Mannheim/Heidelberg
Staugefahr durch Baustellen – Umleitungsempfehlungen für Pendler

Mehrere Baustellen und Verkehrsprojekte im Großraum Mannheim/Heidelberg führen derzeit zu längeren Staus – besonders im Berufsverkehr. Experten empfehlen Ausweichrouten und den Umstieg auf Bahn und Rad.
Staugefahr auf A6, B38 und in der Mannheimer Innenstadt
Pendlerinnen und Pendler im Rhein-Neckar-Gebiet müssen sich aktuell auf deutlich längere Fahrzeiten einstellen. Grund sind gleich mehrere Großbaustellen: • Auf der **A6 zwischen dem Viernheimer Kreuz und dem Kreuz Walldorf** kommt es durch Fahrbahnverengungen immer wieder zu Stau, besonders morgens zwischen 6:30 und 9:00 Uhr. • Auch die **B38 zwischen Mannheim und Weinheim** ist stark belastet – dort laufen Fahrbahnerneuerungen auf mehreren Kilometern. • In Mannheim sorgen Bauarbeiten an der **Augustaanlage**, der **Bismarckstraße** und am **Luisenring** für Engpässe. Nach Angaben der Verkehrsleitstellen verlängern sich die Fahrzeiten auf den Hauptachsen derzeit um bis zu 25 Minuten.Empfohlene Umleitungen und Alternativen
Wer zwischen Mannheim und Heidelberg pendelt, sollte nach Möglichkeit auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen. Die **S-Bahn Rhein-Neckar** verkehrt im 20-Minuten-Takt und bietet eine verlässliche Verbindung zwischen den Innenstädten. Autofahrerinnen und -fahrer können die A656 und B37 als Alternativrouten nutzen. Für den innerstädtischen Verkehr empfiehlt die Stadt Mannheim, über die Seckenheimer Landstraße oder den Neuen Meßplatz auszuweichen. In Heidelberg bieten sich die Berliner Straße und die Czernyring-Route als Entlastung an. Auch Radpendler profitieren: Der Radschnellweg Heidelberg–Mannheim ist weitgehend befahrbar und wird täglich stärker genutzt – eine emissionsfreie und stauunabhängige Option auf rund 22 Kilometern.Verkehrsmanagement und Prognose
Laut Stadtverwaltungen und Landesbetrieb Mobilität sollen die Arbeiten auf der A6 bis voraussichtlich Sommer 2026 andauern. In Mannheim ist zudem mit Einschränkungen durch Brückensanierungen und Gleisarbeiten der rnv zu rechnen. Die Behörden raten, Fahrten frühzeitig zu planen und aktuelle Verkehrsmeldungen über Radio oder Navigationsdienste zu beachten.• Nutzen Sie aktuelle Verkehrsinformationen (z. B. verkehrsmeldungen.metropolregion.de) vor Fahrtantritt.
• Prüfen Sie Park-&-Ride-Angebote an Bahnhöfen in Seckenheim, Schwetzingen oder Edingen-Neckarhausen.
• Planen Sie 20–30 Minuten zusätzliche Fahrzeit ein.
• Bei regelmäßigen Staus: Fahrgemeinschaften bilden oder auf Rad und ÖPNV umsteigen.
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