Thomas Anders erweitert erfolgreiche Weinkollektion um alkoholfreien Schaumwein
Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...
Anlieferung der Pflanzen. Diese werden in Bündeln geliefert und noch-mals temporär am sonnen- und windgeschützten Einschlagsplatz gelagert.
Etwa 31 Prozent der Landfläche unserer Erde sind mit Wald bedeckt. Diese vier Milliarden (!) Hektar leisten einen enormen Beitrag für den Klimaschutz indem sie Kohlenstoff speichern. Parallel dazu erfüllen und liefern Wälder aber auch vielfältige Funktionen und Dienstleistungen für den Menschen und den Naturhaushalt. Zum Beispiel durch das Reinigen von Wasser oder als Rohstoffquelle von Holz.
Der Internationale Tag der Wälder wurde erstmals 1971 von der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) als „Tag des Waldes“ ausgerufen. 2012 wurde auf Beschluss der Plenarsitzung der UN-Generalversammlung der 21. März jeden Jahres zum „Tag der Wälder“ auf internationaler Ebene erklärt. Dies geschah als Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Denn während sich – ausgehend von Deutschland – seit über 300 Jahren eine nachhaltige Forstwirtschaft in vielen Teilen Europas etablierte, ist die Sorge um die Regenwälder groß, die nach wie vor durch Raubbau und Klimawandel bedroht sind.
Dieser Welttag der Forstwirtschaft soll die Wichtigkeit von Wäldern betonen und würdigen. Einer breiten Öffentlichkeit soll deutlich gemacht werden, dass es im internationalen Zusammenspiel gilt, die nachhaltige Bewirtschaftung, die Erhaltung und die Entwicklung von Wäldern und Bäumen zugunsten heutiger und künftiger Generationen zu stärken.
Im Rhein-Neckar-Kreis ist es oberstes Ziel des Kreisforstamtes, die Wälder in unserer Region weiter klimastabil umzubauen. „Ein artenreicher und naturnaher Mischwald soll auch künftig unseren nachfolgenden Generationen eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder ermöglichen. Diese Jahrhundertaufgabe ist jedoch für die Försterinnen und Förster im Landkreis nur Schritt für Schritt zu schaffen“, beschreibt die Behörde.
Beim Umbau der Wälder und der Entwicklung neuer Waldgenerationen setzt das Forstpersonal dabei auf eine Mischung von bewährten und neuen Strategien. Wo es möglich und sinnvoll ist, sollen die Bäume eigenständig durch das Abwerfen ihrer Samen den Nachwuchs sichern – von „Naturverjüngung“ sprechen die Försterinnen und Förster in diesem Zusammenhang. Dabei können sich die Wurzeln der Sämlinge von Beginn an entsprechend der örtlichen Gegebenheiten (z.B. Bodeneigenschaften) ungestört entwickeln und anpassen. Das ist vorteilhaft, wenn Extremwetterereignisse als Folge des Klimawandels in Zukunft noch häufiger auftreten. Dazu gehören beispielsweise Trockenjahre, wie sie in den vergangenen drei Jahren aufgetreten sind, Starkregenereignisse, Hitzewellen, Insektenmassenvermehrungen und Stürme.
Wälder, die durch Trockenheit, Insektenbefall oder Sturm absterben, werden durch die Försterinnen und Förster mit klima- und standortangepassten Bäumen im Rahmen der Möglichkeiten wieder aufgeforstet. In den vom Kreisforstamt betreuten Privat- und Kommunalwäldern im Rhein-Neckar-Kreis werden in diesem Frühjahr ca. 39.000 Bäume, verteilt auf mehr als 15 verschiedene Baumarten, gepflanzt. Darunter sind insbesondere Stiel- und Trauben-Eichen, Elsbeeren, Douglasien, Hainbuchen, Linden und Feld-Ahorne. Da der zukünftige Verlauf des Klimas in weiten Teilen ungewiss ist, setzt das Forstpersonal auf eine bunte Mischung verschiedener Baumarten. Dazu gehören auch solche, die in unserer Region bisher weniger häufig vorkommen, allerdings mit dem sich erwärmenden Klima voraussichtlich besser zu Recht kommen werden. Aus diesem Grund wurden dem Forstamt auch Trauben-Eichen aus Frankreich geliefert, da sie bereits unter wärmeren und trockeneren Bedingungen angewachsen sind. Sie werden in begrenztem Umfang auf den Pflanzflächen eingebracht und stehen in den kommenden Jahren unter besonderer Beobachtung, um den heimischen Wäldern in Zeiten des Klimawandels die bestmögliche Perspektive zu bieten.
Studierende der Studiengänge Water Technology und Applied Computer Science bieten über ihre Plattform www.SpheriEarth.com spielerischen Zugang zu mehr Umweltschutz. Der Stifterverband würdigt ihr Projekt im Rahmen der MINTchallenge als eines von zehn Best Practice-Beispielen für erfolgreiche Wissenschaftskommunikation.
Heidelberg, 18. März 2021
Junge Menschen spielerisch an Umweltthemen heranführen – das ist die Idee von SpheriEarth, einem Start-up am Gründer-Institut der SRH Hochschule Heidelberg. Zwei Studierende – Water Technology-Student John Iwueke und InformatikStudentin Shreddha Pawar haben eine Spiele-App entwickelt. Ihr Ziel: die Welt ein bisschen besser zu machen. Auf ihrer Online-Plattform www.SpheriEarth.com bieten sie neben der Spieleentwicklung Blog-Posts und Videos an, die Wissen zur Umwelt und konkrete Tipps zum Umweltschutz vermitteln. Der Stifterverband zeichnete nun diese Idee im Rahmen der MINTchallenge aus. Mit der MINTchallenge will der Club MINT – eine Initiative des Stifterverbandes – neue Wege der Wissenschaftskommunikation aufdecken: Wie können Kompetenzen an Studierende vermittelt werden, um mit anschaulichen Formaten MINT-Wissen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) erfolgreich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und für MINTThemen zu begeistern? Aktuell launchen die Gründer ihr erstes Spiel Move&Müll in ausgewählten Ländern auf Android-Geräten. Ende April soll die App auch in Deutschland verfügbar sein. „Unser langfristiges Ziel ist es, viele weitere Spiele wie Move&Müll zu entwickeln, die sich mit verschiedenen Umweltthemen beschäftigen“, sagt SpheriEarthGründer John Iwueke. „Wir glauben, dass Spiele eine großartige Möglichkeit sind, die Menschen zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu motivieren, und wir spüren die Veränderung bereits selbst.“ „Auszeichnungen wie diese ermutigen uns, sich noch mehr für nachhaltige Veränderungen in der Welt einzusetzen“, freut sich Shraddha Pawar über die Anerkennung des Stifterverbandes: „Durch die Aufnahme auf die Club MINT Webseite werden wir Teil eines wichtigen Netzwerkes, das sich gegenseitig unterstützt, auch bei der Finanzierung.“
„Noch xx-Mal schlafen“ geht in diesem Jahr leider nicht - aufgrund der aktuellen Corona-Lockdown-
Entwicklungen kann Kernie´s Familienpark seine Tore nicht wie geplant am Samstag, den 27. März zur Saison
2021 öffnen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude - und deshalb darf der nächste Besuch im
Wunderland Kalkar auch schon ausgiebig geplant werden. Ab wann es dann tatsächlich losgeht wird kurzfristig
bekanntgegeben. Dann hört man vielerorts wieder ein freudiges „Endlich wieder in Kernie´s Familienpark“.
Fest steht, dass die kommenden Monate bis zum 31. Oktober erneut gespickt sind mit Spannung und
Abenteuer. An den Wochenenden von jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr, in den Ferien und an Feiertagen auch
unter der Woche (Ausnahmen siehe www.wunderlandkalkar.eu/de/familienpark). Schwindelig-schöne Runden
im Kettenkarussell, hinauf und hinab in sich überkreuzender Achterbahn und Wildwasserbahn, Staunen im 58
Meter hohen Vertical Swing und genüssliches „Schnabulieren“… genau so sieht der perfekte
Familienparkausflug aus! Wer schon einmal hier war weiß, dass nicht nur 3 bis 12-Jährige ihre Freude haben
werden. Lustige Akrobatik-Shows, Circus Maximum, unterschiedliche Thementage und natürlich mehr als 40
Attraktionen und Spielgeräte sowie Pommes, Eis und Erfrischungsgetränke zur Selbstbedienung sind im
Ticketpreis inklusive.
Es wartet farbenfroher (und natürlich corona-konformer) Freizeitspaß auf Groß und Klein. Die Maskottchen
Kernie und Kerna lassen es sich nicht nehmen ihre Gäste am Eröffnungstag persönlich willkommen zu heißen.
Zu lange mussten sie diese in der Winterpause missen. In dieser Zeit hatten sie jedoch die Gelegenheit alles auf
Hochglanz zu polieren. Da fällt die Wahl nicht gerade leicht, auf welche Attraktion es denn nun zuerst gehen
soll. Wie wäre es mit einer Fahrt im Riesenrad? Von hoch oben lässt es sich gleicht doppelt so gut entscheiden.
Man könnte die Wellenrutsche hinabsausen, eine rasante Runde auf der Kartbahn drehen (gegen Aufpreis)
oder sich den Wind im Vertical Swing um die Nase wehen lassen. Auf große Fahrt gehen in der riesigen
Schiffschaukel? Was es am Ende wird ist jedem selbst überlassen. Wie schön, wenn man so eine große Auswahl
hat!
Unverzichtbar ist 2021 auch Entertainer Eddie. Nicht nur während der Thementage gibt er Akrobatik-Shows
und Walking-Acts zum Besten, knüpft kleine und große Ballontiere und bringt alle zum Lachen. Die Straße im
Wunderland ist seine Bühne. Shows finden an unterschiedlichen Tagen statt, im Sommer im Wechsel zu den
Vorstellungen des Circus Maximum (für Parkgäste gratis). Zauber, Akrobatik und großes Staunen ist genau ihr
Ding. Der Zirkus gastiert samt Künstlern und Tieren auf dem Gelände neben dem Wunderland Kalkar und dürfte
vielen bereits ein Begriff sein. Kamele, Pferde, Esel und Co. freuen sich schon.
Auch für die Saison 2021 können wieder Saisonkarten mit tollen Extras, Rabatten und Vergünstigungen über
die Webseite erworben werden! Die Karte kostet 84,50 € p.P. (für Groß und Klein, Kinder bis 2 Jahre gratis)
und beinhaltet:
• den Eintritt zu Kernie Ìs Familienpark
• unbegrenzt Pommes, Eis, Softgetränke, Kaffee und Tee
• „Freunde-Rabatte“ auf Tickets für Kernie Ìs Familienpark
• den Besuch anderer Parks mit Rabatt
• Rabatt auf Snacks in Kernie Ìs Familienpark
• Rabatt auf Souvenirs in Kernie Ìs Familienpark
• 15% auf Übernachtungen im Wunderland Kalkar
2021 wartet ab Eröffnung bis 31. Oktober wieder das All-inklusive-Prinzip in Kernie´s Familienpark auf alle 3
bis 12-Jährigen sowie Erwachsenen. Inbegriffen sind mehr als 40 Attraktionen und Spielgeräte, Pommes
frites, Eis, Softgetränke, Kaffee und Tee. Der Park hat an den Wochenenden von jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr
geöffnet, in den Ferien und an Feiertagen auch unter der Woche (Ausnahmen siehe
www.wunderlandkalkar.eu/de/familienpark). Die Parkgebühr beträgt online 6,- € pro Auto, 7,50 € vor Ort an
der Kasse. Nähere Informationen zu Preisen, Öffnungszeiten und Ausnahmen gibt es unter
www.wunderlandkalkar.eu. Hier können auch Eintrittskarten mit Rabatt online gebucht werden!
Öffnungszeiten Kernie’s Familienpark 2021
(ideal geeignet für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren)
Kernie's Familienpark, die Außenanlagen und die Go-Kart-Strecke sind ab Eröffnung bis zum 31.10.2021
wetterabhängig geöffnet.
Achtung: Vom 12.04.2021 - 23.04.2021 / 10.05.2021 - 02.07.2021 / 06.09.2021 - 08.10.2021 ist der
Familienpark nur samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Ausnahmen: Am 13.05.2021 und 14.05.2021 / 24.05.2021 und 25.05.2021 / 03.06.2021 und 04.06.2021 ist der
Familienpark geöffnet.
Der Familienpark ist im Oktober von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Stadt Hockenheim setzt wegen den Vorgaben der Corona-Verordnung die Bürgerbeteiligung zum klimafreundlichen Mobilitätskonzept mit einem Online-Workshop in Form einer Videokonferenz für Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 23. März 2021, um 17 Uhr fort. Oberbürgermeister Marcus Zeitler, die Stadtverwaltung Hockenheim sowie das Planungsbüro R+T freuen sich darauf, viele interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen zu dürfen. Die Bürgerbeteiligung läuft bis zum 19. April 2021.
Konzept möchte klimafreundliche Mobilität ermöglichen
Vorrangige Ziele des klimafreundlichen Mobilitätskonzepts sind die Verbesserung der Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer durch die Beseitigung von Mängeln/Gefahrenstellen, die Herstellung attraktiver Angebote und sichere Wegeverbindungen sowie den Klimaschutz voranzutreiben durch Vermeidung beziehungsweise Verlagerung von Kfz-Fahrten.
Im Sommer 2020 fand die erste Bürgerbeteiligung statt, bei der es zunächst darum ging, Probleme und Konflikte zu identifizieren. Im Anschluss daran hat das Büro R+T nun erste Lösungsvorschläge für die verschiedenen Verkehrsmittel erarbeitet, wie diese Ziele erreicht und die Probleme behoben werden können.
So geht es beispielsweise darum, ein Kfz-armes Stadtzentrum mit möglichst vollständiger Herausnahme des Durchgangsverkehrs umzusetzen sowie den Radverkehr zu fördern und innerstädtische Vorrangrouten zu identifizieren, auf denen eine sichere und lückenlose Radverkehrsführung hergestellt werden soll. Außerdem soll die Aufenthaltsqualität der Innenstadt für Fußgänger erhöht werden und Gehwege auf eine angemessene Breite überprüft werden. Aber auch die Verbesserung überörtlicher ÖPNV-Verbindungen und die Einführung von Car-Sharing-Angeboten spielen eine Rolle.
Diese Vorschläge – und noch viele mehr – möchte die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter ergänzen und konkretisieren. Dafür soll eine Videokonferenz stattfinden, bei der Maßnahmenvorschläge gemeinsam diskutiert werden können.
Durchführung der Videokonferenz
Die Teilnahme an der Videokonferenz läuft über das Videokonferenzsystem „Cisco Webex“ und ist generell mit allen üblichen Internetbrowsern möglich – die vorherige Installation der Cisco Webex-Software beziehungsweise der App wird jedoch empfohlen. Im Vorfeld der eigentlichen Konferenz wird es zusätzlich einen Testtermin am Montag, 22. März, 17 bis 18 Uhr, geben, an dem jeder Interessierte den Zugang zu dem eingesetzten Videokonferenzsystem „Cisco Webex“ ausprobieren kann.
Wer sich in die Konferenz einbringen möchte, kann dies mit der virtuellen „Handhebefunktion“ im eingesetzten Videokonferenzsystem tun. Er wird dann vom Moderator zugeschaltet.
Interessenten erhalten die Zugangsdaten für die Videokonferenz und den vorherigen Probelauf nach Anmeldung bei der Stadt Hockenheim. Sie ist bei Stefanie Simonis unter der E-Mail-Adresse
Für Bürgerinnen und Bürger, die nicht an der Videokonferenz teilnehmen können, besteht darüber hinaus die Möglichkeit sich über Plakate in den Fenstern der Stadthalle, im Schaukasten vor der Stadtbibliothek Hockenheim oder über die Beteiligungsplattform undefined zu informieren. Die weiteren Ideen, Anregungen und Kritik zum Handlungskonzept/Maßnahmenvorschläge können entweder über die Beteiligungsplattform oder schriftlich bei Stefanie Simonis abgegeben werden.
Termine für die Bürgerbeteiligung zum klimafreundlichen Mobilitätskonzept:
• Montag, 22. März, 17 bis 18 Uhr: Probelauf beziehungsweise Test.
• Dienstag, 23. März, 17 Uhr: Digitale Bürgerbeteiligung

Gerhard Kleppinger: „Serien sind dazu da, um durchbrochen zu werden“
Sandhausen. Am 26. Spieltag gastiert der SV Sandhausen in der 2. Liga beim FC Erzgebirge Aue. Angepfiffen wird die Partie am Samstag, den 20. März, um 13 Uhr.
Der zweite Auswärtssieg der Saison ist das Ziel
„Serien sind da, um auch mal durchbrochen zu werden“, betonte Gerhard Kleppinger, Interimstrainer des SV Sandhausen, auf der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag und gab damit die Richtung vor für das 13. Auswärtsspiel der Kurpfälzer in der 2. Liga in der aktuellen Spielzeit. Mit dem zweiten Sieg auf gegnerischem Platz in der aktuellen Runde wollen die Schwarz-Weißen am Samstag ihre Position in der unteren Tabellenhälfte verbessern und zugleich mit einem Erfolg an den hart erkämpften Zähler gegen Fortuna Düsseldorf vom vergangenen Wochenende anknüpfen.
Rückschau auf das Düsseldorf-Spiel mit gemischten Gefühlen
Das 0:0 gegen die Rheinländer, eingefahren am zurückliegenden Samstag im BWT-Stadion am Hardtwald, war auch am Donnerstag noch mal Thema. Kleppinger blickte mit gemischten Gefühlen auf die Partie zurück. „Wir haben einem starken Gegner definitiv Paroli geboten“, hob der Interimscoach einerseits hervor, um andererseits im Anschluss zu betonen: „Klar ist aber auch, dass wir uns bei unserem Torhüter Stefanos Kapino bedanken konnten, der die Null festgehalten hat. Es darf uns in dieser Form am Samstag nicht noch mal passieren, dass unser Torhüter derart oft retten muss.“
Fokus liegt auf dem eigenen Umschaltspiel
Auch gegen die Fortuna, davon ist Kleppinger überzeugt, wäre bereits ein weniger nervenaufreibender Spielverlauf möglich gewesen. „Wir hatten mehrere Gelegenheiten zu Chancen zu kommen, haben sie aber, von zwei Ausnahmen abgesehen, nicht so gut ausgespielt. Im Training lag bei uns unter der Woche daher ein Augenmerk darauf, an diesen Situationen zu arbeiten. Wir haben unser Umschaltspiel trainiert und wollen in Aue gewappnet und in der Lage sein, unsere Angriffsmöglichkeiten mit mehr Ruhe und damit auch konsequenter ausspielen zu können. Wir haben gegen Düsseldorf insgesamt zu wenig nach vorne gemacht, das muss nun am Samstag wieder anders werden“, so der Coach.
Taktische Ausrichtung ist noch offen
Noch nicht in die Karten schauen lassen wollte sich Kleppinger, auf welche taktische Ausrichtung er und Trainerkollege Stefan Kulovits am Samstag setzen könnten. Gegen die Fortuna hatte der SVS mit einer 4-4-2-Formation mit Raute begonnen, nach der Pause dann wieder auf das in den Wochen zuvor bevorzugte 3-5-2-System umgestellt. „Es kommt auch darauf an, welche Formation wir bei unserem Gegner erwarten. Mit der Dreierkette hat es zuletzt bei uns ganz gut funktioniert, wir sind aber auch davon überzeugt, gut mit einer Viererkette agieren zu können. Wir haben definitiv eine Idee im Kopf. Wichtig wird es unabhängig von der Taktik sein, spielerische Lösungen nach vorne zu suchen“, so Kleppinger.
„Veilchen“ fest im Mittelfeld der Tabelle verankert
Mit dem FC Erzgebirge Aue trifft der SVS auf ein Team, das sich mit aktuell 33 Zählern einen Platz im sicheren Tabellenmittelfeld erarbeitet hat. Derzeit liegen die „Veilchen“ auf Rang zehn. „Das ist ein sehr erfahrenes Team, mit einem sehr spielstarken Torhüter, von dem viel ausgeht. Sie haben im Spielaufbau eine gute Mischung zwischen kurzen und langen Bällen und verfügen zudem über sehr treffsichere Angreifer. Das wird eine interessante Aufgabe für uns“, äußerte sich Kleppinger zum kommenden Gegner.
Zuletzt gesperrtes Quartett ist zurück
Personell hat sich die Lage beim SVS wieder etwas entspannt. In Tim Kister, Diego Contento, Denis Linsmayer (alle nach Gelbsperre) sowie Aleksandr Zhirov (nach ausgestandener Rotsperre) kehren gleich vier Akteure ins Aufgebot zurück. Kleppinger: „Wir sind sehr froh, dass sie wieder an Bord sind. Gerade hinten in der Abwehrreihe haben wir nun wieder die Qual der Wahl. Aber unabhängig davon, wer letztlich in der Startelf stehen wird, bin ich davon überzeugt, dass jeder Spieler alles für den Erfolg einbringen wird, unabhängig davon, ob er von Anfang an mit dabei ist oder später ins Spiel kommen wird.“
Behrens mit muss Gelbsperre passen, Keita-Ruel ersetzt ihn
Neben den Langzeitverletzten Rick Wulle (nach Schulter-OP), Patrick Schmidt (Mittelfußbruch) und Robin Scheu (Schlüsselbeinbruch) muss das SVS-Trainerduo Kleppinger/Kulovits in Aue auf Angreifer Kevin Behrens verzichten, der gegen Fortuna Düsseldorf seine fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Kleppinger kündigte am Donnerstag an, dass Daniel Keita-Ruel für Behrens in die Startelf rücken wird: „Keita ist heiß auf die Partie und will sich zeigen. Er hat in dieser Saison schon viele entscheidende Treffer erzielt. Wir sind total überzeugt von ihm.“
FC Erzgebirge Aue gegen SV Sandhausen - live im Hardtwald Hörfunk
Die Partie des SVS beim FC Erzgebirge Aue wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Samstag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 12:50 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter: https://svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html
SV Sandhausen 1916 e.V.

Karlsruhe. Der Präsident des Badischen Fußballverbandes, Ronny Zimmermann, feiert am Freitag, 19. März 2021 seinen 60. Geburtstag.
„Seine Leidenschaft für den Fußball ist so ansteckend, dass man einfach mitmachen muss“, weiß die frisch gewählte bfv-Vizepräsidentin Heike Himmelsbach-Ihli aus eigener Erfahrung. Mit 13 schnürte Ronny Zimmermann die Fußballschuhe erstmals bei der SG Tairnbach. Seine fußballerische Laufbahn führte ihn zum VfB Wiesloch, mit dem er in der Verbandsliga spielte, zum TSV Handschuhsheim und dem VfB Leimen, mit dem er in die Oberliga Baden-Württemberg aufstieg. Seine Augen leuchten heute noch, wenn er von Derbys der damaligen Tage erzählt. Deshalb findet man Zimmermann auch in fast jeder freien Minute auf den Amateurfußballplätzen der Region, mit der obligatorischen Stadionwurst in der Hand und mit Vereinsvertretern im Gespräch. „Ronny hat trotz seiner hohen Ämter beim bfv und im DFB nie den Kontakt zur Basis verloren. Er ist ein greifbarer Verbandspräsident für alle, engagiert sich in vielfältiger Hinsicht und ist immer auch für neue Themen offen“, sagt bfv-Vize Sven Wolf.
In seiner Heimat Wiesloch startete Zimmermann mit 33 Jahren seine ehrenamtliche Laufbahn als 2. Vorsitzender. Seit 2001 bis heute ist er Beisitzer im Vorstand des VfB. Vor 26 Jahren übernahm er das erste Mal ein Ehrenamt im Badischen Fußballverband. Als studierter Rechtsanwalt leitete er den Satzungsausschuss. Sechs Jahre später, im Jahr 2001, wurde er zusätzlich Vizepräsident. 2004 beendete er diese beiden Tätigkeiten und steht seither als Präsident an der Spitze des Verbandes. Am Verbandstag 2020 wurde er in seine sechste Amtszeit gewählt. Besonders engagiert er sich für Fairness im Fußball. Ob auf dem Platz, im Verein generell oder auch in den sozialen Medien – das Miteinander ist ihm wichtig. bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß über den Jubilar: „Ronny hat ein sehr hohes Maß an sozialer Verantwortung, er hasst Ungerechtigkeiten. Egal wann, wo oder wie, Ronny ist immer präsent.“
Die Covid-19-Pandemie stellte die Welt, den Fußball und damit auch Ronny Zimmermann vor nie da gewesene Herausforderungen. „Man sagt, die Leistungen von Menschen erkennt man immer erst in der Krise und da hat Ronny in den letzten 12 Monaten für den badischen Fußball Unglaubliches geleistet“, betont bfv-Vizepräsident Torsten Dollinger.
Als bfv-Präsident wurde Zimmermann Mitglied im Vorstand des Süddeutschen Fußballverbandes und im DFB-Beirat. Seit 2007 sitzt er im Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes, seit 2011 ist er Vizepräsident beim SFV und Spieldelegierter der UEFA. Noch mehr Verantwortung übernimmt Zimmermann seit 2013 als Vizepräsident des DFB, wo er nach seiner zweiten Wiederwahl 2019 nun für die Bereiche Schiedsrichter und Jugend zuständig ist. In vielen DFB-Ausschüssen, Beiräten von DFB-Gesellschaften und weiteren Organisationen wie der Regionalliga Südwest oder der DFB-Stiftung Sepp-Herberger ist er zudem aktiv.
Vizepräsident Jürgen Galm: „Bei allem was Ronny im bfv oder seiner Funktionen beim DFB tut, merkt man einfach, wie sehr er den Fußball liebt und lebt. Bewundernswert ist, dass er auch in schwierigen Zeiten immer positiv nach vorne blickt.“ Angesichts dieser beeindruckenden Laufbahn sind die Ehrungen mit der Spielerehrennadel in Silber sowie der Verbandsehrennadeln in Bronze, Silber und Gold nur logisch.
Privat lebt Zimmermann mit Frau und Tochter in Wiesloch, wo er auch seine Anwaltskanzlei betreibt. Seine zweite große Leidenschaft neben dem Fußball sind die Rolling Stones, für die er rund um den Globus fliegt, um Konzerte zu besuchen.
Die bfv-Familie kann unter #Ronny60 am Freitag über die Social-Media-Kanäle gratulieren. Teilt unsere Posts auf facebook oder instagram oder postet eigene Erinnerungen von euch mit Ronny. Und vergesst nicht @badfv zu verlinken, damit wir reposten können.
Badischer Fußballverband

Derby-Kampf-Sieg für die Löwen
Knapper Derby-Kampf-Sieg für die Rhein-Neckar Löwen. Gegen die Eulen Ludwigshafen taten sie sich über die gesamte Spielzeit schwer, holten sich am Ende einen 31:27 (15:15)-Sieg. Patrick Groetzki und Jannik Kohlbacher mit je sechs Toren trafen am meisten, Jerry Tollbring versenkte fünf von fünf Versuchen. Nikolas Katsigiannis war in der Schlussphase ein mitentscheidender Faktor. In der Tabelle der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga halten sich die Löwen in der Verfolgergruppe. Die Eulen müssen weiter um den Klassenerhalt bangen.
Das erwartete Kampfspiel zeichnet sich direkt mit den ersten Aktionen ab. Löwen-Angriff Nummer eins zwingen die Eulen ins Zeitspiel, Gorazd Skof pariert den Notwurf von Lukas Nilsson. Eine Szene, die stellvertretend für die erste Halbzeit genommen werden kann. Die Abwehrreihen dominieren. Es dauert bis zur 4. Minute und einem Gegenstoß von Albin Lagergren, bis das erste Tor des Abends fällt. Patrick Groetzkis 2:1 fällt in Minute 8. Auf der Gegenseite foult Jesper Nielsen Dominik Mappes beim 2:2. Tragischerweise bedeutet das für den Eulen-Spielmacher das vorläufige Aus (8.).
Zäh geht es weiter, aber nicht ohne Glanzlichter. Hendrik Wagner zaubert eine Wahnsinnsschleuder aus seinem rechten Arm zum 3:4 (11.). Nielsen blockt Bührer, holt sich den Steal, Andy Schmid verwandelt zum 5:5 (14.). Lukas Nilsson bedient Jannik Kohlbacher am Kreis mit feinstem Auge: 6:6 (17.). Nach dem 7:7 starten die Löwen einen 3:0-Lauf, treffen nacheinander Jerry Tollbring, Patrick Groetzki und Andreas Palicka zum 10:7 (21.). Palicka? Genau. Denn die Eulen spielen es ab Mitte der Halbzeit mit dem siebten Feldspieler. Und das im Prinzip sehr, sehr gut. Mit gezielten Spielzügen für Max Neuhaus, der fünf Treffer am Stück erzielt, gleichen sie beim 11:11 wieder aus (25.) und nehmen das Unentschieden (15:15) auch mit in die Pause.
Krachender Start in Durchgang zwei
Durchgang zwei eröffnet Gunnar Dietrich krachend mit dem 15:16 (31.). Romain Lagarde übernimmt offensiv das Zepter, macht das 16:16 (32.). Beim 16:18 liegen die Eulen aber zwei Treffer vorne. Die Reaktion der Löwen: stark! Vier Tore am Stück, davon ein weiteres vom aufdrehenden Palicka und eines des bestens aufgelegten Groetzki (5/6), bringen das 20:18 (40.). Fünf Minuten wogt das Spiel hin und her, dann hält Nikolas Katsigiannis den ersten Ball nach seiner Einwechslung und Mait Patrail verwandelt den Gegenstoß zum 24:21 (46.).
Entmutigen lassen sich die Eulen auch von diesem Rückstand nicht. Hendrik Wagner dreht noch einmal auf, macht seine Tore Nummer acht und neun zum 24:22 (49.) und 26:24 (51.). Falks Gegenstoß zum 26:25 bringt richtig Spannung rein – was die Löwen nicht erschüttert. Im Gegenteil. Kohlbacher schließt die schnelle Mitte mit seinem fünften Tor zum 27:25 ab (52.). Die Schlüsselszene der Crunchtime: Bührers Hammer geht an die Latte, auf die Linie und raus aus dem Tor, auf der Gegenseite pennen die Eulen und Groetzki vollstreckt frei zum 28:26. Andy Schmids 30:27 zwei Minuten vor dem Ende bedeutet die Entscheidung für zwei hart erkämpfte Derby-Punkte.
Genesungswünsche gehen an Dominik Mappes und Gorazd Skof, der sich in der 57. Minute bei einem Zusammenprall mit Kohlbacher anscheinend ebenfalls schwerer verletzte.
Rhein-Neckar Löwen – Eulen Ludwigshafen 30:27 (15:15)
Löwen: Palicka (2), Katsigiannis (ab 44.), Späth – Schmid (3), Gensheimer, Kirkeløkke (1), Lagarde (3), Patrail (1), Tollbring (5/3), Ahouansou, Lagergren (3), Groetzki (6), Gislason, Nielsen, Nilsson, Kohlbacher (6)
Eulen: Skof, Hoblaj (ab 57.) – Dietrich (1), Scholz (1), Haider (3), Remmlinger (1), Falk (2), Durak (1/1), Bührer (2), Mappes (1), Wagner (9), Meddeb, Neuhaus (6), Klimek, Klein
Spielfilm: 1:0, 2:1, 3:2, 3:5, 5:5, 7:7, 10:7, 11:9, 11:11, 12:11, 13:13, 15:15 (HZ), 15:16, 16:18, 20:18, 24:22, 25:22, 27:25, 28:26, 29:26, 31:27 (ENDE)
Schiedsrichter: Mirko Krag, Marcus Hurst
Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de.

Patrick Glöckner erwartet beim Tabellendritten ein kampfbetontes Spiel
(GM) Nach sechs sieglosen Spielen in Serie, fährt der SV Waldhof sicher nicht mit breiter Brust nach Ingolstadt. Der FCI rangiert auf Platz 3, hat erklärte Aufstiegsambitionen und ist zudem die stärkste Heimmannschaft in der 3. Liga.
Nachdem die Sportliche Leitung und die Geschäftsführung der Blau-Weißen in einem Interview mit der „Rheinpfalz“ keine uneingeschränkte Rückendeckung für den Trainer abgaben, steht Patrick Glöckner deutlich unter Druck. Doch offenbar kann der Coach damit gut umgehen.
„Ich finde es grundsätzlich nicht falsch, wenn die Sportliche Leitung nicht alles nach außen kommuniziert“, erklärt Patrick Glöckner am Donnerstag bei der Pressekonferenz. „Und mir ist klar, dass uns derzeit die Mentalität fehlt, die wir vor einigen Wochen noch zeigten. Doch je größer der Druck von außen wird, desto breiter wird mein Kreuz. Natürlich ist klar, dass man als Trainer irgendwann einmal angezählt wird und es dann auch unter die Gürtellinie gehen kann. Aber das gehört zum Trainerjob; den habe ich mir auch ausgesucht. Aber im Fußball ist nicht alles schlecht und es macht mir immer noch Spaß, jeden Tag auf den Trainingsplatz zu kommen. Für mich ist jetzt wichtig, dass ich mit der Mannschaft in Ruhe arbeiten kann.“
Nach den letzten Auftritten der Buwe wäre es wohl zu optimistisch gedacht, wenn ein Sieg erwartet würde – obgleich ja jede Serie, auch eine negative, einmal endet. Je nach Verlauf der Begegnung in Ingolstadt könnte das Spiel für den Trainer der Blau-Weißen aber trotzdem von entscheidender Bedeutung sein, gerade weil von Jochen Kientz ein deutliches Bekenntnis zum Trainer vermieden wurde.
„Ich erwarte in Ingolstadt ein kampfbetontes Spiel“, betont Patrick Glöckner, „in dem wir nicht viele Torchancen haben werden, aber wenn wir eine bekommen, müssen wir sie nutzen.“ Allerdings haperte es gerade zuletzt an der Chancenverwertung. „Es stimmt, dass wir uns derzeit schwertun, wenn der Gegner mit einer großen Mentalität auftritt. Es muss uns gelingen, das abzustellen. Überhaupt ist es im Augenblick eine schwierige Situation für uns. Wir bekommen von unseren Fans nichts mit, sie können uns nicht unterstützen, … aber das fehlt den anderen Mannschaft ja auch.“
Etwas Zählbares in Ingolstadt wäre nicht nur wichtig für die Moral, sondern auch um den Negativ-Trend zu stoppen und nicht doch noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Dazu wäre es unter anderem hilfreich, wenn Arianit Ferati in der Startelf auflaufen könnte, worauf der Coach auch hofft. Marcel Seegert könnte zumindest auf der Bank sitzen, nachdem er wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Dafür wird definitiv Max Christiansen fehlen, der nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist, ebenso wie Marcel Gottschling. Auch Gerrit Gohlke fällt aus, seine Verletzung ist noch nicht auskuriert.
FC Ingolstadt – SV Waldhof Mannheim
Samstag, 20. März, 14:00 Uhr
Audi Sportpark, Ingolstadt

Alle, die für morgen, Freitag, den 19.03.21, einen Impftermin im Mannheimer Impfzentrum vereinbart haben, können diesen wahrnehmen. Für die AstraZeneca-Termine kommt ein anderer Impfstoff zum Einsatz. Aktuell wird im Mannheimer Impfzentrum mit Biontec/Pfizer-Impfstoff geimpft. Damit reagiert das Impfzentrum auf die vorsorgliche Aussetzung der Impfungen mit AstraZeneca in Deutschland, die die Bundesregierung nach einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts beschlossen hat.
Die Stadt bittet um Verständnis, dass Termine anderer Impfzentren nicht in Mannheim durchgeführt werden können.
Für den Fall, dass AstraZeneca ab morgen wieder verimpft werden kann, finden die Termine nach Vorgabe des Landes mit dem ursprünglich geplanten Impfstoff statt. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den zugelassenen Impfstoffen besteht nicht.

1. Aktuelle Fallzahlen
2. Impftermine mit AstraZeneca finden morgen, am 19.03.21, mit anderem Impfstoff statt
3. Stadt reagiert auf Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs – ab heute keine Quarantäne von „Kontaktpersonen von Kontaktpersonen“
4. Entschädigung für Verdienstausfall bei Quarantäne oder fehlender Kinderbetreuung nach § 56 IfSG – Antragstellung unter www.ifsg-online.de
1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 11607
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 18.03.2021, 16 Uhr, 88 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 11607.
Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.
Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 10417 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 932 akute Infektionsfälle.
Das Gesundheitsamt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch bei geringen Krankheitszeichen wie Schnupfen, Husten oder leichtem Fieber sofort testen zu lassen.
Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.
2. Impftermine mit AstraZeneca finden morgen, am 19.03.21, mit anderem Impfstoff statt
Alle, die für morgen, Freitag, den 19.03.21, einen Impftermin im Mannheimer Impfzentrum vereinbart haben, können diesen wahrnehmen. Für die AstraZeneca-Termine kommt ein anderer Impfstoff zum Einsatz. Aktuell wird im Mannheimer Impfzentrum mit Biontec/Pfizer-Impfstoff geimpft. Damit reagiert das Impfzentrum auf die vorsorgliche Aussetzung der Impfungen mit AstraZeneca in Deutschland, die die Bundesregierung nach einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts beschlossen hat.
Die Stadt bittet um Verständnis, dass Termine anderer Impfzentren nicht in Mannheim durchgeführt werden können.
Für den Fall, dass AstraZeneca ab morgen wieder verimpft werden kann, finden die Termine nach Vorgabe des Landes mit dem ursprünglich geplanten Impfstoff statt. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den zugelassenen Impfstoffen besteht nicht.
3. Stadt reagiert auf Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs – ab heute keine Quarantäne von „Kontaktpersonen von Kontaktpersonen“
Mit Beschluss vom 16.03.2021 - 1 S 751/21 hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Regelung des Landes außer Vollzug gesetzt, nach der sich Kontaktpersonen von Menschen, die mit einem mit einer Corona-Virusvariation (Mutation) Infizierten in Berührung gekommen sind, ebenfalls in Quarantäne begeben mussten. Hintergrund des Urteils war der Eilantrag eines Paares gegen die entsprechende Regelung in der von der Landesregierung erlassenen Coronaverordnung (CoronaVO) Absonderung.
Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim hat bisher „Kontaktpersonen von Kontaktpersonen“, auf die nach § 4a CoronaVO Absonderung bestehende Absonderungspflicht hingewiesen. Aufgrund des gestrigen Beschlusses des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim weist die Stadt Mannheim darauf hin, dass die Quarantänepflicht für „Kontaktpersonen von Kontaktpersonen“ nicht mehr besteht – dies gilt auch für bereits bestehende Absonderungen dieses Personenkreises.
4. Entschädigung für Verdienstausfall bei Quarantäne oder fehlender Kinderbetreuung nach § 56 IfSG – Antragstellung unter www.ifsg-online.de
Das Sozialministerium Baden-Württemberg weist nochmal auf Entschädigungsansprüche für Bürger*innen hin:
„Wichtig zu wissen in der Pandemie: Bürgerinnen und Bürgern steht in bestimmten Konstellationen ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu.
Eine Entschädigung für Verdienstausfall wird nach § 56 Absatz 1 IfSG gewährt, wenn eine Person als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot oder einer Absonderung (Quarantäne) unterworfen wird.
Eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoverdienstausfalls, höchstens 2.016 Euro pro Monat, können nach § 56 Absatz 1a IfSG erwerbstätige Sorgeberechtigte erhalten, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall erleiden.
Dasselbe gilt, wenn das Kind von der zuständigen Behörde (Ortspolizeibehörde, Gesundheitsamt) abgesondert wurde oder sich aufgrund einer Rechtsverordnung des Landes absondern musste (nur bei Absonderungszeiträumen ab dem 19. November 2020). Für Absonderungszeiträume ab dem 16. Dezember 2020 besteht ein Anspruch darüber hinaus dann, wenn Schul- oder Betriebsferien behördlich angeordnet wurden oder die Präsenzpflicht in der Schule behördlich aufgehoben wurde. Hierzu gehören Konstellationen des Distanzlernens im Rahmen der häuslichen Umgebung, wie Wechselunterricht oder Hybridunterricht. Ab dem 22.2.2021 gilt dies auch, wenn ein Kind aufgrund pandemiebedingt eingeschränkter Öffnungszeiten nicht in der Kita betreut werden kann.
Anträge können online unter www.ifsg-online.de gestellt werden. Dort finden sich weitere Informationen zur Antragsstellung und den insoweit beizufügenden Nachweisen. Der Arbeitgeber hat für die Dauer des Arbeitsverhältnisses die Entschädigung für die zuständige Behörde an den Arbeitnehmer in Vorleistung auszuzahlen. (Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von den in Baden-Württemberg zuständigen Regierungspräsidien erstattet.
Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene direkt an die jeweiligen Regierungspräsidien und deren Hotlines wenden:
Karlsruhe: 0721 / 926 - 8828 /
18.03.2021 – 15:03
Polizeipräsidium Mannheim

Mannheim-Neckarau (ots)
Am Mittwochabend veranstaltete eine Gruppe von zehn Personen im Alter zwischen 19 und 24 Jahren im Parkhaus eines Einkaufszentrums im Stadtteil Neckarau ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen.
Eine Polizeistreife bemerkte gegen 21 Uhr laute Motoren-, Brems- und Driftgeräusche ausgehend von vom oberen Parkdeck des Einkaufszentrums in der Angelstraße. Eine Überprüfung ergab, dass sich dort mehrere Auto-affine junge Männer aus Ludwigshafen und dem Rhein-Neckar-Kreis getroffen hatten und in drei Fahrzeugen mit durchdrehenden Hinterreifen Kreise drehten sowie unter wiederholter Beschleunigung und Bremsungen um die überdachten Einkaufswagenständer herumrasten. Dabei filmten sie sich gegenseitig mit ihren Mobiltelefonen.
Mit mehreren Polizeistreifen wurden daraufhin sämtliche Ausfahrten des Parkhauses besetzt und die Fahrzeuge beim Verlassen des Parkhauses kontrolliert. Dabei beleidigte ein 24-Jähriger die Beamten mit unflätigen Worten, was auch durch unbeteiligte Passanten wahrgenommen werden konnte.
Die drei Fahrzeuge, zwei Mercedes und ein VW Golf, wurden wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt. Ebenso wurden die Mobiltelefone der jungen Männer zur Auswertung der Videoaufnahmen beschlagnahmt. Zudem wurden die Führerscheine der drei Fahrer zu den Akten genommen. Gegen die Gruppe wird nun wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt, zudem sehen alle Beteiligten einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die CoronaVO entgegen. Den 24-Jährigen erwartet darüber hinaus eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

Der Kreiswahlausschuss hat in öffentlicher Sitzung am Mittwoch, 18. März 2021, unter Leitung von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner im Heidelberger Rathaus das Ergebnis der Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 34 (Heidelberg) festgestellt. Im Vergleich zum vorläufigen amtlichen Ergebnis vom 14. März ist es nur zu geringfügigen Änderungen gekommen.
Wahlberechtigte: 98.968
Wählerinnen und Wähler insgesamt: 66.562
ungültige Stimmen: 294
gültige Stimmen: 66.268
Wahlbeteiligung: 67,26 Prozent
Von den gültigen Stimmen entfallen auf den Wahlvorschlag:
ï Theresia Bauer (GRÜNE) 27.607 Stimmen 41,66 %
ï Anja Boto Rodriguez (CDU) 10.139 Stimmen 15,30 %
ï Timethy Bartesch (AfD) 3.434 Stimmen 5,18 %
ï Daniel Al-Kayal (SPD) 8.386 Stimmen 12,65 %
ï Benjamin Brandstetter (FDP) 4.649 Stimmen 7,02 %
ï Sahra Mirow (DIE LINKE) 5.582 Stimmen 8,42 %
ï Dr. Dieter Koch (ÖDP) 426 Stimmen 0,64 %
ï Björn Leuzinger (Die PARTEI) 1.240 Stimmen 1,87 %
ï Anja Plesch-Krubner (FREIE WÄHLER) 972 Stimmen 1,47 %
ï Ulrich Becker (dieBasis) 584 Stimmen 0,88 %
ï Dr. Friederike Benjes (KlimalisteBW) 1514 Stimmen 2,28 %
ï Doris Rothermel (W2020) 282 Stimmen 0,43 %
ï Chantal Graßelt (Volt) 1453 Stimmen 2,19 %
Die Heidelberger Kandidatin der GRÜNEN, Theresia Bauer, hat mit 41,66 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis 34 Heidelberg gewonnen.
Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.heidelberg.de/wahlen

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