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Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...
Mit Beginn des Jahres 2021 hat Hannah Schuler, die organisatorisch dem Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik zugeordnet ist, ihre Tätigkeit als erste Biodiversitätsmanagerin des Rhein-Neckar-Kreises aufgenommen. Der Kreis richtete die Stelle ein, um als lokaler Handlungsträger dem stark voranschreitenden Trend des Artenrückgangs entgegenzuwirken und die biologische Vielfalt im Landkreis nachhaltig zu sichern. Neue Biodiversitäts-Hot-Spots sollen durch die Planung und Koordinierung verschiedener Projekte über das Kreisgebiet verteilt entstehen. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft hat die Umweltingenieurin nun ihren ersten Bericht vorgestellt.
„Die Biodiversität ist als strategisches Ziel dem Klimaschutz zugeordnet. Die biologische Vielfalt im Rhein-Neckar-Kreis zu erhalten und zusätzlich zu fördern, ist unser Ziel“, stimmte Landrat Stefan Dallinger auf das Thema ein. Gerne stelle der Kreis jährlich 240.000 Euro für die Konzepterstellung, Planung und für die Umsetzung von Projekten zur Förderung der Biodiversität zur Verfügung.
Auf der Agenda von Hannah Schuler stehen bereits erste Pilotprojekt. So plant sie an drei Liegenschaften in Sinsheim Umgestaltungsmaßnahmen. Beispielsweise wird ein schrittweises Umgestaltungskonzept für das Zentrum beruflicher Schulen in Sinsheim erstellt und eine 300 m2 große Außenanlage des Verwaltungsgebäudes in der Muthstraße 4 umgestaltet. Ziel der Pilotprojekte ist es aufzuzeigen, dass neben der Umgestaltung von Grünflächen auch eine Anpassung bestehender Bewirtschaftungsformen von Flächen, wie das nicht abmähen von Teilbereichen auf Wiesen, sogenannte Altgrasstreifen, eine wichtiger Beitrag zum Artenschutz ist. Ebenso werden im Herbst Laubbäume nachgepflanzt, die aufgrund der anhaltenden Trockenheit in den letzten drei Jahren ausgefallen sind. Diese werden durch regional typische, insektenfreundliche Arten ersetzt.
„Eine meiner ersten Aufgaben war es, das Pflegekonzept für die Grünflächen der kreiseigenen Liegenschaften im Hinblick auf die Förderung der biologischen Vielfalt zu überarbeitet, um ökologische Belange durch eine extensivere Pflege zu begünstigen“, erläuterte Hannah Schuler. Die Projekte und Maßnahmen werden in Form eines Leitfadens zur Steigerung der Biodiversität an kreiseigenen Liegenschaften zusammengefasst und stehen künftig als Wegweiser für andere Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.
Darüber hinaus arbeitet die Biodiversitätsmanagerin unter anderem mit der Martinsschule in Ladenburg, eine Schule für körperlich beeinträchtigte Kinder und Jugendliche in der Trägerschaft des Rhein-Neckar-Kreises, zusammen. Dort hat sie eine Nachpflanzaktion von Bäumen gestartet, die im Herbst 2021 umgesetzt wird.
Ebenso wird Schuler das Straßenbauamt in beratender Funktion bei der Auswahl von standortspezifischem, regio-zertifiziertem Saatgut für die Etablierung von extensiven Blühflächen im Außenbereich unterstützen. Die Durchführung von Schulungen und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit runden die Aufgaben der Biodiversitätsmanagerin ab.
Persönliches
Hannah Schuler hat ihren Masterabschluss an der TH Bingen im Studiengang „Landwirtschaft und Umwelt“ erlangt. In ihrer Abschlussarbeit befasste sie sich mit vertikaler Begrünung im urbanen Raum. Nach Ihrem Studium arbeitet sie als Ingenieurin für Naturschutz bei einer Unteren Naturschutzbehörde. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Themenfeldern Landschafts- und Stadtökologie und die Verknüpfung von Naturschutz und moderner Landwirtschaft. „Ich freue mich darauf, den Rhein-Neckar-Kreis zukünftig durch gezielte Maßnahmen noch bunter und artenreicher zu gestalten. Dabei ist mir folgende Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig: Seien Sie offen für ein ‚Neues Schön‘, was die Gestaltung von Grünflächen betrifft. Biologische Vielfalt bedeutet auch Flexibilität, das Zulassen von Vielfältigkeit, Raum lassen für natürliche, dynamische Prozesse und ein angepasstes Pflegemanagement“, so Hannah Schuler.

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Aktuelle Impfzahlen
3. Neue Impftermine im Impfzentrum
4. Zahl der positiven Schnelltestungen
1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle bleibt bei 16.339
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 25.06.2021, 16 Uhr, keine weiteren Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bleibt deshalb bei insgesamt 16.339.
Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv mit einem PCR-Test getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 15.891 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 145 akute Infektionsfälle.
Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen.
Sollte ein Selbsttest durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis, die Verpflichtung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Empfehlung, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Damit helfen Sie aktiv, eventuelle Infektionsketten mit einer Weiterverbreitung des Virus zu unterbrechen.
Ist der PCR-Test ebenfalls positiv, muss man sich unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung.
Informationen dazu unter: undefined
Für die Stadt Mannheim ist die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Inzidenzzahl entscheidend. Inzidenzzahl für den Stadtkreis Mannheim ist unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.
2. Aktuelle Impfzahlen
In der Zeit vom 27.12.2020 bis zum 24.06.2021 (Stand: 21 Uhr) wurden in Mannheim 236.077 Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt.
Dabei handelt es sich um 137.268 Erstimpfungen und um 98.809 Zweitimpfungen.
Die Zahlen beinhalten sowohl die Impfungen im Mannheimer Impfzentrum als auch die Impfungen der mobilen Impfteams.
3. Neue Impftermine im Impfzentrum
Seit heute, Freitag, 25.06.2021, sind wieder vermehrt Termine für die Erstimpfung im Impfzentrum in der Maimarkthalle möglich. Aktuell werden regelmäßig Termine in das Buchungssystem des Landes eingestellt. Für die kommende Woche können circa 5.000 neue Ersttermine, mit den entsprechenden Kapazitäten für die Zweitimpfung, angeboten werden, wenn der Impfstoff in den vom Land angekündigten Mengen geliefert wird. Damit sind auch kurzfristig Termine verfügbar.
Die Impfung im Impfzentrum ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Anmeldung erfolgt zentral über das Land Baden-Württemberg. Es gibt folgende Möglichkeiten, einen Termin zu vereinbaren:
- Per Telefon unter 116 117
- Auf der Homepage www.impfterminservice.de. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse, beziehungsweise die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.
Mannheimerinnen und Mannheimer können sich im zentralen Impfzentrum in Mannheim oder einem anderen Impfzentrum in Baden-Württemberg impfen lassen.
Durch ein gutes Impfstoffmanagement mussten bisher keine Impftermine in Mannheim abgesagt werden. Die große Welle an Zweitimpfungen ist nun vorerst abgeschlossen, dadurch ist mehr Impfstoff für die Erstimpfungen verfügbar. Es ist weiterhin mit insgesamt rund 2.000 Impfungen pro Tag im Impfzentrum sowie durch die mobilen Impfteams zu rechnen.
4. Zahl der positiven Schnelltestungen
Im Zeitraum vom 14. Juni bis zum 20. Juni 2021 (KW 24) hat das Gesundheitsamt 52 Meldungen über positive Schnelltestungen bei Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern erhalten, davon liegt für 12 eine Bestätigung durch einen PCR-Test vor. Alle 12 Personen waren ohne Krankheitszeichen, wären ohne einen Schnelltest erst später oder gar nicht entdeckt worden. Durch die Nutzung von Schnelltests können Infizierte frühzeitig erkannt und mögliche Infektionsketten schnell unterbunden werden. Mit 12 Fällen machen diese über Schnelltests entdeckten Fälle gegenüber der Gesamtzahl in der 24. Kalenderwoche von 47 neuen positiven Fällen 25,5 Prozent aus. Insgesamt wurden laut Mitteilung der einzelnen Teststellen an das Gesundheitsamt in der 24. Kalenderwoche 73.701 Bürgertestungen (Schnelltest der Bürgerinnen und Bürger – auch mit Wohnsitz außerhalb von Mannheim – ohne Krankheitszeichen) vorgenommen.
Die Zahl der dem Gesundheitsamt gemeldeten positiven Schnelltestungen werden regelmäßig in der Coronameldung vom Freitag mitgeteilt. So kann der Einfluss der Schnelltestungen auf die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen und die Inzidenz nachvollzogen werden.
Die Förderanträge für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen für das Durchführungsjahr 2022 sind bereits bis zum 31. August 2021 beim Amt für Landwirtschaft und Naturschutz im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Außenstelle Sinsheim, Muthstr. 4, 74889 Sinsheim, einzureichen.
Die Vorverlegung der Antragsfrist auf den 31. August ist erforderlich, um die Rebgassenbreite und Rebsorte vor der Rodung feststellen zu können. Diese neue Vorgehensweise resultiert aus entsprechenden EU-rechtlichen Vorgaben. Die Formulare sind ab Anfang Juli 2021 auf der Homepage des „Infodienst Landwirtschaft“ unter undefined,Lde/Startseite/Foerderwegweiser/Umstrukturierung+Rebflächen abrufbar bzw. können beim Amt für Landwirtschaft und Naturschutz in Sinsheim angefordert werden.
24.06.2021

Mobile Corona-Impfteams unterwegs
Von Montag, 28. Juni, bis Sonntag, 04. Juli, führt das Impfzentrum Mannheim Vor-Ort-Impfungen auf der Schönau durch. Die Impfungen werden von mobilen, fachlich geschulten Teams durchgeführt. Das Impfangebot dort richtet sich an alle auf der Schönau mit Hauptwohnung gemeldeten Personen über 18 Jahren. Geimpft wird mit dem Impfstoff Moderna.
Das Mobile Pop-Up-Impfzentrum wird ab Montag, 28. Juni, 9:30 bis 14:30 Uhr im Kulturzentrum im Siedlerheim, Bromberger Baumgang 6, angeboten. Ab Dienstag sind Impfungen dann bereits 30 Minuten früher, sprich ab 9 Uhr möglich. Mobile Impfteams stehen dort für die Bewohnerinnen und Bewohner der Schönau bereit. Zudem wird ein Impfbus mit einem mobilen Impfteam an einem Standort auf der Schönau impfen und die Bewohnerinnen und Bewohner über das Impfangebot informieren. Der Impfbus steht im gleichen Zeitraum auf dem Parkplatz an der Endhaltestelle in der Ortelsburger Straße.
„Ich freue mich, dass es mit den Quartiersimpfungen jetzt auf der Schönau weitergehen kann und wir unseren Weg der Vor-Ort-Impfangebote konsequent weitergehen können. So können wir das Impftempo hoch halten und so vielen Menschen wie möglich ein niederschwelliges Angebot für eine Impfung machen. Mein Dank gilt den Organisatoren der Quartiersimpfungen und natürlich all denen, die vor Ort im Einsatz sind“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.
Die zweite Impfdosis erhalten Bewohnerinnen und Bewohner der Schönau im entsprechenden Zeitabstand ebenfalls vor Ort. Der Termin für die Zweitimpfung wird bei der Erstimpfung vergeben.
Quartiers- bzw. Stadtteilimpfungen wurden bereits auf der Hochstätt, im Waldhof sowie auf der Rheinau durchgeführt. Zurzeit bis zum Sonntag, 27. Juni, finden Erstimpfungen für Bewohnerinnen und Bewohner des Jungbuschs ab 18 Jahren statt. Bis Sonntag, 04. Juni, werden aktuell die Zweitimpfungen in der Neckarstadt-West durchgeführt. Dort können sich ausschließlich Personen impfen lassen, die bei der Vor-Ort-Impfung vor sechs Wochen ihre Erstimpfung im Bürgerbüro der Neckarstadt-West erhalten haben und deren Zweitimpfung nun ansteht. Die Termine für die Zweitimpfung wurden bei der Erstimpfung bereits vergeben, geimpft wird von 9:00 bis 14:30 Uhr.
Grund für die Sonderimpfaktionen in Quartieren und Stadtteilen sind überdurchschnittliche Inzidenzen, eine hohe Wahrscheinlichkeit schwererer Verläufe und eine niedrige Impfquote.
Mobile Corona-Impfteams im Jungbusch: Erstimpfungen in der Jungbuschhalle und im Impfbus
Bis Sonntag, 27. Juni, führt das Impfzentrum Mannheim Vor-Ort-Impfungen im Jungbusch durch. Die Impfungen werden von mobilen, fachlich geschulten Teams durchgeführt. Das Impfangebot dort richtet sich an alle im Jungbusch mit Hauptwohnung gemeldeten Personen über 18 Jahren. Geimpft wird mit dem Impfstoff Moderna.
Das Mobile Pop-Up-Impfzentrum wird bis Sonntag, 27. Juni von 9:00 bis 14:30 Uhr in der Jungbuschhalle plus X, Werftstraße 10, angeboten. Zudem steht ein Impfbus mit einem mobilen Impfteam im gleichen Zeitraum auf dem Quartiersplatz, Hafenstr. 23.
Die zweite Impfdosis erhalten Bewohnerinnen und Bewohner des Jungbuschs im entsprechenden Zeitabstand ebenfalls vor Ort. Der Termin für die Zweitimpfung wird bei der Erstimpfung vergeben.
Mobile Corona-Impfteams in der Neckarstadt-West: Nur Zweitimpfungen möglich
Bis Sonntag, 04. Juli, ist das Impfzentrum Mannheim für die Zweit-Impfungen in der Neckarstadt-West im Einsatz. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Personen, die bei der Vor-Ort-Impfung vor sechs Wochen ihre Erstimpfung im Bürgerbüro der Neckarstadt-West erhalten haben und deren Zweitimpfung nun ansteht.
Bei der Erstimpfung wurden die Termine für die Zweitimpfung bereits vergeben, geimpft wird von 9:00 bis 14:30 Uhr. Die Impflinge werden gebeten, ihren Termin einzuhalten, um einen vollständigen Impfschutz zu erhalten. 14 Tage nach der Zweitimpfung gelten Personen als vollständig geimpft. Die Zweitimpfungen finden an gleicher Stelle wie die Erstimpfungen, im Bürgerbüro der Neckarstadt-West, statt. Wie bei den Erstimpfungen in der Neckarstadt-West kommt auch für die Zweitimpfungen der Impfstoff Moderna zum Einsatz.
Weiterhin Impfung im Impfzentrum auf dem Maimarktgelände möglich
Weiterhin ist eine Impfung auch im Impfzentrum auf dem Maimarktgelände möglich. Dort sind immer wieder Termine verfügbar. Auch aktuell werden neue Termine eingestellt. Die Impfung im Impfzentrum erfolgt nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Die Anmeldung erfolgt zentral über das Land Baden-Württemberg. Es gibt folgende Möglichkeiten, einen Termin zu vereinbaren:
Per Telefon unter 116 117
Auf der Homepage www.impfterminservice.de. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse, beziehungsweise die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.
Mannheimerinnen und Mannheimer können sich im zentralen Impfzentrum in Mannheim oder einem anderen Impfzentrum in Baden-Württemberg impfen lassen.
Das Dashboard des Gesundheitsamtes, welches das Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie auf Land- und Stadtkreisebene visualisiert, wird um eine grundlegende Funktion erweitert: War bislang die Betrachtung der Coronavirus-Neuinfektionen und aktiven Fälle für die Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises nur tagesaktuell möglich, können ab sofort in der Desktop-Version in einem separaten Diagramm auch nachträglich (ab 21. Dezember 2020) die Neuinfektionen und aktiven Fälle pro Tag in einer Zeitreihendarstellung nachvollzogen werden. Dazu muss über ein Menü lediglich die gewünschte Kommune ausgewählt werden. Die Daten für die Gemeinden in der Gemeindeliste sowie für den Landkreis und den Stadtkreis Heidelberg in den bunten Kacheln können per Datumsauswahl ebenfalls rückwärtig betrachtet werden.
Bei vielen der 55 Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes erscheint mittlerweile eine 0 bei den Neuinfektionen; in Heidelberg liegt die Zahl seit Wochen im niedrigen einstelligen Bereich und auch im weitaus größeren Rhein-Neckar-Kreis wird seit einer Woche nicht mehr als maximal ein Dutzend Neuinfektionen pro Tag gezählt. Die seit Monaten tägliche Aktualisierung des Dashboards auch an Wochenenden und Feiertagen erfordert trotz bestmöglicher Automatisierung das Tätigwerden der Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes und des Eigenbetriebs Bau, Vermögen und Informationstechnik des Rhein-Neckar-Kreises. „Die aktuellen Fallzahlen auf niedrigem Niveau ermöglichen im Moment auch eine Entlastung der Mitarbeitenden im Pandemie-Bereich. Aus diesem Grund werden wir das Dashboard vorerst an Wochenenden und Feiertagen nicht mehr aktualisieren“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Montags bis freitags werden die Daten wie gewohnt am Morgen in das Dashboard eingespielt.
Die Daten vom Samstag und Sonntag bzw. Feiertagen werden am darauffolgenden Tag zusammen mit den aktuellen Fallzahlen in das Dashboard übertragen, sodass für die Öffentlichkeit weiterhin eine lückenlose Dokumentation der Fallzahlen möglich ist. Die für Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Verordnung maßgeblichen aktuellen Inzidenzwerte für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg sind nach wie vor täglich auf der Seite des Robert-Koch-Instituts abrufbar.
Hier der direkte Link zum Dashboard mit der neuen Funktion (nur als Desktop-Variante abrufbar):
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25.06.2021 – 08:23
Polizeidirektion Ludwigshafen

Römerberg/Dudenhofen (ots)
Einen Schutzengel hatte gestern um 10:00 Uhr ein 73-jähriger PKW-Fahrer, der auf der B9 von Speyer in Richtung Germersheim unterwegs war. Aufgrund der nassen Fahrbahn geriet er in Höhe der Ausfahrt Römerberg/Dudenhofen ins Schleudern und kam in der Folge von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rutschte wenige Meter die Böschung hinunter und überschlug sich. Der 73-Jährige konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und blieb glücklicherweise unverletzt. An dem PKW entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.
An der Landesstraße (L) 541 zwischen Heddesheim und Hirschberg finden zwischen der Kreisstraße (K) 4236 und der Anschlussstelle Hirschberg der Bundesautobahn (BAB) 5 ab Montag, 5. Juli 2021, bis zum Jahresende umfangreiche Bauarbeiten statt, teilt das Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises mit.
Auf einer Länge von etwa 1,3 Kilometern wird der Streckenabschnitt grundsaniert. Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten wird die Maßnahme in drei Bauabschnitte unterteilt. Beim ersten Bauabschnitt, welcher von Anfang Juli voraussichtlich vier Wochen andauern wird, wird die Fahrbahn sowie der Gehweg zwischen der K 4236 und dem „EDEKA-Kreisverkehrs“ mit neuem Asphaltbelag versehen. Der zweite Bauabschnitt steht voraussichtlich Mitte bzw. Ende August an. Hier wird die Strecke zwischen den beiden Kreisverkehren saniert. Gleichzeitig beginnt der Neubau des Kreisverkehrs an der Autobahn-Anschlussstelle, welcher bis zum Jahresende abgeschlossen sein soll, sowie die Bauarbeiten auf der A5 wofür an der Anschlussstelle Hirschberg die Ausfahrt aus Fahrtrichtung Frankfurt und die Auffahrt in Fahrtrichtung Heidelberg voll gesperrt wird. Beim letzten Bauabschnitt ist die Sanierung des „EDEKA-Kreisverkehrs“ vorgesehen. Hierfür muss der Kreisverkehr von Freitag, 29. Oktober 2021, bis Dienstag, 2. November 2021, vollgesperrt werden.
Bei allen Bauabschnitten wird der Verkehr entsprechend umgeleitet. Die Kosten von circa 950.000 Euro übernimmt das Land. Das Regierungspräsidium Karlsruhe und das Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises, welche für die Durchführung der Maßnahme verantwortlich sind, bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den Bereich zu umfahren sowie um Verständnis und angepasste Fahrweise. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist informiert und wird entsprechend dem Bauablauf Fahrpläne veröffentlichen.

8. Regionalparkforum (digital)
Alle zwei Jahre findet in der Metropolregion Rhein-Neckar das so genannte Regionalparkforum statt. Bei dieser vom Verband ausgerichteten Veranstaltung steht die Weiterentwicklung der Landschaften und Freiräume in der Region Rhein-Neckar im Fokus. Das Forum bietet als Teil des regionalen Entwicklungsprojekts „Regionalpark Rhein-Neckar“ die Plattform zum Austausch und zur gemeinsamen Ideenfindung, an der sowohl die Region als auch kommunale Partner und weitere Akteure beteiligt sind.
Das Regionalparkforum stand unter dem Motto Stadt | Region | Landschaft und hat sich aktuellen Landschaftsstrategien und Landschaftsperspektiven gewidmet. Als Impulsvortrag wurde das Naturschutzgroßprojekt Natürlich Hamburg! vorgestellt, das im Rahmen der Bundesförderung Naturschutz chance.natur finanziert wird. Dabei wurde deutlich, wie wichtig auch im städtischen Raum die Frei- und Erholungsflächen mit ihren ökologischen und sozialen Funktionen sind. Das Regionalparkforum war aber auch in diesem Jahr die Plattform, um Landschaftsstrategien aus der Region aufzuzeigen. Im Dialog mit Partnern aus Lambrecht, Osterburken, Heidelberg und Speyer konnte ein breites Spektrum an Projekten vorgestellt werden, um aufzuzeigen, wie Städte und Gemeinden Landschafts- und Freiräume qualifiziert weiterentwickeln. Auch die Verbindung zu Kunstprojekten wie beim Skulpturenradweg im Bauland oder dem Kunst- und Kulturprojekt Matchbox 3 woods mit dem Fokus auf den Heidewald in Maxdorf haben gezeigt, wie Kultur + Landschaft zusammengedacht werden. Die Beteiligten wiesen auf die Bedeutung von großräumig angelegten, interkommunalen Freiraumkonzepte
hin, die auf einer regionalen Ebene dazu beitragen, die Lebensqualität für die Bewohner zu erhöhen. „Darüber hinaus tragen solche Strategien zur Steigerung der Wahrnehmung von Regionen nach innen und außen bei“, so die Experten. So sollte Landschaft stärker noch als Ressource für die Regionalentwicklung erkannt und anerkannt werden. Besonders in Pandemiezeiten wurde die Erfahrung gemacht, wie wichtig Freiräume für die Menschen sind.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Prämierung der Gewinner aus dem diesjährigen sechsten Wettbewerb „Landschaft in Bewegung“. Alle Kommunen in der Metropolregion Rhein-Neckar waren aufgerufen, Landschafts- und Grünprojekte mit regionalem Mehrwert einzureichen, die dazu beitragen, die 10 großen Landschaftsräume – die sog. Prächtigen 10 - weiter aufzuwerten. Es standen 50.000 Euro Preisgelder zur Verfügung. Der Verband Region Rhein-Neckar vergab drei Preise mit je 10.000 Euro und vier Anerkennungen mit je 5.000 Euro.
Preise erhielten die Projekte:
ï Umgestaltung des Eisbachs in Ebertsheim
ï Effiziente Förderung der Artenvielfalt in ackerbaulich genutzten Landschaften in Herxheim
ï Wir in Lorsch: Wertschätzung der Region und seiner Menschen – innovative, nachhaltige Landnutzungskonzepte
Anerkennungen erhielten:
• Stadt an den Fluss - Heidelberg -
• Ab in die Landschaft – Lampertheimer Landschaften entdecken und erleben
• Hochwasser- und Ökologieprojekt Hockenheim
• Beweidungsprojekt Streuobstwiesen unterhalb der Burg Steinsberg in Sinsheim
Alle 20 zum Wettbewerb eingereichten Projekte hatten eindrucksvoll gezeigt, wie kreativ und engagiert sich die kommunalen Partner in die Weiterentwicklung der Region einbringen. Insgesamt sind nun schon 39 Grünprojekte in der Region prämiert, welche in die Konzeption zur Weiterentwicklung der Prächtigen 10 vom Pfälzerwald, Weinstraße, über die links- und rechtsrheinische Rheinebene mit Rheinniederung bis hin zur Bergstraße, dem Odenwald mit Neckartal, Kraichgau und Bauland
eingebunden sind.
Laut Verbandsdirektor Ralph Schlusche steht fest: „Der Regionalpark Rhein-Neckar übernimmt eine wichtige Funktion in der gemeinsamen Regionalentwicklung für die Metropolregion Rhein-Neckar. Besonders der Verband Region Rhein-Neckar – M 1, 4-5 - 68161 Mannheim
Internet: www.verband-region-rhein-neckar.de
Wettbewerb bietet die Möglichkeit, die engagierten kommunalen Projekte auf der Regionsebene sichtbar zu machen, er schafft vielfältige Vernetzungs- und Synergieeffekte zwischen den beteiligten Partnern und fördert deren regionale Identität.“
Doch bisher sind nicht alle Mitgliedstaaten vorbereitet. Und es gibt eine Übergangsfrist bis 12. August. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was Reisende jetzt wissen müssen. Häufig gestellte Fragen werden ausführlich in einem FAQ auf der Internetseite des EVZ beantwortet.

© Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V.
Bei Einreise QR-Code vorzeigen – digital oder in Papierform
Wer vollständig geimpft ist, erhält in Impfzentren, Arztpraxen oder Apotheken einen digitalen Impfnachweis. Bürgerinnen und Bürger wird ein COVID-Zertifikat mit QR-Code ausgestellt, das auf dem Smartphone gespeichert werden kann (z. B. in der CovPass-App). Das Zertifikat gibt es kostenlos.
Bei Einreise in andere EU-Länder muss der QR-Code auf Verlangen vorgezeigt werden.
Das Zertifikat ist keine Voraussetzung, um Reisen zu können. Es soll aber den freien Personenverkehr und die Freizügigkeit innerhalb der EU erheblich erleichtern.
Einreise als Geimpfter erst 14 Tage nach abgeschlossener Impfung möglich
Um mit COVID-Zertifikaten grenzüberschreitend reisen zu können, müssen mindesten 14 Tage nach der letzten Impfdosis vergangen sein.
Die Mitgliedstaaten erkennen alle in der EU zugelassen Impfstoffe an (Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca, Johnson & Johnson), auch Mischimpfungen (z. B. Biontech/Pfizer und Astrazeneca).
Persönliche Daten sind geschützt
Die Zertifikate enthalten lediglich Name, Geburtsdatum, Ausstellungsdatum sowie Informationen zu Impf-, Genesenen- oder Teststatus des Reisenden. Überprüfen andere Mitgliedstaaten die Daten, werden diese weder gespeichert noch weitergeleitet. Eine elektronische Signatur bestätigt zudem die Echtheit des Zertifikats.
Noch nicht alle Mitgliedstaaten mit europäischer Schnittstelle verbunden
Digitale COVID-Zertifikate sind ab dem 1. Juli 2021 in der gesamten EU gültig. Mitgliedstaaten wird allerdings eine Übergangsfrist von sechs Wochen gewährt (bis 12. August 2021).
Folgende EU-Länder sind bereits mit dem EU-Gateway verbunden, der Schnittstelle, mit der die Zertifikate überprüft werden können (Stand: 24.06.2021):
Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxembourg, Polen, Portugal und Spanien.
Auch Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein wollen mitmachen.
Wer in Länder reist, in denen die COVID-Zertifikate noch nicht genutzt bzw. überprüft werden, kann seinen Impfstatus mit dem analogen gelben Impfpass nachweisen.
Auf folgender Internetseite der EU erfahren Reisende, in welchen Ländern das digitale COVID-Zertifikat bereits genutzt werden kann: Re-open EU (europa.eu).
COVID-Zertifikate garantieren keinen Zugang zu Restaurants und kulturellen Veranstaltungen
Die EU-Zertifikate dienen in erster Linie dem freien Verkehr von Reisenden.
Inwieweit im europäischen Ausland Zugang zu Restaurants und kulturellen Veranstaltungen gewährt wird, ist nicht bekannt. Denn Betreiber von privaten und öffentlichen Einrichtungen müssten mit dem EU-Gateway verbunden sein, um den QR-Code des Zertifikats lesen und überprüfen zu können.
Touristen können es aber mit dem Papierausdruck ihres Zertifikats versuchen. Denn auf diesem sind die Angaben zum Impfstatus in der Landessprache und auf Englisch aufgeführt.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an der Vorverkaufsstelle, an der sie gekauft wurden, zurückgegeben werden. Da das Konzert ausverkauft war, bitten wir die Gäste, die den Ersatztermin leider nicht wahrnehmen können, ihre Karten bis 30.06. zurückzugeben. Dadurch haben andere die Chance, noch Karten zu erhalten.
Das Erfolgsrezept ist dabei so einfach wie genial: Vier kongeniale Musiker, eine außergewöhnliche Songauswahl mit eigenen Interpretationen und trotz Pandemie eine große Portion Humor und viel positive Energie!
Schon im vergangenen Jahr haben Sascha Krebs, Sascha Kleinophorst, Frank Schäffer und Christof Brill die Seebühne beim JETZT ERST RECHT!-Festival gerockt. Jetzt freuen Sie sich auf die Neuauflage und noch viel mehr auf das Publikum.
Besetzung: Sascha Kleinophorst (Gesang), Sascha Krebs (Gesang), Frank Schäffer (E-Piano), Christof Brill (Gitarre)
ROCKT ZU HAUSE
Das Open Air Konzert
Seebühne, Luisenpark, Theodor-Heuss-Anlage 2, 68165 Mannheim
Freitag, 02.07.2021, Beginn: 20:00 Uhr
Tickets: 24,- EUR (ggf. zzgl. Gebühren)
Tickethotline: 0621 3367333
Mit gültigem Ticket ist der Zugang zum Luisenpark über den Haupteingang, Theodor-Heuss-Anlage und den Eingang Fernmeldeturm, Hans-Reschke-Ufer ab 17:00 Uhr (inkl. Parkeintritt) möglich.
Der Einlass auf die Seebühne findet um 19:15 Uhr statt.
Bitte beachten Sie die auf dem Festivalgelände geltenden Hygiene-Vorschriften.
Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat als Betreiber von drei Impfzentren ein Internetportal an den Start gebracht, das es erlaubt, unkompliziert und kurzfristig Impfwillige zu mobilisieren. „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“ heißt die Aktion, durch die kurzfristig verfügbare Impfdosen schnell und einfach verteilt werden können.
„Es kommt leider immer öfter vor, dass angemeldete Impflinge nicht zu ihrem Termin im Impfzentrum erscheinen. Wenn das gehäuft passiert, müssen wir manchmal sehr viel telefonieren, damit aufgezogene Spritzen nicht verworfen werden müssen“, erklärt Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der Impfzentren. Zudem kann die Altersbeschränkung im Rahmen der regulären Terminvereinbarungsmöglichkeiten bei den beiden Vektorimpfstoffen dazu führen, dass Impfwillige hierfür keine Termine buchen können, obwohl der Impfstoff im Impfzentrum vorhanden ist. „Wenn das über einen längeren Zeitraum der Fall ist, drohen Vakzine auch abzulaufen“, so Schulze weiter. Daher kam man im Landratsamt auch auf den Namen „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“.
Wer kann sich registrieren?
„Impfhelden“ – damit sind natürlich auch „Impfheldinnen“ gemeint – können nach Aufhebung der Priorisierung alle werden, die noch keine Impfung erhalten haben und die zeitlich flexibel und recht mobil sind. Das „Impfhelden“-Portal ist auf der Homepage des Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden verlinkt bzw. direkt unter undefined erreichbar.
Die Registrierung erfolgt über die eigene Handynummer und E-Mail-Adresse. Nach der Übermittlung der persönlichen Daten kann man das Impfzentrum, welches man schnell erreichen kann (also das Zentrale Impfzentrum in Heidelberg oder die Kreisimpfzentren in Weinheim und Sinsheim) auswählen sowie den Impfstoff, für den man registriert sein möchte. Wer ganz flexibel ist, kann sich auch für alle drei Impfzentren und/oder mehrere Impfstoffe melden. Dieser Vorgang wird von der Seite per E-Mail bestätigt. Sobald diese Mail bestätigt wurde, ist die Person als „Impfheld“ gelistet. Bei zur Verfügung stehenden Impfdosen wird über das „Impfhelden“-Portal eine SMS und E-Mail an die gelisteten Personen verschickt. Bestätigt eine Person den Termin nicht innerhalb von 15 Minuten oder lehnt aktiv ab, wählt das System die nächste Person auf der Liste aus, bis alle Impfdosen vergeben sind.
Welche Voraussetzungen sind nötig?
Die Personen
- müssen mindestens 16 Jahre alt sein
- dürfen noch keine Erstimpfung erhalten haben
- müssen schnell auf dem Handy erreichbar sein
- müssen schnell im Impfzentrum erscheinen können (ca. 30 Minuten)
- müssen zum Termin ihren Personalausweis und ggf. Impfpass sowie bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitbringen
„Der Start des Impfportals ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die noch keine Impfung erhalten haben und flexibel sind. Unsere drei Impfzentren achten seit Beginn der Impfkampagne genau darauf, dass grundsätzlich keine Impfdosen verfallen. Mit dem neuen Portal erreichen wir Impfwillige schneller und erleichtern zugleich die Abläufe in den Impfzentren“, freut sich Landrat Stefan Dallinger.
Tobias Dittmer
Teilnahme an Übung auf dem Neckar / Suche nach engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern
Wenn Menschen in Heidelberg auf dem Neckar oder im Neckar in Not geraten, sind sie da: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner besuchte gemeinsam mit Gert Bartmann, Leiter des Amtes für Sport und Gesundheitsförderung, die Hilfsorganisation um ihren 1. Vorsitzenden Steffen Wörner in ihrer Wache an der Neuenheimer Neckarwiese. „Ich möchte mich bei den Helferinnen und Helfern der DLRG herzlich für ihr großes Engagement bedanken. Sie sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr im Einsatz für unser aller Sicherheit und retten Menschen aus höchster Not“, sagte Oberbürgermeister Prof. Würzner bei seinem Besuch. „Daneben engagiert sich die DLRG im Kampf gegen Corona und unterstützt die Mobilen Impfteams mit Fahrerinnen und Fahrern sowie Fahrzeugen.“
Oberbürgermeister Prof. Würzner tauschte sich mit den DLRG-Mitgliedern über ihr Engagement sowie aktuelle und künftige Herausforderungen aus. Als Bootsgast war er gemeinsam mit der Einsatzgruppe um Einsatzleiterin Sara Mühl auf dem Neckar unterwegs – bei einem Wachdienst und einer Übung mit Simulation eines Unfalls konnte er die Arbeit der DLRG hautnah miterleben und selbst mitanpacken. Das Szenario: Eine Person ist über Bord gegangen und muss mithilfe einer Tauchgruppe aus dem Wasser gerettet und anschließend erstversorgt werden.
„Prävention mindestens genauso wichtig wie gut ausgebildete Rettungskräfte“
„Es hat mich beeindruckt, wie gut die Einsatzkräfte der DLRG auf solche Notsituationen vorbereitet sind. Jeder Handgriff sitzt. Hier zahlt sich die hervorragende Ausbildung und das jahrelange Training aus“, sagte Prof. Würzner, der zugleich betonte: „Prävention ist mindestens genauso wichtig wie die Ausbildung der Rettungskräfte: Kinder müssen frühzeitig Schwimmen lernen, damit sie möglichst erst gar nicht in Notsituationen geraten. Deswegen setzen wir uns als Stadt seit mehr als zehn Jahren gemeinsam mit vielen Partnern dafür ein, dass Kinder schulbegleitend und außerschulisch Schwimmen lernen. Diese Angebote werden wir weiter stark vorantreiben, damit sich noch mehr Kinder sicher im Wasser bewegen können.“
Die Einsatzgruppe der DLRG Heidelberg ist rund um die Uhr erreichbar und besteht aus 18 voll ausgebildeten Einsatzkräften. Sie absolviert circa 20 Einsätze im Jahr. Die häufigsten Alarmierungen sind Personen im Wasser, etwa bei Unfällen, oder Personen, die drohen, ins Wasser zu springen. Dazu ist die Rettungswache Neckarvorland normalerweise pro Jahr an rund 30 Veranstaltungs- und Wachtagen offen. Weitere Helferinnen und Helfer sind daher dringend nötig. „Wir suchen in allen Bereichen Unterstützung – von der Verwaltung bis hin zum Einsatzwesen. Hier sind insbesondere Personen gefragt, die an einer Ausbildung als Einsatztaucher interessiert sind. Wir bieten die gesamten Ausbildungen an“, sagt 2. Vorsitzender Niels Treiber. Die DLRG Heidelberg hat derzeit mehr als 600 Mitglieder.
Tobias Dittmer

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