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Stuttgart: Landeshauptstadt würdigt Werner Schretzmeier und Eric Gauthier
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News und Sport

Landtagswahl: Amtliches Endergebnis steht fest

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In seiner heutigen Sitzung (18. März) hat der Mannheimer Kreiswahlausschuss unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz das amtliche Endergebnis der Landtagswahl im Stadtkreis Mannheim festgestellt. Es ergaben sich nur geringe Änderungen gegenüber dem geprüften vorläufigen Endergebnis.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bedankte sich bei den haupt- und ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern und bei allen, die die Landtagswahl ebenfalls ermöglicht haben, für ihre Arbeit unter den besonderen Umständen sowie bei den Mitgliedern des Kreiswahlausschusses.

Die Wahlbeteiligung erreichte 56,9 Prozent. Die Zahl der Briefwahlanträge ist mit über 64.000 so hoch wie noch nie bei einer Landtagswahl in Mannheim.

Jens Hölderle, Teamleiter Wahlen, berichtete von den reibungslosen Wahlvorbereitungen und dem überwiegend guten Ablauf am Wahltag.

Das amtliche Endergebnis der Wahl zum 17. Landtag für Baden-Württemberg im Stadtkreis Mannheim, Wahlkreise 35 und 36 ist unter www.mannheim.de/wahlen einsehbar.

Hockenheim:   Musikkorps der Bundeswehr gastiert online

Hockenheim, 18. März 2021

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Im Jubiläumsjahr „1250 Jahre Erwähnung Ochinheims im Lorscher Codex“ vor zwei Jahren begeisterte das Musikkorps der Bundeswehr die Zuhörer in der Stadthalle Hockenheim. Der Klangkörper unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling kehrt jetzt wieder zurück. Der Freundeskreis Hockenheim-Commery, die Stadt und das Musikkorps planen ein Konzert anlässlich der 60-jährigen Wiederkehr der Einweihung des Völkerkreuzes. Doch bevor es soweit ist, kommen alle Genießer der musikalischen Hochkunst am kommenden Montag, 22. März 2021, auf ihre Kosten. Die Stadtverwaltung Hockenheim veröffentlicht dann als „Lichtblick im Frühling“ auf der Startseite ihrer Homepage ein Online-Konzert des Musikkorps der Bundeswehr.

Perfekter Klanggenuss und traditionsreiche Geschichte
Das virtuelle Konzert ist ein Zusammenschnitt aus der Musik von 14 verschiedenen Ensembles des Musikkorps, das an vielen unterschiedlichen, interessanten Orten aufgezeichnet wurde. Eine gemeinsame Aufnahme des Musikkorps im großen Blasorchester war Corona bedingt nicht möglich. Daher wurden die kleinen Ensembles in einer gemeinsamen Produktion in Form eines virtuellen Konzerts gebündelt.

Gedreht und aufgenommen wurden die Konzertbeiträge an zehn verschiedenen Schauplätzen mit jeweils einem eigenen Hygienekonzept. Besonders hervorzuheben sind hierbei die eindrucksvollen Beiträge aus dem Kloster Eberbach im Rheingau und dem Technikmuseum in Speyer. Alle Ton- und Bildaufnahmen entstanden in Eigenregie durch Soldaten des Musikkorps.

Zu hören und zu sehen sind zahlreiche Ensembles des Musikkorps mit einem großen Potpourri an Klängen, Stilen, interessanten Schauplätzen und Drehorten. Die Bandbreite reicht musikalisch von festlichen Bläserklängen Johann Sebastian Bachs bis zu filigranen Momenten Jacques Iberts oder Hedwige Chrétiens, von Eigenkompositionen und Bearbeitungen bis zur Filmmusik.

Die virtuellen Konzertbesucher dürfen sich auf die folgenden Besetzungen freuen: drei verschiedene Blechbläser- und fünf verschiedene Holzbläserensembles, Marimbaphon-Duo, moderne Tanzcombo und der Spielmannszug des Musikkorps der Bundeswehr.

Radschnellweg 15 erhält Förderung

Rsw
Radschnellwege bieten durch direkte Streckenführung und größere Breite für den Radverkehr ein neues Qualitätsniveau und haben großes Potenzial, die Hauptverkehrsachsen auf Straßen und Schienen zu entlasten, Staus zu vermeiden und zur Luftreinhaltung beizutragen. Im Land Baden-Württemberg sollen bis zum Jahr 2030 insgesamt 20 dieser Routen entstehen, die Planung von drei Radschnellwegen, darunter auch einer in Mannheim, wird nun durch den Bund finanziell unterstützt. Das haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und das Verkehrsministerium Baden-Württemberg heute (18. März 2021) bekannt gegeben. Das BMVI steuert für die Planungen insgesamt 6,4 Millionen Euro bei.

Gefördert werden die geplanten Radschnellverbindungen Offenburg – Gengenbach, Ebersbach – Göppingen – Süßen sowie ein Teilabschnitt der Verbindung Mannheim – Viernheim – Weinheim – Darmstadt. Mit dem geförderten Teilabschnitt soll eine Radschnellwegeverbindung zwischen der Mannheimer Innenstadt und dem Gelände der im Jahr 2023 stattfindenden Bundesgartenschau hergestellt werden. Der Bund beteiligt sich mit je 75 Prozent an den Planungskosten.

Mannheim – Viernheim – Weinheim – Darmstadt / Bundesgartenschau 2023 (RS15)

Der geplante Radschnellweg 15 soll in Zukunft zentrale Orte in der länderübergreifenden Metropolregion verbinden. Auch das Gelände der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim soll an das Radschnellwegenetz und an die Mannheimer Innenstadt angebunden werden. Dafür wird die insgesamt rund sechs Kilometer lange Trasse gebaut. Sie soll an den rund 20 Kilometer langen Radschnellweg Heidelberg – Mannheim anschließen. Dieser ist Teil des bundesländerübergreifenden Radschnellwegekorridors.

Für die Trasse wurde ein Potential von 2.900 Radfahrten pro Tag ermittelt. Die Planungskosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf knapp 2,3 Millionen Euro. Der Bund finanziert den Teilabschnitt mit 1,7 Millionen Euro. Die Planung im Bereich der BUGA ist bereits in vollem Gange. Der Baubeginn ist für Sommer 2021 geplant und wird durch die Stadt Mannheim und die Gesellschaft zur Planung und Durchführung der Bundesgartenschau (BUGA gGmbH) realisiert.

Umweltbürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell:

„Der Radschnellweg Mannheim-Viernheim-Weinheim ist ein weiterer großer Schritt in Richtung einer nachhaltigen Verkehrswende. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ermöglicht mit seiner Förderung des Radschnellwegs diesen für uns so wichtigen Schritt. Damit schließen wir Mannheim auch konsequent im Norden an das Radschnellwegesystem an, das bereits die genehmigte Strecke Mannheim-Heidelberg umfasst.“

Baubürgermeister Ralf Eisenhauer:

„Weite Teile des Mannheimer Nordostens erhalten durch die Radschnellverbindung Mannheim-Viernheim-Weinheim eine zusätzliche, neue und komfortable Route Richtung Innenstadt sowie in andere Stadtgebiete wie Neuostheim oder die Oststadt. Die Anzahl von Radfahrenden zwischen Innenstadt und Mannheimer Nordosten soll durch die attraktive neue Verbindung gesteigert und die Kfz-Belastung entsprechend reduziert werden.“

Michael Schnellbach, Geschäftsführer der BUGA 23 GmbH:

„Bei der BUGA 23 rechnen wir mit 2,1 Mio. Besuchen. Der Radschnellweg stellt für unsere Besucherinnen und Besucher eine komfortable, attraktive und sichere An- und Abreisemöglichkeit dar. Zusammen mit dem ÖPNV ist er eine wichtige Säule unseres Mobilitätskonzepts. Und einer von vielen Beiträgen auf der BUGA 23 zum Klimaschutz. Wir freuen uns über die Förderung dieses Pilotprojektes in der Metropolregion.“ erklärt Michael Schnellbach, Geschäftsführer der BUGA 23 GmbH. Die BUGA-Gesellschaft ist mit der Herstellung eines Teilabschnitts der RSV Mannheim-Viernheim-Weinheim beauftragt.

Mannheimer Herausforderungen gemeinsam lösen

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Der Endspurt für interessierte Bürger*innen und Expert*innen hat begonnen, sich zum Hacka-thon #Update Deutschland anzumelden. In einem digitalen Zukunftslabor suchen vom 19. bis zum 21. März Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft gemein-sam mit Bürger*innen nach Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Die Stadt Mannheim hat dazu ein Dutzend Themen angemeldet, die in sieben verschiedenen Gruppen diskutiert werden.

Die insgesamt 400 Herausforderungen, die Bund, Länder, Kommunen und Zivilgesellschaft in den vergangenen Wochen gemeldet haben, sind in verschiedenen Handlungsfeldern zusam-mengefasst. Nach dem Eröffnungsprogramm zum Hackathon am Freitagnachmittag werden am Samstag um 10 Uhr in den jeweiligen Gruppen die Herausforderungen vorgestellt. Die Themen der Stadt Mannheim werden in den folgenden Gruppen bearbeitet:

• Antidiskriminierung und soziale Gerechtigkeit
• Neue Formen der demokratischen Partizipation I
• Chancengerechtigkeit in der Bildung
• Schule – Lernen in der digitalisierten Welt
• Digitaler Verbraucherschutz + Transparenz des Staates gegenüber Bürger*innen
• Vorsorge
• Kreislaufwirtschaft und Ressourceneinsatz + Landwirtschaft und Ernährung + Private Haushalte, Konsum und Lebensstile

In der „Eröffnungsdiskussion“ des bundesweiten Hackathons am Freitag, 19. März, um 17 Uhr nimmt Erster Bürgermeister und IT-Dezernent Christian Specht für die Stadt Mannheim an einer Gesprächsrunde zum Themenfeld „Bildung, lebenslanges Lernen und neue Arbeit“ teil. „Die Bedeutung der Digitalisierung ist in den vergangenen Monaten noch mal in allen Lebens-bereichen sehr deutlich geworden. Wir wollen den Austausch beim digitalen Zukunftslabor und dem Hackathon nutzen, um die kommunalen Fragestellungen und Herausforderungen voran-zubringen und die Digitalisierung zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen“, sagt Specht.

Die Gesprächsrunde mit dem Ersten Bürgermeister ist über die Website von #UpdateDeutsch-land auch für Interessierte verfügbar, die sich nicht aktiv in den Hackathon einbringen wollen.

#UpdateDeutschland ist ein Projekt des gemeinnützigen Unternehmens ProjectTogether und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Bundeskanzleramt hat die Schirmherrschaft übernommen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wird zum Auftakt der Veranstaltung ein Grußwort sprechen.

Beim Vorläuferprojekt #WirVsVirus im März 2020 hatten Teilnehmer*innen zum Beispiel die Idee für eine Software zur Nachverfolgung von coronainfizierten Personen entwickelt, die da-nach umgesetzt und bis heute in Mannheim genutzt wird.

Weitere Informationen zum Programmablauf und zur Anmeldung im Internet unter: www.updatedeutschland.org

POL-MA: Mannheim-Käfertal: Supermarkt überfallen - Wer kann Hinweise geben?

13.03.2021 – 12:33

Polizeipräsidium Mannheim

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Mannheim (ots)

Zwei bislang unbekannte Männer überfielen am Freitagabend einen Supermarkt in der Boveristraße - die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Die beiden Täter betraten kurz vor Ladenschließung um 20 Uhr das Geschäft und begaben sich zur Kasse. Dort bedrohte einer der Männer die Kassiererin mit einer Pistole. Diese wurde daraufhin mit einer weiteren Angestellten von den beiden Männern in einen Nebenraum gedrängt und aufgefordert den Tresor zu öffnen, was jedoch misslang. Anschließend entnahmen die Täter Bargeld aus einer Kasse, fesselten die beiden Frauen und flüchteten.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Ergreifung der Täter. Die Beamten des Raubdezernats des Kriminalkommissariats Mannheim haben die Ermittlungen aufgenommen. Zudem nahmen die Ermittler der Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg die Spurensuche auf.

Die gesuchten Männer können wie folgt beschrieben werden:

1. ca. 20-30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlanke Statur, auffallend grüne Augen, dunkle Hautfarbe, komplett schwarz gekleidet, schwarze Kapuze, schwarzer Mundschutz, schwarze Jacke mit Fellkragen, schwarze Hose, schwarze Nike-Schuhe, helle Gartenhandschuhe, führt eine weiße Plastiktüte mit sich, sprach Deutsch ohne Akzent

2. ca. 20-30 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, kräftige Statur, breiter Kopf, breites Gesicht, schwarze Haare, dunkel gekleidet, schwarze Kapuze, dunkler Pulli mit weißem Logo an der linken Brust, schwarze Adidas Jogginghose mit weißen Streifen an der Seite sowie Druckknöpfen entlang der Außenseite des Hosenbeins, schwarze Schuhe, trug Handschuhe, bewaffnet mit einer schwarzen Pistole, sprach deutsch ohne Akzent.

Hinweise zu den Tätern und dem Geschehen nimmt die Kriminalpolizei unter 0621 174-4444 entgegen.

Landtagswahlergebnis ist nun amtlich Kreiswahlausschuss tagte im Landratsamt

RNKneu

Nun ist es amtlich festgestellt, das Ergebnis der Landtagswahlkreise 37 (Wiesloch), 39 (Weinheim), 40 (Schwetzingen) und 41 (Sinsheim). Unter Vorsitz des stellvertretenden Kreiswahlleiters Frank Grünewald hat dazu der Kreiswahlausschuss am Donnerstag, 18. März, um 11 Uhr im Landratsamt getagt.

Nachdem das Kommunalrechtsamt seit Montag mit Hochdruck gearbeitet hatte, um die 604 Wahlniederschriften der 54 Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises zu überprüfen, wird das Gesamtergebnis in den Wahlkreisen nun der Landeswahlleiterin übermittelt.

Von in allen Kommunen abgegebenen Stimmen 253.841 Stimmen bedurften lediglich 8 Stimmen einer Korrektur, wie der Kreiswahlausschuss durch Beschluss feststellte.

So wenige Beanstandungen bezeichnete Grünewald als „ein sehr gutes Ergebnis, das für die Qualität und Leistungsfähigkeit der Wahl- und Briefwahlvorstände vor Ort spricht.”

Damit lässt sich nun festhalten, dass im gesamten Rhein-Neckar-Kreis von genau 395.388 Wahlberechtigten bei 253.841 abgegebenen Stimmen die Wahlbeteiligung bei 64,2 Prozent gelegen hat, also 8 Prozent weniger als bei der letzten Landtagswahl 2016 (72,2 Prozent).

Auf Rekordniveau lag im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die Zahl der Briefwähler. 137.571 Bürgerinnen und Bürger entschieden sich für diese Form der Stimmabgabe. Sie lag in jedem der vier Wahlkreise bei über 52 Prozent, insgesamt im Rhein-Neckar-Kreis bei 54,1 Prozent.

Der Kreiswahlausschuss nimmt seine Aufgabe für alle vier Wahlkreise war. Er besteht neben dem Vorsitzenden aus sechs weiteren Mitgliedern, die von den im Landtag am stärksten vertretenen Parteien benannt worden sind. Für das Kommunalrechtsamt im Landratsamt geht nach dieser Sitzung eine intensive Arbeitsphase zu Ende, die schon lange vor der Landtagswahl begonnen hatte. Denn im Vorfeld mussten unter anderem die Wahlvorschläge, die Niederschriften der Parteien über die Nominierungsversammlungen sowie die Unterstützungsunterschriften aller Kandidaten überprüft werden.

POL-MA: Mannheim-Neuhermsheim: Betrunkener Autofahrer verursacht mehrere Unfälle und fährt einfach weiter

18.03.2021 – 12:51

Polizeipräsidium Mannheim

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Mannheim-Neuhermsheim (ots)

Mehrere Verkehrsunfälle verursachte am Mittwochabend ein 50-jähriger Autofahrer im Stadtteil Neuhermsheim sowie auf der Autobahn und fuhr jeweils einfach davon. Ein Zeuge meldete gegen 21.45 Uhr in der Johannes-Hoffart-Straße einen offenbar betrunkenen Sprinter-Fahrer, der mehrere Fahrzeuge beschädigt hatte. Beim Eintreffen der Polizeibeamten stand das Fahrzeug rückwärts eingeparkt vor einem Anwesen in der Johannes-Hoffart-Straße, der Fahrer saß noch am Steuer. In seinem Atem bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch. Zudem lag im Fahrzeug eine leere Bierflasche. Ein Alkoholtest bei dem 50-jährigen Mann ergab einen Wert von fast 1,5 Promille. Ihm wurde im Anschluss eine Blutprobe entnommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der Mann mit seinem Sprinter zunächst auf der A 6 in Richtung Mannheim unterwegs. In der Abfahrt nach Mannheim kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanken und setzte anschließend seine Fahrt einfach fort. In der Johannes-Hoffart-Straße prallte er wenig später, beim Versuch, rückwärts einzuparken gegen einen Baum. Als er anschließend rückwärts die Straße entlangfuhr, stieß er gegen einen geparkten BMW und danach beim erneuten Vorwärtsfahren gegen einen Mitsubishi.

Gegen den 50-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie Unfallflucht ermittelt. Sein Führerschein wurde einbehalten.

POL-MA: Mannheim-Käfertal: Betrunkener Jugendlicher randaliert im Krankenwagen

18.03.2021 – 12:50

Polizeipräsidium Mannheim

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Mannheim-Käfertal (ots)

Am Mittwochabend, kurz vor 23 Uhr wurde der Polizei ein betrunkener Jugendlicher gemeldet, der in hilfloser Lage auf dem Bahnsteig der Straßenbahn am Bahnhof Käfertal liegen würde. Durch eine Polizeistreife konnte der 17-Jährige, der zuvor offenbar eine erhebliche Menge Alkohol sowie auch Drogen zu sich genommen hatte und nicht mehr ansprechbar war, angetroffen werden. Er wurde vor Ort durch einen Notarzt erstversorgt. Dabei kam er wieder zu Bewusstsein und begann, im Krankenwagen zu randalieren und wild um sich zu schlagen. Er wurde anschließend unter Polizeibegleitung zur Behandlung und Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei Durchsuchung seiner Jacke zum Zwecke der Identitätsfeststellung konnte in der Jacke des 17-Jährigen neben dessen Ausweis auch eine griffbereite Schreckschusswaffe mit eingeführtem Magazin sowie ein weiteres leeres Magazin aufgefunden werden. Die Waffe samt Magazinen wurde sichergestellt. Im Besitz eines Waffenscheines ist der 17-Jährige nicht.

Gegen den Jugendlichen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Kulturamt bietet Workshops für freie Künstler ART-UP Online-Seminar „Corona Neustarthilfe 2021“ am 23. und 25. März

Kulturam

Im Rahmen des ART UP-Qualifizierungsprogramms lädt das Kulturamt der Stadt Mannheim am 23. und 25. März 2021 freischaffende Mannheimer Künstler*innen zu einem kostenlosen Online-Seminar zum Thema „Corona Neustarthilfe 2021 - Was selbstständige Künstler*innen jetzt wissen sollten“ ein. Wie sind die Antragswege? Welche Unterlagen und Nachweise sind gefordert und wie können diese erstellt werden? Wie funktionieren Endabrechnungen? Wann ergeben sich Rückzahlungen? Dies alles sind Fragen, die im Seminar von der Expertin Alexa Jünkering erläutert werden.

Mit der Initiative ART UP hat das Kulturamt in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Programm aufgebaut, das sich gezielt der Unterstützung der Szene der freien Künste Mannheims widmet. ART UP besteht aus vier Unterstützungsformaten, welche die freie Szene Mannheims nachhaltig fördern:

Information: Das Portal undefined bietet hilfreiche Informationen zur Fördertätigkeit des Mannheimer Kulturamts. Hier finden sich zudem Hinweise zu aktuellen Ausschreibungen weiterer potenzieller Mittelgeber. Darüber hinaus werden aktuelle Weiterbildungsangebote kommuniziert, welche das Kulturamt regelmäßig für kommunale freischaffende Künstler*innen veranstaltet.
Der ART UP-Newsletter informiert regelmäßig über wichtige Aktivitäten und Förderinstrumente des Kulturamtes sowie über aktuelle Ausschreibungen weiterer Förderer. Künstler*innen und Interessierte können diesen kostenlos abonnieren unter undefined
Beratung im Rahmen der ART UP-Sprechstunden: Die jeweiligen Spartenverantwortlichen des Kulturamts stehen für persönliche Beratungen zu Verfügung.
Weiterbildung: Das Qualifizierungsprogramm ART UP bietet in kostenlosen Workshops, Vorträgen oder Einzelcoachings eine intensive Auseinandersetzung mit relevanten Fragestellungen für freischaffende Künstler*innen zu Themengebieten wie Selbständigkeit und Steuern, Fundraising und Crowdfunding, Projektmanagement, Presse- und Medienarbeit, Social Media oder Urheberrecht.
Im aktuellen Online-Seminar vermittelt die Referentin Alexa Jünkering wichtige Informationen für freischaffende Künstler*innen zum Bundesprogramm „Neustarthilfe für Soloselbstständige“. Die Teilnehmer*innen bekommen Tipps, welche Informationen dokumentiert und aufbereitet werden sollten, damit die finanzielle Krisensituation auch im Nachhinein schlüssig abgebildet werden kann. Aufgrund der hohen Nachfrage wird das bereits im Januar 2021 durchgeführte Seminar jetzt wiederholt.

Das Seminar findet am 23.03. und 25.03.2021, jeweils von 10:30 bis 12:00 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Anmeldungen sind bis 21. März 2021 unter undefined möglich.

Info: Alexa Jünkering berät seit über 20 Jahren als selbstständige betriebswirtschaftliche Beraterin Solo-Selbstständige, kleine Unternehmen und Existenzgründer*innen in allen Phasen der unternehmerischen Entwicklung: Gründung, Wachstum, Krise, Neuausrichtung. Als Expertin für die Kultur- und Kreativwirtschaftsbranche leitet sie regelmäßig Seminare und Vorträge zu den Themen Künstlersozialkasse, Sozialversicherung, Abgaben und Steuern - speziell für Künstler*innen. 2019 leitete sie im Kulturamt den ersten Workshop zum Thema Selbständigkeit für Künstler*innen. Zudem gehört Jünkering zum Pool von Expert*innen für Einzelberatungen www.beratungsbuero-selbststaendigkeit.de.

CDU Mannheim: Tricks bei Bilanzen?

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Mannheim. In der Mannheimer CDU kracht es - wieder einmal. Die Partei hat zwar schon eine Menge Krisen überstanden, aber nur, um wieder in die nächste zu schlittern. Die Quittung der Wähler: innerhalb von vier Landtagswahlen sinkt der Stimmenanteil von 36,1 Prozent auf jüngst 16,9 Prozent. Mit dem Ex-Bundestags- und späteren Landtagsabgeordneten Klaus-Dieter Reichardt nimmt der Niedergang der Christdemokraten vor zehn Jahren seinen Anfang. Eine sechsstellige Provision hatte der Politiker für seine Hilfe als Vermittler von Bundeswehraufträgen für ein Mannheimer Unternehmen ausgehandelt. Eine Forderung, die heute Korruption genannt würde, damals aber als Privatgeschäft abgehakt wird. Mit Mühe zwingt die Union den 56jährigen Unternehmensberater zum Verzicht auf eine weitere Landtagskandidatur. Dass der gerade 34jährige Abgeordnete Nikolas Löbel jetzt wegen der Maskenbeschaffung für einen Bonus von 250 000 Euro ein nahezu ähnliches Schicksal erleidet, wirft erneut ein schlechtes Licht auf den Zustand der skandalträchtigen Partei.
Nach dem Rücktritt des bereits nominierten Bundestagkandidaten soll nun eine Findungskommission auf die Schnelle einen Ersatz suchen, denn bis zur Bundestagswahl sind nur noch wenige Monate Zeit. Der Kreisvorstand sieht sich in der Pflicht, das Beste aus dem Dilemma zu machen. Doch er bekommt Gegenwind. Vier Granden der Union fordern den sofortigen Rücktritt des Kreisvorstandes und Neuwahlen. Das Gremium bestehe „aus Fixsternen und Planeten des Löbel´schen Mikrokosmos und sei in seiner Gesamtheit mitverantwortlich für den moralischen-, politischen und finanziellen Niedergang der Mannheimer CDU“, sagt der ehemalige CDU-Ordnungsbürgermeister Rolf Schmidt auf Anfrage. Glaubhafte Aufarbeitung und Analyse seien unabdingbare Voraussetzungen für Neuausrichtung und Neuaufbau, aber keinen Fall durch Beteiligte. Deshalb laute die logische Konsequenz: Rücktritt des gesamten Kreisvorstandes, dem Löbel bis zuletzt vorsaß, fordert der 75jährige. Auch Egon Jüttner, der Vorgänger im Bundestag und Erzrivale Löbels begleicht jetzt offenen Rechnungen. Er spricht von einer Findungskommission, in der "nur Löbel-Leute" sitzen. Weil diese Leute, die ihrem Ex-Kreis-Chef zu lange und zu unkritisch zugejubelt haben, nun von einem Neuanfang und Wiederaufbau reden, klingt das für die altgedienten Unionsrecken nach Realsatire. Hinzu kommen aktuelle Vorwürfe, die eine externe Überprüfung des Finanzgebarens und der finanziellen Situation der Mannheimer CDU notwendig erscheinen werden lassen. Ex-Schatzmeister Heinrich Braun wörtlich:“ Ich glaube nicht, dass die Partei alle Kredite ordnungsgemäß bilanziert."
Der Kreisverband liege „politisch am Boden“ und "den letzten Beweis hierfür haben die CDU-Ergebnisse der letzten Landtagswahl geliefert“, bilanzieren die altgedienten Mitglieder. Ein „System Löbel“ habe sich entwickelt, „ohne dass der Vorstand Herrn Löbel die Grenzen gesetzt hätte“. Man habe den Eindruck gewonnen, die Partei sei „nur noch das Vehikel für dessen Ambitionen“. Kritische Fragen von CDU-Mitgliedern wie dem Ex-CDU-Gemeinderat Chris Rihm nach der finanziellen Situation der Kreispartei seien immer unbeantwortet geblieben. Selbst wenn die Vorstandsmitglieder an dem amoralischen Maskengeschäft Löbels keine Schuld trügen, hätten die Verantwortlichen "durch Untätigkeit und das Spenden falschen Beifalls ihn zu dem werden lassen, was wir täglich in allen Medien unentwegt ertragen müssen.“.
Besonders die Rolle des CDU-Fraktionsvorsitzenden Claudius Kranz, der ebenfalls im Gremium sitzt, ist höchst umstritten. Kranz gilt als Löbels Rechtsanwalt des Vertrauens. Er hatte seinen Mandaten schon mehrfach wegen anderer Affären vor Gericht vertreten. Ist Kranz aus diesem Grund nicht befangen, um den Skandal und seine möglichen Folgen seriös und ohne Tricks aufzuarbeiten? , fragen sich verunsicherte Parteifreunde. Schmidt und Jüttner schlagen deshalb vor, dem neutralen CDU-Bezirksverband Nordbaden von Landwirtschaftsminister Peter Hauk eine penible Prüfung der Amtszeit Nikolas Löbels als Kreisvorsitzender zu übertragen.

Wolf H. Goldschmitt

Temporäre Sperrung der Fressgasse am Wochenende

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Aufheulende Motoren und laute Musik haben in den vergangenen Wochen immer wieder zur Verärgerung der Bewohnerinnen und Bewohner in der Innenstadt geführt. Die Stadt Mannheim ergreift nun Maßnahmen, um gegen die vorwiegend in den späten Abend- und Nachtstunden auftretenden Ruhestörungen vorzugehen. So richtet der städtische Fachbereich Sicherheit und Ordnung von Freitag, 21 Uhr, bis Samstag, 6 Uhr, sowie von Samstag, 21 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, eine temporäre Straßensperre für Autos und Motorräder in der Fressgasse auf Höhe der Quadrate P1/Q1 ein. Die Fressgasse wird bis vorerst Montag, 12. April, 6 Uhr an jedem Wochenende zu diesen Zeiten gesperrt.

„Mit den zeitweisen Sperrungen wollen wir verhindern, dass sich die sogenannte Party- und Poser-Szene, die aus der gesamten Region anreist, in Mannheim etabliert. Außerdem möchten wir die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner sowie deren Sicherheitsgefühl verbessern“, erklärt Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht: „Zusätzlich zur Sperrung in der Fressgasse werden die bekannten Treffpunkte in der Innenstadt und im Lindenhof – im Besonderen an den Rheinterrassen – weiterhin verstärkt durch die Polizei kontrolliert.“ In den letzten Wochen kam es auch im Lindenhof vermehrt zu Ruhestörungen. Die verschärften Maßnahmen sollen unter anderem dabei helfen, eine Verlagerung der Treffen vom Lindenhof in die Innenstadt zu vermeiden.

Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis: Benedikt Jäckle (Saxofon) und Bjarne Sitzmann (Gitarre) leben und arbeiten als Frühjahrsstipendiaten drei Monate lang im Kommandantenhaus in Neckargemünd-Dilsberg

„Total krass hier und schön!“ So lautete die spontane Antwort von Bjarne Sitzmann auf die Frage nach den ersten Eindrücken vom Kommandantenhaus Dilsberg und seiner Umgebung. Die beiden jungen Musiker sind die Frühjahrsstipendiaten der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis. Insgesamt drei Monate lang (noch bis Ende April) leben sie im Kulturzentrum des Landkreises, dem Kommandantenhaus in Neckargemünd-Dilsberg. In dieser Zeit wollen der 24-jährige Jäckle und der zwei Jahre jüngere Sitzmann neue Songs komponieren.

Beide studieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, wo sie sich auch kennengelernt haben. Ihr gemeinsamer Kompositionsprofessor ist dort Jürgen Friedrich, der übrigens 1998 selbst einer der ersten Stipendiaten der Kulturstiftung im Kommandantenhaus war. Jäckle und Sitzmann sind sich sicher, dass sie hier viel Inspiration für ihre musikalische Arbeit finden werden. „Wir planen, noch dieses Jahr ein Album mit Kompositionen, die hier auf dem Dilsberg entstanden sind, aufzunehmen“, verkünden sie ein durchaus ehrgeiziges Ziel.

Musikalisch liegen die beiden Musiker ebenfalls auf einer Wellenlänge: Zwar spielen sie normalerweise in unterschiedlichen Bands, aber während der Corona-Zeit hat Bjarne Sitzmann das „Bjarne Sitzmann Quartett“ gegründet, in dem auch Benedikt Jäckle festes Mitglied ist. Bei beiden liegt das letzte Konzert vor Publikum rund ein halbes Jahr zurück. Da es inzwischen einerseits nun auch erste Öffnungsperspektiven für Kulturschaffende gibt, es aber andererseits nach wie vor sehr schwierig ist, einen Auftritt Corona-konform überhaupt zu planen, werden Benedikt Jäckle und Bjarne Sitzmann das traditionelle Abschlusskonzert voraussichtlich erst im September 2022 bestreiten.

Bis es soweit ist, gehen die beiden Musiker voller Elan das Projekt „Frühjahrsstipendium“ im Kommandantenhaus in Neckargemünd-Dilsberg an. Inspiration für neue Musikstücke wollen sie sich auf Spaziergängen in der näheren Umgebung und durch viel Musikhören holen. „Ohne Kunst (Musik, Filme und Bücher) wäre der Lockdown fast nicht auszuhalten. Dadurch wird deutlich, welche Wichtigkeit die Kunst für die Gesellschaft hat. Das ist ein interessanter Zwiespalt, da viele Kunstschaffende momentan große finanzielle Probleme haben, die teilweise damit zusammenhängen, dass es nicht für alle soloselbständigen Künstler realistische Coronahilfen gibt“, sagen die beiden Musiker.

Und was fasziniert die beiden eigentlich an ihrem jeweiligen Instrument? Für Benedikt Jäckle, der ganz „klassisch“ über die Blockflöte zur Musik fand, ist es der Sound des Saxofons, „der der menschlichen Stimme einfach sehr ähnlich ist“, wie er sagt. Bjarne Sitzmann wiederum wechselte als Fünftklässler nach Geige und Klavier sowie Akkordeon und Schlagzeug auf die Gitarre. „Grundsätzlich fasziniert mich Musik im allgemeinen mehr als ein Instrument. Die Gitarre ist mein „Werkzeug“, das ich gelernt habe, um das, was mir wichtig ist, nämlich die Musik, auszudrücken“, erklärt er.

Hintergrund:
Seit 1997 vergibt die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis Stipendien in den Bereichen Bildende Kunst, Musik und Literatur an Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Über die jeweils vier Stipendien pro Jahr entscheidet ein hochkarätig besetztes Kuratorium mit Vertretern aus Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Rund 70 Stipendiaten haben in den letzten 22 Jahren im Kulturzentrum des Rhein-Neckar-Kreises für ein Vierteljahr gelebt und gearbeitet. Für viele Künstlerinnen und Künstler ist diese Zeit des Rückzugs und der Auseinandersetzung mit diesem besonderen Ort, mit seiner Geschichte, seinen Menschen und seiner Landschaft eine besonders intensive Zeit des Schaffens. Alle Stipendiaten tragen immer wieder aufs Neue dazu bei, dass das Kommandantenhaus ein Ort des lebendigen und inspirierenden Austauschs zwischen Künstlern, Kulturschaffenden und einem kunstsinnigen wie neugierigen Publikum ist – dies ist in Zeiten von Corona natürlich leider nur sehr eingeschränkt möglich.

Kultu

(Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis):

Die aktuellen Stipendiaten der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis Bjarne Sitzmann (links) und Benedikt Jäckle.

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