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Münster: Eurojackpot räumt mit Glücksspiel-Mythen auf – 120 Millionen Euro warten am Freitag
  Der Eurojackpot steht aktuell bei 120 Millionen Euro. Gleichzeitig hält sich rund um das Glücksspiel eine Vielzahl von Irrtümern und vermeintl...
Eurojackpot-Mythencheck: Fakten statt Gerüchte – 120 Millionen Euro im Jackpot am Freitag (22. Mai). Foto: Schlag und Roy GmbH
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Münster: Eurojackpot räumt mit Glücksspiel-Mythen auf – 120 Millionen Euro warten am Freitag

 

Der Eurojackpot steht aktuell bei 120 Millionen Euro. Gleichzeitig hält sich rund um das Glücksspiel eine Vielzahl von Irrtümern und vermeintlichen Erfolgsrezepten.

Wenn der Eurojackpot auf Rekordsummen anwächst, steigt nicht nur die Aufmerksamkeit der Spielerinnen und Spieler – auch zahlreiche Mythen rund um das Glücksspiel erleben regelmäßig neue Diskussionen. Ob bestimmte Zahlenkombinationen angeblich erfolgreicher sind oder manche Regionen häufiger gewinnen sollen: Viele Annahmen halten sich hartnäckig.

Eurojackpot hat nun einige dieser weit verbreiteten Irrtümer einem Faktencheck unterzogen. Anlass ist der aktuelle Jackpot von 120 Millionen Euro, der bei der Ziehung am Freitag, 22. Mai, ausgespielt wird.

Immer dieselben Zahlen – kein statistischer Vorteil

Ein besonders verbreiteter Mythos lautet, dass feste Lieblingszahlen langfristig die Gewinnchance erhöhen würden. Tatsächlich sei jedoch jede Zahlenkombination bei jeder Ziehung exakt gleich wahrscheinlich.

Nach Angaben von Eurojackpot entstehen durch die Auswahl von fünf Zahlen aus 50 sowie zwei Eurozahlen aus zwölf insgesamt rund 140 Millionen mögliche Kombinationen. Ob ein Tipp zum ersten oder zum hundertsten Mal gespielt werde, spiele statistisch keine Rolle.

Viele Menschen setzen dennoch auf Geburtstage oder persönliche Glückszahlen. Das sei zwar nachvollziehbar, könne im Gewinnfall jedoch dazu führen, dass sich mehrere Gewinner denselben Betrag teilen müssen, da bestimmte Zahlen häufiger gespielt würden.

Millionengewinn bleibt selten – Gewinne aber regelmäßig

Auch die oft genannte geringe Jackpot-Chance von 1 zu 140 Millionen sorgt immer wieder für Diskussionen. Nach Angaben von Eurojackpot wird dabei häufig übersehen, dass es insgesamt zwölf Gewinnklassen gibt.

Nach Aussagen von Pressesprecher Bodo Kemper gebe es europaweit jede Woche Gewinner in sechsstelliger Anzahl. Bereits in der zweiten Gewinnklasse liege die Wahrscheinlichkeit deutlich höher als beim Hauptgewinn.

Warum Deutschland häufig unter den Gewinnern auftaucht

Ein weiterer Irrtum betrifft die geografische Verteilung der Gewinne. Dass Deutschland – und insbesondere Nordrhein-Westfalen – regelmäßig in den Gewinnerlisten auftaucht, liege nicht an einer besonderen Glücksregion, sondern vor allem an der hohen Zahl der abgegebenen Tipps.

Die Ziehung selbst erfolge europaweit rein zufallsbasiert und unabhängig vom Wohnort der Teilnehmenden.

Nach Angaben von Eurojackpot wurden allein im Jahr 2025 europaweit mehr als 60 neue Millionäre gekürt. Trotz aller Wahrscheinlichkeiten bleibe das Spiel damit ein Glücksspiel, bei dem ausschließlich der Zufall entscheide.

Experten raten dazu, Glücksspiele verantwortungsvoll zu nutzen. Persönliche Zahlenrituale oder vermeintliche Gewinnsysteme verändern die mathematischen Chancen nicht.

Quelle: WestLotto / Eurojackpot, Medieninformation vom 20.05.2026.

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