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Auftaktsieg! SGL gewinnt in Pforzheim
Endlich wieder Handball. Endlich wieder mit Zuschauern. Und endlich wieder ein Auswärtssieg! Die SG Leutershausen hat zum Auftakt in die neue Drittliga-Saison bei der TGS Pforzheim mit 26:23 gewonnen.
Dabei kam die TGS besser in die Partie. Früh führten die Gastgeber mit 5:2 gegen die SGL, bekamen dann auch einen Siebenmeter, aber: Alex Hübe parierte! Mit der “Säge” kam die Wende. Die Roten Teufel von der Bergstraße waren plötzlich im Spiel und übernahmen die Führung. Für die Pforzheimer kam es noch schlimmer, denn Florian Taafel knickte um, der Rückraum-Spieler musste verletzt auf der Tribüne Platz nehmen. SGL-Trainer Marc Nagel: “Das war für Pforzheim eine ganz schwierige Situation.”
Aber die TGS hat es kompensiert und blieb dran. Die SGL schaffte es in der ersten Halbzeit nicht, sich abzusetzen – im Gegenteil! Sekunden vor der Pausensirene lag die SGL zurück, trotz mehrerer Blocks von Lars Röller, einiger Tore von Sven Schreiber und Lucas Bauer. Marc Nagel brachte Neuzugang Teo Beganovic. Der slowenische Mittelmann kam auf die Platte, sagte einen Spielzug an, den er selbst mit dem Ausgleich zum 13:13 beendete.
Nach der Halbzeit kamen erneut die Gastgeber besser ins Spiel, erarbeiteten sich wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung. Und wieder kam die SGL ran. Nagel: “Die Pforzheimer Mannschaft hat uns alles abverlangt. Sie haben sehr unangenehm gespielt.” Kapitän Niklas Ruß war es, der in der 47. Minute zum 20:19 traf und das Spiel drehte. Zunächst blieb die TGS dran, aber rund vier Minuten vor Schluss schaffte es die SGL, sich auf drei Tore abzusetzen.
In den Schlussminuten sicherten Alex Hübe, die Abwehr und der Pfosten den Sieg. “Wir sind mehr als zufrieden mit den zwei Punkten. Ich habe es der Mannschaft vorher gesagt… Seit Dezember 2019 haben wir kein Auswärtsspiel mehr gewonnen”, erklärt Nagel nach dem Spiel glücklich. Wo normalerweise das Kollektiv im Vordergrund steht, hob sich an diesem Samstagabend ein Spieler hervor: Lucas Bauer.
Acht Würfe, acht Treffer – was für ein Pflichtspiel-Einstand für den neuen Rechtsaußen! Nagel: “Er hat ein Jahr lang kein Handball gespielt. Er kam im Februar zu uns und hat ein unglaubliches Trainingspensum absolviert. Heute hat er sein bestes Spiel gemacht.”
Und was sagt Bauer zu seiner Leistung? Der 25-Jährige bescheiden: “Erstmal ist es ganz wichtig, dass wir das Ding gewonnen haben. Die gute Stimmung im Team hat uns den Sieg gesichert. Ich bin mit mir auch zufrieden.” So kann es weitergehen für die SG Leutershausen. Am besten am kommenden Samstag in der eigenen Halle gegen die zweite Mannschaft der mHSG Friesenheim – Hochdorf.
“Die Punkte heute sind nur dann Bonuspunkte, wenn wir kommendes Wochenende in eigener Halle nachlegen”, erklärt Trainer Marc Nagel und wirkt sofort wieder fokussiert. Der Auftakt ist der SG Leutershausen gelungen, aber in der nun laufenden Drittliga-Saison stehen noch 21 weitere Spiele an. Der Sieg bei der TGS Pforzheim war jedenfalls ein guter Start.
TGS Pforzheim – SG Leutershausen 23:26 (13:13)
Tore der SG Leutershausen: Bauer 8, Pauli 5/4, Schreiber 4, Ruß 3, Bitz 2, Röller 2, Beganovic 2
SG Leutershausen

… der heute 70 Jahre alt ist.
(GM) Angesichts der vielen Titel, die er in seiner Karriere errungen hat, steht außer Zweifel, dass Paul Breitner einer der erfolgreichsten Fußballer ist, die Deutschland je hatte.
Er war mit dem FC Bayern fünf Mal Deutscher Meister, gewann zweimal den DFB-Pokal und holte 1974 den Europapokal der Landesmeister (heutige Champions League). Zudem wurde er mit Real Madrid zweimal Spanischer Meister und einmal Pokalsieger.
Auch mit der Nationalmannschaft feierte er die größten Erfolge; 1972 die Europameisterschaft und zwei Jahre später den Weltmeistertitel, an dem er nicht zuletzt mit einem verwandelten Strafstoß, im Finale gegen die Niederlande, maßgeblichen Anteil hatte.
Aber den Menschen, Paul Breitner, nur an seinen Erfolgen festzumachen, würde ihm nicht gerecht werden. Paul Breitner war eine Führungspersönlichkeit, ging immer voran und übernahm Verantwortung, nicht nur, wenn alles optimal lief. Er war Sprachrohr seiner Generation und in den Mannschaften, in denen er spielte und das schon in sehr jungen Jahren. Er war noch keine 23 Jahre alt, als er sich im Finale der WM 1974, bei 0:1-Rückstand, den Ball schnappte, um besagten Strafstoß auszuführen. Mit Wolfgang Overath, Jürgen Grabowski, Franz Beckenbauer, Bernd Hölzenbein und selbstverständlich auch einem Torgarant wie Gerd Müller, standen weit erfahrenere Akteure auf dem Platz. Aber er, der Jungspund, dem niemand – und schon gar nicht der damalige Bundestrainer, Helmut Schön – den Auftrag zur Ausführung des Elfmeters gegeben hatte, übernahm die Verantwortung, deren Größe ihm nach eigener Aussage erst viel später bewusst wurde.
Das war es, das Paul Breitner auszeichnete. Er hatte eine große Klappe, gewiss, es war aber auch allerhand dahinter. Er hatte etwas zu sagen und das tat er auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit, ob es anderen Leuten passte oder nicht. Und er sagte das, was er sagen wollte unverblümt und unmissverständlich. Das brachte ihm nicht nur Freundschaften ein, ganz im Gegenteil, Freundschaften, wie die zu seinen ehemaligen Mannschaftskollegen, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, zerbrachen daran. Als Breitner im Oktober 2018 den unrühmlichen Auftritt von Hoeneß und Rummenigge bei der Pressekonferenz harsch kritisierte, in welcher sich die beiden Vereinsbosse über das „menschenunwürdige Verhalten“ der Presse ausließen, und sich Rummenigge sogar auf einen Hinweis auf den Paragrafen 1 des Grundgesetzes verstieg, nach dem die Würde des Menschen unantastbar ist, hatte Uli Hoeneß seinen einstigen Weggefährten aufgefordert, künftig zu Ehrentribüne des FC Bayern zu „meiden“. Breitner hatte daraufhin seine Ehrenkarte zurückgegeben und das Kapitel FC Bayern für sich beendet.
So konsequent wie sein Spiel auf dem Fußballplatz, so konsequent ist auch seine Haltung in allen anderen Bereichen seines Lebens. Glamour war nie die Welt des am 5. September 1951 im oberbayrischen Kolbermoor geborenen Paul Breitner. Seit 15 Jahren geben er und seine Frau Hildegard jeden Montag an einer Münchner Tafel Lebensmittel an Bedürftige aus. Dann rackert der ehemalige Fußball-Weltstar in Schlapphut und blauer Schürze genauso wie er einst auf dem Fußballplatz gerackert hatte. Dort fühlt er sich offensichtlich deutlich wohler, als zwischen Münchner Promis auf der Ehrentribüne der Allianz-Arena.

Wir wünschen Paul Breitner alles Gute zu seinem 70.Geburtstag und hoffen, dass das was er zu sagen hat, auch weiterhin lautstark und deutlich tut.

Zwei Punkte gegen den finnischen Meister
Die Adler Mannheim sichern sich im Spiel gegen Lukko Rauma zwei wichtige Punkte im Kampf um das Achtelfinalticket. Gegen den finnischen Meister gewann die Mannen von Cheftrainer Pavel Gross mit 2:1 nach Penaltyschießen. Neuzugang Nigel Dawes erzielte den späten Ausgleich und verwandelte den entscheidenden Penalty, während Torhüter Dennis Endras alle fünf Schützen der Gäste verzweifeln ließ.
Beide Mannschaften begannen die Partie druckvoll und mit viel Tempo. Bis zur ersten nennenswerten Chance sollten einige Minuten vergehen, da die Abwehrreihen auf beiden Seiten konzentriert zu Werke gingen. So war es ein Schuss von Denis Reul von der blauen Linie (8.), bei dem Lassi Lehtinen das erste Mal eingreifen musste, während Dennis Endras gegen Mikko Petman und Pavol Skalicky auf dem Posten war (beide 10.). Gegen Sebastian Repo, der am langen Pfosten perfekt von Michael Haga bedient wurde, war aber auch der Mannheimer Schlussmann machtlos (11.). Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Ruslan Iskhakov, der vom Bully weg etwas zu hoch ansetzte (17.).
Im zweiten Drittel bot sich den 3.822 Zuschauern dasselbe Bild. Beide Teams agierten sehr diszipliniert und legten eine hohe Laufbereitschaft an den Tag. Wieder dauerte es bis zur Hälfte des Drittels, ehe es die ersten Großchancen gab. Mark Katic verpasste bei einer Vier-gegen-drei-Überzahl die Scheibe knapp (30.), Scott Pooley traf auf der anderen Seite nur das Außennetz (34.) und Skalicky scheiterte freistehend an Endras (37.).
Auch im Schlussabschnitt wichen beide Mannschaften nicht von ihren taktischen Vorgaben ab, aussichtsreiche Möglichkeiten ergaben sich nahezu ausschließlich aus Einzelaktionen. So schloss Borna Rendulic ansatzlos ab, verzog aber knapp (47.). Niklas Ylitalo versuchte sich mit einem strammen Schuss vom rechten Bullykreis, den Endras aber mit der Stockhand entschärfen konnte (49.). Ohne Abwehrchance war der junge Schlussmann aber beim Schuss ins lange Eck von Nigel Dawes, der mit seinem ersten Pflichtspieltreffer die Partie in die Verlängerung schickte (54.).
Die Overtime blieb ohne Tor, sodass die Entscheidung im Penaltyschießen fallen musste. Während Endras alle fünf Versuche der Gäste parierte, avancierte Dawes mit seinem Treffer zum Matchwinner und schoss die Adler an die Tabellenspitze der Gruppe C.
Adler Mannheim – Lukka Rauma 2:1 n.P. (0:1, 0:0, 1:1; SO 2:1)
Tore: 0:1 Repo (10:32), 1:1 Dawes (53:00.), 2:1 Dawes SO
Quelle: www.adler-mannheim.de

Die Rhein-Neckar Löwen treffen in der 2. Runde des DHB-Pokals auswärts auf den Ligarivalen SC DHfK Leipzig.
Das ergab die Auslosung am heutigen Abend im Anschluss an den Pixum Super Cup in Düsseldorf. Die zweite Pokalrunde ist für den 5./6. Oktober 2021 terminiert.
„Wir haben mit Leipzig ein richtig schweres Los erwischt. In Leipzig wird uns der SC DHfK alles abverlangen. Wir wollen aber wieder zur Endrunde nach Hamburg und werden deshalb alles geben“, so Löwen-Trainer Klaus Gärtner.
Pressemeldung: Rhein-Neckar Löwen GmbH

Waldhof belohnt sich erst in der zweiten Halbzeit für ein gutes Spiel – Martinovic leitet den Sieg ein
(GM) Mit einem klaren, und am Ende auch ungefährdeten, 3:0 gewann der SV Waldhof gegen Türkgücü München und kletterte damit - vorerst – auf Tabellenplatz 4, punktgleich mit Borussia Dortmund II, die aber erst am Sonntag spielen.
Wie bereits bedürchtet, konnte Waldhof-Trainer Patrick Glöckner nicht auf das angeschlagene Trio, Donkor, Costly und Saghiri zurückgreifen. Während seine beiden Kollegen noch nicht einmal im Kader standen, konnte Anton Donkor wenigstens auf der Bank Platz nehmen, dafür standen Russo, Rossipal und Sommer in der Startformation.
Der SV Waldhof versucht vom Anpfiff weg nach vorne zu spielen, trifft aber auf zunächst gut eingestellte Münchener, die in der Abwehr stabil stehen. Die Mannschaft von Patrick Glöckner tut sich schwer, in den Strafraum der Gäste zu kommen, die prompt auch die erste Möglichkeit der Partie haben. Nachdem in der 7. Minute ein Freistoß von Türkgücü geklärt werden konnte, bleiben die Münchener in Ballbesitz und kommen durch Kuhn zu einem gefährlichen Abschluss, den Timo Königsmann aber klasse zum Eckball abwehrt (8.).
Danach spielt sich eine Weile das Geschehen weitgehend zwischen den Strafräumen ab, geprägt von vielen Zweikämpfen. In der 15. Minute dann die erste gute Gelegenheit für den Waldhof: Sommer schickt auf der rechten Seite Lebeau auf die Reise, der flankt halbhoch in die Mitte auf Martinovic, der muss den Ball direkt nehmen und schießt knapp über den Querbalken. Wenig später lag das 1:0 förmlich in der Luft. Diesmal flankte Sommer von der rechten Seite, Martinovic kommt zwar nicht ran, aber am langen Pfosten lauert Schnatterer, der von Kuhn hart bedrängt, zwar den Ball noch aufs Tor bringt, aber Türkgücü-Torhüter Vollath damit nicht überwinden kann. Nach dieser Aktion bleibt Schnatterer verletzt liegen und muss behandelt werden. Mit einem Verband an der linken Hand geht es für den Routinier weiter.
Der SV Waldhof ist nun deutlich besser im Spiel. Nach einer halben Stunde häufen sich die Chancen, aber weder Martinovic, nach Vorarbeit von Höger (34.), noch Rossipal, nach Eckball von Schnatterer (38.), können ihre Möglichkeiten in Tore ummünzen. Von Türkgücü kommt in dieser Phase des Spiels offensiv fast gar nichts mehr. Die Gäste sehnen den Pausenpfiff mehr herbei als die Hausherren und nehmen das 0:0 schließlich mit in die Pause.
Nach Wiederbeginn ist es auch wieder der SV Waldhof, der sofort Akzente setzt. In der 46. Minute zieht Schnatterer von der Strafraumgrenze ab, aber die Gäste-Abwehr wirft sich mit allem dazwischen, das zur Verfügung steht – Eckball. Der Waldhof drückt weiter, während es Türkgücü in der Offensive fast nur mit Schüssen aus der zweiten Reihe versucht, die aber allesamt eine sichere Beute von Timo Königsmann werden.
Das Spiel wird jetzt härter und Rieder, nach Foul an Lebeau (56.) und Türpitz, der Boyamba zu heftig attackiert (61.), holen sich innerhalb von fünf Minuten Gelbe Karten ab. Den Freistoß, nach dem Foul an Boyamba, schlägt Schnatterer in den Türkgücü-Strafraum, findet Seegert, der volley abzieht, den Ball auch optimal trifft, aber Vollath, mit einer Glanzparade, lenkt das Geschoss gerade noch über die Latte (ebenfalls 61.).
Dann versuchen die Gäste mit einem Doppelwechsel für Entlastung zu sorgen; für Türpitz kommt Knöll und Hottmann macht für Mickels Platz (64.). Vier Minuten später gelingt dem Waldhof dann endlich die längst verdiente Führung. Nach einem Eckball von Schnatterer kann der gerade eingewechselte Knöll nicht entscheidend klären, Martinovic nimmt den Abpraller mit vollem Risiko und nagelt den Ball, der von Knöll auch noch abgefälscht wird, zum 1:0 ins Netz (68.). Endlich war der Bann gebrochen.
Türkgücü versucht sich zwar – jedoch wenig druckvoll – gegen die drohende Niederlage zu stemmen, und bringt in der 70. Minute noch Irving für Römling, doch nur vier Minuten später ist die Partie entschieden. Martinovic erläuft einen weiten Pass von Sommer, steht allein vor Vollath, legt aber uneigennützig in die Mitte zum mitgelaufenen Boyamba, der den Ball nur noch im leeren Tor unterbringen muss – 2:0 in der 74. Spielminute. Jetzt passt alles zusammen, tolles Wetter, Riesenstimmung im Carl-Benz-Stadion und den Sieg vor Augen.
Kurz darauf darf Boyamba raus und Neuzugang Baris Ekincier wird eingewechselt (78.). Eine Minute später wechselt Türkgücü noch einmal doppelt; Sliskovic kommt für Vrenezi und Tosun für Gorzel, aber der Waldhof hat längst alles im Griff und auch weitere Chancen. In der 82. Minute verlängert Verlaat einen Einwurf per Kopf auf Martinovic, doch dessen Direktabnahme zischt über das Tor.
Dann geht auf Waldhöfer Seite Höger vom Platz und Wagner kommt neu in die Partie (83.). Und zwei Minuten vor dem regulären Ende des Spiels ersetzt Roczen den Torschützen und Vorlagengeber, Martinovic. Es gibt drei Minuten Nachspielzeit und die nutzt der SV Waldhof zum 3:0. Einen Schuss aus der Distanz, von Rossipal, kann Vollath nur nach der Seite abklatschen, genau vor die Füße von Lebeau, der sich den Ball zurechtlegt und cool zum 3:0 einschiebt (90.+2). Es ist sein erstes Tor für den SV Waldhof und der Franzose feiert es entsprechend ausgelassen.
Das Ergebnis geht auch in der Höhe vollkommen in Ordnung und der verdiente Sieg sollte dem SV Waldhof das nötige Selbstvertrauen geben, um am kommenden Sonntag auch vom Betzenberg etwas Zählbares mitzunehmen.
SV Waldhof Mannheim – Türkgücü München 3:0 (0:0)
Waldhof: Königsmann - Sommer, Verlaat, Seegert, Rossipal, Höger (83. Wagner), Russo, Boyamba (78. Ekincier), Lebeau, Schnatterer, Martinovic (88. Roczen)
Türkgücü: Vollath - Kuhn, Kusic, Mavraj, Römling (70. Irving), Rieder, Gorzel (79. Tosun), Sararer, Türpitz (64. Knöll), Vrenezi (79. Sliskovic), Hottmann (64. Mickels)
Tore: 1:0 Martinovic (68.), 2:0 Boyamba (74.), 3:0 Lebeau (90.+2); Schiedsrichter: Timo Gerach; Zuschauer: 7.792

In einem kurzfristig angesetzten Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bezwingt der SV Sandhausen am Freitagnachmittag den Drittligisten SC Freiburg II mit 3:0 (0:0).
Akteure erhalten Spielpraxis
Die SVS-Trainer Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits nutzen die Partie, um vordergründig jenen Akteuren Spielpraxis zu geben, die zuletzt in der 2. Liga nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen sind. Die einzige Ausnahme bildet Arne Sicker auf der Position des Linksverteidigers, der vor Rick Wulle gemeinsam mit Dennis Diekmeier, Tim Kister und Oumar Diakhite die Viererabwehrkette bildet. Im Mittelfeld laufen Carlo Sickinger, vor ihm Gianluca Gaudino und Anas Ouahim und auf den Außenbahnen Christian Kinsombi und Christian Conteh auf. Im Sturmzentrum spielt Charlison Benschop. Die zuletzt in der Liga verletzt ausgefallenen Julius Biada und Pascal Testroet waren für das Testspiel noch keine Option, der leicht angeschlagene Erik Zenga wurde geschont.
Vor der Pause noch kein Glück im Abschluss
Bei strahlendem Sonnenschein hat der SC Freiburg II in der zweiten Minute die erste gute Chance der Partie, Patrick Kammerbauers Kopfball nach Flanke aus dem Halbfeld landet allerdings neben dem Kasten (2.). Im Anschluss ist der SVS das in der Offensive aktivere Team, das vor der Pause mehrere Gelegenheiten verzeichnet. Während Sicker (9.) und Conteh (23.) kurz vor dem Abschluss jeweils etwas aus dem Tritt kommen, verfehlen Sickinger (33.) und Benschop (35.) mit ihren Schüssen beide das Ziel. Nach einem trickreichen Solo leitet Kinsombi die letzte Gelegenheit in Hälfte eins ein, findet mit seinem Pass in die Spitze allerdings keinen Abnehmer (44.).
Wulle pariert, Gaudino trifft
Zu Beginn der zweiten Hälfte steht SVS-Schlussmann Wulle im Fokus, der bei Chancen von Raphael Assibey-Mensah (49.) und André Barbosa (52.) stark reagiert. Der SVS übernimmt danach wieder die Initiative und geht in der 59. Minute in Führung: Nach Querpass ins Zentrum kann sich Gaudino den Ball am Strafraum zurechtlegen, er trifft mit einem platzierten Abschluss in die linke Ecke.
Sickinger und Keita-Ruel machen den 3:0-Sieg perfekt
Der SVS verpasst es kurz darauf, nachzulegen, Diakhites Kopfball nach einer Ecke landet am Pfosten (61.). In der 65. Minute wechselt der SVS mehrfach aus, bleibt danach aber am Drücker und legt in der Schlussphase noch weitere Treffer nach: Zunächst trifft Sickinger per Kopf nach einer Ajdini-Ecke (83.), das 3:0 markiert dann Daniel Keita-Ruel, der einen Einwurf von Chima Okoroji erfolgreich verwertet (85.).
„Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“
SVS-Trainer Gerhard Kleppinger betonte nach dem Spiel: „Die Intensität im Spiel war heute gut, auch das Spiel mit dem Ball war gut. Ein paar Probleme hatten wir im Spiel gegen den Ball. Das haben wir immer noch aufgefangen, hätten die Situationen aber früher klären können, das müssen wir aufarbeiten. Wir haben drei Tore erzielt und keins gefangen, mit dem Ergebnis sind wir daher sehr zufrieden. Wichtig war zu sehen, dass wir bei den eigenen Standards erfolgreich sein können. Für die Jungs, die zuletzt nicht gespielt haben, war es wichtig, heute Spielpraxis zu erhalten.“
Nun geht der Blick hin zum Auswärtsspiel beim Hamburger SV, das am kommenden Samstag, den 11. September, um 20:30 Uhr im Hamburger Volksparkstadion angepfiffen wird.
SV Sandhausen – SC Freiburg II 3:0 (0:0)
Sandhausen: Wulle - Diekmeier (62. Ajdini), Kister (62. Höhn), Diakhite (62. Zhirov), Sicker (62. Okoroji) - Sickinger - Gaudino (62. Ritzmaier), Ouahim - Kinsombi (62. Bachmann), Benschop (62. Keita-Ruel), Conteh (37. Esswein).
Tore: 1:0 Gaudino (59.), 2:0 Sickinger (83.), 3:0 Keita-Ruel (85.).
SV Sandhausen 1916 e.V.

(WN) Zum ersten Mal stand der TV-Käfertal bei den Deutschen Faustball Meisterschaften im Feld unter den besten sechs deutschen Mannschaften. Als Drittplatzierter der 1. Bundesliga Süd konnte sich die Käfertaler hinter dem Südmeister aus Pfungstadt und dem TSV Calw das Ticket für die Endrunde in Brettorf qualifizieren. Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale traf man auf den Gastgeber.
Der TV Brettorf ist bekannt für seine exzellente Jugendarbeit, vier Spieler, die sich den U21-Europameistertitel vor wenigen Wochen sichern konnten, stehen im Aufgebot. „Mit der jungen Mannschaft aus Brettorf wartet direkt ein schwerer Gegner auf uns, der vor heimischem Publikum sicherlich äußerst motiviert auftreten wird“, sagte der Trainer der Käfertaler, Leo Goth, schon vor dem Spiel. Die 900 zugelassenen Zuschauern im Brettorfer Stadion waren eine große Stütze für die Heimmannschaft.
Und der TVB legt stark los: Vincent Neu und Käfertal-Fehler sorgen für das 3:1. Doch Marcel Stoklasa zeigt sich stark, wie zuletzt im Nationalteam – er holt den Ausgleich. Ausgeglichen geht es auch weiter – bis die „Buwe“ aus Käfertal ersten Satzball haben. Mit einem starken Schlag sorgt Nick Trinemeier für den Satzgewinn, mit 11:8. Im zweiten Satz stellen die Brettorfer Hauke Rykena und Vincent Neu Käfertal häufig vor Probleme, doch das Team aus Mannheim kämpft sich immer wieder heran. 6:6 steht es zur Mitte des Satzes. Brettorf lässt nicht nach, rettet spektakulär in der Defensive und verwandelt gleich den ersten Satzball zum 11:7.

Kopf an Kopf und mit wechselnden Führungen geht es durch den dritten Satz – bis Hauke Rykena ins Aus serviert und Käfertal Satzball hat, den Marcel Stoklasa souverän zum 11:9 verwandelt. Der Regen wird stärker – genau wie die Brettorfer, die nun lautstark nach vorne gepeitscht werden und nach sensationellen Ballwechseln kurz vor dem Satzausgleich stehen und mit 11:7 den Satz gewinnen. Der immer rutschiger werdende Center-Court macht den Käfertalern Abwehrspieler mehr zu schaffen als den Hausherren. Mit 6:3 für den TVB geht es zum letzten Seitenwechsel. Ein Ass von Hauke Rykena entscheidet die Begegnung,11:6. Mit 3:2 (8:11, 11:7, 9:11, 11:7, 11:6) gewinnt der TV Brettorf das Spiel und trifft im Halbfinale auf den TSV Pfungstadt.
Für Käfertal spielten: © Felix Klassen, Marcel Stoklasa, Nick Trinemeier, Marcel Moritz, Christof Jugel, Trainer Leo Goth. Der Käfertaler Mannschaftskapitän Felix Klassen „Leider endet die deutsche Meisterschaft für uns bereits im Viertelfinale. Gegen den Gastgeber konnten wir uns nicht durchsetzen und haben den Sprung ins Halbfinale leider verpasst“. Die „Buwe“ aus Mannheim verlassen mit erhobenem Haupt die DM und sind stolz das erste Mal bei einer Feld-DM teilgenommen zu haben.

Auch im Jahr 2021 heißt der Deutsche Meister auf dem Feld TSV Pfungstadt. Die Hessen setzen sich im Endspiel von Brettorf mit 3:0 Sätzen gegen Hagen durch. Der Sieg fällt so deutlich aus, weil der TSV sich im Vergleich zum Halbfinale deutlich steigern konnte. Die Hessen, die am Vortag heftig um den Finaleinzug zittern mussten, und mit einem hart umkämpften Fünfsatz-Sieg mit 3:2 (6:11, 11:7,3:11,11:5,11:9) gegen den TV Brettorf das Finale schafften, holten sich im vierten Jahr in Folge den Titel bei der Feld-DM.
Für Pfungstadt spielten: © Patrick Thomas, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Andrew Fernando, Jonas Schröter Trainer Dieter Thomas.
Hagen kann nach 20 Jahren endlich einmal wieder das Finale erreichen, dem TSV bleibt gegen den großen Favoriten aber nur die Rolle des Statisten. Bei den Frauen holt sich eine Woche nach dem Gewinn des Champions Cup der TV Jahn Schneverdingen auch den Meistertitel. Mit 3:1 gegen den TSV Dennach holt sich Schneverdingen im DM-Finale in Brettorf den DM-Titel.

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Zahl der positiven Schnelltestungen
3. Reiseassoziierte Fälle
4. Impfstatus
5. Impfen
6. Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und ergänzt
1. Aktuelle Fallzahlen
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 03.09.2021, 16 Uhr, 91 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich deshalb auf insgesamt 17.633.
Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 16.378 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 948 akute Infektionsfälle.
Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen.
Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die Verpflichtung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Empfehlung, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.
Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.
Informationen dazu unter:
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Inzidenz für Mannheim:
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2. Zahl der positiven Schnelltestungen
Im Zeitraum vom 23. August bis zum 29. August 2021 (KW 34) hat das Gesundheitsamt 91 Meldungen über positive Schnelltestungen bei Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern erhalten, davon liegt für 44 eine Bestätigung durch einen PCR-Test vor. Alle 44 Personen waren ohne Krankheitszeichen, wären ohne einen Schnelltest erst später oder gar nicht entdeckt worden. Durch die Nutzung von Schnelltests können Infizierte frühzeitig erkannt und mögliche Infektionsketten schnell unterbunden werden. Mit 44 Fällen machen diese über Schnelltests entdeckten Fälle gegenüber der Gesamtzahl in der 34. Kalenderwoche von 309 neuen positiven Fällen 14,2 Prozent aus. Insgesamt wurden laut Mitteilung der einzelnen Teststellen an das Gesundheitsamt in der 34. Kalenderwoche 46.697 Bürgertestungen (Schnelltest der Bürgerinnen und Bürger – auch mit Wohnsitz außerhalb von Mannheim – ohne Krankheitszeichen) vorgenommen.
Die Zahl der dem Gesundheitsamt gemeldeten positiven Schnelltestungen werden regelmäßig in der Coronameldung vom Freitag mitgeteilt. So kann der Einfluss der Schnelltestungen auf die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen und die Inzidenz nachvollzogen werden.
Der Anteil unter den PCR-Bestätigten durch die positiven Schnelltestungen ist im Vergleich zu letzter Woche stark gesunken. Lag der Anteil in KW 33 noch bei 54,1 Prozent, sind es in KW 34 lediglich 14,2 Prozent. Dennoch bleiben Schnelltestungen im Hinblick auf die Unterbrechung von Infektionsketten und die weitere Eindämmung des Infektionsgeschehens sehr wichtig, insbesondere im Hinblick auf die neue Corona-Verordnung des Landes, die seit Montag, den 16.08. gilt. Demnach erhalten unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz Personen, die weder geimpft noch genesen sind, lediglich mit einem Test (PCR/Schnelltest) Zutritt zu definierten Anlässen.
3. Reiseassoziierte Fälle
Von den insgesamt 309 positiven Fällen, die dem Gesundheitsamt in der 34. Kalenderwoche gemeldet wurden, sind 113 Fälle reiseassoziiert. Reiserückkehrende können sich auf den folgenden Internetseiten der Stadtverwaltung Mannheim darüber informieren, was es bei Wiedereinreise nach Deutschland zu beachten gilt: undefined
4. Impfstatus
Von den insgesamt 309 positiven Fällen in der KW 34 sind 227 Fälle nicht geimpft, 22 Fälle waren einmal und 60 Fälle vollständig geimpft. Der mehrheitliche Anteil der Ungeimpften unter den Infizierten unterstreicht die Bedeutung der Impfung mit dem dadurch möglichen individuellen Schutz, insbesondere vor schweren Verläufen der Corona-Infektion. Daneben ist durch eine möglichst hohe Durchimpfungsrate auch der Schutz von den Menschen möglich, die sich derzeit noch nicht impfen lassen können. Die Zahlen bestätigen darüber hinaus die Beobachtung, dass sich auch vollständig geimpfte Personen infizieren können, auch wenn diese überwiegend keine schweren Krankheitszeichen aufweisen. Deshalb sollten auch vollständig Geimpfte die AHA-Regeln konsequent einhalten.
5. Impfen
La Ola statt Corona – Du entscheidest über die Welle: Impfbus vor Heimspielen
Unter dem Motto „La Ola statt Corona – Du entscheidest über die Welle“ soll der Impfbus mit einem mobilen Impfteam des Mannheimer Impfzentrums in den nächsten Wochen immer wieder bei Heimspielen der Adler, Rhein-Neckar-Löwen und des SV Waldhof zum Einsatz kommen, um Sportfans und Interessierten vor Spielbeginn ein Impfangebot zu machen. Die Stadt wird rechtzeitig im Voraus ankündigen, wenn der Bus vor einem Spiel stehen wird.
Die Stadt ruft alle noch nicht geimpften Besucherinnen und Besucher der Sportereignisse auf, das Angebot zu nutzen. Bei folgenden Heimspielen können sich Interessierte vor Spielbeginn direkt am Veranstaltungsort impfen lassen:
Impfbus beim SV Waldhof-Heimspiel am 04.09.
Beim Heimspiel zwischen dem SV Waldhof gegen Türkgücü München am 04.09.2021 gibt es die Möglichkeit, sich im mobilen Impfbus vor Ort am Carl-Benz-Stadion impfen zu lassen. Der mobile Impfbus wird ab 12 Uhr bis Spielbeginn am Eingang des Stadions stehen. Die Impfungen werden ohne vorherigen Termin durchgeführt und können sowohl Erst- als auch Zweitimpfung sein. Als Impfstoff wird Biontech verwendet. Im Falle einer Erstimpfung erfolgt die Zweitimpfung nach drei Wochen im Impfzentrum.
Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Im Falle eines anschließenden Stadionbesuchs ist zwingend ein negativer Schnelltest am Einlass vorzuzeigen, da Personen erst 14 Tage nach der Zweitimpfung als geimpft gelten.
Impfbus beim Adler-Heimspiel am 04.09.
Beim Heimspiel zwischen den Adlern Mannheim gegen den finnischen Eishockeyverein Lukko am 04.09.2021 gibt es die Möglichkeit, sich im mobilen Impfbus vor Ort an der SAP-Arena impfen zu lassen. Der mobile Impfbus wird ab 18 Uhr bis Spielbeginn an der SAP-Arena stehen. Die Impfungen werden ohne vorherigen Termin durchgeführt und können sowohl Erst- als auch Zweitimpfung sein. Als Impfstoff wird Biontech verwendet. Im Falle einer Erstimpfung erfolgt die Zweitimpfung nach drei Wochen im Impfzentrum.
Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Im Falle eines anschließenden Stadionbesuchs ist zwingend ein negativer Schnelltest am Einlass vorzuzeigen, da Personen erst 14 Tage nach der Zweitimpfung als geimpft gelten.
Impfbus beim Löwen-Heimspiel am 12.09.
Beim Heimspiel zwischen den Rhein-Neckar-Löwen gegen den SC Magdeburg am 12.09.2021 gibt es die Möglichkeit, sich im mobilen Impfbus vor Ort an der SAP-Arena impfen zu lassen. Der mobile Impfbus wird von 12 - 14 Uhr an der SAP-Arena stehen. Die Impfungen werden ohne vorherigen Termin durchgeführt und können sowohl Erst- als auch Zweitimpfung sein. Als Impfstoff wird Biontech verwendet. Im Falle einer Erstimpfung kann für die Zweitimpfung ein Termin bei der Hausarztpraxis oder einer niedergelassenen Ärztin bzw. einem niedergelassenen Arzt vereinbart werden.
Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Im Falle eines anschließenden Stadionbesuchs ist zwingend ein negativer Schnelltest am Einlass vorzuzeigen, da Personen erst 14 Tage nach der Zweitimpfung als geimpft gelten.
Impfbus auf Supermarkt-Parkplätzen
In den nächsten Wochen wird der Impfbus immer wieder verschiedene Supermarkt-Parkplätze in Mannheim anfahren, um Interessierten eine einfache und spontane Impfung wohnortnah anzubieten. Die Stadt wird rechtzeitig im Voraus ankündigen, wenn der Bus auf einem Supermarkt-Parkplatz stehen wird.
Der Impfbus wird zunächst auf folgendem Supermarkt-Parkplatz stehen:
Impfbus auf dem Marktkauf-Parkplatz in Wohlgelegen vom 06.-08.09
Der mobile Impfbus wird von Montag bis Mittwoch (06.-08.September) am Marktkauf in Wohlgelegen, Friedrich-Ebert-Straße 100, 68167 Mannheim, stehen. Geimpft wird ohne Termin jeweils von 9.00 bis 14.30 Uhr mit dem Impfstoff von Moderna. Im Falle einer Erstimpfung kann für die Zweitimpfung ein Termin bei der Hausarztpraxis oder einer niedergelassenen Ärztin bzw. einem niedergelassenen Arzt vereinbart werden.
Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung.
Mobiles Corona-Impfteam beim Spinelli-Fest der BUGA 23 am 12.09.
Am Sonntag, 12.09, gibt es die Möglichkeit, sich von einem mobilen Impfteam des Mannheimer Impfzentrums beim Spinelli-Fest der BUGA 23 impfen zu lassen. Geimpft wird von 11-17 Uhr auf dem Spinelli Gelände der BUGA 23, Spinelliplatz 4, 68259 Mannheim. Die Impfungen werden ohne vorherigen Termin durchgeführt und können sowohl Erst- als auch Zweitimpfung sein. Als Impfstoff wird Biontech verwendet. Im Falle einer Erstimpfung kann für die Zweitimpfung ein Termin bei der Hausarztpraxis oder einer niedergelassenen Ärztin bzw. einem niedergelassenen Arzt vereinbart werden.
Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung.
Einlass auf das Spinelli-Fest ist nur für geimpfte (14 Tage nach der Zweitimpfung), genesene oder getestete Personen und nach vorheriger Anmeldung möglich. In Kürze können sich Interessierte über die Homepage www.buga23.de anmelden.
Laufende und kommende Impfaktionen
Eine Übersicht über laufende und kommende Impf-Aktionen in Mannheim finden Sie hier: www.mannheim.de/impfaktionen. Die Liste wird stetig aktualisiert.
Öffnungszeiten des Impfzentrums Mannheim / Impfungen auch ohne Termin
Weiterhin sind Impfungen im Mannheimer Impfzentrum bis 30. September auch ohne Termin möglich. Damit können Interessierte spontan und flexibel zu den gültigen Öffnungszeiten montags bis samstags von 11.30 Uhr bis 19 Uhr zur Impfung ins Impfzentrum kommen. Dies gilt sowohl für die Erst- als auch die Zweitimpfung. Bei der Zweitimpfung sind die Mindestabstände zwischen den beiden Impfungen einzuhalten.
Ab 01. September sind für bestimmte Personengruppen sechs Monate nach Abschluss der Erst- und Zweitimpfung auch Auffrischungsimpfungen möglich. Weitere Informationen sowie nähere Informationen zu den zur Auffrischungsimpfung berechtigten Personen finden Sie hier.
Öffnungszeiten bis 30. September – ohne Termin: Mo-Sa, 11.30 Uhr bis 19 Uhr, sonntags geschlossen.
6. Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und ergänzt
Die Corona-Arbeitsschutzverordnung enthält neu die Verpflichtung der Arbeitgeber, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen. Ansonsten gelten die bestehenden Arbeitsschutzregeln fort. Zur ungekürzten Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:
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03.09.2021 – 15:50
Polizeipräsidium Mannheim
Mannheim-Innenstadt (ots)
Eine Zeugin meldete dem Revier Mannheim-Innenstadt zwei Personen, die der Dame am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr am Paradeplatz zwei kränklich wirkende Zwergspitzwelpen zum Kauf angeboten hätten. Die besagten Personen wurden kurze Zeit später von zwei Polizeibeamten im genannten Bereich der Innenstadt angetroffen und zur weiteren Abklärung mitsamt der Hunde zum Revier gebracht.
Bei der Begutachtung der Welpen ergab sich folgendes Bild:
- Die Hunde sind maximal acht bis neun Wochen alt und machen einen
ungepflegten Eindruck.
- Bei beiden Hunden besteht Verdacht auf Parvovirose.
- Beide Hunde wurden anscheinend nur wenige Tage zuvor von
Bulgarien aus nach Deutschland gebracht. Zudem lagen lediglich
gefälschte EU-Heimtierausweise vor, nur bei einem Hund konnte
ein Chip ausgelesen werden.
In Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurden die Hunde in behördliche Absonderung genommen und wurden folglich in einem Tierheim untergebracht. Die Welpenverkäufer müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Tiergesundheitsgesetz, die Seuchenschutzverordnung und wegen Urkundenfälschung verantworten. Zusätzlich zu der erhobenen Sicherheitsleistung von 250 Euro ist der Eigentümer für die nun anfallenden Quarantänekosten der Hunde verantwortlich.
03.09.2021
Bei der Jobs for Future gibt es vom 16. bis 18. September auf dem Maimarktgelände Mannheim zahlreiche Möglichkeiten zur Berufsorientierung und Wahl eines Ausbildungsplatzes – Last-Minute-Ausbildungsplatzbörse beim Handwerk – Motivierende Mitmachaktionen – Eintritt frei
Die richtige Ausbildung macht Spaß, bringt Erfolgserlebnisse und das Gefühl, am richtigen Ort zu sein, auch in Zukunft. Zahlreiche Möglichkeiten stehen jungen Menschen offen, viele Branchen suchen händeringend nach Auszubildenden. Dennoch ist es nicht einfach, den passenden Ausbildungsweg zu finden. Orientierung und individuelle Beratung bietet die Jobs for Future vom 16. bis 18. September auf dem Maimarktgelände Mannheim. 190 Aussteller laden zu Gesprächen und Mitmachaktionen ein. Die Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung, Studium ist an allen drei Tagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Eigene Stärken erkennen. Wer schon weiß, für welche Ausbildung oder Branche er oder sie sich interessiert, kann bei der Jobs for Future direkt die entsprechenden Anbieter ansteuern. Wer noch gar keinen Plan hat: Einfach Zeit nehmen und sich informieren. Einen Überblick über die Berufsfelder gibt die Agentur für Arbeit. Der Jugendsender bigFM ist vor Ort und erläutert, wie man seine Online-Portale nutzt. An den Ständen von Handwerk und Industrie führen Azubis vor, was sie bisher gelernt haben und geben Tipps. Auf dem Gelände stehen die Info-Trucks von den Jungheizern und SÜDWESTMETALL mit vielen interaktiven Stationen, zukünftigen KollegInnen und tollen Infos. Einen ersten Eindruck von Ausbildung und Beruf gibt ein Praktikum. Diese Chance sollte man unbedingt nutzen. Wer mehr Zeit braucht, um sich selbst und seine Stärken kennenzulernen, kann sich über ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Freiwilligendienst, zum Beispiel beim Technischen Hilfswerk, informieren.
Last-Minute-Ausbildungsplatzbörse. Das Ausbildungsjahr hat Anfang September begonnen, doch viele Ausbildungsplätze sind noch unbesetzt, da sich junge Menschen nur eingeschränkt informieren konnten. Das Handwerk kommt mit einer groß angelegten Last-Minute-Ausbildungsplatzbörse zur Jobs for Future. SchulabgängerInnen haben die Chance, auch noch kurzfristig einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Spezielle Beratung, konkrete Hilfe bei der Vermittlung und unkomplizierte Bewerbung sollen helfen, viele Jugendliche schnellstmöglich in die Ausbildung zu bringen.
Fragen, fragen, fragen. Duale Ausbildung oder Berufsfachschule? Familienbetrieb oder Großunternehmen mit gleichaltrigen Azubis? Was muss ich vorher schon können? Wie läuft der Alltag in der Ausbildung ab? Einfach fragen, worauf es ankommt bei Handwerk und Industrie, Elektro- und Metallberufen, Handel, Chemie, Büromanagement, Öffentlichem Dienst, Pflege, Polizei, Transport und Verkehr! Die Beraterteams geben gerne Auskunft.
info:
Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung, Studium
16. bis 18. September 2021, Maimarktgelände Mannheim
Geöffnet täglich von 9 bis 17 Uhr
Eintritt frei
Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de
03.09.2021 – 14:12
Polizeipräsidium Mannheim

Mosbach/Eberbach (ots)
Nachdem mehrere Fahrzeuge am Donnerstag mit waghalsigen Fahrmanövern von Mosbach kommend in Richtung Eberbach unterwegs waren, sucht die Polizei nach weiteren Zeugen und möglichen Geschädigten. Andere Verkehrsteilnehmer hatten gegen 16 Uhr über Notruf gemeldet, dass vier rote Fahrzeuge auf der Bundesstraße 37 von Mosbach kommend zwischen Neckarzimmern und Neckargerach ein illegales Rennen fahren würden. Kurz darauf konnten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Mannheim vier geparkte rote Fahrzeuge der Marken Porsche, BMW, Opel und Honda in Eberbach feststellen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen der Fahrt und bittet diese, sich bei dem Polizeirevier Mosbach, Telefonnummer 06261 8090, oder beim Polizeirevier Eberbach, Telefonnummer 06271 92100, zu melden.
03.09.2021
Pflegen Sie schon das Beet eines Straßenbaums vor Ihrer Haustür? Falls nicht: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen. Der Stadtraumservice Mannheim schenkt allen, die jetzt eine Baumpatenschaft übernehmen, eine Zusammenstellung von ökologisch wertvollen Stauden. Die Stauden bevorzugen nährstoffarme Böden und eignen sich damit hervorragend zum Auspflanzen im Beet um den Baum, der sogenannten Baumscheibe. Sie sind optisch aufeinander abgestimmt und verschönern die Baumscheibe über viele Jahre.
Erst anmelden, dann gärtnern
Die Stadt Mannheim freut sich über Menschen, die eine Baumscheibe pflegen und bepflanzen. Doch bevor Sie loslegen, melden Sie sich unbedingt beim Stadtraumservice. Dort prüfen Baum-Fachleute, ob die Baumscheibe für eine Bepflanzung geeignet ist. Falls ja, wird die Patenschaft registriert, sodass die Stadt bei Bedarf Kontakt mit Ihnen aufnehmen kann.
Bis 30. September anmelden
Schnell sein lohnt sich: Wenn Sie sich bis 30. September beim Stadtraumservice melden und eine Patenschaft zustande kommt, reserviert Ihnen der Stadtraumservice eine Stauden-Mischung. Die Pflanzen können Ende Oktober in der Stadtgärtnerei abgeholt werden.
Anmelden können Sie sich bei Frau Yildiz unter 293-4048 oder per E-Mail an

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