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News und Sport

POL-MA: Heidelberg: Akademie für Ältere - Wie schütze ich mich vor Taschendiebstahl und falschen Kriminalbeamten? - Online-Sprechstunde mit der Polizei

20.11.2020 – 10:00

Polizeipräsidium Mannheim

PolBW
Mannheim (ots)

Polizeihauptkommissar Hermann Jochim vom Polizeirevier Heidelberg-Mitte berät online zu den Themen "Wie schütze ich mich vor Taschendiebstahl und falschen Kriminalbeamten?" Aber auch darüber hinaus gehende Fragen zur Prävention und zur Kriminalitätsentwicklung können mit den Referenten besprochen werden.

Herr Jochim bietet die Polizeisprechstunde bei der Akademie für Ältere online über Jitsi an.

Um teilzunehmen, klicken Sie bitte auf folgenden Link: undefined

Termin: Mittwoch, 25.11.2020, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Hinweis: Bei dieser Sprechstunde handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung!

Herbst-Steuerschätzung: Haushalt 2020 stabil

Rathaus5
Nach der Corona-bedingten außerordentlichen Steuerschätzung im September hat der Bund jetzt die Ergebnisse der regulären Herbst-Steuerschätzung bekanntgegeben.
Nach derzeitiger Prognose verlieren Kommunen insgesamt 12,8 Mrd. Euro (-10,9 %) im Vergleich zur Steuerschätzung vom letzten Herbst, sprich vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Für die kommenden zwei Jahre werden Ertragsausfälle von 9,2 Mrd. Euro (-7,5 %) im Jahr 2021 und von 9,8 Mrd. Euro (-7,8 %) im Jahr 2022 prognostiziert.

„Mit den regelmäßig steigenden Steuererträgen, die wir in der Vergangenheit beobachten konnten, ist es jetzt erst mal vorbei. Neben den Ausfällen bei den kommunalen Steuern wie Gewerbesteuer und Vergnügungssteuer belasten auch die Steuerausfälle des Landes die Kommunen massiv, da die Zuweisungen des Finanzausgleichs davon abhängig sind“, fasst Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Finanzausschusses des Baden-Württembergischen Städtetags und stv. Vorsitzender des Finanzausschusses des Deutschen Städtetags ist, die Situation zusammen.
Er führt weiter aus: „Durch unser gutes Wirtschaften der letzten Jahre und das Bilden von Rücklagen, gekoppelt mit der zusätzlichen finanziellen Unterstützungsleistung von Bund und Land, beabsichtigen wir, sämtliche Investitionen in die örtliche Infrastruktur und unsere Einrichtungen wie geplant durchzuführen. Von Schulen, über Kindergärten, Kliniken, den ÖPNV, bis hin zu sozialen Einrichtungen und Corona-bedingt geschlossenen Kulturbetrieben können wir finanzielle Unterstützung leisten und sind damit in dieser schwierigen Zeit ein überlebenswichtiger Motor für die lokale und regionale Wirtschaft.“

Eckpfeiler der Unterstützung nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 waren der Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle und die Landeszuweisungen im Rahmen des Finanzausgleichs.
„Diese Unterstützung von Bund und Land brauchen wir auch in 2021 und 2022, um in den Kommunen weiterhin kraftvoll investieren zu können und damit die Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Denn schon im Jahr 2020 reichen unsere Rücklagen nicht aus, um sämtliche Mindereinnahmen und Mehraufwendungen zu kompensieren – und dabei sind die finanziellen Folgen des aktuellen November-Lockdowns noch gar nicht berücksichtigt. Die Kommunen sind daher auch in den nächsten beiden Jahren dringend auf erhebliche finanzielle Hilfen in Milliardenhöhe angewiesen“, appelliert Specht. „Um unsere Haushalts- und Finanzplanung vornehmen zu können, ist eine Fortsetzung der Unterstützungsleistungen von Bund und Land zwingend erforderlich. Dazu brauchen wir kurzfristig klare Zusagen von Seiten des Bundes und des Landes.“

Der Kämmerer konstatiert, dass die Situation der Corona-Pandemie weiterhin dynamisch und letztendlich schwer vorhersehbar bleibe. Die aktuell diskutierten Maßnahmen zur Bekämpfung der deutlich steigenden Infektionszahlen, die mögliche Fortsetzung des aktuellen „Lockdown Light“, aber auch die weltweiten Entwicklungen der Pandemie und der Volkswirtschaften beeinflussen die finanziellen Auswirkungen auch in Mannheim.
„Es gilt weiterhin: So wie Wissenschaft und Politik sich in dieser Pandemiekrise Schritt für Schritt vorantasten, so müssen auch die Kommunen in den nächsten Monaten weiter auf Sicht fahren. Unsere Entscheidungen müssen wir jeweils situativ auf Veränderungen der Rahmenbedingungen anpassen“, so Specht.

POL-MA: Heidelberg: Sprengung eines Geldautomaten schlug fehl; Zeugen gesucht

20.11.2020 – 08:31

Polizeipräsidium Mannheim

Geldautomat
Heidelberg (ots)

Bislang unbekannte Täter versuchten am frühen Freitagmorgen, gegen 2.30 Uhr, einen Geldautomaten in der Dischinger Straße im Stadtteil Pfaffengrund zu sprengen.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen schlug die Sprengung fehl, worauf die Täter flüchteten.

Die mit allen verfügbaren Kräften sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne Ergebnis.

Die Zentrale Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ist momentan dabei, Spuren zu sichern. Die Höhe des angerichteten Sachschadens steht noch nicht fest.

Zeugen, die nicht nur Hinweise zur Tat, zu den Täter und/oder verdächtigen Fahrzeugen geben können, sondern auch schon in den Tagen vor der Tat, verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die die Fahnder bei ihren Ermittlungen einen Schritt weiterbringen könnten, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 in Verbindung zu setzen.

3. Liga: Spieltage 17 und 18 terminiert

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Die Spieltage 17 und 18, in der 3. Liga, wurde nun vom DFB festgelegt. Bis zum Jahresende und der erste Spieltag im neuen Jahr, sind damit terminiert.
Der letzte Spieltag im alten Jahr startet am Freitag, 18. Dezember, mit der Begegnung TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden eröffnet. Am Samstag, 19 Dezember, geht es weiter mit dem Münchener Derby, SpVgg Unterhaching gegen FC Bayern München II, 1.FC Saarbrücken gegen FC Ingolstadt, Hallescher FC gegen den SV Waldhof, der VfB Lübeck gegen den SV Meppen, KFC Uerdingen gegen den 1.FC Kaiserslautern und der FC Viktoria Köln gegen Dynamo Dresden. Am Sonntag, 20. Dezember, spielt der FSV Zwickau gegen Hansa Rostock sowie der SC Verl gegen Türkgücü München und am Montag, 21. Dezember, wird der 17. Spieltag mit der Begegnung MSV Duisburg gegen den 1.FC Magdeburg beschlossen.

Der 18. Spieltag beginnt – im neuen Jahr – am Freitag, 8. Januar. Der SV Waldhof empfängt dann den SC Verl. Am Samstag, 9. Januar, kommt es zu einem weiteren Münchener Stadtderby, wenn der FC Bayern II den TSV 1860 München empfängt. Außerdem: 1. FC Magdeburg gegen KFC Uerdingen, SV Wehen Wiesbaden gegen Hallescher FC, SV Meppen gegen 1.FC Saarbrücken, Hansa Rostock gegen SpVgg Unterhaching, 1. FC Kaiserslautern gegen Viktoria Köln. Am Sonntag, 10. Januar spielen der FC Ingolstadt gegen MSV Duisburg und FSV Zwickau gegen VfB Lübeck. Den Abschluss, am Montag, 11. Januar, machen Türkgücü München und Dynamo Dresden.

Die Regelspieltage der 3. Liga folgen einem festen Ansetzungsformat:
• ein Spiel am Freitag (19 Uhr)
• sechs Spiele am Samstag (alle 14 Uhr)
• zwei Spiele am Sonntag (13 und 14 Uhr)
• ein Spiel am Montag (19 Uhr)

Eine Ausnahme bilden die englischen Wochen mit Partien am Dienstag- und Mittwochabend (jeweils ab 19 Uhr), dort gibt es vorher kein Montagsspiel.

Alle Spiele der 3. Liga sind live und in voller Länge bei MagentaSport zu sehen. Freitags, sonntags und montags überträgt MagentaSport exklusiv live - ebenso an den Wochenspieltagen. Samstags zeigen die Dritten Programme der ARD im Free-TV ausgewählte Spiele zusätzlich live, insgesamt 88 in der Saison 2020/2021. Die Highlights der 3. Liga sind unter anderem wöchentlich in der ARD-Sportschau, den Sportsendungen der Dritten Programme sowie am späten Montagabend in "3. Liga pur" bei Sport1 zu sehen.

Quelle: DFB

DEL-Start am 17. Dezember mit 14 Clubs

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Auf diese Nachricht musste Eishockey-Deutschland lange warten. Umso schöner, dass jetzt eine Entscheidung gefallen ist: Die DEL-Saison 2020/21 startet mit allen 14 Clubs, aufgeteilt auf zwei Gruppen, am 17. Dezember. Ab dann gibt es nahezu jeden Tag Eishockey, teilweise mit bis zu drei Spielen an einem Tag. Der genaue Spielplan wird zeitnah veröffentlicht. Alle Spiele werden live bei MagentaSport übertragen.

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der DEL, freut sich angesichts der positiven Nachrichten: „Das war ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten und wahres Teamwork. Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Clubs schaffen. Unser Ziel war immer, mit 14 Clubs zu starten. Das ist uns gelungen. Von daher geht das Lob an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt mit voller Stärke in die neue Saison starten können. Alle Fans können sich auf Non-Stop-Eishockey freuen.“
Die kommende Spielzeit wird aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage in einem anderen Modus gespielt. Der Modus beinhaltet jeweils 28 Regionalspieltage (24 Spiele pro Club) in zwei Gruppen (Doppelrunde), sowie 14 Spiele (Hin- und Rückspiel) gegen die sieben Mannschaften der anderen Division.

Endrunde im „Best-of-Three“-Modus
Nach der Gruppenphase wird es Playoff-Spiele im „Best-of-Three“-Modus um den Titel geben. Die Playoff-Teilnehmer sind die vier bestplatzierten Clubs jeder Gruppe. Das Viertelfinale wird dabei gruppenintern gespielt, das Halbfinale über Kreuz. „Wir sind davon überzeugt, dass dieser Modus genau richtig ist. Alle Clubs waren sehr schnell damit einverstanden. Der Modus der regionalen Gruppen mit Breakout-Games bietet einen spannenden Wettbewerb mit Ligacharakter und gleichzeitig vermeiden wir Risiken für die Teams, wie zum Beispiel zu viele weite Reisen mit Hotelübernachtungen. Dass wir dann noch Playoffs spielen können, ist zusätzlich schön. Es ist das Salz in der Suppe. Und natürlich wäre es für alle schön, wenn die Fans dann wieder live in den Stadien mit dabei sein könnten“, so Tripcke.

Dass es letztlich alle 14 Clubs geschafft haben, beim Saisonstart im Dezember dabei zu sein, hat für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Daniel Hopp mehrere Gründe. „Es ist festzuhalten, dass sich in den vergangenen Wochen noch einmal unglaublich viel getan hat. Immer mehr Clubs haben positive Bescheide von der Politik erhalten, was die finanzielle Unterstützung angeht. Zugleich gilt der Dank den Spielern in den Teams, die teilweise extreme finanzielle Einbußen hinnehmen, um wieder zu spielen. Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der Clubs mit allen Partnern und Sponsoren individuelle Lösungen erarbeitet. Es war uns im Aufsichtsrat zu jedem Zeitpunkt eminent wichtig, dass die wirtschaftliche Lage der Clubs einen Spielbetrieb über mehrere Monate zulässt“, so Hopp. „Der Blick geht jetzt nach vorne. Wir alle haben eine außergewöhnliche Saison vor uns. Doch das Wichtigste ist, dass die DEL sich zeigen kann. Für das deutsche Eishockey gilt es, den positiven Schwung der jüngsten Vergangenheit mit tollen Leistungen der Nationalmannschaft, der Clubs sowie hoch talentierten jungen Spielern mitzunehmen und weiterhin erfolgreich bleiben zu wollen.“

Die Gruppen in der Übersicht
Gruppe Nord: Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, Kölner Haie, Iserlohn Roosters, Krefeld Pinguine und Grizzlys Wolfsburg.
Gruppe Süd: Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers sowie die Schwenninger Wild Wings.

Quelle: www.adler-mannheim.de

SV Waldhof gastiert beim FSV Zwickau

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„Die werden uns mit dem Messer zwischen den Zähnen empfangen“, erklärt Waldhof-Trainer Patrick Glöckner ohne Umschweife, was seine Mannschaft beim FSV Zwickau erwartet machen kann. „Zwickau hat zuletzt drei Spiele in Folge verloren, sie wollen unbedingt Wiedergutmachung. Es wird ein kampfbetontes Spiel werden, in dem wir unbedingten Einsatzwillen brauchen, um von dort etwas Zählbares mitbringen zu können.“

Der FSV Zwickau rutschte durch die letzte Niederlage, beim SV Wehen Wiesbaden, auf Platz 15 ab und hat von den neun absolvierten Begegnungen bereits fünf verloren. Allerdings gelangen dem FSV bisher drei Siege, ebenso viele wie der SV Waldhof auf dem Konto hat. Damit sollten die Vorzeichen klar sein: Zwickau wird dem SV Waldhof alles abverlangen.

Nach mehreren Unentschieden, in denen der SV Waldhof viele Chancen liegenließ, hatte Patrick Glöckner Geduld angemahnt und war überzeugt davon, dass sich sein Team bald für sein offensives Spiel belohnen wird. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge, mit insgesamt neun erzielten Toren, könnte sich der Coach bestätigt fühlen, möchte aber noch nichts davon wissen, dass dies bereits vollzogene Schritte in die richtige Richtung sind. „Das wäre zu früh. Wir haben erst den 10. Spieltag hinter uns und haben noch nichts erreicht. Wir tun gut daran, Spieltag für Spieltag jeden Gegner, der uns erwartet, so seriös wir möglich zu bespielen und das in Demut. Jeder Spieler hat seit Saisonbeginn einen Schritt nach vorn gemacht. Und wenn wir so weitermachen, dann entwickelt sich daraus ein Selbstverständnis, das wiederum zu mehr Selbstvertrauen führt.“

Bis auf die bereits bekannten Verletzten, Dorian Diring, Marco Schuster und Jan Hendrik Marx, kann Patrick Glöckner „aus dem Vollen schöpfen“; für Neuzugang Manfred Osei Kwadwo, der noch etwas Trainingsrückstand hat, kommt die Partie in Zwickau ebenfalls noch zu früh.

FSV Zwickau – SV Waldhof Mannheim
Samstag, 21. November, 14:00 Uhr
GGZ-Arena, Zwickau

SV Sandhausen zu Gast bei Fortuna Düsseldorf

SVS Logo

SVS-Trainer Uwe Koschinat: "Wir haben zuletzt gesehen, wie man sich auswärts befreien kann“
Sandhausen. Am achten Spieltag der 2. Liga gastiert der SV Sandhausen am Samstag, den 21. November 2020, bei Fortuna Düsseldorf. Die Partie in der MERKUR SPIEL-ARENA wird um 13 Uhr angepfiffen.

Aufarbeitung der ersten Saisonphase
Nach einer zweiwöchigen Länderspielpause nimmt die 2. Liga den Betrieb an diesem Wochenende wieder auf. Hinter dem SVS liegt eine Trainingsphase, in der es auch galt, den ersten Saisonabschnitt mit sieben Partien in der Liga und der ersten Runde im DFB-Pokal zu analysieren. „Wir haben gerade die erste Woche der Länderspielpause natürlich genutzt, um uns mit unseren bisherigen Leistungen in dieser Spielzeit zu beschäftigen“, erläuterte SVS-Cheftrainer Uwe Koschinat auf der virtuellen Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag.

Später Ausgleich gegen Eintracht Braunschweig drückte auf die Stimmung
Acht Punkte hat der SVS nach sieben Partien in der Bilanz stehen. Diese Ausbeute stuft Koschinat nach der Analyse der ersten Saisonwochen als „nicht zufriedenstellend“ ein. Nicht nur, aber gerade im letzten Heimspiel vor der Pause gegen Eintracht Braunschweig wäre noch mal deutlich mehr drin gewesen als lediglich ein Zähler, den die Sandhäuser beim 2:2 am 6. November einfuhren. Der späte Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit hatte die Stimmung am Freitag vor knapp zwei Wochen spürbar getrübt.

Intensive Einheiten, guter Test in Freiburg
Allerdings haben die Sandhäuser die anschließende Pause neben einer tiefergreifenden Analyse auch genutzt, um intensiv zu trainieren. „Höhepunkt unserer ersten Trainingswoche war sicherlich das Testspiel beim SC Freiburg. Es war ein in beiden Halbzeiten sehr offenes und inhaltlich sehr gutes Spiel“, so Koschinat zur Partie, die 1:2 aus SVS-Sicht endete. Er ergänzte. „In der zweiten Trainingswoche haben wir den Fokus dann komplett auf die Vorbereitung für das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf gelegt.“

F95 gegen SVS: Duell der Tabellennachbarn
Das Gastspiel am Rhein ist für den SVS ein Duell mit einem Tabellennachbarn. Während der SVS auf Rang zwölf liegt, belegen die Düsseldorfer mit ebenfalls acht Zählern den 13. Platz. Als Absteiger aus der Bundesliga ist diese Ausbeute auch für die Fortuna nicht zufriedenstellend, zuletzt zeigte die Formkurve beim Team von Trainer Uwe Rösler mit einem 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim und einem 1:1 beim 1. FC Nürnberg aber wieder nach oben.

„Düsseldorf gehört zu den Topadressen in der 2. Liga“
„Die Düsseldorfer sind stotternd in die Saison gestartet“, betonte Koschinat. „In den letzten beiden Partien haben sie sich allerdings wieder recht stabil präsentiert.“ Generell hob der SVS-Coach hervor, dass die Düsseldorfer nach wie vor über sehr viele Spieler mit Bundesligaerfahrung verfügen, die das Spiel der Mannschaft prägen können. „Die Mannschaft ist in der Spitze und Breite im Kader sehr gut besetzt. Die Partie wird für uns eine große Herausforderung, denn Düsseldorf gehört zu den Topadressen der 2. Liga.“

Auswärtsbilanz aufpolieren
Für den SVS geht es in Düsseldorf darum, die eigene Auswärtsbilanz aufzupolieren. Bisher gingen alle drei Spiele in der Fremde verloren. „Ich beschäftige mich natürlich sehr stark mit der Auswärtsstatistik. Es sind zwischen den Partien Parallelen zu erkennen. Wir mussten immer Rückständen hinterherlaufen und hatten zu wechselhafte Phasen in den Spielen. Das müssen wir abstellen. Im letzten Heimspiel haben wir gegen Eintracht Braunschweig aber gesehen, wie man sich aus einer solchen Situation auswärts befreien kann. Wir müssen sehr aktiv sein, dürfen aber in keiner Phase des Spiels die Ordnung verlieren.“

Julius Biada steht wieder zur Verfügung
Zum Personal: In Düsseldorf wird Julius Biada, der seinen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel auskuriert hat, wieder zur Verfügung stehen. Koschinat: „Er konnte in den vergangenen beiden Wochen ohne Einschränkungen trainieren und ist somit eine Alternative.“ Diese stellt auch Nikolas Nartey dar, wenngleich der dänische U21-Nationalspieler erst unter der Woche von seinem 90-minütigen Einsatz in der EM-Qualifikation gegen die U21 Rumäniens (1:1) zurückgekehrt ist. „Wir müssen schauen, wie er die Belastung überstanden hat“, sagte der SVS-Coach. Ausfallen wird Innenverteidiger Tim Kister, der am Montag operiert worden war, nachdem er sich einen Meniskuseinriss im rechten Knie zugezogen hatte.

Fortuna Düsseldorf gegen SV Sandhausen - live im Hardtwald Hörfunk
Die Partie des SVS bei Fortuna Düsseldorf wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Samstag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 12:50 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter: https//svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html. 

SV Sandhausen 1916 e.V.

Ein weiterer Todesfall in Mannheim/ 260. Aktuelle Meldung zu Corona 19.11.2020

corona

1. Ein weiterer Todesfall in Mannheim/Aktuelle Fallzahlen - Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 3936

Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt heute einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim. Ein über 80 Jahre alter Mann ist in einer Mannheimer Pflegeeinrichtung verstorben.

Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 19.11.2020, 16 Uhr, 124 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 3936.

Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv getesteten Fällen auf, sobald der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Die Mehrzahl der positiven Fälle stammt von Infektionen im direkten Kontakt, also engen Kontaktpersonen von bereits positiv gemeldeten Fällen, die sich auch schon in Quarantäne befinden. Dabei sind in den letzten Tagen zunehmend auch Cluster (Anhäufung von Fällen in bestimmten Gruppen z.B. Betrieb, Familien und Heime, etc.) zu beobachten.

Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bislang sind in Mannheim 2509 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1391 akute Fälle.

Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einsehen.

Weihnachtsflair am Wasserturm

Fest

Corona macht dem beliebten Mannheimer Weihnachtsmarkt vorerst einen Strich durch die Rechnung

Kunsthandwerk, Weihnachtsdeko, Geschenkideen und Leckereien – so kennt man den Mannheimer Weihnachtsmarkt am Wasserturm. Vom 23. November bis 23. Dezember hätte der beliebte Mannheimer Weihnachtsmarkt mit rund 200 Hütten und Attraktionen für Kinder stattfinden sollen. Doch die hohen Covid19-Infektionszahlen und der damit verbundene Wellenbrecher-Lockdown lassen das nicht zu. Frühestens Anfang Dezember könnte das adventliche Treiben am Wasserturm beginnen. Daher steht die Mannheimer Weihnachtsmarkt GmbH (MWG) mit den Ausstellern in Kontakt, um die ursprünglichen Verträge aufzuheben.

"Wir haben alles daran gesetzt, den Weihnachtsmarkt möglich zu machen, ein detailliertes Hygienekonzept entwickelt und die Aufplanung mit Rundgang erstellt. Und wir stehen in engem Kontakt mit der Stadt Mannheim", sagt Jan Goschmann, Geschäftsführer der MWG. Die Stadt hat den Weihnachtsmarkt noch nicht abgesagt, nach wie vor schließt sie weihnachtliche Angebote nicht aus. Wenn es die Verordnungen nach dem November-Lockdown zulassen, will die MWG erneut mit den Anbietern prüfen, welche anderen weihnachtlichen Erlebnisse sie dann gemeinsam am Wasserturm unter den dann geltenden Bedingungen realisieren können.

Lokale Hilfe bei globalen Herausforderungen

ElViejo
Der gerade vom Roten Kreuz vorgelegte Weltkatastrophenbericht zeigt: Von den 308 Naturkatastrophen in 2019 waren 77 Prozent auf den Klimawandel zurückzuführen. 97,6 Millionen Menschen waren demnach im letzten Jahr von Naturkatastrophen wie Stürmen, Hitzewellen und Überschwemmungen betroffen, 24.396 Menschen kamen ums Leben. Aktuell wird Nicaragua von dem als extrem gefährlich eingestuften Hurrikan Iota heimgesucht: Mehrere Menschen starben, mehr als 60.000 Personen mussten ihre Häuser verlassen. Auch Mannheims Freundschaftsstadt El Viejo ist betroffen, eine Stadt, die regelmäßig unter den Folgen starker Überschwemmungen leidet. Straßen und Häuser in El Viejo sind durch den Hurrikan zerstört oder stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Aktuell verschafft sich die Stadtverwaltung El Viejo, die auch für die Unterbringung von Menschen aus Nachbarkommunen verantwortlich ist, einen Überblick über die Lage.
Bereits vor rund einem Jahr haben die Städte Mannheim und El Viejo damit begonnen, ein Projekt zur Klimafolgenanpassung in El Viejo zu konzipieren. Für die Realisierung dieses Projekts erhält die Stadt Mannheim nun eine Bundesförderung in Höhe von 150.000 Euro. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)“ von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

„In unserem Leitbild Mannheim 2030 haben wir festgelegt, dass Mannheim Vorbild für die internationale Zusammenarbeit von Städten sein will und sich in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit engagiert. Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für die Umsetzung der UN Nachhaltigkeitsziele und zeigt außerdem, wie relevant und aktuell die internationale Zusammenarbeit von Städten bei der lokalen Lösung globaler Herausforderungen ist. Deshalb freue ich mich, dass dieses Projekt durch den Bund finanziert wird und danke den Fördermittelgebern sowie dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung der Stadt Mannheim für die Einbringung der fachlichen Kompetenz“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Bau von Sickerbecken gegen alljährliche Überschwemmungen

Hauptproblem der Stadt El Viejo ist es, dass in der Regenzeit der trockene Boden die Wassermassen nicht aufnehmen kann, weshalb ein Großteil des Regenwassers die tiefer gelegene Innenstadt überflutet. Dies hat zur Folge, dass Schulen oder Krankenhäuser teilweise monatelang nicht mehr angefahren werden können.

Mit den jetzt zugesagten Fördermitteln sollen deshalb zum einen Sickerbecken gegraben werden, die einen Großteil des Regenwassers bereits vor Eintritt in die Stadt abfangen. So können nur noch geringe Wassermengen in die Stadt gelangen, die das bereits bestehende Kanalsystem noch bewältigen kann. Die Lösung ist ökologisch und kommt darüber hinaus den Bauern vor Ort zugute, da durch die Becken außerdem der Grundwasserspiegel angehoben wird. 2021 soll mit dem Bau der Sickerbecken begonnen werden. Dazu sollen außerdem im Rahmen des Projektes städtische Mitarbeitende in El Viejo von Mitarbeitenden des Eigenbetriebs Stadtentwässerung der Stadt Mannheim qualifiziert werden.

Städtefreundschaft zwischen Mannheim und El Viejo

Die Städtefreundschaft zwischen Mannheim und der nicaraguanischen Stadt El Viejo beruht auf einem Vorschlag aus der Bürgerschaft. Schon seit 1986 informiert der „Verein zur Förderung einer Städtepartnerschaft Mannheim-El Viejo“, kurz Nicaraguaverein, über die Situation vor Ort. Auf Basis dieser bürgerschaftlichen Initiative beschloss der Mannheimer Gemeinderat 1989 die Gründung einer Städtefreundschaft mit der knapp 83.000 Einwohnerinnen und Einwohnern großen Stadt, die seither hauptsächlich durch den Nicaraguaverein getragen wurde. Im Jahr 2019 feierte Mannheim das 30-jährige Bestehen dieser Städtefreundschaft.

POL-MA: Mannheim: Unfall auf A 6 bei Feudenheim; Vollsperrung;

19.11.2020 – 12:52

Polizeipräsidium Mannheim

RettungHeli

Pressemitteilung Nr. 2
Mannheim (ots)

Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein Rettungswagen am Donnerstagmittag, kurz nach 12 Uhr, auf einer Krankentransportfahrt auf der A 6 unterwegs, als dessen Fahrer zwischen dem Mannheimer Kreuz und dem Viernheimer Kreuz vom mittleren auf den linken Fahrstreifen zog, um einen vorausfahrenden Lkw zu überholen.

Dabei übersah er einen nachfolgenden Porschefahrer, der dem Rettungswagen von hinten auffuhr. Durch die Kollision kippte das Rettungsfahrzeug um und blieb auf der Seite liegen.

Verletzt wurde nach derzeitigen Erkenntnissen niemand.

Ein Rettungshubschrauber landete zunächst auf der Autobahn und transportierte die Patientin aus dem Rettungswagen weiter in eine Klinik.

Derzeit laufen noch die Bergungsarbeiten. Zum Aufrichten des Rettungswagens ist ein Kranwagen bestellt.

Die A 6 bleibt in Richtung Frankfurt nach wie vor auf unbestimmte Zeit voll gesperrt. Der Rückstau beträgt rund drei Kilometer.

POL-MA: Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis: Betrugsversuche mit alter Heidelberger Polizei-Rufnummer

19.11.2020 – 12:49

Polizeipräsidium Mannheim

PolStop
Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots)

Aktuell häufen sich Rückfragen bzw. Hinweise bei der Heidelberger Kriminalpolizeidirektion, weil Personen von der Rufnummer 06221/99-0 angerufen wurden. Dabei handelt es sich zwar tatsächlich un die alte Rufnummer der ehemaligen Polizeidirektion Heidelberg, die aber aktiv nicht mehr benutzt wird. Bei Rückruf wird die Rufnummer aber noch immer umgeleitet und man landet dann beim Polizeipräsidium Mannheim in der Zentrale. In den gemeldeten Fällen wurde jeweils direkt vom Anrufer aufgelegt oder die Angerufenen fanden die Rufnummer in Ihrem Speicher der verpassten Anrufe, sodass kein Gespräch zustande kam.

Es ist jedoch zu vermuten, dass die Anrufer es insbesondere auf ältere Mitbürgerinnen und -bürger abgesehen haben und diese dann in ein Gespräch unter der bekannten Betrugsmasche "Falscher Polizeibeamter" verwickeln wollen, um an Informationen über Vermögenswerte und letztendlich zu einer Übergabe dieser bewegen wollen.

Die Polizei warnt daher eindringlich:

- Die Polizei ruft nicht unter der 06221/990 oder dem
Polizeinotruf 110 (wie in früheren Fällen auch schon berichtet)
an!
- Am Telefon nicht unter Druck setzen lassen! Ggf. einfach
auflegen!
- Nicht am Telefon über persönlichen und finanzielle Verhältnisse
sprechen!
- Misstrauen ist angebracht bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen,Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von
persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
- Wenn Sie einen Anruf eines vermeintlichen Polizisten erhalten
und auf Nummer sicher gehen wollen: Namen notieren und selbst
die Nummer des nächsten Reviers heraussuchen, wählen und
nachfragen! Nicht verbinden lassen, nicht die Rückruftaste oder
eine angebliche Nummer der Polizei wählen, die bei einem
solchen Gespräch durchgegeben wurden!
Weitere Infos und Tipps zur Masche "falsche Polizeibeamte" finden Sie hier:

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