Thomas Anders erweitert erfolgreiche Weinkollektion um alkoholfreien Schaumwein
Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...
19.06.2020 – 09:50
Polizeidirektion Ludwigshafen

Speyer (ots)
"Schlangenlinien" fuhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein LKW-Fahrer auf der B 9 aus Richtung Germersheim kommend, mit Fahrtrichtung Speyer. In der Spaldinger Straße konnte der LKW schließlich kontrolliert werden. Der Grund für die Ausfallerscheinungen war schnell klar: Der 34-jährige Fahrer stand offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol. Da der Alkoholtest einen Wert von 1,81 Promille ergab, wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
Wer kennt sie nicht, die Ohrwürmer „Schöne Maid“ oder „Ich fang für Euch den Sonnenschein“ von 1971/ 1972, „Junge die Welt ist schön“ (1974), „Wir sind die Tramps“ (1977), „Bora Bora“ (1978), „Heute hau´n wir auf die Pauke“ (1982), „1000 Mal an Dich gedacht“ (2009) oder „Stella Maria“ (2013). Die Liste ließe sich lange weiterführen!
Und wer kennt IHN nicht, den sympathischen Schlager- und Opernsänger aus Baden-Baden, Tony Marshalll! Eine Institution! Nicht nur in Baden-Baden! Zwischenzeitlich im 82. Lebensjahr und immer noch in Sachen Gesang auf den Bühnen unterwegs.
1965 bestand er sein Staatsexamen als Opernsänger an der Karlsruher Musikhochschule. Im gleichen Jahr gewann der damals 27 Jahre alte Opernsänger Herbert Anton Hilger aus Baden-Baden einen Talentwettbewerb und einen Plattenvertrag im Deutschland weit bekannten und überaus beliebten Tanz-Restaurant „Lauinger“ in Malsch bei Karlsruhe. Er änderte seinen Geburtsnamen von Herbert Anton Bloeth in Herbert Anton Hilger und nahm den Künstlernamen Tony Marshall an.
Bekannt wurde er 1971 mit dem vom Erfolgskomponisten Jack White produzierten Lied „Schöne Maid“ – ein Millionen-Hit! Eigentlich wollte Tony Marshall das Lied nicht singen, darum hatte er sich vor der Aufnahme mit Chianti einen Schwips angetrunken. Er hoffte, Jack White würde ihn aus dem Studio werfen. Er hatte zunächst zugesagt, weil seine erste ambitionierte Platte ein Flop war, er aber für seine Familie das Geld brauchte. Die Platte, deren Melodie ursprünglich ein Traditional aus Tahiti ist (Nau Haka Taranga), wurde im selben Jahr mehr als eine Million Mal verkauft.
Seit 61 Jahren hatte das Malscher Tanz-Restaurant „Lauinger“, seit Ende der 1950er-Jahre, vor allem an den Wochenenden für die Musik- und Tanzbegeisterten aus nah und fern geöffnet. Seit drei Monaten wird nun das Tanzbein wegen der Corona-Pandemie nicht mehr geschwungen. Die Inhaberin, Dagmar Sammüller, setzt nach wie vor alle Hebel in Bewegung, um den vielen Fans ihres Tanzrestaurants wieder den Weg für fröhliche Stunden und stimmungsvolle Tanzvergnügungen zu ebnen! Besonders der deutsche Schlager genießt im „Lauinger“ einen großen Stellenwert! Lässt es sich doch so herrlich auf die Lieder tanzen, schunkeln und natürlich mitsingen! Es wäre zu schade, wenn diese großartige Institution wegen der Coronakrise aufgeben müsste.
Text und Fotografie: Volker Weßbecher/ FAWpress

Joshua Kimmich und Leon Goretzka senden während der Corona-Krise ein starkes Zeichen der Solidarität aus: Die beiden Nationalspieler beteiligten sich an der Spende der Nationalmannschaft über 2,5 Millionen Euro und gingen mit ihrer Initiative "WeKickCorona" noch einen Schritt weiter. Die Stars machen durch ihr Engagement deutlich, dass der Fußball mehr ist als die schönste Nebensache der Welt: Er kann für Botschaften einstehen, für Werte kämpfen, für Gemeinschaft werben. Fußball kann ein Bollwerk sein.
Genau darum geht es auch beim Julius Hirsch Preis, den der Deutsche Fußball-Bund gemeinsam mit der Familie und im Namen des 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportierten deutschen Nationalspielers seit 2005 jährlich verleiht. In diesem Jahr vergibt der DFB zum 16. Mal den Julius Hirsch Preis und sendet damit ein deutliches Zeichen für Vielfalt aus.
Bewerbungen bis 30. Juni möglich
Die Bewerbungsphase hat begonnen und läuft noch bis zum 30. Juni 2020. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen, Vereine und Projekte, die sich für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt wenden.
Im vergangenen Jahr wurden unter anderem die Musikband Die Toten Hosen mit dem Julius Hirsch Ehrenpreis für das entschlossene Engagement gegen rechtsextreme Positionen im Fußball und die Freizeitfußballer des FC Ente Bagdad für ihr entschiedenes Eintreten gegen Antisemitismus ausgezeichnet.
Ausschreibung
Wer kann sich bewerben?
Der Julius Hirsch Preis des DFB wird jährlich verliehen. Die Verleihung erfolgt auf der Grundlage
• der Bewerbung auf eigene Initiative oder
• durch den Vorschlag Dritter.
Der Preis ist ausgeschrieben für Einzelpersonen, Initiativen und Vereine.
Was können Sie gewinnen?
Mit dem Julius Hirsch Preis werden jährlich drei Preisträger ausgezeichnet. Die drei Preise sind mit jeweils 7000 Euro dotiert. Die feierliche Auszeichnung der Träger des Julius Hirsch Preises 2020 erfolgt im Herbst 2020. Auf die übrigen Bewerber warten zudem attraktive Sachpreise.
Machen Sie mit:
Bewerben sie sich als Person oder mit Ihrem Verein/Ihrer Initiative für den Julius Hirsch Preis 2020. Oder schlagen Sie der Jury eine Person, ein Projekt oder einen engagierten Verein zur Auszeichnung vor.
Ausgezeichnet werden Projekte und Initiativen, die sich in öffentlich wahrnehmbarer Form für Demokratie und Menschenrechte und gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt wenden.
Berücksichtigt werden Aktivitäten und Initiativen, die innerhalb des mit der Bewerbungsfrist endenden Fußballjahres stattgefunden haben.
Das ist gefordert:
Hat sich Ihr Verein/Ihre Initiative im Zeitraum von Juli 2019 bis Juni 2020 in besonderem Maße für Toleranz und Respekt, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert? Haben Sie/Ihr Verein/Ihre Initiative die positive Kraft und die Faszination des Fußballs genutzt, um Zeichen zu setzen gegen Ausgrenzung und um für ein friedliches Miteinander zu werben?
Dann schlagen sie Ihr oder ein Ihnen bekanntes Projekt der Jury für den Julius Hirsch Preis vor. Es kann sich dabei sowohl um eine zeitlich befristete Aktion als auch um ein unbefristetes Projekt handeln. Zum Beispiel in der Kinder- und Jugendarbeit eines Fußballvereins, in einem Fanprojekt oder einer Faninitiative oder auch in einem freien oder kommunalen Träger außerhalb des Fußballs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist der deutlich erkennbare Fußballbezug der Maßnahme. Die Aktivitäten sollten in, um oder durch den Fußball ihr Wirkungsfeld haben. Beispiele und Videos von ausgezeichnetem Engagement finden Sie unter der Rubrik "Bisherige Preisträger".
In begründeten Ausnahmefällen können auch Preisträger ohne direkten Fußballbezug oder herausragenden Anlass innerhalb des zurückliegenden Fußballjahres ausgezeichnet werden, zum Beispiel in Anerkennung eines kontinuierlichen Engagements über viele Jahre. Der Mittelpunkt der Aktivitäten sollte in der Bundesrepublik Deutschland liegen.
Einsendeschluss: 30. Juni 2020
Die Bewerbungsfrist für den Julius Hirsch Preis 2020 beginnt am 1. Januar 2020 und endet am 30. Juni 2020. Sie erhalten eine Empfangsbestätigung nach Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt im August 2020. Bis September 2020 werden alle Bewerber bzw. Einreicher von Vorschlägen über die Vergabe des Julius Hirsch Preises informiert. Eine Begründung der Jury erfolgt nur für die drei Erstplatzierten. Eingereichte Unterlagen werden auf Wunsch zurückgeschickt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Bewerbung/Der Vorschlag:
Voraussetzung für eine gültige Bewerbung beziehungsweise einen Vorschlag ist die fristgemäße Einreichung des vollständig ausgefüllten Bewerbungsformulars bis zum 30. Juni 2020.
Für Bewerbungen per Post nutzen Sie bitte das Bewerbungsformular, unter:
https://assets.dfb.de/uploads/000/220/536/original_JHP_Ausschreibung_2020_RZ.pdf
Sie können Ihre Bewerbung auch online ausfüllen und versenden. Die Zusendung von weiteren Unterlagen (max. 5MB) ist online möglich.
Kontakt für die Zusendung Ihrer Bewerbung:
Postanschrift:
Deutscher Fußball-Bund
Stichwort "Julius Hirsch Preis"
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt
E-Mail:
Infotelefon: 069-6788519
Eingereichte Unterlagen werden auf Wunsch zurückgeschickt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Quelle: www.dfb.de
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18.06.2020 – 16:56
Polizeipräsidium Mannheim

Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim:
Einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr löste am Donnerstagmittag ein 38-jähriger Mann in Wiesloch aus. Gegen den Mann sollte am Morgen ein Unterbringungsbefehl des Amtsgerichts Heidelberg vollstreckt werden. Er konnte gegen 12:00 Uhr unweit seines Wohnorts durch Polizeibeamte ausgemacht und festgenommen werden. Zeitgleich wurden die eingesetzten Polizisten von Anwohnern auf Benzingeruch, ausgehend vom Wohnhaus des Beschuldigten, hingewiesen. Vorsorglich wurde der Bereich um das Mehrfamilienhaus großräumig abgesperrt und die Feuerwehr verständigt. Luftmessungen der Feuerwehr hatten ergeben, dass keine akute Brand- oder Explosionsgefahr bestand.
Der Mann wurde nach Eröffnung des Unterbringungsbefehls in eine Fachklinik eingewiesen. Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Fachdezernats bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle in Mannheim bleibt bei 497
Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 18.06.2020, 16 Uhr, keine weiteren Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei 497.
Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Diese werden auch ohne Symptome auf das Virus getestet. Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen.
Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.
Bislang sind in Mannheim 471 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 13 akute Fälle.
18.06.2020 – 14:49
Polizeipräsidium Mannheim

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots)
Ein 16-Jähriger, bei dem nach Zeugenaussagen der Verdacht bestand, dass er Diebesgut in seinem Rucksack versteckt hält, hat beim Einschreiten einer Polizeistreife des Polizeireviers Sinsheim einen Beamten angegriffen und versucht zu schlagen. Der Vorfall ereignete sich in einem Wohnheim in der Stiftstraße. Der junge Mann konnte jedoch, auch durch den Einsatz von Pfefferspray, überwältigt werden. Wie sich herausstellte, hatte er eine Flasche Gin und mehrere Energy-Drinks in seinem Rucksack, die er offenbar zuvor entwendet hatte. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
18.06.2020 – 14:38
Polizeipräsidium Mannheim

Mannheim-Sandhofen (ots)
Mannheim-Sandhofen: Streifenwagen die Vorfahrt genommen und nach Unfall abgehauen - Polizei sucht Zeugen
Ein unbekannter Autofahrer nahm am frühen Donnerstagmorgen einem Streifenwagen der Polizei im Stadtteil Sandhofen die Vorfahrt, woraufhin dieser verunfallte. Der unbekannte Fahrer eines weißen, vermutlich hochmotorisierten, Mercedes war gegen 5.30 Uhr auf der Frankenthaler Straße in Richtung Lampertheim unterwegs. An der Kreuzung zum Viernheimer Weg missachtete er das Rotlicht der Ampel, fuhr in die Kreuzung ein und kollidierte hier mit einem Streifenwagen, der im Viernheimer Weg in Richtung Mannheim-Schönau zu einem Einsatzanlass fuhr. Der Fahrer des Polizeifahrzeugs wich nach links aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei überfuhr er die dortige Verkehrsinsel und beschädigte sich das rechte Vorderrad am Bordstein und den Außenspiegel an einem Verkehrsschild. Anschließend prallte der Streifenwagen gegen den Bordstein auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Dabei wurde das linke Vorderrad beschädigt. Der Unfallverursacher umfuhr anschließend das Polizeifahrzeug mit aufheulendem Motorgeräusch und flüchtete in Richtung Lampertheim.
Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen weißen, hochmotorisierten Mercedes gehandelt haben. Über den Fahrer liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam geworden sind und sachdienliche Angaben zum flüchtigen Mercedes geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Mannheim, Tel.: 0621/174-4222 zu melden.
18.06.2020 – 14:28
Polizeipräsidium Südhessen

Viernheim (ots)
Dem vorbildlichen und engagierten Verhalten von drei Mitarbeitern der Sparkasse Starkenburg ist es zu verdanken, dass es am 4. Juni 2020 nicht zu einem schweren, persönlichen Unglück einer lebensälteren Mitbürgerin gekommen ist und die Seniorin nicht Opfer von Enkeltrickbetrügern wurde.
Mit der perfiden Betrugsmasche wurde die Frau zwei Tage lang von einem Anrufer, der sich als Enkel ausgab und aufgrund einer angeblichen finanziellen Notlage mehrere Zehntausend Euro forderte, unter Druck gesetzt.
Das Verhalten der Kundin sowie die Höhe des Betrags, den die Seniorin abheben wollte, machten den Bankangestellten Harald Windörfer stutzig. In Absprache mit seinem Kollegen Kai-Uwe Ritter von der Kasse wurde die Bearbeitung absichtlich verzögert und zudem der persönliche Kundenberater der Frau, Stephan Adler, hinzugezogen.
"Aufgrund der guten, langjährigen Zusammenarbeit mit der Kundin und ihrer Familie, waren wir in der Lage den Enkel der Kundin anzurufen, um die Situation zu klären", so einer der Bankmitarbeiter. Die Kundin konnte daraufhin glücklicherweise dazu bewogen werden, von ihrem Vorhaben abzulassen.
Um das weitsichtige und geistesgegenwärtige Handeln der Mitarbeiter der Sparkasse Starkenburg zu honorieren, luden der Leiter der Polizeistation Lampertheim -Viernheim, Erster Polizeihauptkommissar Seltenreich und der Leiter der Dezentralen Ermittlungsgruppe Viernheim, Kriminalhauptkommissar Hechler, die drei couragierten Bankangestellten am Mittwoch (17.06.) in die Räume der Polizei in Viernheim ein, um sich auch persönlich noch einmal ausdrücklich bei den drei Herren zu bedanken. Auch das für Enkeltrick zuständige Kommissariat 21 der Heppenheimer Kriminalpolizei, vertreten durch Kriminaloberkommissar Pecha, ließ es sich nicht nehmen, Worte des Lobes auszusprechen.
Letztendlich waren sich alle Beteiligten einig, dass die gute Kundenbindung der Mitarbeiter sowie deren umsichtiges Handeln eine persönliche Tragödie für die Seniorin verhindert hat.
Als kleine Aufmerksamkeit des Polizeipräsidiums Südhessen und der gesamten Polizeistation Lampertheim-Viernheim überreichte EPHK Seltenreich dem couragierten Trio jeweils eine Flasche "Spezialprävention". Ein Weißwein, welcher ausschließlich für solch schöne Anlässe im hauseigenen Weinberg des Polizeipräsidiums in Darmstadt angebaut wird sowie eine Kaffeetasse des Polizeipräsidiums Südhessen. Beides ist käuflich nicht zu erwerben!
MVV installiert Ende Juni 2020 Prototypen zur Fahrzeugzählung auf BBC-Brücke in Mannheim-Käfertal – Optische Sensoren an Beleuchtungsmasten erheben Verkehrsdaten – Personenbezogene Informationen werden nicht erfasst
Eine Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft an eine leistungsfähige und bürgernahe Stadt heißt Smart City. Mit innovativen und vernetzten Technologien wird die Infrastruktur einer Stadt dabei bedarfsgerecht ausgerichtet, ergänzt und gesteuert. Das Mannheimer Energieunternehmen hat dafür mit „Smart Cities“ ein eigenes Geschäftsfeld aufgebaut, das alle Lebensbereich in die
Zukunftskonzepte einbezieht. Neben der Energieversorgung nimmt dabei die Mobilität eine zentrale Rolle ein. Und so startet MVV nun ein Pilotprojekt zur Erhebung von Verkehrsdaten mithilfe elektronischer Sensoren im Stadtgebiet Mannheim. Hierfür installiert das Energieunternehmen auf der BBC-Brücke der B 38 in Mannheim-Käfertal Ende Juni 2020 zwei Sensor-Prototypen an Be-
leuchtungsmasten.
Die BBC-Brücke bietet sich als Standort zur Verkehrsdatenerhebung an, da sich dort die Anzahl der Fahrzeuge durch die belastungstechnisch erforderliche Wegnahme einer Fahrspur seit November 2019 erheblich verändert hat. Mithilfe von zwei elektronischen Sensoren sollen – für einen Zeitraum von zunächst acht Wochen – Verkehrsdaten wie Anzahl und Art von Fahrzeugen erhoben werden. Auch eine Unterscheidung der Mobilitätsformen nach Klassifizierungen wie PKW, LKW und Fahrrad ist möglich. Mit dem Pilotprojekt lassen sich Verkehrsdaten an variablen Standorten oder in Baustellenbereichen erheben. Dies kann nicht nur für die Vorbereitung und Durchführung von Baumaßnahmen von Vorteil sein, sondern ermöglicht außerdem Einblicke zur generellen
Mobilitätsfähigkeit der Verkehre im Stadtgebiet Mannheim.
Da die Verkehrsdaten direkt vor Ort von den Sensoren verarbeitet werden, ist eine Datenspeicherung oder ein Versenden von datenschutzrechtlich relevanten Informationen nicht erforderlich.
MVV verantwortet auch die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Das Datenschutz- und Technikkonzept haben MVV und die Stadt Mannheim im Vorfeld einvernehmlich abgestimmt.
Im Rahmen von Smart Cities arbeitet MVV unter anderem gemeinsam mit ihren kommunalen Partnern an Mobilitätskonzepten der Zukunft. Dabei spielen optische Sensoren eine zentrale Rolle, wie Dr. Robert Thomann, Leiter Produktentwicklung und Innovation bei MVV, betont: „Mit moderner Sensortechnik können wir nicht nur Verkehrsdaten erfassen. Auch Vorhersagen für den Verkehr sind hier in Zukunft denkbar – ein wichtiger Stellhebel, um den Verkehrsfluss zu verbessern, die Verkehrsbelastung zu reduzieren und die Städte damit klimafreundlicher zu machen.“
23 Schulen haben sich am Aktionsprogramm „E-Teams“ der Stadt Heidelberg beteiligt und für Nachhaltigkeit in ihren Schulen eingesetzt – jetzt haben sie ihre E-Team-Prämien 2020 erhalten. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie musste die sonst übliche feierliche Veranstaltung abgesagt werden. Der Stadt ist jedoch die Würdigung des Engagements der Schulen so wichtig, dass sie trotz der aktuellen Sparmaßnahmen an den Nachhaltigkeitspreisen festhalten will. Das Engagement der Schulen wird anhand eines Fragebogens über durchgeführte Aktivitäten ausgewertet. Die Preisgelder stehen den Schulen anschließend zur freien Verfügung.
Mit den E-Teams engagieren sich die Schulen dafür, zukunftsfähiges Denken und Handeln voranzubringen. Die Aktivitäten der E-Teams sind vielfältig: vom Klimaschutz bis hin zu Naturschutz, Abfalltrennung, Konsum und Ernährung, Ressourcenverbrauch, Mobilität, nachhaltiges Wirtschaften sowie soziale und globale Verantwortung. Die Schülerinnen und Schüler zeigen viel Kreativität und Ideenreichtum, aktuell beispielsweise bei Projekten wie diesen:
ï Zubereitung eines Buffets mit „geretteten“ Zutaten an der Marie-Baum-Schule
ï Projekte zum Thema „Nachhaltiges Leben” am Hölderlin-Gymnasium
ï Paletten-Upcycling an der Geschwister-Scholl-Schule
ï Verkauf von Fairtrade-Produkten an der Julius-Springer-Schule
ï Bau von Architekturmodellen aus Recyclingmüll am Bunsen-Gymnasium
ï plastikfreies Frühstück an der Heiligenbergschule
ï BNE-Projektwoche an der Landhausschule
Das Engagement und die Motivation der Schulen belohnt die Stadt Heidelberg jährlich. Die höchsten Prämien – jeweils 1.000 Euro – haben im Jahr 2020 gleich zehn Schulen erhalten: IGH, Landhausschule, Johannes-Gutenberg-Schule, Bunsen-Gymnasium, Albert-Schweitzer-Schule, Elisabeth-von-Thadden-Schule, Marie-Baum-Schule, Geschwister-Scholl-Schule, Julius-Springer-Schule, Kurpfalz-Grundschule.
Fünf neue Schulen – erstmals auch eine Privatschule
Fünf neue Schulen nahmen in diesem Jahr teil: die Willy-Hellpach-Schule, das Hölderlin-Gymnasium, die Kurpfalz-Grundschule, die Marie-Marcks-Schule und die Elisabeth-von-Thadden-Schule. Mit der Thadden-Schule beteiligte sich dieses Jahr erstmals eine Privatschule an dem Aktionsprogramm des Umweltamtes. Weitere Heidelberger Schulen sind herzlich eingeladen, ihr Interesse beim Umweltamt zu melden (Telefon 06221 58-18000, E-Mail
Prämiensystem zur Belohnung der jährlichen Aktivitäten
Zur Würdigung und Motivation der Schülerinnen und Schüler beim Thema Nachhaltigkeit hat das Umweltamt der Stadt Heidelberg bereits vor über 20 Jahren ein Prämiensystem eingeführt, mit dem sie jährlich die Aktivitäten der Teams belohnt. Die Stadt bietet den teilnehmenden Schulen unter anderem Erfahrungsaustausch und Fortbildungen, Informationen über weitere Bildungsangebote und Veranstaltungen sowie die jährlichen Prämien. Über deren Vergabe entscheidet das Umweltamt.
Die Prämien der E-Teams im Überblick:
ï Albert-Schweitzer-Schule: 1.000 Euro
ï Bunsen-Gymnasium: 1.000 Euro
ï Elisabeth-von-Thadden-Schule: 1.000 Euro
ï Friedrich-Ebert-Schule: 750 Euro
ï Geschwister-Scholl-Schule: 1.000 Euro
ï Gregor-Mendel-Realschule: 500 Euro
ï Heiligenbergschule: 750 Euro
ï Helmholtz-Gymnasium: 500 Euro
ï Hölderlin-Gymnasium: 750 Euro
ï Hotelfachschule: 750 Euro
ï Internationale Gesamtschule Heidelberg (IGH): 1.000 Euro
ï Johannes-Gutenberg-Schule: 1.000 Euro
ï Johannes-Kepler-Realschule: 500 Euro
ï Julius-Springer-Schule: 1.000 Euro
ï Kurpfalzschule: 1.000 Euro
ï Landhausschule: 1.000 Euro
ï Marie-Baum-Schule: 1.000 Euro
ï Marie-Marcks-Schule: 750 Euro
ï Mönchhofschule: 750 Euro
ï Neckarschule: 750 Euro
ï Steinbachschule: 750 Euro
ï Tiefburgschule: 750 Euro
ï Willy-Hellpach-Schule: 750 Euro
Alles, was heute getan wird, hat Auswirkungen auf morgen
Das thematische Spektrum der E-Teams, die viele Jahre fürs Energiesparen an Schulen standen, wurde in den letzten Jahren sukzessive in Richtung einer umfassenden Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgeweitet. Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, bedeutet zu lernen, dass alles, was heute getan wird, Auswirkungen auf morgen hat. Verantwortungsvoller Konsum, sparsamer Ressourcenverbrauch und ein respektvoller Umgang miteinander sind maßgeblich dafür, dass die Erde lebenswert bleibt. Kinder und Jugendliche erhalten mit den E-Teams fest im Schulalltag integriert die Möglichkeit, sich mit Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist Bildung für nachhaltige Entwicklung außerdem eine von sechs Leitperspektiven im Bildungsplan für baden-württembergische Schulen.
Viele Heidelberger E-Teams setzen sich mit Schulgärten für Naturschutz und nachhaltige Ernährung ein – so auch an der Tiefburgschule (Archivfoto von 2016). Foto: Peter Dorn

DJH-Landesverband Baden-Württemberg e.V.
endlich können Gäste wieder unbeschwerte Urlaubsfreuden und gemeinsame Erlebnisse in unseren Jugendherbergen in Baden-Württemberg erleben. Seit dem 1.06.2020 sind bereits die Jugendherbergen in Bad Urach, Feldberg, Heidelberg, Konstanz, Ravensburg, Schluchsee-Wolfsgrund, Stuttgart, Ravensburg und Überlingen geöffnet. Zum 3.07.2020 öffnen nun weitere Jugendherbergen in Breisach, Friedrichshafen, Göppingen-Hohenstaufen, Heilbronn, Lörrach, Pforzheim, Rottweil, Schluchsee-Seebrugg, Schwäbisch Hall, Sigmaringen und Tübingen. Weitere Öffnungen für August und September sind geplant.
Egal ob auf eigene Faust die Region erkunden oder mit speziellen Programmangeboten zu Kurzurlaub oder Ferienprogramm - in den Jugendherbergen in Baden-Württemberg findet jeder das für ihn passende Urlaubsangebot. Warum nicht in diesem Jahr statt ans Mittelmeer einfach mal ans „Schwäbische Meer“ reisen und einen unbeschwerten Familienurlaub in den Jugendherbergen in Konstanz, Überlingen oder Friedrichshafen genießen. Spannende Outdoor-Erlebnisse und Freizeitmöglichkeiten finden Familien im Schwarzwald ganz oben auf dem Feldberg oder in, auf und um den Schluchsee. An der "Brücke zu Europa" lädt die Jugendherberge Breisach zu einem schönen Spaziergang entlang des Rheins vor der Haustür ein. Einen Urlaub im Dreiländereck kann man in der Jugendherberge Lörrach im sonnigen Markgräflerland genießen. Unvergessliche Eindrücke zwischen Basel, dem Elsass, den Vogesen und dem Schwarzwald warten. Wer wollte nicht schon einmal in einer Burg übernachten. In der Goldstadt Pforzheim wartet die Jugendherberge Burg Rabeneck auf junge Burgfräulein und Burgherren und hoch über der Stadt der Türme und in unmittelbarer Nähe zum Ravensburger Spieleland steht die Jugendherberge Veitsburg Ravensburg bereit. Oder wie wäre es mit einem Besuch in der ältesten Stadt Baden-Württembergs? Die Kultur|Jugendherberge Rottweil ist im ehemaligen Dominikanerinnenkloster untergebracht und befindet sich im mittelalterlich geprägten Stadtkern von Rottweil. Bei einem Sternekoch essen kann man in der Hohenzollern-Jugendherberge Sigmaringen. Eine Reise zum geografischen Mittelpunkt von Baden-Württemberg führt nach Tübingen. Der Naturpark Schönbuch und die Schwäbische Alb sind immer eine Wanderung wert. Entspannt wird auf der Terrasse der Jugendherberge Tübingen direkt am Neckar. Auch die historische Altstadt Schwäbisch Hall hat einiges zu bieten. Vorhang auf für Freilichtspiele, Spazieren oder Radfahren an der Kocher und individuelle Urlaubserlebnisse. Wie wäre es mit einem Besuch der Landeshauptstadt Stuttgart oder Heidelberg, der ältesten Universitätsstadt Deutschlands. Der bedeutendste Neckarhafen und die Erlebniswelt „Experimenta“ warten in Heilbronn.
Buchungen sind online bzw. per E-Mail oder Telefon an die jeweilige Jugendherberge möglich. Um unseren Gästen in diesen unsicheren Zeiten ein wenig Planungssicherheit zu geben, erhalten sie mit unseren angepassten Preisen gleichzeitig flexiblere Bedingungen im Fall einer Stornierung. Für Familien und Einzelreisende bedeutet dies, dass sie 24 Stunden vor Anreise stornieren können. Für Gruppen gilt eine reduzierte Stornofrist von 14 Tagen vor Anreise. Für Pauschalreisen ist eine verkürzte Stornofrist von 4 Wochen vor Anreise möglich. Hinweise zu den Hygienerichtlinien in den Jugendherbergen finden Sie auf unserer Homepage.
Polizeipräsidium Südhessen
Viernheim (ots)
Dem vorbildlichen und engagierten Verhalten von drei Mitarbeitern der Sparkasse Starkenburg ist es zu verdanken, dass es am 4. Juni 2020 nicht zu einem schweren, persönlichen Unglück einer lebensälteren Mitbürgerin gekommen ist und die Seniorin nicht Opfer von Enkeltrickbetrügern wurde.
Mit der perfiden Betrugsmasche wurde die Frau zwei Tage lang von einem Anrufer, der sich als Enkel ausgab und aufgrund einer angeblichen finanziellen Notlage mehrere Zehntausend Euro forderte, unter Druck gesetzt.
Das Verhalten der Kundin sowie die Höhe des Betrags, den die Seniorin abheben wollte, machten den Bankangestellten Harald Windörfer stutzig. In Absprache mit seinem Kollegen Kai-Uwe Ritter von der Kasse wurde die Bearbeitung absichtlich verzögert und zudem der persönliche Kundenberater der Frau, Stephan Adler, hinzugezogen.
"Aufgrund der guten, langjährigen Zusammenarbeit mit der Kundin und ihrer Familie, waren wir in der Lage den Enkel der Kundin anzurufen, um die Situation zu klären", so einer der Bankmitarbeiter. Die Kundin konnte daraufhin glücklicherweise dazu bewogen werden, von ihrem Vorhaben abzulassen.
Um das weitsichtige und geistesgegenwärtige Handeln der Mitarbeiter der Sparkasse Starkenburg zu honorieren, luden der Leiter der Polizeistation Lampertheim -Viernheim, Erster Polizeihauptkommissar Seltenreich und der Leiter der Dezentralen Ermittlungsgruppe Viernheim, Kriminalhauptkommissar Hechler, die drei couragierten Bankangestellten am Mittwoch (17.06.) in die Räume der Polizei in Viernheim ein, um sich auch persönlich noch einmal ausdrücklich bei den drei Herren zu bedanken. Auch das für Enkeltrick zuständige Kommissariat 21 der Heppenheimer Kriminalpolizei, vertreten durch Kriminaloberkommissar Pecha, ließ es sich nicht nehmen, Worte des Lobes auszusprechen.
Letztendlich waren sich alle Beteiligten einig, dass die gute Kundenbindung der Mitarbeiter sowie deren umsichtiges Handeln eine persönliche Tragödie für die Seniorin verhindert hat.
Als kleine Aufmerksamkeit des Polizeipräsidiums Südhessen und der gesamten Polizeistation Lampertheim-Viernheim überreichte EPHK Seltenreich dem couragierten Trio jeweils eine Flasche "Spezialprävention". Ein Weißwein, welcher ausschließlich für solch schöne Anlässe im hauseigenen Weinberg des Polizeipräsidiums in Darmstadt angebaut wird sowie eine Kaffeetasse des Polizeipräsidiums Südhessen. Beides ist käuflich nicht zu erwerben!
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Bernd Hochstädter
Telefon: 06151/969-2423 o. Mobil: 0172 / 3097857
Fax: 06151/969-2405
E-Mail:

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