Thomas Anders erweitert erfolgreiche Weinkollektion um alkoholfreien Schaumwein
Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...

Stadt und Wirtschaftsforum sprechen sich für digitale Anwendung im Kampf gegen die Pandemie aus
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, setzt künftig die App „Luca“ zur Kontaktnachverfolgung ein, um Infektionsketten zu unterbrechen. Nach einer zweiwöchigen Testphase mit mehreren regionalen Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises konnten die technischen und administrativen Voraussetzungen für den Einsatz des Systems geschaffen werden. „Wir möchten uns bei allen beteiligten Partnern bedanken, die uns bei den Vorbereitungen so tatkräftig unterstützt haben“, betont die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.
„Luca“ ist eine kostenlose App, die in Handel und Gastronomie, aber auch im Bereich von Pflegeheimen angewandt werden kann. Wer bestimmte Räumlichkeiten betritt, kann digital „einchecken“ und erhält einen QR-Code. Erkrankt nun eine Person, die vor Ort war, kann das Gesundheitsamt auf die von „Luca“ gesammelten Daten zugreifen und die Kontaktpersonen zeitnah informieren. Die Luca App unterstützt damit Betreiber von Restaurants, Cafés und weiterer Einrichtungen sowie Verantwortliche von Veranstaltungen bei der Pflicht zur Kontaktdatenerfassung ihrer Besucher. Bisher mussten diese Kontakte aufwändig manuell erfasst werden.
Mehrere Bundesländer haben sich bereits für den Einsatz der Luca App ausgesprochen. Am 26. März hat auch das Land Baden-Württemberg informiert, dass die erforderlichen Lizenzen für den Einsatz beschafft wurden. „Ich freue mich, dass damit nun der flächendeckende Einsatz der App in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht wird“, so Landrat Stefan Dallinger, der unterstreicht, dass „digitale Anwendungen wie Luca wichtige Bausteine bei der Pandemiebekämpfung sind“. Er bittet die Bürger, sich mit den Systemen rechtzeitig vertraut zu machen und diese zu nutzen, sobald sie verfügbar sind. Nur so könnten bei weiteren Öffnungsschritten Infektionsketten zuverlässig nachverfolgt und damit unterbrochen werden.
Auch Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht spricht sich für den Einsatz der App im Kampf gegen die Corona-Pandemie aus. „Digitale Kontaktverfolgung ist ein wesentlicher Schritt zur Entlastung der Gesundheitsämter und in Richtung kommender Öffnungen.“
Die Stadtverwaltung und das Wirtschaftsforum Sinsheim appellieren an alle Einzelhändler, Gastronomen, Kulturveranstalter und Bürger, die App zu nutzen. „Je mehr Nutzer es in unserer Stadt und der Region gibt, desto größer wird die Sicherheit und damit die Chance, die Pandemie zu überwinden“, betont Albrecht.
„Ich hoffe sehr, dass wir bei allen Beteiligten eine hohe Teilnehmerquote erreichen können. Erste Anfragen aus dem Sinsheimer Einzelhandel haben das Wirtschaftsforum bereits erreicht. Jetzt müssen wir dafür Werbung machen.“, so Dr. Thorsten Seeker, Vorsitzender des Wirtschaftsforums.
Informationen zur Luca App gibt es im Internet unter www.luca-app.de
Ludwigshafen, den 14. April 2021

Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen von Corona-Infektionen verschärft die Stadt Ludwigshafen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Die Stadtverwaltung erlässt eine aktualisierte Allgemeinverfügung, welche Fernunterricht an weiterführenden sowie Berufsbildenden Schulen und den Notbetrieb von Kindertagesstätten ab der kommenden Woche vorsieht. Ferner enthält sie eine Testpflicht für den Besuch von Friseur*innen, Fahrschulen und außerschulischen Musikunterricht sowie verfügt die Schließung von Buchhandlungen, Baumärkten, Blumenläden und Gärtnereien für den Kundenverkehr. Auf dieses Vorgehen haben sich die Stadt und das Land Rheinland-Pfalz verständigt. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bleiben bestehen, die Verweilverbote am Wochenende entfallen. Die neue Allgemeinverfügung tritt ab Donnerstag, 15. April 2021, 0 Uhr, in Kraft und gilt zunächst bis 25. April 2021.
OB Steinruck erneuert dringlichen Appell an die Bevölkerung
Mit den getroffenen Regelungen reagiert die Stadtverwaltung auf die Sieben-Tage-Inzidenz von Corona-Infektionen, welche zuletzt deutlich den Wert von 200 überschritt. "Die Zahlen
sind alarmierend, und wir gehen nicht davon aus, dass die Inzidenzwerte in den kommenden Tagen sinken. Unsere Krankenhäuser sind am Rand ihrer Belastbarkeit. Darauf hat gerade erst Prof. Layer von unserem Klinikum öffentlich sehr eindringlich aufmerksam gemacht. Es gibt keinen Spielraum mehr, und es gibt keine Zeit mehr für endlose Diskussionen, Nachlässigkeit oder Ignoranz", erklärt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. "Es geht um Leben und Tod. Ich appelliere an alle hier in unserer Stadt: Halten Sie sich an die Regeln! Jeder ist verantwortlich: für sich selbst und seine Mitmenschen. Nutzen Sie die Testangebote! Und: Lassen sie sich impfen!"
"Es ist erschütternd, wenn wir aus unserem Impfzentrum hören, dass Termine einfach nicht wahrgenommen werden und verfallen, weil man vielleicht lieber vom Hausarzt mit einem speziellen Impfstoff geimpft werden möchte. Wer dann seinen Termin nicht storniert, sorgt dafür, dass im schlimmsten Fall dringend benötigter Impfstoff nicht verimpft werden kann, weil eben Termine reserviert und daher nicht neu vergeben werden können. Das kann und darf nicht sein", betont die Oberbürgermeisterin. "Wir wollen hier keine Szene erleben, wie wir sie vor einem Jahr im Fernsehen aus Norditalien gesehen haben. Das zu verhindern, liegt nicht alleine in den Händen der Stadtverwaltung. Es liegt an jedem hier. Wir in der Verwaltung, in den Kliniken, in den Impf- und Testzentren tun alles, was möglich ist. Aber da, wo wir die Bekämpfung der Pandemie nicht als gemeinsamen und gesellschaftlichen Kraftakt verstehen, bei dem alle ihren Teil beizutragen haben, stoßen wir an unsere Grenzen. Da stehen wir heute. Es ist bitter ernst", ergänzt sie.
Regelungen zu Schulen und Kitas
Die Kindertagesstätten in Ludwigshafen bleiben wegen der steigenden Infektionszahlen ab Montag, 19. April 2021, geschlossen. In allen Einrichtungen wird eine Notbetreuung eingerichtet für Kinder berufstätiger Eltern beziehungsweise berufstätiger Alleinerziehender, denen keine andere Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Die Notbetreuung ist auch für Kinder geöffnet, bei denen dies aus sozialpädagogischen Gründen angezeigt ist. Die Notbetreuung wird außerdem für Kinder angeboten, die aufgrund der bevorstehenden Einschulung im Sommer 2021 weitere Unterstützung benötigen. Die genannte Regelung gilt sowohl für die Kindertagesstätten der Stadt als auch der Freien Träger. Die Stadtverwaltung appelliert an Eltern und Sorgeberechtigte, soweit es ihnen möglich ist, eine häusliche Betreuung sicherzustellen.
In Abstimmung mit dem Land wechseln die weiterführenden Schulen ab der 5. Klasse und die Berufsbildenden Schulen in Ludwigshafen ebenfalls ab Montag, 19. April 2021, wieder komplett in den so genannten Fernunterricht. Prüfungen können wie vorgesehen im Präsenzunterricht stattfinden.
An den Grund- und Förderschulen bleiben die Schüler*innen wie bisher im so genannten Wechselunterricht. Diese Entscheidung beruht auf der Tatsache, dass die Lehrkräfte an den Grundschulen ein Impfangebot erhalten haben und hier ein kompletter Fernunterricht pädagogisch insgesamt problematischer ist als bei anderen Schulformen.
Der Notbetrieb der Kindertagesstätten und der Fernunterricht für die weiterführenden und Berufsbildenden Schulen dient ebenfalls vorrangig der Reduzierung von Kontakten und damit des Ansteckungsrisikos.
Testpflicht bei Friseurbesuchen, Fahrschulstunden und Musikunterricht
Buchhandlungen, Baumärkte, Blumenläden und Gärtnereien werden für den Kundenverkehr geschlossen. Die Geschäfte dürfen Abhol-, Liefer- und Bringdienste nach vorheriger Bestellung unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen betreiben. Den Läden ist es gestattet, für zuvor vergebene Einzeltermine – bei denen ausschließlich Personen, die demselben Hausstand angehören, zeitgleich Zutritt zu der Einrichtung gewährt wird – zu öffnen. Bei den Einzelterminen gilt die Pflicht zur Kontakterfassung.
Friseurbesuche, Fahrschulstunden und außerschulischer Einzel-Musikunterricht sind nur bei Vorlage eines negativen Corona-Tests zulässig. Um die Angebot zu nutzen, ist ein zuvor durchgeführter Antigentest mit entsprechendem Ergebnis vorzuweisen. Sport im Amateur- und Freizeitbereich ist nur im Freien und nur alleine oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, zulässig.
Befinden sich bei Fahrten in privaten Kraftfahrzeugen darin Personen aus verschiedenen Haushalten, müssen die Mitfahrer*innen medizinische Gesichtsmasken (OP-Maske) oder KN95/N95-,FFP2-Masken oder Masken eines vergleichbaren Standards tragen. Die Maskenpflicht gilt nicht für die Fahrer*innen der Kraftfahrzeuge.
Die übrigen Regelungen der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz sowie weitergehende Regelungen in Hygienekonzepten (§ 1 Abs. 9 der 18. CoBeLVO) bleiben unberührt.
Der gesamte Wortlaut der Allgemeinverfügung und die dazugehörige Begründung sind auf der städtischen Homepage unter der Internetadresse www.ludwigshafen.de eingestellt. Basis der Regelungen in der Allgemeinverordnung bildet die aktuell gültige Fassung der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz. Informationen hierzu können die Bürger*innen der Stadt Ludwigshafen auch unter der Telefonnummer 0621 504-6000 erhalten. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geschaltet. Ebenfalls können per E-Mail Fragen an die Adresse
Bisher mehr als 31.000 Impfungen in Ludwigshafen verabreicht
In Ludwigshafen wurden – inklusive Einrichtungen wie beispielsweise Seniorenwohnheime und Krankenhäuser sowie Impfzentrum – bisher insgesamt 31.038 Impfungen (Erst- und Zweitimpfungen) durchgeführt. Das entspricht einer Impfquote von 21,4 Prozent. Die Anzahl der Erstimpfungen liegt bei 22.270, dies entspricht einer Quote von rund 15,4 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen, also abgeschlossene Impfserien, beträgt 8.768, womit die Quote der durchgeführten Zweitimpfungen bei mehr als 6 Prozent liegt.
Momentan sind drei Impfstraßen im Impfzentrum in Betrieb. Je nach Verfügbarkeit der jeweiligen Präparate der Hersteller AstraZeneca, BioNTech und Moderna sind in der Walzmühle wöchentlich annähernd 6.000 Impfungen möglich.
Zusätzlich mehrere Tausend Kontrollgänge seit Pandemiebeginn
Im Zuge der Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus hat sich die Belastung der Ordnungskräfte mit Beginn der Pandemie
im vergangenen Jahr deutlich erhöht, weil die Anzahl der coronabedingten Kontrollen mehrere Tausend umfasste. Seit mehr als einem Jahr kommen zum alltäglichen, anspruchsvollen Tagesgeschäft die die Ordnungskräfte – der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) absolviert, wohlgemerkt ohne Corona-Maßnahmen, im Schnitt jährlich allein mehr als 11.000 Einsätze im Stadtgebiet – zusätzlich die Kontrollen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hinzu. Seit Beginn der Pandemie haben der KVD und die ihm zugeordneten Hilfskräfte bisher mehr als 6.000 coronabedingte Kontrollen durchgeführt.
Die Ordnungskräfte der Stadtverwaltung kontrollieren im Rahmen ihrer personell und materiell verfügbaren Ressourcen, aber eine vollumfänglich oder lückenlose Kontrolle der Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie ist nicht möglich.
Verfügbare Schnelltest-Angebote nutzen
In verschiedenen Schnelltestzentren in Ludwigshafen haben sich seit Anfang März mehrere Tausend Menschen auf eine Corona-Infektionen untersuchen lassen. Neben dem von der Stadtverwaltung und dem DRK am Rathausplatz betriebenen Zentrum bieten beispielsweise die DLRG in ihrem Testzentrum in Oggersheim, der Malteser Hilfsdienst in Süd und die Johanniter Unfallhilfe in der Pfingstweide kostenlose Schnelltests an.
In Stadtgebiet sind Schnelltests beispielsweise auch bei Ärzten, in Apotheken und privaten Zentren möglich.
4.04.2021 – 16:27
Polizeipräsidium Mannheim

Heidelberg (ots)
Was am frühen Mittwochmorgen mit einer Anzeige wegen Ruhestörung begann, endete mit Anzeigen gegen insgesamt sieben Personen, vier Männer und drei Frauen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren wegen des Verdachts, gegen die CoronaVO verstoßen zu haben. Gegen einen 26-jährigen Mann wird zudem wegen des Verdachts ermittelt, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben.
Kurz nach 1 Uhr wurde das Polizeirevier HD-Mitte über eine Ruhestörung in einer Wohnung in der Bergheimer Straße informiert. Beim Eintreffen der ersten Streife war bereits im Treppenhaus des mehrstöckigen Hauses deutlich Lärm durch lautes Sprechen und Gelächter wahrzunehmen. Auf der betreffenden Etage, außerhalb der "Partywohnung", wurden zunächst drei junge Frauen mit Alkoholika angetroffen, die "gut drauf" waren, allerdings gegenüber den Beamten äußerst patzig auftraten.
In der angrenzenden Wohnung selbst wurden vier Männer, auch der 26-jährige Wohnungsinhaber, angetroffen und kontrolliert. Auf den Tischen stand eine Vielzahl alkoholischer Getränke, die Luft war Marihuana geschwängert.
Die Gruppe, die alle in unterschiedlichen Haushalten zuhause sind, feierten offenbar eine rauschende Party, um einen Gast hochleben zu lassen, der an diesem Tag seinen 20. Geburtstag feierete. Nach Erhebung der Personalien wurden die sechs Gäste, die alle in einer an den Süden Heidelbergs angrenzenden Gemeinde wohnen, entlassen.
Neben dem Ärger mit dem Ordnungsamt wegen der Durchführung einer "Corona-Party", dürfte der 26-Jährige auch Ärger mit der Justiz bekommen. In seiner Wohnung wurden mehrere Päckchen mit Marihuana sowie 24 Ecstasy-Tabletten gefunden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zum Revier gebracht, wo er nach Beendigung der ersten polizeilichen Maßnahmen und seiner erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
14.04.2021 – 15:47
Polizeipräsidium Mannheim

Sinsheim (ots)
Ein 26-jähriger Beamter des Polizeireviers Sinsheim wurde am späten Dienstagabend im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle schwer verletzt.
Kurz vor 23 Uhr sollte in der Dührener Straße, Ecke "Lange Straße" ein E-Bike-Fahrer kontrolliert werden. Der Biker hielt jedoch nicht an, radelte aus bislang unbekannten Gründen direkt auf den anhaltenden Beamten zu und "fuhr ihn über den Haufen".
Während der Beamte schwer verletzt am Boden lag, prallte der Biker noch gegen einen geparkten BMW, an dem ein Schaden von rund 2.000.- Euro entstand.
Anschließend rappelte sich der Mann auf und fuhr in der "Langen Straße" davon.
Der Polizeibeamte wurde später in einer Klinik untersucht, wo eine schwere Knieverletzung diagnostiziert wurde.
Eine Beschreibung des dunkel gekleideten flüchtigen Bikers liegt bislang noch nicht vor. Sein E-Bike war weiß.
Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten E-Bike-Fahrer geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0 in Verbindung zu setzen.
Die für Freitag, 16. April, und Samstag, 17. April, geplanten Konzerte in der Stiftskirche Sunnisheim (Sinsheim) können wegen der Corona-Pandemie nicht vor Publikum stattfinden, teilt die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e. V. mit.
Der Auftritt von Leena-Camille Harim (Violine) und Katharina Brand (Klavier) wird komplett abgesagt. Damit Kulturfreunde im Landkreis aber nicht gänzlich auf Musik in der Stiftskirche verzichten müssen, lädt die Kulturstiftung zu einer Live-Aufnahme des Konzertes mit dem Klavierduo Neeb ein. Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Brahms, Schubert und Ravel. Der Auftritt des Duos am Samstag, 17. April, wird ab 19.30 Uhr aus der Stiftskirche Sunnisheim online und kostenlos übertragen.
Der Link findet sich unter der Adresse www.kultur-im-kreis.net.

Regionalentwicklungskonzept mit den Leuchtturmprojekten „Innovationzentrum Green Tech“ und „Reallabor für vernetzte nachhaltige Pendlermobilität“ wird mit rund 15 Millionen Euro gefördert
Rhein-Neckar/Stuttgart | 14.04.2021
Rhein-Neckar/Stuttgart. Nicht erst durch die aktuelle Corona-Pandemie ist die Gestaltung der Zukunft in Kommunen und in der Rhein-Neckar-Region Gegenstand ständiger Beratung und steht im Fokus vorsorgenden Handelns in Politik und Wirtschaft. Im Rahmen des baden-württembergischen Landeswettbewerbes „RegioWin 2030“ wurde in enger Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik das regionale Entwicklungskonzept zukunftsorientiert weiterentwickelt.
„Die Rhein-Neckar-Region ist wirtschaftlich stark und entwickelt sich innovationsgetrieben dynamisch weiter“, so Ralph Schlusche, Verbandsdirektor des Verbandes Region Rhein-Neckar, anlässlich der virtuellen Preisverleihung. „Der Landeswettbewerb RegioWIN unterstützt diese Entwicklung durch die gebündelte Betrachtung und Prämierung von regionalem Gesamtkonzept und daraus abgeleiteten Maßnahmen. Diese Chance haben wir in einem breiten regionalen Dialog und mit einer Allianz starker Partner aus allen Bereichen erfolgreich genutzt.“
Leitidee des regionalen Konzeptes ist die Etablierung und Stärkung der Rhein-Neckar-Region als Innovationsplattform ("Connect Innovation") für eine nachhaltige Entwicklung, auf der frühzeitig zukunftsweisende Lösungen zur Gestaltung von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Transformationsprozessen in regionalspezifischen Handlungsfeldern koordiniert, erprobt und umgesetzt werden können.
In den Handlungsfeldern Med/BioTech, GreenTech, Digital Economy und Social Economy soll durch Vernetzung und nachhaltige Impulse die vorhandene Innovationskraft zukünftig noch stärker in innovative Produkte, Unternehmensgründungen und unternehmerische Wertschöpfung zugunsten einer nachhaltigen Regionalentwicklung umgesetzt werden.
Bisherige Einzelaktivitäten zur Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sollen auf regionaler Ebene strategisch sowie organisatorisch stärker koordiniert und moderiert werden, um größtmögliche Synergien zu erzielen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Rahmen des RegioWin-Prozesses vier Leuchtturmprojekte definiert. Diese können durch ihre große Bedeutung für eine innovative und nachhaltige Regionalentwicklung in der Metropolregion Rhein-Neckar kurz- bis mittelfristig als Zugpferde für die Umsetzung des Regionalentwicklungskonzeptes dienen.
„Ich freue mich, dass unsere Leuchtturmprojekte ´Innovationzentrum Green Tech´ und ´Reallabor für vernetzte nachhaltige Pendlermobilität´ die Expertinnen und Experten in der Jury des Landes überzeugt haben und der regionale Antrag somit rund 15 Millionen Euro an Fördergelder gewinnen konnte“, richtete Ralph Schlusche den Dank der Metropolregion Rhein-Neckar auch an Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut, die im Rahmen der Preisverleihung virtuell die Urkunde überreichte. Weiterentwicklungspotenziale für RegioWIN, so Verbandsdirektor Schlusche auf Nachfrage aus Stuttgart, liegen aus Sicht der Metropolregion Rhein-Neckar insbesondere in einer weitergehenden europagerechten Stärkung und Unterstützung der grenzüberschreitenden Dimension der Regionalentwicklung und zwar sowohl über Landesgrenzen als auch Staatsgrenzen hinweg.
Stefan Dallinger, der Vorsitzende des Verbandes Region Rhein-Neckar, zeigte sich hoch erfreut über die Auszeichnung: „Die Prämierung und Förderung des regionalen Entwicklungskonzeptes, insbesondere der Leuchtturmprojekte, erzeugen einen weitreichenden Mehrwert für unsere Region. Die geplanten Investitionen stärken die Position, die Entwicklungschancen und die Strahlkraft von Rhein-Neckar. Vielen Dank an die Verbandsverwaltung, die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und den Lenkungskreis, der den Prozess in dem engen und einzigartigen Miteinander zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik so erfolgreich gestaltet hat.“
Die geförderten Leuchtturmprojekte: Das Innovationzentrum Green Tech will zukünftig wesentlich dazu beitragen, vorhandene Cluster und Innovationseinrichtungen im technischen Umwelt- und Ressourcenschutz zu stärken und Synergien im GreenTech-Verbund zur Verbesserung der Marktpotenziale der Unternehmen zu realisieren.
Das Reallabor für vernetzte nachhaltige Pendlermobilität will mit seinen innovativen Lösungsansätzen für nachhaltige Mobilität außerhalb der großen Zentren (Landkreis Rhein-Neckar, MetropolPark Wiesloch-Walldorf) die Stadt-Land-Balance stärken und einen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft, Umwelt- und Lebensqualität in der Region leisten.
Hintergrundinformationen:
Was ist RegioWIN?
RegioWIN ist ein wettbewerbsorientierter Regionalansatz des Landes Baden-Württemberg, um systematisch und flächendeckend zukunftsorientierte regionale Entwicklungsprozesse in Gang zu bringen. WIN steht für "Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit", d.h. es geht um die Bündelung der regionalen Kräfte und Ressourcen zum Ausbau der regionalen Innovationskraft und Stärkung einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung.
Der Wettbewerb setzt damit nicht nur das EU-Konzept der "intelligenten Spezialisierung" um, sondern setzt auch europäische Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ein, um die von den Regionen mit ihren regionalen Entwicklungskonzepten eingereichten Leuchtturmprojekte zu fördern. Die maximale Fördersumme pro Leuchtturmprojekt beläuft sich auf 7,5 Mio Euro (5 Mio EU-Mittel + 2,5 Mio Landesmittel).
Der Wettbewerb RegioWIN wurde erstmals in der Förderperiode 2014-2020 durchgeführt. Die MRN hatte in dem ersten Wettbewerb unter dem Lead des VRRN mit Erfolg teilgenommen und insgesamt 14 Mio Euro für zwei Leuchtturmprojekte in die Region geholt.
Wie war der Prozess? Wer war beteiligt? Wie wurde entschieden?
Grundlage für die erneute Beteiligung an dem Wettbewerb RegioWIN 2030 war die Zustimmung aller 15 Stadt- und Landkreise, sich erneut als funktionaler Gesamtraum Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) und unter dem Lead des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN) an dem Wettbewerb zu beteiligen. Besonderheit: Einbindung auch von Kreisen/Partnern jenseits der Landesgrenzen in einen Landeswettbewerb BW.
Die Ausarbeitung des regionalen Entwicklungskonzepts (REK) erfolgte in enger Kooperation mit Vertretern der regionalen Institutionen (VRRN, MRN GmbH) und der 15 Stadt- und Landkreise (Lenkungskreis). Weitere maßgebliche Akteure waren Vertreter von Städten, Gemeinden, Verbänden, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Unternehmen, Gewerkschaften, Cluster-Initiativen, Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten und der Zivilgesellschaft, die nicht nur über den Prozess informiert, sondern über einen regionalen Stakeholder-Dialog aktiv eingebunden wurden.
Politisch begleitet wurde die Erarbeitung des REK und die in den Regionen vorzunehmende Priorisierung der entwickelten Leuchtturmprojekte von dem Ausschuss für Regionalentwicklung und Regionalmanagement (ARR) des Verbands Region Rhein-Neckar. Am 11. November hat der ARR das REK "Rhein-Neckar Connect Innovation" und die vom Lenkungskreis vorgeschlagene Priorisierung der vier Leuchtturmprojekte bestätigt. Das REK wurde fristgerecht zum 17. Dezember 2020 eingereicht.
Die Bewertung der landesweit aus elf Regionen eingereichten Entwicklungskonzepte und Auswahl der Leuchtturmprojekte für eine Förderung erfolgte durch eine unabhängige Jury auf Landesebene unter Beteiligung der drei involvierten Ministerien (WM, MWK, MLR).

Frohe Kunde aus Stuttgart und Bestätigung einer starken Konzeption: Das Innovationszentrum Green Tech ist im Rahmen des Fördermittelwettbewerbs des Landes „Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit − RegioWIN 2030“ als Leuchtturmprojekt der Metropolregion Rhein-Neckar prämiert worden. Die Auszeichnung fand im Rahmen einer virtuellen Prämierungsveranstaltung statt. Damit kann nun der Vollantrag auf Förderung mit EFRE- und Landesgeldern durch die Mannheimer Wirtschaftsförderung eingereicht werden.
Auf dem Gelände des MAFINEX-Technologiezentrums wird das Innovationszentrum Green Tech neben den Themenfeldern Energie und Mobilität auch die Bereiche Kreislaufwirtschaft und Wasserwirtschaft adressieren. Im Glückstein-Quartier wird ein physischer Raum für grüne Technologien geschaffen, welcher in seinem neuen Innovationsverständnis der gesamten Stadtgesellschaft sowie Unternehmen den Zugriff auf Lösungsinformationen ermöglicht und diese aktiv in Innovationsprozesse einbindet und mitgestalten lässt. Die Zielgruppe des Innovationszentrums Green Tech sind Start-ups, wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen und Bürger*innen, die im grünen Kontext Innovationsförderung und Klimaschutz in einem integrierten Konzept zusammenführen sollen.
Durch die Prämierung im Fördermittelwettbewerb RegioWIN 2030 besteht nun die Möglichkeit, das Projekt mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 14,12 Millionen Euro mit maximal 5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und 2,5 Millionen Euro ergänzenden Landesmitteln fördern zu lassen. Die Restmittel von 6,62 Millionen Euro werden aus dem städtischen Haushalt getragen. Hierzu gab es, vorbehaltlich der RegioWIN-Förderung, bereits die Bewilligung des Gemeinderats.
„Mit dem Innovationszentrum Green Tech wird aus dem Zukunftsthema „Grüne Technologien“ ein überregionales Projekt der Metropolregion Rhein-Neckar. Deshalb freue ich mich, dass wir das Innovationszentrum Green Tech in Mannheim beheimaten können. Mit der wirtschaftspolitischen Strategie 2020, die neben den neuen Schwerpunktthemen Smart Economy und Social Economy auch das Themenfeld Green Tech umfasst, hat sich die Stadt Mannheim dafür bereits bestens aufgestellt“, erklärt Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch.
„Ziel des Innovationszentrums Green Tech ist die Entwicklung zukunftsorientierter und nachhaltiger grüner Technologien, wie beispielsweise Wasserstofftechnologien als Schlüsselelement für die Energiewende“, so Christiane Ram, Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung.
Das Leuchtturmprojekt ist Bestandteil des unter der Federführung des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN) gemeinsam mit den Gebietskörperschaften erarbeiteten regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) „Rhein-Neckar – Connect Innovation“. Verbandsdirektor Ralph Schlusche freut sich über die Auszeichnung: „Mit der Prämierung würdigt das Land Baden-Württemberg die Ambitionen der Metropolregion, sich zu einer der innovativsten Regionen Europas zu entwickeln. Das Mannheimer Leuchtturmprojekt „Innovationszentrum Green Tech“ leistet hierzu einen idealtypischen Beitrag.“
14.04.2021 – 11:28
Polizeipräsidium Mannheim

Weinheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots)
Auf einen betrügerischen Uhrenverkäufer fiel am Montagvormittag ein 28-jähriger Mann in Weinheim herein. Der 28-Jährige war gegen 10.30 Uhr mit seinem Firmenfahrzeug in Weinheim unterwegs. Als er bei Rotlicht an der Ampel in der Freiburger Straße anhalten musste, wurde er von einem unbekannten Mann, der mit seinem Fahrzeug ebenfalls an der Ampel stand, angesprochen. Er gab sich als Kunde dessen Betriebs aus und bat ihn, kurz anzuhalten. Im Schlehdornweg kam es schließlich zum Gespräch, in dessen Verlauf der Unbekannte dem 28-Jährige eine Uhr schenken wollte. Im weiteren Verlauf bat er zunächst um einen kleineren Bargeldbetrag, letztendlich kam es zum Verkauf mehrerer angeblich hochwertiger Uhren zum Preis von rund 600 Euro. Zu Hause bemerkte das 28-jährige Opfer schließlich, dass er offenbar einem Betrüger auf den Leim gegangen waren und er nur mehrere minderwertige Uhren erworben hatte.
Der Verkäufer wird wie folgt beschrieben:
- Ca. 45 bis 50 Jahre alt
- Ca. 180 cm groß
- Ca. 90 bis 100 kg schwer
- Kurze dunkle Haare mit Geheimratsecken und hoher Stirn
- Dreitage-Bart
- Hatte gelbe, schlechte Zähne
- Süd- bis südosteuropäisches Erscheinungsbild
- Sprach Deutsch mit leicht italienischem Akzent
- Trug eine eckige Brille
- War bekleidet mit dunkler Jeans und blauem Pullover
- Trug dunkle Sneaker
- War unterwegs mit einem weißen Fiat 500, neueres Modell, mit
italienischen Kennzeichen
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem unbekannten Mann geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Weinheim, Tel.: 06201/1003-0 zu melden.

Damit ist das Wahrzeichen Münchens eine Veranstaltungs- und Begegnungsstätte mit einer glanzvollen Vergangenheit, einer pulsierenden Gegenwart und einer aussichtsreichen Zukunft. Denn in 16 Monaten steht der Park einmal mehr im Rampenlicht: Mit den European Championships Munich 2022 heißt die bayerische Landeshauptstadt die größte Sportveranstaltung seit den Olympischen Spielen 1972 willkommen. Vom 11.-21. August 2022 heißt es: „Back to the Roofs“!
Geballter Spitzensport unter einem Dach, mitten im Herzen der Stadt, geprägt von einer unbeschwerten Atmosphäre – so lautet das Erfolgsrezept für ein einmaliges Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Damals wie heute. Daran knüpft auch die Vision der Organisatoren der European Championships Munich 2022 an: „München 2022 begeistert, setzt neue Maßstäbe und hinterlässt ein nachhaltiges Erbe – für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Stadt München und zukünftige Sportveranstaltungen.“ Gleichzeitig ist München 2022 auch eine nostalgische Rückkehr zu den Wurzeln der „heiteren Spiele“. Eine Reminiszenz an Gastfreundschaft, Fröhlichkeit und Gemeinschaft. Eine Rückkehr an einen einzigartigen historischen Ort – der legendären Architektur des Olympiaparks mit seiner weltberühmten Zeltdachkonstruktion, die aus dem „Millionendorf“ München einst fast über Nacht eine internationale Sportmetropole machte.
Dieses Zurückkehren beschreibt die Leitidee der European Championships 2022. „Back to the Roofs“ ist mehr als ein Aufruf in den Olympiapark zurückzukommen. Es ist ein Versprechen, das Erbe der Olympischen Sommerspiele von 1972 nicht nur aufzugreifen, sondern modern umzusetzen und somit ein Multisport-Event zu schaffen, das neue Maßstäbe setzt und als Vorbild für künftige Veranstaltungen dient. Mit „Back to the Roofs“ wurde eine unverkennbare Botschaft entwickelt. Ein Gedanke, der verbindet. Der die wesentlichen Elemente der Vision und Werte sichtbar macht und dazu einlädt, Teil dieser Veranstaltung zu werden. Außerdem belegt „Back to the Roofs“ die Nachhaltigkeit des Olympiaparks und der weiteren olympischen Sportstätten und lädt die heutige Generation ein, das Vermächtnis fortzuführen.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter kann sich mit dem Leitspruch perfekt identifizieren: „Ich habe die Olympischen Spiele als 14-Jähriger miterlebt und durfte im Olympiapark zahlreiche Fußballspiele und Konzerte miterleben, habe also unglaublich viele positive Erinnerungen. Daher kann ich das Leitmotiv ‘Back to the Roofs‘ voll unterschreiben. Zurück zu alter und zugleich neuer moderner Stärke, ist der ideale Leitspruch für den Olympiapark und die European Championships Munich 2022. Die Menschen dürfen sich schon jetzt auf das größte Sportevent seit den Olympischen Spielen freuen.“
Marion Schöne, Geschäftsführerin Olympiapark München GmbH: „‘Back to the Roofs‘ ist ein einfaches und geniales Wortspiel, das nur für unseren Olympiapark Anwendung finden kann und dadurch wirklich einzigartig ist. Der Slogan steht für wunderbare Erinnerungen und Werte, die durch das Konzept und die Architektur damals wie heute vermittelt werden sollen: allen voran für Weltoffenheit und Demokratie. Werte, die gerade heute wichtiger sind denn je. Darauf wollen wir aufbauen und für die nächsten 50 Jahre etwas schaffen, das nachhaltig wirkt, dem Olympiapark nochmal einen Schub gibt und ihn für die nächsten Generationen weiterhin lebendig und attraktiv gestaltet.“
Ein einzigartiges Erscheinungsbild für München 2022
Neben der Leitidee wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur „Zum goldenen Hirschen München” ein unverwechselbares Erscheinungsbild für die European Championships Munich 2022 entwickelt. Hierbei galt es die drei zentralen Elemente – 50 Jahre Olympische Spiele, die European Championships und den Olympiapark selbst – miteinander zu vereinen und in einer gemeinsamen Idee für alle erlebbar zu machen. Die Dachsilhouette ist Kern der Identität, die nicht nur den Olympiapark umspannt, sondern auch die Sportgeschichte mit der Zukunft verknüpft.
Ändert sich der Blickwinkel auf die Silhouette, repräsentiert sie nicht nur den Olympiapark, sondern auch die Gipfel der Alpen. Damit veranschaulicht sie auch die Ziele und Leistungen der Athletinnen und Athleten, die Herausforderung, es bis an die Spitze zu schaffen. Zudem symbolisiert sie einen Brückenschlag – die Silhouette verbindet und ist die vereinende Kraft des Sports sowie der europäischen Idee.
Eingebettet in die Farben der European Championships, repräsentiert das Erscheinungsbild zudem die Vielfalt und Offenheit des Olympiaparks. Die bunte Farbwelt spiegelt die Freude und Vielseitigkeit der European Championships 2022 wider. Die neun Sportarten werden durch illustrative Sportlerinnen und Sportler in einer aktiven Pose dargestellt. Diese Anmutung ist eine bewusste Hommage an das Erscheinungsbild der Olympischen Spiele von 1972. Neben individuellen Motiven für jede Sportart wurde ein veranstaltungsübergreifendes Gesamtmotiv entwickelt, welches alle neun Sportarten der European Championships 2022 vereint.
„Die größte Herausforderung war, die drei Themenbereiche - das Jubiläum der Olympischen Spiele, die European Championships und 50 Jahre Olympiapark - in einem Konzept zu verarbeiten. Neben unserem Motto wird auch dem Key Visual eine ganz besondere Bedeutung zuteil, denn es wird das Aushängeschild der Veranstaltung, der Stadt München in Deutschland, in Europa und sogar darüber hinaus. Mit dem Key Visual stehen wir in der Tradition von 1972 um Otl Aicher, der damals Kommunikationsgeschichte geschaffen hat und wir wollen natürlich auch die Werte und den Geist von damals wieder aufleben lassen“, sagt Arndt Rossnagel, Geschäftsführer „Zum goldenen Hirschen München“, über das geschaffene Leitmotiv.

Mit dem Helene Hecht-Preis und dem Helene Hecht-Nachwuchspreis fördert die Stadt Mannheim durch den FrauenKulturRat herausragende Leistungen von Frauen aus dem Kunst- und Kulturbereich in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit 2010 vergibt der FrauenKulturRat in einem zweijährigen Turnus die Preise in unterschiedlichen Kategorien.
2021 werden die Preise in der Kategorie „Theater/Performing Arts/Darstellende Kunst“ verliehen. Arbeiten aus folgenden Bereichen können eingereicht werden: Regie, Dramaturgie, Schauspiel, Performance, Szenografie, Kostümbild, Ausstattung, Musik, Sound- und Videodesign oder Theaterpädagogik. Für die beiden Preise können sich kulturschaffende Frauen bewerben, die ihren ersten oder zweiten Wohnsitz in der Metropolregion Rhein-Neckar haben oder innerhalb der letzten drei Jahre hatten. Der Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Mai 2021.
Die Schirmherrschaft der Helene Hecht-Preise 2021 übernehmen die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Petra Olschowski, und der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz.
Die Preise dienen der Sichtbarkeit von Frauen im Kunst- und Kulturbereich und werden von den 10 Clubs Soroptimist International Metropolregion Rhein-Neckar und vom gemeinnützigen Inner Wheel Förderkreis Mannheim e.V. finanziert.
Der FrauenKulturRat steht für die Sichtbarkeit und Chancengleichheit von Frauen im Mannheimer Kulturleben. Dem Gremium gehören Vertreterinnen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft an. Die Geschäftsführung liegt bei der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.
Mit den Preisen erinnert die Stadt Mannheim an die Mäzenin Helene Hecht (1854–1940), die durch Kunstverstand und Großzügigkeit das Kulturleben in Mannheim prägte. In ihrem Salon in der Villa Hecht versammelte sie überregional bedeutende Kulturschaffende. Bis heute sind ihr Einfluss und ihre tatkräftige Initiative in der Stadt zu spüren. Im Oktober 1940 starb Helene Hecht als 86-Jährige auf der Deportationsfahrt der badischen und pfälzischen Jüdinnen und Juden in das Lager Gurs in Südfrankreich. Durch die Preisvergabe wird ihr geistiges Erbe in der Stadt fortgesetzt.
14.04.2021 – 11:37
Polizeipräsidium Mannheim

Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis (ots)
Das Polizeipräsidium Mannheim fahndet derzeit mit einem Großaufgebot im Bereich Schwetzingen nach einem Vermissten. Der 85-Jährige hat am Mittwochvormittag das örtliche Krankenhaus verlassen, in dem er derzeit behandelt wird und gilt seitdem als vermisst. Der Senior ist desorientiert und auf Hilfe angewiesen.
Neben einem Polizeihubschrauber und mehrere Streifenwägen wird auch ein Mantrailer-Hund zur Suche eingesetzt.
Der Vermissten kann wie folgt beschrieben werden: männlich, 1,80 m groß, 80 Kg schwer, lichte graue Haare, bekleidet mit hellblauer Pyjama-Hose und einem braunen Pullover.
Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben können, werden gebeten, sich unter 0621 174-4444 der Kriminalpolizei oder unter dem polizeilichen Notruf 110 zu melden.
E-Mobilität im Liefergeschäft kommt an
Lieferservice mit E-Leichtfahrzeug: Die Heidenheimer Zeitung setzt auf Elektromobilität. Foto: Markus Brandhuber
Sushi mit Elektrofahrzeug ausliefern – für Karin Büttner gehört das zum Tagesgeschäft. Seit zehn Jahren leitet Büttner das Restaurant „I LOVE SUSHI“ im Stuttgarter Westen. Bereits 2015 hat sich der Betrieb ein E-Leichtfahrzeug für den Lieferservice angeschafft, den „Twizy-Nigiri“, einen elektrischen Zweisitzer mit Sushi-Print auf dem Dach. „Unsere Einstiegsdroge“, scherzt Büttner. „Den Twizy zu kaufen war genau die richtige Entscheidung.“ Seit ein paar Jahren beliefert das Restaurant seine Kunden zudem mit drei E-Smarts. „Unsere Fahrer waren anfangs etwas skeptisch“, erzählt Büttner, „doch mittlerweile macht es allen großen Spaß, mit den E-Fahrzeugen durch Stuttgart zu fahren.“ Büttner, die auch privat ein Elektroauto fährt, ist der Überzeugung, dass Elektromobilität die Zukunft des Liefergeschäfts ist. „Als Lieferdienst haben wir wegen der Einwegmaterialien keinen besonders guten ökologischen Fußabdruck – mit dem E-Fuhrpark können wir das kompensieren. Zumal es aus meiner Sicht keinen Sinn macht, mit Verbrennungsmotor durch die Stuttgarter Innenstadt zu fahren.“
Auch Jonas Ott, Teamleiter Vertrieb bei der Heidenheimer Zeitung Verlagsgesellschaft, setzt auf Elektromobilität. Sechs „Paxster“ nutzt die Zeitung für die Zustellung. Das sind vierrädrige E-Leichtfahrzeuge mit Ladefläche. „Die Elektroleichtmobile sind bei uns bei Wind und Wetter im Einsatz, nachts, tagsüber und auch bei Schnee“, erzählt Ott. „Wir haben uns vor einiger Zeit entschieden, unsere Zustellung CO2-neutral aufzustellen, haben verschiedene Fahrzeuge getestet und dann geschaut, welche Einsatzbedürfnisse wir haben. Dann haben wir uns für die E-Leichtfahrzeuge und ein paar E-Cargo-Roller, E-Trolleys und E-Bikes entschieden.“ Für das Zustellgeschäft habe sich mit dem Umstieg auf die Elektromobilität ein deutlicher Effizienzgewinn ergeben. „Die E-Leichtfahrzeuge haben hier einen entscheidenden Vorteil“, berichtet Ott. „Unsere Zusteller brauchen weniger Zeit, sind flexibler einsatzfähig, können mehr Leute bedienen. Außerdem ist der Fuhrpark kompakter, einfacher zu parken. Die Fahrzeuge stehen bei den Zustellern zuhause und laden auch dort. Den Strom rechnen sie mit uns ab. Das ist eine große Erleichterung, unsere Zusteller sind alle mit Begeisterung elektrisch mobil.“
Lieferservice mit E-Leichtfahrzeug: Auch I love Sushi liefert mit vollelektrischen Fahrzeug. Foto: I love Sushi
Für Karin Büttner von „I LOVE SUSHI“ überwiegen bei der Elektromobilität ebenfalls ganz klar die Vorteile: „Unsere Gesamtkosten für den Fuhrpark sind gesunken. Das darf man nicht unterschätzen. Die Steuer ist billiger, die Fahrzeugwäsche fällt preiswerter aus und wenn ich mir die Tankstellenpreise anschaue, ist auch der ‚Sprit‘ wesentlich günstiger“, erzählt Büttner. Einen großen Kostenvorteil sieht sie zudem beim Thema Reparatur. „Unsere alten Autos waren sehr wartungsintensiv. Sie haben Öl verloren und wir mussten sie häufig in die Werkstatt bringen. Bei unseren E-Fahrzeugen läuft kein Öl aus, es gibt kaum Schäden und wir müssen nur einmal im Jahr zum Check. Das spart viel Geld.“ Kolleginnen und Kollegen ihrer Branche, die mit dem Gedanken spielen, ihren Fuhrpark auf Elektromobilität umzurüsten, rät Büttner: „Auf jeden Fall kaufen, dafür sprechen all unsere Erfahrungen. Eventuelle Mehrkosten am Anfang zahlen sich später definitiv aus. Außerdem ist das Fahrgefühl unvergleichlich – es ist unkompliziert und macht Spaß.“
Jonas Ott von der Heidenheimer Zeitung sieht im elektrischen Liefergeschäft zudem einen entscheidenden Vorteil in Sachen Innovationsgrad und Marktattraktivität. „Für uns als Zeitungsverlag geht es auch darum, neue Geschäftsbereiche zu entdecken und innovativ zu bleiben. Dabei wollen wir nachhaltig agieren“, erklärt er. Seit kurzem betreibt die Verlagsgesellschaft einen Online-Marktplatz, bei dem sich Händler aus der Region anmelden und ihre Produkte verkaufen können. Auch dort kommen die E-Leichtfahrzeuge zum Einsatz. „Uns war es wichtig, andere in Zeiten der Corona-Krise zu unterstützen. In unserem Ländle-Shop bieten wir daher einen ‚Same Day Delivery‘-Service an. Wenn eine Bestellung eingeht, fahren wir mit dem Paxster zum Laden, holen das bestellte Produkt ab und liefern es noch am selben Tag an den Kunden aus.“ Auch sperrigere Transporte seien kein Problem. „Der Paxster ist ein Stauwunder“, erzählt Ott begeistert. „Wir haben schon alles transportiert, von Weinflaschen über Katzenstreu und Hundefutter.“ Anderen Betrieben in Baden-Württemberg, die sich für das Thema E-Mobilität interessieren, empfiehlt Ott: „Wer sich unsicher ist, sollte ein E-Fahrzeug einfach mal bei einem Anbieter testen und Probe fahren. Es gibt so viele verschiedene Modelle, da ist für jede Voraussetzung etwas dabei.“
Infobox:
Anträge für Leichtelektromobile sind in den Fahrzeugklassen L6e (bspw. Paxster GS, Aixam eCity u.a.) und L7e (bspw. Renault Twizy, eGo life u.a.) möglich. Pro Antrag kann eine Fördersumme von bis zu 1.000 Euro abgerufen werden. Ziel der Landesförderung ist es, noch mehr E-Flotten im gewerblichen Bereich zu etablieren und damit Elektrofahrzeuge als wichtigen Pfeiler einer nachhaltigen Mobilität weiter zu stärken. E-Lastenräder werden vom Land mit bis zu 3.000 Euro pro Fahrzeug gefördert.
Ein Antrag auf Landesförderung für E-Leichtfahrzeuge oder E-Lastenräder kann bei der L-Bank gestellt werden. Berechtigt sind beispielsweise Lieferdienste, Gewerbetreibende mit Lieferverkehr, Carsharing-Unternehmen, Pflege- und Sozialdienste, Handwerksunternehmen, kommunale Betriebe oder auch eingetragene Vereine in Baden-Württemberg. Alle Informationen zu den Förderungen gibt es auf der Homepage des Verkehrsministeriums unter www.elektromobilitaet-bw.de und der Homepage der L-Bank unter www.l-bank.de/elektrolastenrad.

Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...
Die Telekom hat ihr Mobilfunknetz in Mannheim erw...

Ab dem 20. Mai gelten europaweit neue Vorgaben fü...




















(Foto: vm) Valon Muja, rechts, gratuliert zu eine...









Der 27-jährige Abwehrspieler kommt von Dynamo Dres...

Wie blickt die Generation von heute auf die Deuts...

Die unvergesslichen Lieder von Udo Jürgens stehen...

Am 14. Juni beginnt in Weinheim wieder das Stadtr...

Musik, Vereine, Begegnungen und ein Fassbieransti...

Mit einem eindrucksvollen Vortrag über die Ukrain...


Moderne christliche Pop-Musik, inspirierende Tex...

Nach dem großen Publikumserfolg im vergangenen Ja...

Wie viel Einfluss haben globale Technologieuntern...

Zwischen historischen Mauern, großen Konzertmomen...

Vom 15. bis 17. Mai wird das Wormser Wäldchen ern...




