen. „Lassen Sie uns gemeinsam etwas für Mannheim tun, zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. Wenn viele mitmachen, können wir den Verlauf der Pandemie ändern“, appellierte der Oberbürgermeister in einer Videobotschaft vor Ostern.
Die Videobotschaft des Oberbürgermeisters kann unter undefined angesehen werden.
Eine Kartenübersicht über die Testzentren ist unter undefined zu finden.
Eine Listendarstellung finden Sie unter: undefined
Informationen rund um das Coronavirus stehen unter undefined

Aufgrund der weiterhin geltenden bundesweiten Einschränkungen des öffentlichen Lebens kann auch das „Kammermusik Plus“-Konzert mit Pianistin Elisabeth Leonskaja am Dienstag, 13. April 2021 nicht stattfinden. Nach einem Ersatztermin wird gesucht. Die Abonnementreihe, die vom „Heidelberger Frühling“ veranstaltet wird, musste die Konzerttermine seit November 2020 bereits in den Frühsommer verlegen. Alle Ausweichtermine sind unter www.heidelberger-fruehling.de/kammermusikplus zu finden. Bei Fragen ist der Veranstalter „Heidelberger Frühling“ per Email unter
Unabhängig von den Entwicklungen in der Corona-Pandemie gilt auch für das Jahr 2021: Auf der Heidelberger Thingstätte wird es keine sogenannte Walpurgisnachtfeier geben. Die Stadt Heidelberg hat seit dem Jahr 2018 mit dem Waldbetretungsverbot Konsequenzen aus mehreren sicherheitsrelevanten Vorfällen gezogen – im Jahr 2017 gab es zum Beispiel einen Schwerverletzten sowie einen Waldbrand. Das Event mit teilweise bis zu 15.000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Heiligenberg hatte keinen offiziellen Veranstalter oder ein grundlegendes Sicherheitskonzept. Eine von der Stadt in Auftrag gegebene Gefährdungsbeurteilung hatte jedoch eine Reihe von hohen, zum Teil auch unzumutbaren Gefahrenquellen aufgezeigt. Ausführliche Infos dazu gibt es online unter www.heidelberg.de/walpurgisnacht.
Gefahrenvorsorge für die Walpurgisnacht 2021
Für die Thingstätte und den Heiligenberg besteht ab Freitag, 30. April, ab 14 Uhr, bis Samstag, 1. Mai 2021, 6 Uhr, ein Betretungsverbot. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei und der Stadt sowie weitere Sicherheitskräfte werden in der Walpurgisnacht vor Ort sein. Die Hauptwaldwege sind gesperrt und werden kontrolliert. An den Zugangswegen zum Heiligenberg weisen Hinweisschilder auf das Betretungsverbot hin. Wer den Wald trotz der Sperrung betritt, womöglich noch mit Fackeln oder vergleichbaren brennenden Gegenständen, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer empfindlichen Geldbuße belegt werden kann. Jede Person, die versucht, die Thingstätte zu betreten, macht sich wegen Hausfriedensbruchs strafbar, und dies kommt konsequent zur Anzeige.
Die Stadt Heidelberg ist nicht nur als Eigentümerin der Thingstätte in der Pflicht – sie trägt als Ortspolizeibehörde auch die Verantwortung für die öffentliche Sicherheit. In der Vergangenheit hatte die Stadt zwar Vorkehrungen getroffen, um ein Mindestmaß an Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher zu schaffen. Die Ereignisse im Jahr 2017 machten jedoch ein rigoroseres Handeln notwendig.
In Kooperation mit der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) und der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) organisiert die Stadt Heidelberg das öffentliche Online-Seminar „Partizipative Prozesse im Kontext kolonialer Erinnerungskultur“. Vertreterende aus Wissenschaft, Bildung, Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung diskutieren, wie eine öffentliche Erinnerung an Kolonialismus gestaltet werden kann. Das kostenfreie Seminar findet am Freitag, 16. April 2021, ab 15 Uhr online statt. Vorab ist eine Anmeldung bis Dienstag, 13. April 2021, per E-Mail an
Die Veranstaltung wird eröffnet von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Vijaya Teelock, International Slave Route Project, UNESCO, Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, und Danijel Cubelic, Leiter des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg sowie Vize-Vorsitzender der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus e. V.
Impulsvorträge, Workshops und Paneldiskussionen von 15 bis 20 Uhr
Im Fokus des Seminars stehen zwei zentrale Fragen „Wie können Institutionen Prozesse kolonialer Aufarbeitung partizipativ gestalten?” und „Wie können von Kolonialismus und Rassismus Betroffene und Organisationen der Zivilgesellschaft Mitbestimmung einfordern und mit Praktiken der Fremddarstellung brechen?”. In praxisorientierten Workshop-Sitzungen werden dazu gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet. Das Online-Seminar liefert Impulse zur Sichtbarmachung lokaler Kolonialgeschichte und vermittelt Strategien zur gesamtgesellschaftlichen Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit und kolonialer Kontinuitäten aus Perspektive öffentlicher Institutionen und zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteuren.
Zu Beginn des Seminars gibt es Impulsvorträge von Tahir Della (Decolonize Berlin), Nicola Humpert (Senatsverwaltung Berlin), Esther Utjiua Muinjangue (Vorstand Ovaherero Genocide Convention), Ida Hoffmann (Vorstand Nama Genocide Technical Committee), Dr. Caroline Authaler (Universität Bielefeld), Dr. Omer Lemerre Tadaha (Université de Dschang). Ab 16.30 Uhr beginnen die Workshops unter der Leitung von Josephine Apraku (Institut für Diskriminierungsfreie Bildung), Tahir Della (Decolonize Berlin) und Evein Obulor (Antidiskriminierungsbeauftragte mit Schwerpunkt Rassismus, Stadt Heidelberg). Die Ergebnisse des Seminars werden in einer Paneldiskussion um 18.30 Uhr abschließend diskutiert. Das UNESCO Online-Seminar wird moderiert von Evein Obulor.
Ziel der Gruppe ist es, die ökologische Entwicklung des Hochwasserschutz- und Ökologieprojekts am Kraichbach (HÖP) zu begleiten. Dieses HÖP-Redaktionsteam beginnt das neue Jahr mit einem neuen Logo und einer neuen Rubrik. Diese Rubrik wird in regelmäßigen Abständen erscheinen und wissenswertes zum Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt Hockenheim berichten.
Als lebendes Symbol für eine geglückte Renaturierung wurde die Gebirgs-stelze als Wappentier im neu geschaffenen Logo gewählt. Die Gebirgsstelze war einer der ersten, die sich am neuen HÖP-Gelände niedergelassen hat. Die Gebirgsstelze ziert nun als neues Wappentier das Logo der HÖP-Projektgruppe und ist Erkennungsmerkmal der neuen Rubrik. Die Gebirgs-stelze möchte sich im Nachgang im ersten Beitrag der neu geschaffenen Rubrik persönlich vorstellen.
Die Gebirgsstelze sagt:
„Hallo liebe Leserin, hallo lieber Leser,
der Frühling naht und meine innere Uhr tickt, ich will nun wieder aktiv raus und loslegen. Das geht ja nicht nur mir so, auch den Menschen hier in Hockenheim fällt so langsam die Decke auf den Kopf.
Diese lange dunkle und triste Jahreszeit macht allen etwas zu schaffen und Corona gibt den Menschen den Rest. Es ist sehr interessant mal zu sehen, wie die Menschen so eingeschränkt werden, vielleicht merken Sie dann, wie es uns und unserer Umwelt mit ihnen oft ergeht.
Aber die ersten sonnigen Tage sind da und jeden zieht es raus, es wird auch schon wärmer und die Natur explodiert förmlich. Ich liebe meine Rundflüge am Hochwasserschutz und Ökologieprojekt (HÖP) und sehe unglaublich viele Aktivitäten. Überall sind meine Mitbewohner aktiv und bauen ihr Zuhause aus und bereiten die Kinderstube vor. Die ersten zaghaften Triebe recken sich der Sonne entgegen und warten nur darauf ihre wunderschöne Blütenpracht zu zeigen. Die Insekten schwirren mir um den Kopf und es summt und brummt überall.
Die Menschen entlang am HÖP beobachten uns und freuen sich mit uns über das Erwachen der Natur. Leider nicht alle – aber so ist das halt mit den Menschen. Das mit dem gegenseitigen Respekt klappt noch nicht so recht, aber wie sollte das auch, wenn die Menschen das schon unter sich nicht richtig hinbekommen.
Auf alle Fälle geht’s wieder los und ich bin mal gespannt, was der Frühling noch so alles mit sich bringt.“
Eure Gebirgsstelze.

(Quelle: HÖP-Redaktionsteam):
Die Gebirgsstelze in ihrer neuen Heimat, dem Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt im Herzen von Hockenheim.

Die Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch erhält Auszeichnung auf der Hannover-Messe
Automatisierung und Industrie 4.0 machen auch das Arbeiten für die Menschen agiler, vernetzter und interdisziplinär. Wer die Fachkräfte der Zukunft gut ausbilden will, sucht nach Trainingsmöglichkeiten nahe an der industriellen Wirklichkeit. Dies braucht Technik auf neuestem Stand. Dies braucht Unterrichtskonzepte, die die Herausforderungen simulieren. Die Hubert-Sternberg-Schule in Wiesloch hat als gewerblich-technische berufliche Schule ein solches Konzept entwickelt: AgilDrive – New Motivation.
Seit einigen Monaten steht ein Drehstrom-Motor mit einem daran angeflanschten Getriebe mitten in einem Klassenzimmer. Fertig ist die Lern-Fabrik? Ja. Wenn die Schüler und Schülerinnen spielerisch zu Mitarbeitern werden und die Lehrer zu Bereichsleitern. Wenn es einen Auftrag der Geschäftsführung gibt: Der Motor soll verkauft werden. Der Kunde wünscht digitale Hilfe bei der Inbetriebnahme, aber auch eine Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung. Hier sind Industriemechaniker gefragt und Elektroniker und Fachinformatiker. Die einen verstehen den Montageplan, die anderen können ihn webbasiert visualisieren; die einen beherrschen die Sensortechnik, die anderen verbauen sie und die dritten erfassen die Meldungen in Datenbanken. Hier müssen Probleme erkannt werden. Hier muss über Fachgrenzen hinaus gut kommuniziert werden. Hier müssen alle agil, also in schnellen, sich wiederholenden und gemeinsam im Austausch verbesserten Schritten zum besten Ergebnis kommen. Will die die Lern-Fabrik erfolgreich sein, muss Unterricht in den dualen Ausbildungen neu durchdacht werden.
Wie kommt die Schule dazu? „Ein solches Projekt entsteht durch den ständigen Austausch mit unseren Ausbildungspartnern“, erklärt OStD Klaus Heeger, Schulleiter und nun auch „Chef der Firma“. Und er fährt fort: „Wo die Dinge sich vernetzen, muss der Mensch stark sein im Team. Wo eine Vielfalt an Komponenten kombiniert ist, muss jeder Mensch Experte seines Berufes sein und zugleich raus aus seiner Box.“
Gemeinsam mit innovativen Ausbildungsbetrieben der Region wie Pepperl+Fuchs (Mannheim) und vor allem SEW-Eurodrive (Bruchsal) sei die Idee entwickelt worden. Für die Umsetzung in den Unterricht kann er auf ein breit aufgestelltes Lehrer-Team setzen: „Diese Kolleginnen und Kollegen leben hier vor, was bei Zusammenarbeit über die Fachgrenzen hinaus entstehen kann.“ Ein Vorbild für das Projekt gibt es nicht. Und genau deshalb soll die Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch jetzt selbst Vorbild sein. Als Leuchtturm-Projekt wird ihre Arbeit auf der international bedeutenden Hannover-Messe vom 12.-16. April ausgezeichnet und ausgestellt.
Durch die Pandemie findet alles digital statt. Es werden Filme gezeigt, in denen Auszubildende und Lehrende das Projekt präsentieren. Es gibt Videokonferenzen, damit sich Schüler*innen aus ganz Deutschland mit den Azubis austauschen können, aber auch Ausbilder und Lehrer*innen mit den Lehrenden ins Gespräch kommen. Die Idee soll Schule machen.
Den Preis vergibt der Verein New Automation. Er wurde 2013 auf Initiative des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie gegründet. Sein Ziel ist die Verbindung von Bildungseinrichtungen und Unternehmen, um industrienahe Qualifikation zu fördern mit Produkten auf neuestem Stand.
In den letzten beiden Jahren ging der Preis an Hochschulen, davor auch einmal an die Berufsbildende Schule bei VW in Wolfsburg. Ist da ein Preisträger aus Wiesloch nicht überraschend? Dazu Schulleiter Heeger: „Wir bieten ein Ausbildungskonzept an für genau das, was die Unternehmen als Herausforderung der Zukunft erkannt haben. Bei uns ist diese Zukunft bereits Praxis.“ Und so freut er sich, dass in Wiesloch zur 2017 eröffneten Lernfabrik Industrie 4.0 diese Innovation hinzukommt. Neben den dualen Ausbildungsgängen profitieren davon auch die Vollzeitschularten wie das zweijährige Berufskolleg für Informations- und Kommunikationstechnik und das Technische Gymnasium mit seinen Profilen Informationstechnik, Mechatronik und Umwelttechnik. Auch hier wird agiles Arbeiten und interdisziplinäres Denken mit Technik auf neuestem Stand trainiert.
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Friedemann Grötzinger
BUGA 23: Plattform
• Ganz praktisch geht es bei der nächsten BUGA23: Plattform zu.
• Lydia Frotscher und Torsten Brämer geben Tipps, wie man sich Frühling und Sommer auf Balkon und Terrasse holt.
• Brämer betreibt mit „Wir sind Garten“ die größte öffentliche Facebook-Garten-Community Deutschlands.
Die „BUGA 23: Plattform“ ist ein Ort der Begegnung, der Vernetzung und des Erfahrungsaustauschs. Expert*innen referieren hier über die Leitthemen der BUGA 23 – Klima, Umwelt, Energie und Nahrungssicherung. Unter dem Titel „Gärtnern im Klimawandel. Pflanzen für Balkon und Terrasse“ geben Lydia Frotscher, DBG-Ausstellungsbevollmächtigte und Leiterin der Gärtnerischen Ausstellungen der BUGA 23, und Torsten Brämer, Gründer und Manager der Facebook-Community „Wir sind Garten“, am Donnerstag, 29.04.2021 (18 Uhr) Tipps zum Gärtnern daheim.
Frühling zieht sein blaues Band… auch durch die Metropolregion Rhein-Neckar. Der Frühlingsputz steht an, das traute Heim wird verschönert – und mit ihm werden Balkon, Terrasse und Garten startklar gemacht. Auch bei der nächsten BUGA 23-Plattform am 29.04.2021 wird es ganz handfest: Unter dem Titel „Gärtnern im Klimawandel: Pflanzen für Balkon und Terrasse“ bespielen Lydia Frotscher, Leiterin der Gärtnerischen Ausstellungen der BUGA 23 sowie DBG-Ausstellungsbevollmächtigte, und Torsten Brämer, Gründer der Facebook-Community „Wir sind Garten“, Kübel und Kästen mit den unterschiedlichsten Pflanzen.
Auf dem Spinelli-Gelände, wo von April bis Oktober 2023 prachtvolle Gartenwelten die BUGA-Besucher*innen verzaubern werden, richten sich die beiden Experten ihren Arbeitsplatz mit Erde, Pflanzen, Gefäßen und Werkzeugen ein. Dort erörtern Frotscher und Brämer im locker-launigen Ton vor der Kamera, was eine Drainage-Schicht ist, welches Substrat wann sinnvoll eingesetzt werden kann sowie das Für und Wider von Stauden und Sommer-Wechselflor, während sie tatkräftig exemplarisch einen Bottich bepflanzen. Via Online-Konferenz erfahren die interessierten Zuschauer*innen, dass beispielsweise Salbei sonnige Plätzchen liebt, während die Schaumblüte für den Schatten geeignet ist.
„Auf dem Weg zur BUGA 23 wollen wir aufzeigen, dass man auch mit kleinen Aktionen viel erreichen kann. Gerade im Hinblick auf den Klimaschutz zählt jeder Beitrag“, betont Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesellschaft Mannheim 2023 gGmbH. „Wenn wir uns Grünes und blühende Pflanzen auf Balkon und Terrasse holen, um uns an ihrem Anblick zu erfreuen, dann bieten wir damit gleichzeitig den jetzt schon aktiv gewordenen Insekten zusätzliche Anflugziele und Nahrungsquellen.“
Fragen aus dem Publikum rund um gärtnerische Probleme und Herausforderungen, die Balkon und Terrasse mit ihren beschränkten Raumverhältnissen vorgeben, sind herzlich willkommen.
BUGA 23: PLATTFORM
Donnerstag, 29. April 2021, 18 Uhr
Gärtnern im Klimawandel. Pflanzen für Balkon und Terrasse
Vortrag und Workshop mit Lydia Frotscher und Torsten Brämer
Den Link zur Live-Übertragung vom Spinelli-Gelände sowie aktuelle Infos finden Sie auf unserer Homepage buga23.de.
Gärtnern im Klimawandel: Tipps für den Balkon gibt es bei der BUGA 23: Plattform am 29.04.2021
© BUGA 23
07.04.2021 – 13:11
Polizeipräsidium Mannheim

Karlsruhe/Mannheim (ots)
Nachdem eine 80-jährige Reisende gestern Nachmittag (6. April) ihre Handtasche im Zug vergessen hat, fehlen der Frau nun Bargeld in Höhe von 300 Euro und weitere persönliche Gegenstände.
Nach ihrer Fahrt von Mannheim nach Karlsruhe verließ die Frau den ICE und ließ dabei ihre Handtasche am Platz zurück. Kurz nach Abfahrt des Zuges bemerkte die Frau ihr Versehen. Über den Service Point im Karlsruher Hauptbahnhof gelang es das Zugpersonal zu erreichen. Leider war es bereits zu spät und die Tasche lag nicht mehr am beschriebenen Platz. Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gab es nicht.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor Taschendieben, die ihre Tatgelegenheiten in Zügen oder am Bahnsteig suchen.
Der wichtigste Schutz vor Taschendieben ist die Aufmerksamkeit. "Lassen Sie Ihre Wertsachen und Ihr Gepäck nicht außer Acht. Auch nicht, wenn Sie nur kurz die Toilette aufsuchen oder ins Bordbistro gehen. Vermeiden Sie Gedränge am Bahnsteig und halten Sie die derzeit ohnehin gebotenen Abstände gerade dort konsequent ein".
Weitere nützliche Informationen zum Thema "Sicher im Alltag" und den Tricks der Taschendiebe gibt es auf www.bundespolizei.de.
07.04.2021 – 12:53
Polizeipräsidium Mannheim

Mannheim-Sandhofen, B44 (ots)
Am frühen Dienstagmorgen gegen 05:30 Uhr kollidierte ein von Sandhofen kommender PKW-Fahrer mit einem über die Fahrbahn hüpfenden Feldhasen. Nach ca. 30 Metern gelang es dem PKW-Fahrer sein beschädigtes Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand zu bringen und die Warnblinkanlage zu bestätigen. Eine ebenfalls von Sandhofen heranfahrende Verkehrsteilnehmerin bemerkte den verunfallten Nissan zu spät und fuhr infolgedessen mit ihrem Hyundai auf das Heck des Pkws auf. Beide Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 50.000 Euro.

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